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  • WoW Legion: Sorgenkind Klassenfantasien - ist das noch meine Klasse?
    Quelle: buffed

    WoW Legion: Sorgenkind Klassenfantasien - ist das noch meine Klasse?

    World of Warcraft Legion rückt die Klassen wieder in den Mittelpunkt. Dabei begründen die Entwickler viele Änderungen mit "Klassenfantasien". Wir erklären euch das Problem dabei, warum das einigen Spielern zu weit geht und wo Blizzard mit jeder Klasse hin will.

    Ihr liebt eure Klasse aber mit Legion fühlt sich diese irgendwie komisch an? Dann seid ihr nicht alleine! Die Entwickler ändern viele Klassen und Spielweisen mit der kommenden Erweiterung stark ab. Das betrifft nicht nur den Fluff und das "Gefühl" der Klasse sondern krempelt ganze Spielweisen um. Das Ziel dabei: Die Spielweisen sollen sich mehr voneinander unterscheiden und eine eindeutige "Klassenfantasie" haben! Aber was beim Wirbelnden Nether soll eine Klassenfantasie überhaupt sein? Und was, wenn am Ende, etwas rauskommt, das nicht zu unserer Vorstellung der Klasse passt?

    Damit ihr euch in diesem Artikel zurechtfindet eine kurze Info vorab: Dieser Artikel ist in drei Abschnitte aufgeteilt. Im ersten zeigen wir euch einige der krassesten Änderungen für Klassen in World of Warcraft: Legion, warum sie einige Fans auf die Palme bringen und wie Blizzard das begründet. Dabei gehen wir genauer auf den Jäger, Priester, Krieger und Hexenmeister ein, erklären euch aber auch Blizzards Fantasien für die anderen Klassen.
    Im zweiten Abschnitt versuchen wir herauszufinden, warum Klassenfantasien in Legion überhaupt so wichtig sind. Wir lassen dabei auch Fans aus den Foren zu Wort kommen und diskutieren eure Argumente gegen und für Blizzards weitreichende Änderungen an den Klassen. Ist Blizzards Änderungswut gut oder schlecht für World of Warcraft? Und wie werden sich die neuen Klassenfantasien auf die Zukunft des Spiels auswirken?
    Zu guter Letzt haben wir alle Klassenänderungen zusammengefasst.

    Der neue Überlebens-Jäger

          

    Beginnen wir beim vielleicht größten Schock der kommenden Erweiterung: Überlebens-Jäger mussten bei der ersten Ankündigung sehr tapfer sein. Die dritte Spielweise des Jägers (der mobilsten Fernkampfklasse schlechthin!) wird in Legion zum Nahkämpfer. Das war aber kein Entwickler-Witz, sondern Blizzards voller ernst. In der kommenden Erweiterung kämpfen Überlebensjäger mit Artefakt-Speer bei Kriegern und Schurken hinter dem Boss. Wie kommt man auf so etwas, Blizzard?
    Jede der drei Jäger-Spezialisierungen setzt nun auf die in den Augen der Entwickler passende Waffe. Treffsicherheits-Jäger sind mit einem Bogen unterwegs. Jede der drei Jäger-Spezialisierungen setzt nun auf die in den Augen der Entwickler passende Waffe. Treffsicherheits-Jäger sind mit einem Bogen unterwegs. Quelle: Blizzard "In vielerlei Hinsicht verkörpert der Jäger in Legion unsere grundlegende Motivation hinter den Klassenänderungen. Jäger verfügen über ein ausgeprägtes Grundkonzept: Sie meistern die Kunst der Fährtensuche, erlegen Gegner mit Bögen und Gewehren aus der Entfernung, zähmen wilde Tiere und locken nichtsahnende Gegner in ihre Fallen. [...] Bei Legion konzentrieren wir uns darauf, die Unterschiede dieser drei Spezialisierungen deutlicher herauszuarbeiten, um ein dynamischeres und prägnanteres Spielerlebnis zu erreichen."

