WoW-Guide: Das Sonnenbrunnenplateau
Keine Zeit zum Blumenpflücken: Die Blutelfen lassen Euch keine Verschnaufpause.
Helft dem blauen Drachenschwarm
Im Kampf gegen Kalecgos und seine verdorbene Seele benötigt Ihr drei Tanks, vier Tankheiler sowie vier Gruppenheiler. Den Rest der Gruppe besetzt Ihr mit Schadensausteilern, nehmt jedoch nicht mehr als fünf Nahkämpfer mit. Zudem habt Ihr mindestens vier Spieler dabei, die Flüche entfernen können. Bevor Ihr den Kampf beginnt, teilt Ihr Euren Schlachtzug in vier unabhängige Gruppen auf. In jeder Gruppe befinden sich ein Tankheiler, am besten Paladin oder Priester. Zudem fügt Ihr jeder Gruppe einen Gruppenheiler zu, der sich vorrangig um seine Gruppenmitglieder kümmert. Des Weiteren sollte in jeder Gruppe ein Druide oder Magier sein, zu dessen Aufgabe das Entfluchen gehört. Die restlichen Schadensausteiler verstreut Ihr auf die jeweiligen Gruppen – lediglich die drei Tanks agieren unabhängig.
Teilt die Plattform auf der sich der blaue Drachen befindet in vier Viertel auf, und weist jeder Gruppe einen Abschnitt zu. Im Anschluss daran kann der Kampf beginnen. Betretet zeitgleich das Kampfgebiet, während ein Tank sich um Kalecgos kümmert. Die anderen beiden Tanks begeben sich auf die beiden Kampfabschnitte auf denen sich eine Gruppe mit fünf statt sechs Gruppenmitgliedern befindet. Der Drache steht im Übrigen so, dass sein Kopf in Richtung des Eingangs zeigt, durch welchen Ihr die Kampfplattform betreten habt.
Der Feind im Freund: Sathrovarr verdirbt den gutmütigen Drachen Kalecgos, welcher Euch ans Leder will.
Bewahrt einen kühlen Kopf
Kalecgos besitzt mehrere kleinere Fähigkeiten die Euch ganz schön zusetzen können. Haltet Euch zum einen von seinem Schwanz fern, dieser wedelt etwas umher und betäubt Euch bei Berührung kurzzeitig. Zudem greift er den Tank mit einem FROSTATEM an, welcher nur eine kurze Reichweite hat. Weiterhin versieht er zufällige Spieler mit einem WILDE MAGIE-(De-)Buff, welcher, je nach Art, unterschiedliche positive oder negative Auswirkung haben kann. Seine Hauptangriffsfertigkeit auf Euren Schlachtzug ist der ARKANPUFFER, den er etwa alle acht Sekunden nutzt. Diese Attacke fügt allen Spielern auf der Plattform etwa 500 Arkanschadenspunkte zu. Zudem erhaltet Ihr einen stapelnden Debuff, der den erlittenen Arkanschaden um 500 Punkte erhöht. Da Ihr diesen Debuff nicht entfernen könnt, erhaltet Ihr nach einer Minute schon 4.000 Schadenspunkte, was mitunter recht hoch ist. Diesen Schaden kompensieren die Gruppenheiler, während die Tankheiler sich um den jeweiligen Tank kümmert.
Um dem immensen Schaden nach einiger Zeit zu entkommen, teleportiert er einen zufälligen Spieler mit Ausnahme des Tanks über einen SPEKTRALSCHLAG in das Spektralreich. An der Stelle des Spielers erscheint ein Portal, welches es anderen Spielern ebenfalls ermöglicht, das Spektralreich zu betreten. Davon machen alle Gruppenmitglieder des verschwundenen Spielers Gebrauch. Dort angekommen, offenbart sich Euch auch das Leid des Drachen. Sein menschliches Ich wird von dem Dämonen Sathrovarr angegriffen. Um dem eigentlich freundlich gesinnten Drachen zu helfen, müsst Ihr den Dämonen bezwingen, bevor er Euch oder das menschliche Ich vernichtet hat.
