Die Retro-Ecke: Gemeinsam an alte Klassiker erinnern
In der ersten Retro-Ecke zum Mitmachen stellen wir das 2D-Rollenspiel Terranigma vor. Texte und Bilder stammen von unserem Leser Sebastian Stehl - vielen Dank!
Bisher stellten wir Euch in der „Retro-Ecke“ unsere alten Rollenspiel-Favoriten vor, darunter Dark Age of Camelot, EverQuest und Offline-Knaller wie Fallout oder Baldur’s Gate.
Mit eurer Hilfe wollen wir diese Rubrik weiter ausbauen. Ab sofort gibt es die Retro-Ecke zum Mitmachen!
Lasst uns wissen, welche Rollenspiele – gleich auf welchem Videospielsystem – Euch am besten gefallen, am längsten beschäftigt und besonders geprägt haben!
Wer Lust am Schreiben hat, stellt uns also sein Lieblings-Rollenspiel in einem eigenen Text vor: Wenn wir Euren Artikel ebenfalls im Rahmen der Retro-Ecke vorstellen sollen, haltet Euch bitte beim Aufbau an die Textlängen der bisherigen Artikel aus der Retro-Ecke. Ihr seid schon fertig? Dann schickt uns Euren Text inklusive Screenshots und/oder Video-Links mit dem Betreff "Retro-Ecke" an redaktion@buffed.de – und bei der nächsten Retro-Ecke stellen wir vielleicht schon Euer Lieblings-Retro-Rollenspiel vor!
Unser heutiger Beitrag stammt vom buffed-User Sebastian Stehl!
Retro: Terranimga
Die Schöpfungsgeschichte in einem Spiel
Der blaue Planet...vor Äonen von unbekannten Mächten erschaffen. Lange Zeit herrschte Chaos auf dem kargen Himmelskörper, bis sich der erste Lebensfunke zwischen den Glutstätten der Oberfläche zeigte. Doch der Funke war nicht rein – zwei Gesichter prägten sein Wesen. Tief verborgen in der bloßen Existenz schlummerten sie: Gut und Böse, Wahrheit und Lüge, Himmel und Hölle.
Retro-Ecke: Die Oberwelt von Terranigma
Die Wiederbelebung der Schöpfung
Am 19. Dezember 1996 erschien in Europa zum Ende der Laufzeit des SNES, der zu dieser Zeit vom Nachfolger N64 und der Playstation ersetzt wurde, ein Spiel, welches der Konsole und den 2D-RPGs noch einmal ein Denkmal setzen sollte.
Terranigma, das von SquareEnix entwickelt wurde, beginnt dort, wo andere RPGs enden. Nachdem die Schöpfung Äonen verging und schließlich den Menschen hervorbrachte, der seinerseits eine beachtliche Entwicklung durchmachte, endete alles in einer infernalischen Schlacht, die den Kampf Gut gegen Böse unentschieden ausgehen lies.
Während die Oberwelt mitsamt dem Leben verödete und sogar die Kontinente versanken, wurde die Unterwelt im Kristallnebel versiegelt. Dort beginnt das Spiel mit dem Helden Ark – vorgegebener, aber veränderbarer Name -, der ein ziemlicher Unruhestifter ist. Als er schließlich eine verbotene Tür aufbricht und dort ein Siegel zerstört, fängt die epische Geschichte des Helden an, die mit der Rettung seiner Freunde und Liebe Melina beginnt und ihn bis zur Oberfläche führt. Dort wird die Schöpfung durch seine Taten wieder neu entfacht und auch die Menschheit entwickelt sich rasend schnell, bis es Ark nach zahlreichen Wendungen wieder zurück zum Ursprung seines Abenteuers verschlägt, wo der finale Kampf Gut gegen Böse abermals stattfindet.
