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World of Warcraft (PC)

Release:
11.02.2005
Genre:
Online
Publisher:
Activision Blizzard

WoW Klassen-Guide: Schatten-Priester

04.12.2012 09:04 Uhr
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442°
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Die Zeiten des Schaden-über-Zeit-Zauberers sind passé, jetzt machen auch Direktzauber richtig Wumms - in unserem Klassen-Guide zum WoW-Priester geben wir Euch nützliche Tipps zur Spielweise und zur Talentwahl an die Hand.

Die Zeiten des Schaden-über-Zeit-Zauberers sind passé, jetzt machen auch Direktzauber richtig Wumms.Die Zeiten des Schaden-über-Zeit-Zauberers sind passé, jetzt machen auch Direktzauber richtig Wumms. [Quelle: Buffed]Der Schatten-Priester in WoW: Mists of Pandaria wird mittlerweile nicht mehr auf seine Schaden-über-Zeit-Zauber (DoTs) reduziert, sondern kann auch in kurzer Zeit viel Schaden verursachen. Wer vor einer komplizierteren Spielweise des Priesters Angst hat, kann den Gegnern wie zu Cataclysm-Zeiten auch weiter mit DoT-Sprüchen zu Leibe rücken.

Wichtig ist, dass Ihr Euch vor der Talentwahl Gedanken darüber macht, welche Spielweise Euch eher zusagt. Mit Geistbeuger und Schicksalshafte Wendung orientiert Ihr Euch eher am Cataclysm-Spielstil des Priesters. Wem das zu langweilig ist, der versucht sich an der Bewältigung diverser zufällig auslösender Effekte durch Licht aus dem Dunkel und Himmlische Einsicht. Wir haben uns für die Skillung mit beiden letzten Talenten entschieden, die Ihr in unserem buffed-Talentplaner nachschlagen könnt. Wie sich aber beide Spielweisen unterscheiden, erfahrt Ihr nachfolgend.

Pflicht-Talente

Natürlich haben die Entwickler die Talente zur Geschmacksfrage erklärt. Doch basierend auf der von Euch gewählten Spielweise solltet Ihr jeweils zwei Talente mitnehmen. Wollt Ihr es mit der reaktiven Spielweise versuchen, dann wählt Licht aus dem Dunkel. Damit kann Vampirberührung bei jedem Schadens-Tick dafür sorgen, dass Gedankenstachel ein kostenloser Spontanzauber wird und nicht die DoTs auf dem Ziel aufhebt. Gedankenstachel selbst beeinflusst mit der richtigen Glyphe wiederum Gedankenschlag dahingehend, dass die Zauberzeit verkürzt wird. Wenn Ihr auf den Einsatz von Gedankenstachel verzichten und auf die klassische Spielweise setzen wollt, dann wählt Ihr das Talent Geistbeuger. Damit wird der Schattengeist zum wahren Kraftprotz.

Wichtig für die klassische Spielweise des Priesters ist auch das Talent Schicksalshafte Wendung, das den Schaden in der Endphase eines Kampfes passiv bufft. Das Talent Himmlische Einsicht hingegen gehört zum reaktiven Spielstil. Der regelmäßige Schaden von Schattenwort: Schmerz hat damit die Chance, die Abklingzeit von Gedankenschlag abzuschließen und ihn zum kostenlosen Spontanzauber zu machen.

Top-Werte
1) Intelligenz
2) Trefferwertung / Willenskraft (bis 15 Prozent)
3) Tempowert
4) Kritische Trefferwertung
5) Meisterschaft

Synergien nutzen

Bei beiden Spielweisen des Schatten-Priesters ist eines ganz wichtig: lasst nicht Eure regelmäßigen Schadenszauber auslaufen. Das ist für die reaktive Spielweise in Kämpfen mit vielen Gegnern ganz besonders von Bedeutung! Schattenwort: Schmerz und Vampirberührung sollen möglichst oft die zufälligen Effekte von Licht aus dem Dunkel und Himmlische Einsicht auslösen. Und wenn diese "Procs" Eure Aktionsleisten wie einen Weihnachtsbaum blinken lassen, ist das Wissen um die Synergien der Zauber wichtig. Der kostenlos auslösbare Gedankenschlag ist von höchster Priorität. Der kostenlose Gedankenstachel kann wiederum auf zwei Aufladungen stapeln. Wenn Ihr zwei Gedankenstachel hintereinander auslösen könnt, dann ist der Zauber fast so wichtig die Gedankenschlag und Schattenwort: Tod in der Hinrichtungsphase. Würden in der Zeit, in der Ihr dem Boss einen Stachel um die Ohren haut, aber Eure regelmäßigen Schadenszauber auslaufen, dann ist Gedankenstachel weit weniger wertvoll.

