WoW: Rüstige Raid-Leiterin - US-Spielerin Marthazon ist 70 Jahre alt, leitet eine Raid-Gilde und hat Drachenzorn in der Tasche
Marthazon: Die Gnomen-Magierin der Gilden-Leiterin
Auch mit 70 Jahren kann man im Drachenseele-Raid noch Todesschwinge vermöbeln. Das beweist eine amerikanische WoW-Spielerin vom Realm Dalaran. Marthazon heißt Ihr Haupt-Charakter, eine Gnomen-Magierin, die Drachenzorn als Waffe trägt. Im Interview mit dem Team der WoW-Fanseite WoW Insider berichtet Marthazon von ihrem Einstieg in WoW. Zum Spielen gebracht wurde sie von ihrer Tochter, die vermutete, ihrer Mutter könnte das Fantasy-Setting gefallen – Marthazon war schließlich schon immer ein eingefleischter Herr-der-Ringe-Fan.
Marthazon verschlug es nach dem Spielstart auf Hordenseite aber schließlich zur Allianz, wo sie sich näher mit dem Spiel beschäftigte und ihre ersten Raid-Erfahrungen im Geschmolzenen Kern machte. "Ich fand es toll, die Kämpfe zu erlernen und herauszufinden, wie man die Bosse am effizientesten und sichersten besiegt", so Marthazon im Interview. Als es für ihre Gilde Spartans dann zu schwierig wurde, 40-Spieler-Raids zu füllen, vertrieb sich die 70-Jährige die Zeit mit PvP – und brachte es im alten PvP-System bis zum Titel "Marschall".
Ihre Karriere als Gilden-Leiterin begann dann mit The Burning Crusade als der vorherige Gilden-Leiter WoW aus Zeitgründen an den Nagel hing und Marthazon die Leitung überließ. "Ich war plötzlich in der Verantwortung, dafür zu sorgen, dass alle Spieler in der Gilde ihre eigenen Raid-Ziele erreichen können", erinnert sie sich. Gemeinsam mit dem Offiziers-Team war dann schnell entschieden, die Gilde in Raid-Teams aufzuteilen und drei Mal pro Woche zu raiden – dem Leben abseits des Spiels aber stets Vorrang zu geben.
Die Gilde Spartans raidet auch jetzt noch drei Mal die Woche, meist im 25-Spieler-Modus – wenn dafür Spieler fehlen, dann eben in 10er-Gruppen. Marthazon tüftelt jeden Monat die Raid-Aufstellungen aus und teilt ihre Mitspieler ein. Im 25er-Modus steht die Gilde gerade vor Ultraxion, im 10-Spieler-Modus wird an den Todesschwinge-Kämpfen gearbeitet. Über das Zusammenspiel mit jüngeren Spielern zeigt sich die 70-Jährige begeistert. Probleme durch das unterschiedliche Alter gebe es kaum. Nur manchmal müssen die jüngeren Gilden-Mitglieder ihrer Gilden-Leiterin manche Äußerungen im Handels-Chat übersetzen oder Aufklärung leisten. So zeigte sich Marthazon zu Beginn ihrer WoW-Karriere beispielsweise begeistert über den hohen Anteil an weiblichen Spielern – bis ihr erklärt wurde, das längst nicht hinter jedem weiblichen Charakter auch eine Frau sitzt.
Marthazon, so betont sie, ist übrigens nicht die älteste Spielerin der Gilde. Ihr Mann ist mit 72 Jahren noch etwas älter, hat aber keinen Spaß am Raiden. Dafür vergnügt er sich im Auktionshaus und sorgt dafür, dass die Gildenkasse stets gut gefüllt ist. Das vollständige Interview mit WoW-Spielerin Marthazon könnt Ihr auf WoW Insider nachlesen. Ihre Gnomen-Magierin lässt sich im WoW-Arsenal inspizieren.
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Mein Hausarzt z.B. hat mir erzählt das er öfters älteren Menschen empfiehlt Strategiespiele zu spielen.
Das verlangsamt den geistigen Abbau etwas.
Meine Tante ist jetzt 81 und hat sich zu Weihnachten auch einen Laptop gekauft und macht das Internet unsicher, vielleicht bekomme ich die ja jetzt auch zum WoW zocken *g*.
Bei "So zeigte sich Marthazon zu Beginn ihrer WoW-Karriere beispielsweise begeistert über den hohen Anteil an weiblichen Spielern – bis ihr erklärt wurde, das längst nicht hinter jedem weiblichen Charakter auch eine Frau sitzt." musst ich schon echt grinsen.
Also in 40 Jahren MMORPGS sind 60-70jährige Raidleiter/Spieler bestimmt nicht selten ^^
Aber heute: respekt für das Empfidnen für diesen Spaß, denn viele in diesem Alter können nichtmal ansatzweise mit einem PC umgehen geschweige denn spiele spielen. Meine Großeltern machen das beide nciht - nur tv gucken^^
http://www.youtube.com/watch?v=RP80qyGzls4
Die paar Jährchen bringe ich auch nocht.
die sprüche quellen nur so aus mir raus (obwohl ich sie sympathisch -und vielleicht gar deswegen- finde)
-sie ist so alt, dass sie medivh noch kannte, bevor er dem wahnsinn verfiel
-sie ist so alt, gul'dan schuldet ihr noch einen golddraenit aus seinen kindertagen
-sie ist so alt, als sie mit dem raiden angefangen hat war ragnaros noch so groß wie ein gnom.
-sie ist so alt, dass sie ein zeitzeuge des kriegs der ahnen ist (leider sogar ein wenig auf die realität bezogen und dafür entschuldige ich mich)
-sie war diejenige, die deathwing in wahrheit in den wahnsinn trieb
-sie ist so alt, sie war bei der entstehung azeroths dabei
das reicht erstmal.
ich warte auf die flames (mimimi...du bist sooo lustig not), oder andere die mit einstimmen