WoW-Guide: Das Auktionshaus
Das Auktionshaus: Eure Quelle zu unermesslichem Reichtum, wenn Ihr wisst, wie...
Auktionshäuser sind wie Ebay: Man handelt mit Gegenständen, diktiert Preise, sucht nach günstigen Angeboten und findet Reagenzien, Ausrüstung oder andere Güter. Das Prinzip ist also klar. Trotzdem gibt es nützliche Tipps, die vielleicht nicht jeder kennt. Es gibt vier Handelshäuser auf Seiten der Horde (in Orgrimmar, Donnerfels, Silbermond und Unterstadt) und vier bei der Allianz (in Eisenschmiede, Darnassus, Exodar und Sturmwind). Die Fraktions-Auktionshäuser teilen das gleiche Angebot, die Horde kann aber nicht mit der Allianz handeln.
Dafür gibt‘s die drei neutralen Handelshäuser, die ebenfalls das Warenangebot teilen. Die Marktplätze findet Ihr in Gadgetzan (Tanaris), Ewige Warte (Winterquell) und Beutebucht (Schlingendorntal). Bevor Ihr auf falsche Ideen kommt: Charaktere des gleichen Accounts können nicht miteinander handeln.
Für Eure Verkaufsgegenstände lassen sich Auktionsdauer, Sofortkaufpreis und Mindestgebot festlegen. Jede Versteigerung birgt zweifache Kosten. Zunächst wird eine Kaution hinterlegt, die Ihr beim erfolgreichen Verkauf wieder bekommt. Findet Ihr keinen Abnehmer, behält die Handelsstube die Gebühr ein. Diese beträgt in den Auktionshäusern der Fraktionen pro zwölf Stunden Angebotsdauer etwa 15 Prozent des Händler-Verkaufswerts. Auf den drei neutralen Marktplätzen ist die Kaution um ein fünffaches höher. Bringt Ihr Eure Waren an den Mann, zahlt Ihr eine Abschlussgebühr, die vom Gewinn abgezogen wird. Sie beträgt bei den Fraktionshäusern fünf und bei den neutralen Handelsplattformen fünfzehn Prozent. Brecht Ihr eine Auktion ab, verliert Ihr die Kaution.
Nützliche Add-ons
Auktionsergebnisse erhaltet Ihr per Post
Wer die ersten erfolgreichen Auktionen verbuchen will, der benötigt ein paar Hilfsmittel und Kenntnisse der Grundlagen, damit der Prozess des Anpreisens und Verkaufens reibungslos über die Bühne geht. Zunächst benötigt Ihr etwas Startkapital und Gegenstände, die gehandelt werden sollen. Selbst Neulinge, die noch keine epischen Edelsteine oder seltenen Haustiere anbieten können, brauchen zumindest ein paar Silberlinge und Güter - seien es nur Stoffe oder niedrigstufige Handwerkswaren, um einen Anfang zu machen.Daneben empfehlen wir zwei Add-ons. Das erste heißt „Postal“ und bietet neben einigen Briefkastenoptionen eine wichtige Funktion: „Open all“ oder auch „Alle öffnen“. Besonders dann, wenn Ihr viele Auktionen gleichzeitig abschließt oder mehrere Gegenstände nicht verkauft wurden, ist Euer Postkasten zum Bersten gefüllt – und die manuelle Entnahme ist sehr langwierig. Das zweite Add-on heißt „Auctioneer“. Wenn Ihr viel Zeit im Auktionshaus verbringt und einen ordentlichen Reibach machen wollt, kommt Ihr um dieses Add-on nicht herum. Es scannt alle Auktionen und erstellt mit der Zeit Statistiken, Durchschnittspreise, Verkaufsdaten und vieles mehr. Wie Ihr das Add-on am besten einsetzt, zeigen wir Euch am Ende des Artikels.