Kein Gruppenkuscheln: Verteilt Euch anständig auf der Plattform, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Die richtige Rotation macht's
Um Kalecgos zu befreien und dem Dämonen ein für alle Mal den Garaus zu machen, kommt es vor allem darauf an, dass Eure Gruppen stetig zwischen der Kampfplattform und dem spektralen Reich wechseln, damit Ihr Euren ARKANPUFFER auslaufen lassen könnt. Der Spieler der zuerst teleportiert wird, gibt den Ton an. Seine Gruppe folgt ihm ins Spektralreich. Achtet darauf, dass bei dem Entstehen eines Portals eine Explosion in einem Fünf-Meter-Umkreis erfolgt. Stellt daher sicher, dass Ihr Euch gut auf der Plattform verteilt. Zudem muss einer der freien Tanks durch das erste Portal entschwinden, damit er Sathrovarr tanken kann. Gelingt ihm dies nicht, greift der Dämon weiter das menschliche Ich von Kalecgos an, und vernichtet dieses nach einer Weile, was zu einem Fehlschlag führt. Ein Portal hält jedoch etwa zehn Sekunden, wodurch die gesamte Gruppe sowie ein Tank die Zeit haben dürften, zu Sathrovarr zu gelangen. Etwa zwanzig Sekunden später erscheint das nächste Portal. Der zweite Tank geht allerdings erst durchs dritte Portal.
Gelegentlich kann es vorkommen, dass sich auf der Plattform oder im Spektralreich lediglich ein Tankheiler befindet, der natürlich Gas geben muss. Alle Spieler befinden sich genau eine Minute im Spektralreich, bevor sie wieder auf die Plattform zurück transferiert werden. Dort erhalten sie einen einminütigen Debuff, der es ihnen nicht möglich macht, das Spektralreich zu betreten. Die Tanks rotieren unabhängig von den vier Gruppen. Der Tank welcher das erste Portal betreten hat, löst den Anfangstank von seiner Aufgabe bei Kalecgos ab, sobald er erneut an der Oberfläche ist. Der Anfangstank sucht sich sofort ein Portal oder wird eventuell selbst teleportiert. Die drei Tanks stellen selbst sicher, dass sie untereinander ihren ARKANPUFFER verschwinden lassen, und dass sich stets ein Tank sowohl an Kalecgos als auch an Sathrovarr befindet.
Ran an den Feind: Sathrovarr ist Euer eigentliches Ziel. Besiegt ihn, um Kalecgos zu erlösen.
Flüche und Schattenblitze
Selbstverständlich steht Sathrovarr nicht untätig herum. Er greift diverse Spieler mit einer SCHATTENBLITZSALVE an – die Gruppenheilung muss also auch im spektralen Reich funktionieren. Zudem setzt er dem Tank durch den STOß DER VERDERBNIS reichlich zu. Sein Hauptzauber ist der FLUCH DER UNERMESSLICHEN PEIN. Dieser Fluch fügt mit der Zeit immer größeren Schattenschaden zu. In den ersten zehn Sekunden ist er relativ ungefährlich, danach wird es ziemlich ungemütlich für Euch. Leider springt er beim Entfernen auf den nächstgelegenen Spieler über, weswegen Eure Entflucher reichlich zu tun haben. Bereinigt die Spieler, die noch eine Restfluchdauer von zwanzig Sekunden haben, um den Gruppenschaden möglichst gering zu halten. Mit zunehmender Kampfdauer erhalten immer mehr Spieler diesen Fluch, was Euer Unterfangen natürlich erschwert.