    Aha. Offenbar spielten sich die drei Spielweisen des Jägers, Tierherrschaft, Überleben und Treffsicherheit den Entwicklern einfach zu ähnlich. Die Lösung der Entwickler ist eine Hybridklasse, die wie der Schamane zwischen Nahkampf und Fernkampf wählen kann. Um die drei Spielweisen weiter voneinander zu unterscheiden, wurden die offiziellen Beschreibungen angepasst:

    Tierherrschafts-Jäger: Tierverbundene Jäger, die in der Wildnis zuhause sind.
    Treffsicherheits-Jäger: Gut getarnte Scharfschützen, denen ihre Tierbegleiter nicht so wichtig sind.
    Überlebens-Jäger: Brutale Fallensteller, die die Wildheit der Jagd erkannt haben.

    Blizzard nennt das neue "Klassenfantasien" (auf Englisch Class Fantasy). Aber ergibt das für den Jäger überhaupt Sinn? Wie kann der Überlebens-Jäger gleichzeitig "brutal" und "instinktiv" sein aber auf der anderen Seite Fallen stellen, die ein gewisses Maß an Planung erfordern. Die Idee des Überlebens-Jägers wirkt irgendwie bemüht und wie ein Flickenteppich als Erklärung für die Änderungen an der Mechanik.

    Zurück zu den Nahkampf-Wurzeln, Jäger!

          

    Die Idee dahinter kommt aber nicht aus heiterem Himmel. Bereits in World of Warcraft Classic besaßen Jäger einige Nahkampf-Fähigkeiten wie Raptorstoß, Mungobiss und Zurechtstutzen. In den Anfangstagen des Spiels war der Jäger tatsächlich als Mischung zwischen Nah- und Fernkampf gedacht. Doch viele Spieler blieben lieber ganz auf Distanz und so wurden die Fähigkeiten gestrichen. Mit Legion kramt Blizzard sie einfach wieder heraus und bastelt daraus eine eigene Spezialisierung.

    Einige Spieler finden das mies - Nahkampf ist nicht jedermanns Sache. Wer nur als Fernkämpfer spielen möchte verliert mit Legion quasi eine Auswahlmöglichkeit seiner Klasse. Andere Spieler freuen sich über die neuen Möglichkeiten. Immerhin kann der Jäger so je nach Bosskampf zwischen Nahkampf- und Fernkampf umschalten und macht einen Schlachtzug damit bei bestimmten Mechaniken flexibler. Das könnte am Ende sogar ein Pluspunkt für Jäger im PvE sein - "Noch 'nen Melee oder Ranged? Ach nehmen wir den Jäger mit..." Tierherrschafts-Jäger sind mit Wumme unterwegs. Das gefällt nicht jedem. Tierherrschafts-Jäger sind mit Wumme unterwegs. Das gefällt nicht jedem. Quelle: Blizzard

    Kanone für Tierherrschaft? Echt jetzt?

          

    Beim Überlebens-Jäger passt einigen Spielern die neue Mechanik nicht. Doch auch an anderer Stelle hakt Blizzards neue Klassenfantasie: Bei der Artefaktwaffe für Tierherrschafts-Jäger. Blizzard zwingt diese dazu in Legion eine Kanone zu verwenden. Aber wie passt ein technisches Gerät zum naturverbundenen Wildnisfreund? Viele Fans sagen: "gar nicht" und lassen sich auch durch die Questreihe um Titanenwächter Thorin nicht umstimmen. Hier passt Blizzard Vorstellung vom Jäger einfach nicht zu der Vorstellung der Spieler.

    Immerhin hat Blizzard während der Alpha eingesehen, dass eine gezwungene Waffenwahl ein zu tiefer Eingriff in die Beziehung eines Spielers zu seiner Klasse und lässt Artefaktwaffen in Legion zum Transmogrifizieren zu. Auch an anderer Stelle kommt Blizzard den Tierherrschafts-Fans entgegen und zwar per Glyphe, durch die Alphatier kein zufälliges Wildtier, sondern einen eigenen Begleiter aus dem Stall ruft.

