Cataclysm: Fünf Fakten zu Todesschwinge
Seit der BlizzCon 2009 freuen sich WoW-Fans rund um den Erdball über die angekündigte Erweiterung Cataclysm. Und manche fragen sich: Wer ist dieser Deathwing eigentlich? Deathwing - zu deutsch Todesschwinge - hat seine Drachenklauen schon in so einige Angelegenheiten der Warcraft-Geschichte steckt. Wir erzählen Euch in fünf kurzen Fakten von den spannendsten Infos zu Todesschwinge.
Wusstet Ihr schon...
… dass Todesschwinge stattliche elf Titel und Namen sein eigen nennt?
Am Beginn seiner drachischen Karriere wurde Neltharion – Todesschwinges ursprünglicher Name – auserwählt, als Wächter der Erde über Azeroth zu wachen. Seine Weisheit und Macht wurden allerdings von den Alten Göttern verdorben, die ihm einredeten, dass er noch mächtiger werden könnte, würde er ihnen dienen. Der Name Neltharion wurde daraufhin bald mit dem Zusatz „der Verräter“ angereichert.
Weitere Titel für Todesschwinge sind „der Zerstörer“, „der Weltenbrecher“, „Xaxas“ (der darnassische Name der Nachelfen für den Drachen), „Blutschatten“ (der orcische Name für den Drachen) oder „Lord Daval Prestor“ – diesen Namen nahm Todesschwinge in seiner menschlichen Gestalt an. Drachen nennen den Cataclysm-Fiesling „Die schwarze Geißel“, Gronns wie Gruul benamsen ihn „Vater der Schwarzschwingen“. Zu guter Letzt bleiben noch „der Dunkle“ und „der Todesaspekt. Beide Titel weisen auf das Chaos und die Zerstörung hin, die uns in der WoW-Erweiterung Cataclysm erwarten.
… dass Todesschwinge in World of Warcraft zum ersten Mal in Ulduar erscheint?
Die wenigsten WoW-Spieler wissen davon, doch schon vor Cataclysm tritt Neltharion in Erscheinung. Und zwar als Erinnerung Yogg-Sarons an ein Treffen der Drachenaspekte. Neltharion tritt in seiner menschlichen Form auf, ein dunkelhaariger Mensch mit Bart in einer grau-roten Robe. Vorher erscheint Todesschwinge bereits in einem anderen Warcraft-Spiel, nämlich in Warcraft 2. Davon abgesehen tummeln sich aber zwei seiner Kinder in Azeroth, die Helden vor allem auf Stufe 60 in Atem hielten. Onyxia und Nefarian haben in ihrer menschlichen Gestalt übrigens ein Aussehen gewählt, das auch dem ihres Vaters entspricht: Katrana Prestor blasses Gesicht wird von schwarzem Haar umrahmt, Victor Nefarius hingegen setzt auf einen dunklen Teint. Merkwürdig übrigens, dass niemandem die Namens- verwandtschaft zwischen Katrana und Daval Prestor aufgefallen ist.
…dass Todesschwinge fast der Schwager von Arthas‘ geworden ist?
Unfassbar aber wahr: Neltharion schmeichelte sich in seiner menschlichen Form, also in der Gestalt von Lord Daval Prestor bei König Terenas Menethil II ein und gewann so Einfluss auf die Staatsentschei- dungen. So kam er auch zu dem Posten des Königs von Alterac. Terenas, ein begeisterter Fan des plötzlich aufgetauchten Adeligen, bot Prestor die Hand seiner Tochter Calia, der Schwester von Arthas.
Und wünschte sich sogar, dass Arthas sich ein Beispiel an Prestor nähme. Allerdings verschwand Prestor, bevor weitere Arrangements getroffen werden konnten. Ein Beispiel – das unberechenbare Streben nach Macht – hat Arthas sich scheinbar dennoch genommen.
…dass hinter den Experimenten für den Zwielicht-Drachenschwarm eigentlich Todesschwinges Partnerin Sintharia steckt?
Sintharia – einigen eher unter dem Namen Lady Sinestra bekannt – ist die Mutter von Onyxia und Nefarian und ebenso wie Todesschwinge davon besessen, einen ultimativen Drachenschwarm zu erschaffen. Durch diesen soll die Herrschaft der Drachen beginnen. Allerdings missglückte ihr Experiment. Sie verband Scherben der Drachenseele mit den Dracheneiern verschiedener Schwärme, und dem Netherdrachen Zzeraku, um den Zwielicht-Schwarm zu züchten. Das Ergebnis ihres Experiments: Drache Dargonax, der seine Macht nicht kontrollieren konnte. Er verbrannte und riss Sintharia mit sich in den Tod. Heutzutage trefft Ihr Lady Sinestra im Schattenmondtal, die Oberanführer Mor’ghor auf der Netherscherbe besucht.
… dass Neltharion kaum Spuren in Azeroth hinterlassen hat?
Zumindest kaum Spuren, die man erbeuten kann. Die berühmteste Träne in Azeroth war für magisch begabte Klassen gleichzeitig ein Erinnerungsstück an den bösen Drachen. Neltharions Träne erbeutet Ihr im Pechschwingenhort von seinem Sohn Nefarian. Vor allem Magier waren ganz scharf auf das Schmuck- stück, erhöhte es die Trefferwertung doch um 16 (!) Punkte, die Zaubermacht um 44 (!!) Zähler.
Kein Vergleich natürlich für heutige Verhältnisse, für Raider auf Stufe 60 in Classic WoW war die Träne aber DAS Schmuckstück überhaupt. Der gelbe Flavor-Text – zu Classic-WoW- Zeiten noch eine extreme Seltenheit – kündet auch heute noch von Todesschwinges Macht.
[Susanne Braun]
Was wisst Ihr über Todesschwinge? Und was erwartet Ihr von seinem Auftritt in Cataclysm? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!
Wir hatten bisher:
Classic-->Drachen etc.
BC-->Dämonen
Wotlk-->Untote
Cata-->Wieder Drachen?
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Deathwing war als Neltharion der Aspekt der Erde.