WoW: Wer ist eigentlich Bolvar und warum hat der jetzt 'ne Maske auf?
WoW-Classic: Des Königs Stellvertreter
„Die Welt ist im Wandel. Ich spüre es im Wasser. Ich spüre es in der Erde. Ich rieche es in der Luft. Vieles, was einst war, ist verloren, da niemand mehr lebt, der sich erinnert.“ Den einen oder anderen WoW-Veteranen wird es durchaus noch geben, der sich an Bolvar Fordragon als Stellvertreter des Königs in Sturmwind erinnern kann. Lang ist es her, dass König Varian Wrynn gekidnapped in den Verliesen der Insel Alcaz schmorte und sein zehnjähriger Sohn als vorläufiger Regent der Menschen auserkoren wurde. Doch niemals sollte Bolvar Fordragon die Suche nach seinem wahren König aufgeben.
Die stolzen Allianzspieler unterdessen mussten in WoW-Classic neben harmlosen Botendiensten für Bolvar auf dessen Geheiß in den Konflikt „Ordnung muss wieder hergestellt werden“ der Westlichen Pestländer eingreifen. Man mag es kaum glauben, aber die BLAUE Belohnung der Quest-Reihe galt damals durchaus als Topbeute und konnte über Wochen hinweg vom eigenen Alter Ego getragen werden.
Schlachtzugsvoraussetzungen
Ambitioniertere Spieler stürzten sich schon Anfang 2005 in epische Schlachtzüge. Doch um überhaupt an diesen teilnehmen zu können genügte es nicht einfach, die Maximalstufe erreicht zu haben. Stattdessen standen den tapferen Recken der verfeindeten Fraktionen unzählige Zugangs-Quests bevor, die mit einer mehr (Allianz) oder minder (Horde) guten Story aufwarten konnten. So schickte Euch der gute Bolvar im Namen des Paladinordens für die einstige Onyxia-Vor-Quest in das kühle Winterspring, um die Macht des Großdrachenauges wiederherzustellen – eine nette „Weltreise“ war damals schon inklusive.
Die Rückkehr des Königs – Outsourcing nach Nordend
Der Wandel der Zeit ging nicht spurlos an Bolvar vorbei. Auch wenn er sich über die Rückkehr seines Königs nach Sturmwind freute, wurde er umgehend aller Aufgaben entbunden. Quest-Geber scheint somit kein Beruf für die Ewigkeit zu sein. Nachdem sie gemeinsam zum Start von „Wrath of the Lich King“ die einfallenden untoten Horden am Hafen Sturmwinds (den es zu Classic- und BC-Zeiten noch nicht einmal gab) zurückschlagen konnten, gründete Bolvar die Expedition Valianz, die fortan gemeinsam mit den hordischen Streitkräften im eisigen Nordend gegen Arthas zu Felde ziehen sollte. Bolvar Fordragon selbst nahm den Rückzug aus dem Ruhestand liebend gern an und diente als Obermufti der Expedition.
Die Pforte des Zorns – Das Ende des Paladins?
Obwohl Expeditionsanführer und einst heroische Gestalt in Sturmwind wirkt die Rolle Bolvars in Nordend anfangs recht minimalistisch. Allianzspieler können diesen zwar in der Drachenöde einen Freundschaftsbesuch abstatten, aber wirkliche Interaktion mit dem Paladin steht Euch hier nicht bevor. Erst das Ingame-Video "Die Pforte des Zorns" ruft den Strahlemann wieder auf den Plan. Gemeinsam mit seinem hordischen Verbündeten Saurfang Jr. wähnt sich Fordragon in der Annahme, den Lichkönig vor dessen Haustür endgültig gestellt zu haben.
Wie Ihr unschwer den Ereignissen der Cutscene entnehmen könnt, macht der Verrat der Apothekervereinigung den verbündeten Streitkräften einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Während Saurfang dem Frostgram-Streich Arthas' erliegt, scheint Bolvar der neuen Seuche nichts entgegensetzen zu können. Zum Ende des Videos wohnt man dem alles verzehrendem Flammenmeer des Roten Drachenschwarms bei, das die Szenerie von allem Übel zu bereinigen scheint. Wieder einmal ist es Eure Aufgabe die schlechte Nachricht von Tod und Verderben zu überbringen. In Wiedergeboren aus der Asche sollt Ihr Fordragons Schild zum König in Sturmwind bringen.