    Schatten-Priester sind jetzt wahnsinnig (cool)

          

    Etwas besser funktioniert die neue Klassenfantasie beim Schatten-Priester. Schaut man sich die Fähigkeiten der Spezialisierung an, hatte die schon immer "einen Knacks weg". Das wird nun auch über die neue Ressource "Wahnsinn" dargestellt. Durch sie spielt sich der Schattenpriester einzigartig: Mit Fähigkeiten wie Gedankenschlag wird die Leiste aufgebaut. Ist die Leiste voll, wechselt der Priester in die Leeregestalt, verliert pro Sekunde immer mehr Wahnsinn und kann andere Fähigkeiten einsetzen. Für maximalen Schaden müssen in der kurzen Zeit des Wahnsinns die passenden Skills eingesetzt werden. Und wie erklärt Blizzard das? Natürlich über eine neue Klassenfantasie:

    Schatten-Priester wandern gefährlich nahe am Machtbereich der Alten Götter und geben sich freiwillig dem Wahnsinn hin.

    Okay, das ist neu, passt aber wie die Gedankenschlag aufs Ziel zur Spielweise. Einige Fans sind trotzdem skeptisch: Warum sollten Allianz und Horde so jemanden überhaupt mitkämpfen lassen? Blizzards neue Klassenfantasien erzeugen also auch neue Probleme im Lore. Schattenpriester sind nun offiziell wahnsinnig. Meistens zumindest. Schattenpriester sind nun offiziell wahnsinnig. Meistens zumindest. Quelle: buffed

    Disziplin-Priester zwischen Licht und Schatten

          

    Beim Disziplinpriester hatte Blizzard ein mechanisches Problem: Machtwort: Schild war einfach zu stark. Statt auf Schilde zu setzen gibt Blizzard diesen Priestern die Möglichkeit, im Kampf soliden Schaden auszuteilen (und trotzdem zu heilen). Doch die Veränderungen gehen extrem weit. Die Entwickler erklären:

    "Disziplinpriester werden jetzt klarer dadurch definiert, dass sie sowohl Heilig- als auch Schattenzauber verwenden."

    Und hier die Klassenfantasie-Erklärung der beiden fehlenden Spezialisierungen:

    Heilig: spirituelle Heiler, die auch auf dem Schlachtfeld vom Licht predigen.
    Disziplin: pragmatische Seelen, die sich durch innere Stärke zwischen Licht und Schatten halten.

    Das klingt gut, doch damit verändert Blizzard nicht nur Teile die Spielweise, sondern gleich die ganze Definition, also das "Gefühl" der Klasse. Einige Priester-Fans geht das zu weit. Sie wollen nur heilen und machen sich sorgen, dass die Disziplin-Spielweise nicht mehr genug Heilung erzeugt, um konkurrenzfähig zu sein. Doch auch hier kommt die Idee nicht von ungefähr, sondern aus einer kurzlebigen Spielweise zur Zeit von Cataclysm, in der Priester über Heilige Pein enormen Schaden verursachen konnten.

    Der Furor-Krieger muss bluten

          

    Beim Furor-Krieger war alles in Ordnung vor Legion. Furor war sogar die beliebteste Krieger-Spielweise und vor allem bei Anfängern gern gespielt. Warum also greifen die Entwickler mit Legion tief in die Spielweise ein? Blizzards Begründung (ihr ahnt es schon), die Klassenfantasie.

    Furor: gefürchtete Berserker, die nach Schlachten lechzen und nach Blut dürsten.

    Offenbar spielte sich der Furor-Krieger den Entwicklern nicht "rasend" genug, denn mit Legion veränderten sie den Effekt von Wutanfall auf eine kritische Art: Unter Wutanfall greifen Furor-Krieger nun doppelt so schnell an, erleiden aber 30 Prozent mehr Schaden. Autsch! Außerdem fehlen ihnen die Verteidigungshaltung, Siegesrausch und Durch das Schwert umkommen, um sich zu schützen - Doppel-Autsch! Die Entwickler geben dabei zu, dass diese Änderungen aus der Klassenfantasie entstanden sind:

    "Furor ist eine thematisch grandiose Interpretation des klassischen Krieger-Archetyps, und in Legion möchten wir, dass das im Gameplay besser reflektiert wird."

