WoW Raid-Guide: Baloroc (heroisch)
Das ist anders im heroischen Modus
Neben seinen üblichen Fähigkeiten erhält Baloroc einen ordentlichen Batzen Trefferpunkte dazu. Der Berserker-Timer bleibt mit sechs Minuten allerdings gleich. Damit steigen also die Anforderungen an Eure Schadensausteiler. Zudem spielt Ihr den Kampf mit sechs Schadensausteilern, ob Ihr mit einem Tank und drei Heilern oder zwei Tanks und zwei Heilern spielt, ist Euren Präferenzen überlassen, dazu jedoch mehr in den Strategien.
Zudem erhält der Boss eine neue Fähigkeit, den "Countdown". Hierbei werden alle 45 Sekunden zwei zufällige Spieler mit Ausnahme der Tanks durch einen Schwächungszauber verbunden. Sie haben acht Sekunden Zeit zueinander zu laufen. Schaffen sie dies nicht, erhält der gesamte Schlachtzug tödlichen Schaden. Ein weiterer Aspekt des Kampfes ist der gewohnte Schwächungszauber "Gequält", der Euren erlittenen Schaden der "Qual" erhöht und Eure ausgeteilte Heilung verringert. Neu daran ist allerdings, dass der "Gequält"-Debuff bei Berührung eines anderen Spielers auf diesen überspringt und sich bei Euch selbst ebenfalls wieder auf die volle Dauer auffrischt. Treffen zwei von "Gequält" betroggene Spieler aufeinander, wird die Debuff-Dauer bei Beiden auf seine volle Dauer erneuert. Dies ist besonders bei Spielern mit dem "Countdown" gefährlich, da sich deren Hitbox leicht vergrößert.
Baloroc – Die Strategie
Die Taktik für den Boss unterscheidet sich vom normalen Modus nur minimal. Wie üblich müsst Ihr den Strahl der Kristalle mit Schadensausteilern abfangen und Euch den üblichen Fähigkeiten widmen. Sind zwei Spieler per "Countdown" verbunden, laufen sie zueinander um diesen zu entfernen. Achtet darauf, dass Ihr dabei keinem anderen Spieler zu nahe kommt, damit kein "Gequält" überspringt. Besitzt einer der verbundenen Spieler diesen Schwächungszauber, erhält ihn der andere Spieler beim Entfernen des "Countdowns" ebenfalls. Dagegen könnt Ihr nichts unternehmen.
Der Unterschied zum normalen Modus liegt zum großen Teil in der Positionierung. Vor allem müsst Ihr aufpassen, dass Ihr keinen Mitspieler mit dem "Gequält"-Debuff ansteckt. Dies lässt sich außer bei zwei Spielern mit dem "Countdown" durch geschickte Aufstellung immer verhindern. Ein weiterer Unterschied ist die Gruppenzusammenstellung. Da der Boss nach sechs Minuten in den Berserkermodus übergeht, sollte er spätestens kurz nach diesem Zeitlimit am Boden liegen. Dementsprechend müsst Ihr Eure Gruppe aufbauen. Die Schadensausteiler sollten natürlich sehr hohen Schaden austeilen können, und sich mit Ihren Stärkungszaubern ergänzen. Im normalen Modus konntet Ihr in der Regel mit zwei Tanks und drei Heilern ohne Probleme erfolgreich sein. Im heroischen Modus müsst Ihr hier zugunsten weiterer Schadensausteiler einsparen. Spielt den Boss lediglich mit einem Tank sowie zwei Heilern. Nur bei besonders guten Schadensausteilern könnt Ihr hier auf Nummer sicher gehen, und entweder einen Hybridtank für die "Dezimierenden Stöße" oder einen dritten Heiler einstecken. Gerade im Progress ist dies allerdings nicht tragbar, und Ihr müsst dementsprechend auf sieben Schadensausteiler zurückgreifen.
Mit einem Tank und zwei Heilern ändert sich natürlich auch Eure Heiler-Rotation. Wie Ihr es angeht, bleibt jedoch Euch und der Art der Heiler überlassen. So könnt Ihr Euch beispielsweise mit jedem Kristall abwechseln, und so die Stapel des "Lebensfunkens" mehr oder minder gleichmäßig aufbauen. Dies bietet sich zum Beispiel an, wenn Ihr Paladin und Priester als Heiler habt. Bei etwas schwächeren Heilern wie Druiden und Schamanen, müsst Ihr etwas anders vorgehen. Hier ist es hilfreich, den schwächeren Heiler zwei oder drei Kristalle heilen zu lassen, und sich erst danach abzuwechseln. Nutzt Baloroc einen seiner "Dezimierenden Stöße" erfolgreich, müsst Ihr den Tank binnen fünf Sekunden auf über 90 Prozent seiner Trefferpunkte bringen. Da die Priester-Schilde sowie die Meisterschaft der Paladine hier mit dem "Lebensfunken" skalieren, sind diese Klassen als Heiler natürlich besonders stark.
Die Schadensausteiler sind wie im normalen Modus dafür zuständig, den Strahl der Kristalle abzufangen. Teilt im zwei Spieler je Kristall ein. Manche Klassen können länger am Kristall stehen bleiben, was den Heilern zusätzliche Stapel des "Lebensfunkens" spendiert. Schattenpriester können gelegentlich sogar einen Kristall allein abfangen, indem Ihr ihm bei etwa bei zwölf Stapeln Schmerzunterdrückung, Hand der Opferung oder Schutzgeist spendiert. Für die letzten sechs Sekunden nutzt der Schattenpriester Dispersion, welche kurz nach Verschwinden des Kristalls ausläuft. Durch die vielen Stapel der "Qual" kann der jeweilige Heiler besonders viele Stapel vom "Lebensfunken" aufbauen. Ihr könnt beispielsweise den Schattenpriester den ersten Kristall nehmen lassen, und den Tank anfangs mit seinen eigenen schadensreduzierenden Fähigkeiten überleben lassen. So können gleich beide Heiler Stapel aufbauen.
So gesehen ändert sich im Gegensatz zum normalen Modus nicht allzu viel. Sind jedoch zwei Spieler per "Countdown" verbunden, müsst Ihr Euch eventuell in Acht nehmen. Ist einer der Spieler ein Heiler und der andere ein Spieler mit dem "Gequält"-Schwächungszauber, steckt der Spieler den Heiler an. Damit verrichtet der Heiler für einige Zeit weniger Heilung. Der Tank nutzt hier schadensreduzierende Fähigkeiten, während der andere Heiler ordentlich Gas gibt. Seid Ihr kurz vor der Sechs-Minuten-Berserker-Marke, verteilt Ihr Euch so, dass der Boss zwischen den Spielern möglichst lange Wege laufen muss. Schadensausteiler nutzen bedrohungsreduzierende Fähigkeiten, während die Heiler nun die Kristalle übernehmen, da der Boss ohnehin jeden Spieler mit einem Schlag töten wird.
Loot (rar, episch): Baloroc 10 Spieler
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"Baloroc schlägt um 100 Prozent langsamer zu. Nahkampftreffer richten für 15 Sekunden Schaden in Höhe von 90 Prozent der maximalen Trefferpunkte des Ziels an, mindestens jedoch 250.000 Schadenspunkte. Zudem erhalten getroffene Spieler für vier Sekunden einen Schwächungszauber, der die von ihnen erhaltene Heilung um 90 Prozent reduziert."
ist falsch!, es wird nicht die erhaltene heilung verringert, sondern die vom Spieler, der den Debuff hat, verursachte Heilung.