Kalecgos und Sathrovarr müssen übrigens fast zeitgleich bezwungen sein. Achtet daher darauf, dass Euer Schaden an beiden Gegnern nahezu ausgeglichen ist. Besitzt Kalecgos nur noch ein Prozent seiner Trefferpunkte, bannt er sich selbst und erzeugt keine neuen Portale. Solltet Ihr zu dem Zeitpunkt keinerlei Spieler mehr im spektralen Reich haben, tötet Sathrovarr das menschliche Ich und der Kampf ist verloren. Erreicht Sathrovarr hingegen zehn Prozent seiner Trefferpunkte, wird Kalecgos draußen recht wütend und erteilt immer höheren Schaden. Sathrovarr muss daher zuerst sterben, danach erlöst Ihr den Drachen von seinem Leid.
Kalecgos
Neben einigen Feinheiten spielt der Wechsel zwischen zwei Kampfgebieten im Kampf mit Kalecgos und Sathrovarr eine große Rolle. Vier unabhängige Gruppen sowie drei Tanks geben sich die Klinke in die Hand, und bezwingen nahezu zeitgleich den dämonischen Sathrovarr, der Kalecgos verdorben hat, und den Helden des blauen Drachenschwarms.
Fähigkeiten:
Arkanpuffer (Kalecgos): Verursacht bei allen Spielern auf der Kampfplattform 500 Arkanschaden und erteilt einen Debuff der den erlittenen Arkanschaden um 500 erhöht. Der Debuff ist stapelbar und hält 40 Sekunden lang an
Frostatem (Kalecgos): Fügt Feinden in einem kegelförmigen Bereich vor Kalecgos Frostschaden zu und verlangsamt ihr Angriffstempo 12 Sekunden lang um 75%. Der Effekt ist magischer Natur und kann entfernt werden.
Wilde Magie (1) (Kalecgos): Die Zauber- und Fähigkeitskosten eines zufälligen Ziels verringern sich um die Hälfte.
Wilde Magie (2) (Kalecgos): Die erzeugte Bedrohung eines zufälligen Spielers verdoppelt sich.
Wilde Magie (3) (Kalecgos): Der durch kritische Treffer verursachte Schaden eines zufälligen Spielers verdoppelt sich.
Wilde Magie (4) (Kalecgos): Die Trefferchance mit Nah- und Distanzangriffen eines zufälligen Spielers reduziert sich um die Hälfte.
Wilde Magie (5) (Kalecgos): Die Zauberzeit eines zufälligen Spielers verdoppelt sich.
Wilde Magie (6) (Kalecgos): Die erhaltene Heilung eines zufälligen Spielers verdoppelt sich.
Spektralschlag (Kalecgos): Ein zufälliger Spieler wird in das Spektralreich teleportiert. Dort hält er sich eine Minute auf, bevor er wieder auf die Plattform zurückgelangt. An seiner Stelle erfolgt eine Explosion die etwa 5.000 Arkanschaden im Umkreis von fünf Metern anrichtet. Zudem entsteht danach ein Portal, durch welches weitere Spieler in das spektrale Reich gelangen können.
Spektrale Erschöpfung (Kalecgos): Gelangt Ihr aus dem Spektralreich zurück, könnt Ihr durch diesen Debuff für eine Minute nicht dorthin zurück.
Sathrovarr
Fluch der unermesslichen Pein (Sathrovarr): Verflucht das Ziel mit Pein und fügt in regelmäßigen Zeitabständen Schattenschaden zu. Zuerst wird der Schaden langsam zugefügt und nimmt dann zu, bis der Fluch seine Gesamtdauer erreicht hat. Wenn dieser Fluch entfernt wird, springt er auf ein in der Nähe befindliches Ziel über. Hält 30 Sekunden lang an.
Schattenblitzsalve (Sathrovarr): Einige Spieler werden im Spektralreich mit Schattenblitzen beschossen, die etwa 5.000 Schattenschaden zufügen.
Stoß der Verderbnis (Sathrovarr): Ein mächtiger Schlag, der dem Tank 10.000 Schattenschaden zufügt und ihn kurz betäubt.