Am Stärksten ist nur der Mächtige allein
Auch wenn Ark im Laufe des Spiels viele, stellenweise auch skurrile Charaktere trifft, darunter nicht nur Menschen, sondern auch Tiere und einen Begleiter namens Fluffy, dessen wahre Identität erst gegen Ende offenbart wird, so kämpft er doch stets alleine. Im Gegensatz zu Final Fantasy ist Terranigma allerdings bei den Kämpfen nicht rundenbasiert, sondern es herrscht ein actionreicheres Spielprinzip vor, welches dem von Legend of Zelda ähnelt. So kann er mit verschiedenen Kampfattacken Gegner bezwingen, z.B. einer Blitzattacke gegen schnelle Gegner, einer Amokattacke gegen viele kleine Gegner vor einem oder eine Wirbelattacke gegen fliegende Gegner. Auch kann er sich schützen, indem er seine Waffe durch schnelle Drehung als Schild verwendet. Erstaunlicherweise kommt Terranigma trotz allem mit den wenigen Knöpfen des SNES aus. Bedienungsfreundlichkeit ist hier also groß geschrieben.
Ausrüstungstechnisch sieht es eher bescheiden aus. Ark sammelt im Laufe seines Abenteuers bis zu 25 Arten von Speeren, die stellenweise auch individuelle Boni haben, z.B. Selbstheilung beim ersten Speer. Dazu gibt es 25 Rüstungen, die die Verteidigungswertung erhöhen und ebenfalls teilweise spezielle Boni besitzen. Abschließend gibt es neben den typischen Heil- und Gegengifttränken bzw. Knollen ein Magiesystem mit verschiedenen Ringen, z.B. Feuerringe oder Atomringe (nomen est omen).
Retro-Ecke: Der Sonnebaum-Dungeon, ein weiterer Schritt in Richtung des Geheimnisses von Terranigma
Abwechslungsreiche Dungeons
Im Gegensatz zu Link ist Ark sehr viel häufiger unter freiem Himmel vorzufinden, es gibt aber auch hier die typischen Dungeons, wobei in diesen nicht immer ein böser Endgegner lauert, sondern auch oftmals nur Hintergrundinformationen zum weiteren Spielablauf offenbart werden. Die Dungeons sind aber immer wieder verschieden und reichen von dunklen, besetzten Schlössern unter der Kontrolle einer wahnsinnigen Herrscherin über Städte, die bei Nacht plötzlich zombierverseucht erscheinen und gesäubert werden müssen bis hin zu kleinen Seetürmen, in denen man recht schnell den dortigen Unruhestifter erledigt hat.
Interessantes Nebenher
Neben der Hauptgeschichte kann man sich in Terranigma auch noch mit abwechslungsreichen Dingen beschäftigen. Es gibt zum einen die aus anderen Spielen bekannten Tauschreihen (z.B. soll man einen Sammler für ein Bild finden), außerdem beeinflussen die eigenen Entscheidungen auch teilweise das Wachstum der Städte. Wer z.B. in Loire den örtlichen Trunkenbold statt den schlauen Jean zum Bürgermeister macht, wird die Stadt sich nicht entwickeln und auch keine neuen Dinge bieten. Natürlich gibt es auch in den größeren Ortschaften eine Reihe von Minispielen, die einen nebenher viel Zeit abverlangten.
Motivationsfaktor: Süchtig, süchtiger, Terranigma
Was ist nun so toll an Terranigma? Ein Teil der Faszination besteht aus den üblichen Punkten in allen Japano-RPG, darunter der wendungsreichen Story und den Nebencharakteren, die einem immer wieder über den Weg laufen (oder auch skaten). Terranigma erzeugt schnell ein sehr tiefgreifendes Gefühl, das viele sicherlich schon von Zelda-Ocarina of Time durch die Zeitreisen kennen. Man selber erschafft die Schöpfung selbst und treibt sie voran, bis man am Ende mit einer Ladung Melancholie erschlagen wird. Auch mehrmaliges Spielen lohnt sich aufgrund der Entscheidungsmöglichkeiten durchaus, auch wenn man natürlich nicht, wie bei einem Bioware-Rollenspiel, sehr oft die Möglichkeit dazu hat. Zu all dem kommt noch ein traumhafter und einprägsamer Soundtrack und eine wunderschöne 2D-Grafik, die im Gegensatz zu zehn Jahre alten 3D-Spielen noch heute genießbar ist.