!!!SPOILER!!! - Bugs a.k.a Draconische Dolmetscher
Bolvar schied ganz offenbar dahin. Doch ist dem wirklich so? Deutet der Aufgabenname der Allianz-Quest nicht nur auf die Wiedergeburt des verbrannten Erdreiches, sondern gleichwohl auch auf das Schicksal Bolvars? Angeblich wurde dank eines Bugs kurz nach Veröffentlichung der WotLK-Erweiterungein Dialog zwischen der Königin des Roten Drachenschwarms Alexstrasza und ihrem Geliebten Korialstrasz belauscht, in dem es unter Anderem heißt:
„Alexstrasza: [Draconic] They must not discover the fate of the young paladin. Not yet.“
Abdallah, it's your turn - G-Mystery übernehmen sie!
!!!SPOILER!!! - Die Verschmelzung von Flammen und Tod
Wie Ihr und Eure Mitstreiter - darunter Tirion Fordring - bereits zu Beginn des Eiskronenschlachtzuges erfahrt, hat sich der gute Arthas etwas ganz besonderes für die Überreste eines der Gefallenen an der Pforte des Zorns aufgespart. Bolvar, nun eher bekannt als "Burning Man", befindet sich in den Fängen der Geißel und soll dem Willen des Lichkönigs durch unvorstellbare Folter unterworfen werden.
Während des gesamten Kampfes zwischen Arthas und Eurem Schlachtzug hängt der an Ketten gebundene Bolvar über dem Frostthron, unfähig der Macht des Lichkönigs zu entkommen. Erst nach dessen Ableben verrät eine weitere Ingame-Cutscene das Schicksal des einst strahlenden Helden Sturmwinds. Als sterbender Paladin verzehrten die Drachenflammen des Aspekts des Lebens (Roter Drachenschwarm) alles Unheil an der Pforte des Zorns. Die Geißel barg im Anschluss die reglosen Körper Saurfangs und Fordragons. Während ersterer seelenlos dem Lichkönig ausgeliefert war, widerstand Bolvar Arthas' Folter bis zum Eintreffen Fordrings und der Allianz- beziehungsweise Hordenstreitkräfte.
In Drachenflammen eingehüllt befiehlt Bolvar Hochlord Tirion Fordring ihm Arthas‘ Krone aufzusetzen und somit die Essenz des Lichkönigs mit seinem geschundenen Geist zu verbinden. Als neuer "Lichtkönig" wacht nun Bolvar Fordragon über die Geißel. Ob er hierbei erfolgreich sein wird, ist indes ungewiss. War Arthas Seele bereits verdorben, als sich der Geist Ner'zhuls mit dem des jungen Prinzen verband, scheint Bolvar eine Flamme der Rechtschaffenheit zu sein.
Der Typ (Arthas) ist doch nur ein verweichlichtes Bürschchen, was sogar seinen eigenen Vater umbringt. Ich finde es super passend, wie er stirbt. Die zwei Frauen können sich wiedersetzen, Bolvar kann sich wiedersetzen, DIE haben halt Charakter. Aber Arthas war mir immer schon unsympatisch. So ein arroganter selbsternannter Weltenretter (ehemaliger Präsident von Amiland lässt grüßen). Ich finde das Ende sehr gelungen und dass es für ihn nur Dunkelheit gibt das einzig Passende.
DEATHWING!Oder sagt Neltharion um die Eindeutschung zu entgehen
Bitte sagt mir, dass das nicht wahr ist -.-
naja dann ists wohl klar wow endet wenn alle alten götter tot sind. wieviele warens noch gleich? 5 wenn ich mich nicht irre (tu ich sehr wahrscheinlich, aber ich schreib mal weiter
mfg
Ja genau. Mit Cataclysem kommt dann der rechte Arm von C´Tun und Yogg packt seine linke Backe aus und wir müssen uns mit Methan Gas Wolken rumprügeln.
Wer an Yogg-Sarons Tod zweifelt, sollte sein eigenes Hirn untersuchen lassen x)
wir haben sie nicht gekillt^^
wir haben nur cthun ein wenig ins auge gestochen und yoggi kopfschmerzen gemacht. mehr nicht. es waren ja nur cthuns auge und yoggis hirn gegen die wir gekämpft haben. in ihrer gesamtheit sind die alten götter riesig, ich denk mal die müssten bis ins erdinnere hinabreichen
wie große fette fiese giftige pilze
ich hab ja schon viele solche filmchen von blizz gesehen, aber das is der beste von allen
Jetzt zum Thema: Arthas hats wirklich nicht verdient zu sterben... im grunde genommen wurde er ja sozusagen "mit reingezogen"
Und ich faende es besser wenn jeder ueber bolvars schicksal bescheid weis, wuerde eine viel coolere story abgeben
Evtl wenn er zu Cataclysm beim kampf mit Zornschwinge wieder erscheint und hilft... waer doch mal nice xD
und wenn die alten götter nur verbannt werden konnten, wieso haben wir dann 2 von denen gekillt?... laut hds würde ja die vernichtung der parasiten (allte götter) zum verlust des wirts (azeroth) führen aber gut das passt nichtmehr zum thema hier