Für beide Spielweisen gilt: Die Verschlingende Seuche wird von Euch nur ausgelöst, wenn Ihr drei Schattenkugeln generiert habt. Vorher lasst Ihr die Finger davon! Ebenfalls für beide Spielweisen ist wichtig zu wissen, dass lediglich das erste Schattenwort: Tod eine Schattenkugel generiert. Damit ist das erste Schattenwort: Tod wesentlich wichtiger als das zweite; es kommt durchaus vor, dass Ihr zwischen dem ersten und dem zweiten Schattenwort: Tod noch eine Verschlingende Seuche oder einen Gedankenschlag wirkt.

Kampfbeginn

Da der Schatten-Priester sich nicht mehr selbst buffen muss, um maximale Leistung zu bringen, könnt Ihr an die Gestaltung der Startphase eines Kampfes weitaus freier herangehen. Es ist sinnvoll den Gedankenschlag zuerst einzusetzen, um eine erste Schattenkugel zu generieren. Während der Zauber abklingt, wirkt Ihr Strahlenkranz, um Procs von Items auszulösen. Setzt dann Schattenwort: Schmerz, Vampirberührung und Schattengeist beziehungsweise Geistbeuger ein. Danach haltet Ihr Euch an die Prioritätenliste: Setzt den Gedankenschlag und die Verschlingende Seuche mit drei Schattenkugeln so oft es geht ein. Habt Ihr keine DoTs aufzufrischen oder sind keine Direktschadenszauber bereit, dann wird es Zeit für das gute, alte Gedankenschinden.

Prioritätenlistefür Einzelziele
1) Verschlingende SeucheDer DoT wird ausschließlich gewirkt, wenn Ihr drei Schattenkugeln gesammelt habt.
2) GedankenschlagWirkt den Zauber immer sobald er wieder verfügbar ist.
3) Schattenwort: TodDer Zauber kommt nur in der Schlussphase eines Kampfes zum Zug.
4) StrahlenkranzDurch die vielen Treffer lösen Eure Schmuckstücke und andere Proc-Effekte aus. Damit bufft Ihr Eurer DoTs und macht viel Schaden.
5) GedankenstachelDie Fähigkeit nutzt Ihr nur, wenn sie durch zufällig auslösende Effekte sofort gewirkt werden kann, ohne Eure DoTs vom Ziel zu entfernen.
6) Schattenwort: SchmerzDer Schaden-über-Zeit-Zauber sollte niemals auslaufen - erst recht nicht, wenn Ihr Tier 14 tragt.
7) VampirberührungAchtet darauf, den Schaden-über-Zeit-Zauber ebenfalls nicht auslaufen zu lassen.
8) GedankenschindenSind alle DoTs am Laufen und keine der anderen Fähigkeiten ist verfügbar, dann schindet die Gedanken der Gegner.
Prioritätenlistefür Gegnergruppen
1) StrahlenkranzMacht nicht nur Schaden, sondern aktiviert auch Eure zufällig auslösenden Schmuckstücke und Verzauberungen.
2) GedankenexplosionWirkt die Gedankenexplosion am besten auf den Tank, der mitten in den Gegnern steht.
3) Schattenwort: SchmerzIst absehbar, dass die Gegner über die gesamte Laufzeit des Zaubers leben, dann setzt ihn unbedingt ein. Gleiches gilt für die Vampirberührung.

Strahlenkranz gegen Kaskade

Mit dem Strahlenkranz macht Ihr am meisten Schaden an einzelnen Zielen und heilt zudem Verbündete - allerdings ist die Fähigkeit im Gegensatz zu Kaskade nicht ganz einfach zu handhaben. Ihr holt den maximalen Schaden aus Strahlenkranz, wenn die Gegner etwa 25 bis 29 Meter von Eurem Helden entfernt stehen. Oft fällt es im Kampfgetümmel schwer, die Entfernung richtig abzuschätzen. Wenn Ihr Euch das nicht zutraut, dann holt Ihr entweder Unterstützung mit einem Addon (z. B. Halo Pro) oder greift zu Kaskade. Kaskade macht ähnlich viel Schaden wie Strahlenkranz, muss aber häufiger ausgelöst werden.