Nervige Dinge gab es bei diesem Spiel eher weniger, es fehlten lediglich manchmal Kristalle, die man für die Zauberringe brauchte oder man musste bei Standardgegner noch einmal ein wenig aufleveln, weil man für einen Boss noch etwas zu schwach war. Diese störenden Punkte sind aber so marginal, dass sie kaum ins Gewicht fielen. [Sebastian Stehl]
Grüße an die Arthus (mit h!) Templer SH/Alb zumindest bei einem angekommen
Meine "geläufigsten Chars waren Rohan(Waffenmeister) und Lest(Infi). Kann Dich aufgrund Deines Nicks hier nicht zuordnen. Hab mich jedenfalls gefreut über die Grüße - herzlichst zurück!
@All
Hab vor ein paar Minuten zufällig gelesen, dass doch nicht ALLES verloren ist - oder sein muss. Läuft/lief das mit dem Wechsel auf die US-Server? Gibt es einen Server, wo sich die deutsche community "verabredet" hat? Corvus Albus (Ex SH/Alb-Gilde) SCHEINT auf Uthgard gelandet zu sein. Sind dort noch andere Gilden/Spieler?
Fragen über Fragen - und ich brenne auf Antworten ;-p
Das wäre... hach... ich versuch einfach erstmal den Account zu aktivieren... °,..,°
Und heute? Heute warte ich voller Vorfreude auf Final Fantasy XIV
ersteres Video ging um de welt^^
2. is Final Kampf xD
mir wär das Geld ,,GENAU,, dafür wert, es auszugeben^^
Ich mußt mir in 7 teil auch neu holln da ich es LEIDER mal wem ausgeliehen hatte und dann auf der 3 CD ne kratzer druff war...*heul*
Glaub mir, ich hab fast geheult xD
http://www.youtube.com/watch?v=9qnyxd7Vq0Q&feature=fvw
http://www.youtube.com/watch?v=U_tFxgxr2YQ
Ich sag nur episch EPISCH
2. Video ging damals um die Welt und schlug ein wie ne Bombe^^
Ich liebe die damalige ff7 und 8 zeit... was mein bester kumpel un ich da dran gesesen haben...GENIAL^^
Wer FF7 und 8 nich kennt bzw. nich schätzt, der ist es nich würdig jeh ein mmo zu spieln
Harte Worte, ist aber so!
Lg Michl
Irgendwie fand ich Sephiroth anfangs sogar noch ganz cool, aber als er Aeris, für die ich immer die beste Rüstung und Waffen gekauft hatte (sie gehörte zu meinem Stammteam - war ja Clouds Babe), tötete, wars vorbei. Ich denke ich habe danach nie wieder eine Spielfigur so sehr gehasst wie ihn.
Aber auch die ganzen "Aha"-Situationen waren einfach episch. Die erste Fahrt zur Gold Saucer wird mir ewig in Erinnerung bleiben. Was hab ich dort nicht gesnowboardet, Mog das Fliegen beigebracht, Chocobo-Rennen bestritten, Uboot-Missionen beendet und mich über das Drei-Knopf-Pseudo-Beat´em´up aufgeregt.
Die Fights im Battle-Square waren auch oft spannend und knapp (1/2 Leben, 1/2 Leben, Item-Auswahl gesperrt, 0 MP)
Ich weiss auch noch wie ich so durch die Welt flog und in der Wüste von Gold Saucer den kleinen roten UltimaWeapon entdeckte - "Was will der denn? Den mach ich Platt." Denkste,..
Das Chocobo-Gezüchte war auch funny, auch wenn ich anfangs gar nicht gerafft hab was der Chocobo-Weise da eigentlich redet. "Den Blauen mit dem Grünen...." - " Ich kann mich nicht mehr erinnern"
Auch die Musik war natürlich weltklasse. (Mein Favorit = Nibelheim Theme)
Alles in Allem war es für mich ein Meisterwerk.
Und der ewige Feind Sephiroth eine der Besten Figuren aller Zeiten in RPG ich hoffe das vielleicht doch irgendwann ein remake vonn FF7 kommt.
Naja ich glaub ich weiß was ich heute Abend machen werde Playsi entstauben und nochmal von vorn genießen. Auch wenn die Grafik nicht überwerfent is die Story is es auf jedenfall und die kleinen Details die eingebaut wurden machen das Spiel zu einem Dauerbrenner der auch nicht nach dem 10ten mal Durchspielen langweilig wird den man findet meistens noch was kleines was man noch nicht kannte in diesen Sinne 4XRitter + 2X Aufrufe + Nachmachen = viel zeit zum Denken ^^