Lederverarbeitung
Drakk Steinhand, ehemaliger Trainer für fortgeschrittene Lederverarbeiter, hat wenig Kundschaft. Seit Patch 2.3 lehren alle Trainer alle Rezepte.
Waidmannsheil in Azeroth
Keine Sorge, als Lederverarbeiter in World of Warcraft benötigt Ihr nicht das Talent eines exzentrischen Modeschöpfers. Gefragt sind stattdessen jede Menge Fleiß und vor allem richtig große Taschen mit mächtig viel Platz. Denn bevor Ihr einem erlegten Tier das begehrte Fell zur Weiterverarbeitung über die Ohren zieht, müsst Ihr zunächst die gesamte Beute einstecken. Das klingt zunächst sehr lästig, ist aber tatsächlich ein extrem netter Bonus. Kennt Ihr nämlich erst einmal die Standorte der Tiere mit der profitabelsten Beute, profitiert Ihr gleich doppelt und verdient dreifach.
Der unerfüllte Traum für Horde-Spieler: Zwerge lassen sich nicht kürschnern.
Klasse statt Rasse
Wer sich für eine Karriere in der Lederverarbeitung entscheidet, muss sich über folgendes klar sein: Vier Klassen (Krieger und Paladin ausgenommen) sind in der Lage, von Beginn an Lederrüstungen zu tragen. Aber nur Druiden und Schurken sind grundsätzlich an die Lederrüstungen gebunden, denn Jäger und Schamanen wechseln ab Stufe 40 zu schweren Rüstungen. Die Zielgruppe für Eure Waren ist also überschaubar. Durch die verschiedenen Spezialisierungen in Drachen-, Elementar- und Stammeslederverarbeitung erlernt Ihr erstklassige Ausrüstungen, die beim Aufheben binden, also nur für Euch selbst nutzbar sind.
Von den Yetis im Alteracgebirge bekommt Ihr sowohl mittleres als auch schweres Leder
Mit dem Messer geht es besser
Als Zweitberuf eignet sich ausschließlich die Kürschnerei. Es sei denn Ihr habt bereits einen weiteren Charakter der die Sammelarbeit erledigt, oder so viel Gold auf der Bank, um die Unmengen an Leder aus dem Auktionshaus zu kaufen. Lohnenswert wäre deshalb auch die Verzauberkunst, mit der Ihr die hergestellten grünen oder blauen Ausrüstungen in Splitter und Essenzen zerbröselt, um damit Eure eigene zu verstärken. Unsere Empfehlung: Kürschnerei und Lederverarbeitung mit einem Charakter ausüben, mit einem zweiten Verzauberkunst erlernen und die Gegenstände per Post verschicken – dadurch profitiert Ihr am meisten.
Tank-Druiden brauchen gutes Equipment. Frisch gebackene Level-70-Bären setzen auf das Grollhuf-Set.
Fortschritt durch Weiterbildung
Seit Patch 2.3 sind alle beruflichen Lehrmeister auf dem gleichen Bildungsniveau. Deshalb müsst Ihr nicht mehr quer durch Azeroth reisen, um die neuesten Muster zu erlernen, sondern marschiert schlicht zum nächsten Lehrmeister in einer der Hauptstädte und erlernt dort alle Muster bis zur Fertigkeit 300. Höherwertige Muster gibt es ausschließlich in der Scherbenwelt. Ab einem Fertigkeitslevel von 225 und der Stufe 40 dürft Ihr eine von drei Spezialisierungen wählen, indem Ihr einen der entsprechenden Meister ansprecht. Die Spezialisten für Stammes-, Elementar- und Drachenlederverarbeitung findet Ihr hier:
Ausbilder für Lederverarbeitung
Elementarlederer:
* Horde: Brumn Winterhuf – Arathihochland
* Allianz: Sarah Gerber – Sengende Schlucht
Drachenlederer:
* Horde: Thorkaf Drachenaug - Ödland
* Allianz: Peter Galen – Aszhara
Stammeslederer:
* Horde: Se'Jib - Schlingendorntal
* Allianz: Caryssia Jägermond – Feralas