Wichtige Fähigkeiten 
1) VampirumarmungDie Umarmung funktioniert nicht mehr wie in all den WoW-Erweiterungen zuvor. Aus der quasi daueraktiven Heilunterstützung ist ein kurzer Buff für den Schatten-Priester selbst geworden. Während der Dauer des Effekts werden alle Helden in Eurem Raid um 50 Prozent des von Euch verursachten Schadens geheilt. Die Heilung wird zwar auf alle Charaktere gleichmäßig aufgeteilt, eine nette Unterstützung für die Heiler ist die Umarmung aber allemal.
2) DispersionDer Mana-Vorrat Eures Helden kann in Mists of Pandaria nicht erhöht werden und bleibt auf Stufe 90 immer bei 300.000 Punkten. Wenn Flächenzauber mit hohen Manakosten zum Einsatz kommen, dann kann die Dispersion Euer Retter sein. Vor allem zwischen zwei Trash-Gruppen oder bei langen Laufstrecken im Bosskampf ist die Dispersion sinnvoll eingesetzt.
3) LeerenverschiebungWenn Eurem Tank in letzter Sekunde der Allerwerteste gerettet werden muss und Ihr noch über eine ansehnliche Portion Lebensenergie verfügt, dann nutzt die Verschiebung, um möglicherweise einen Wipe zu verhindern. Allerdings solltet Ihr nicht darauf verzichten, Euch vorher mit einem Machtwort: Schild zu versehen, sonst opfert Ihr Euch in Situationen mit viel Flächenschaden selbst.

Im PvP

Im Kampf gegen andere Spieler kommt es auf viel Mobilität an, deswegen wechselt Ihr zu Psychoschrecken und Phantom. Licht aus dem Dunkel und Himmlische Einsicht haben nicht nur für die Offensive sondern auch für die Heilung nützliche Effekte, und sind somit Must-Haves. Bleibt bei Strahlenkranz und Engelsgleiches Bollwerk, um die Basis-PvP-Talente zu vervollständigen. Die Glyphe ‚Dunkle Bindung' ist Pflicht! Die Glyphe zum Gedankenstachel ist eine sinnvolle Option, um mit Gedankenschlag flexibler zu agieren. Bei allen anderen Glyphen kommt es ganz drauf an, ob Ihr Euer Team ein bisschen mehr unterstützen, Eure Überlebenschancen erhöhen oder Eure Heilung buffen wollt.

buffed.de Redaktion
04.12.2012 09:04 Uhr
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Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
am 04. Dezember 2012
Kommentar wurde nicht gebufft
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Die Frage ist hier betsimmt gut angebracht
Wie verfahrt ihr wenn ihr grade am Gedankenschinden kanalisieren seid und z.B. Gedankenschlag wird wieder bereit?
Das kanalisieren von Gedankenschinden unterbrechen indem sofort Gedankenschlag etc. gewirkt wird oder lieber bis zum Ende durchlaufen lassen?
am 03. Dezember 2012
Kommentar wurde nicht gebufft
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Bei Prioritätenliste sollte Vampierberührung und nicht Vampierumarmung stehen.
Sonst eigentlich ein guter Guide für Anfänger.
am 04. Dezember 2012
buffed-TEAM
Kommentar wurde nicht gebufft
Ach mist, ich wechsel das mal eben
am 03. Dezember 2012
Kommentar wurde nicht gebufft
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Das ist so nicht ganz korrekt, bereits seit CATA konnte der Schattenpriester mittels Direktzauber gut questen/leveln/farmen.
Hierzu war es mittels 3x Gedankenstachel, Gedankenschlag und SW:Tod gut möglich binnen kürzester Zeit extrem viel Schaden zu fahren. Selbst in Hero-Instanzen lag man, mit entsprechender Mana-Regg , gut mit dabei.

Diese Spielweise war bereits seit CATA ohne DoT ausgekommen.

Ferner geht mit MoP noch viel mehr, mittels reflektierender Schild und ähnlichen Glyphen incl. Talentsets, wird der Priester auch wie zu Classic-Zeite (Patch 1.12) zu einem Stofftank mit ordentlich Schaden, wer also lieber gemütlicher spielt und nicht im oberen Feld im DPS sein will, dafür aber mit guten AE-Fähigkeiten ausgestattet kann auch derartige Skillungen nun wieder wählen.

Leider wird in vielen Guides nur zu oft eine, bzw. zwei Spielarten erklärt, High-End-Raid oder PvP. Womit viele Gestaltungsmöglichkeiten der neuen Skillungen wegfallen oder nicht mehr näher betrachtet werden.
am 04. Dezember 2012
Kommentar wurde nicht gebufft
Melden
gerade beim High-End-Raid muss man unterschiedliche Skillungen wählen und die werden auch betrachtet. Ich hab noch nie so oft Talente gewechselt wie jetzt zu MoP.

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