    Tatsächlich spielt sich Furor in Legion mehr wie ein klassischer Berserker - Ziel erreicht. Doch die Spielweise verliert dafür viele Überlebens-Fähigkeiten und dürfte in Schlachtzügen häufiger umkippen. Verursacht Furor wenigstens mehr Schaden als Ausgleich? Nein, denn alle Schadensklassen sind darauf ausgelegt, etwa gleichviel DpS zu verursachen - zusätzlich sind Krieger Nahkämpfer und haben allein dadurch Nachteile in vielen Bosskämpfen. Blizzard ändert also die Spielweise zum Nachteil der Spieler, damit sie sich "besser anfühlt." Na bravo. Und der Rest des Kriegers?

    Waffen: geduldige Duellanten, die von klein auf kämpfen und viel Erfahrung besitzen.
    Schutz: berechnende und standhafte Soldaten, die das Rückgrat von Armeen sind. Dämonologie-Hexer haben keine Metamorphose-Form mehr, bekommen dafür aber neue Dämonen. Dämonologie-Hexer haben keine Metamorphose-Form mehr, bekommen dafür aber neue Dämonen. Quelle: Blizzard

    Oldschool-Dämonologie

          

    Zurück zum Reißbrett: Eine Spielweise musste mit Legion ganz überarbeitet werden, nämlich Dämonologie. Blizzard kehrt nun zurück zu den Ursprüngen der Klasse:

    "Legion bietet uns die perfekte Gelegenheit, diese Spezialisierung wieder um ihre Kernfunktion herum zu zentrieren, nämlich die Kontrolle über Dämonen zu meistern, statt sich in sie zu verwandeln."

    Dämonologie: Meister der Dämonen, die Kreaturen aus der Leere beschwören und für ihre eigenen Ziele einsetzen.

    Der wahre Grund für die Änderungen ist ein anderer: Die zentrale Fähigkeit Metamorphose wanderte zum Dämonenjäger - weil sie dort besser zum Spielgefühl passte. Wer nur für die Dämonen-Verwandlung die Klasse hochgespielt hat, muss nun also umsatteln? Irgendwie schon. Um die Fans zu entschädigen spendiert Blizzard Dämonologie aber viele coole Fähigkeiten und neue Dämonen, etwa Schreckenspirscher (auf denen sogar Wichtel reiten können!). Die Besorgnis vieler Fans ist hier unbegründet. Ergebnis der Spielweise kann sich sehen lassen und passt perfekt zur Klassenfantasie. Und die anderen beiden Spielweisen?

    Gebrechen: boshafte Diener finsterer Mächte, die zu gerne Geister verderben und Seelen quälen.
    Zerstörung: aggressive Hexenmeister, die fasziniert von Chaos und Vernichtung sind.

    Gerade beim Zerstörungs-Hexer schiebt Blizzard die Klassenfantasie vor, um die Spielweise zu verschlimmbessern. Die neue Meisterschaft: Chaotische Energie sorgt dafür, dass der Schaden von Zaubern stark schwankt und ihre DpS in Legion damit unzuverlässig ist. Ärgerlich.

    Teil zwei: Das hat Blizzard vor!

          

    Kommen wir zum zweiten Teil des Artikels. Anhand der Beispiele haben wir gezeigt, wie Blizzard in Legion die Klassen und Spezialisierungen verändert. Dabei scheinen die Entwickler drei Ziele zu verfolgen:

    • Spielweisen verbessern: Spielweisen mit viel Altlasten (Dämonologie) oder die zu stark sind (Disziplin) werden aufgeräumt und umgestaltet.
    • Spielweisen einzigartig machen: Bei jeder Klasse sollen die drei Spielweisen so gestaltet werden, dass sie sich einzigartig "anfühlen". Wenn dafür weitreichende Änderungen nötig ist, ist das halt so (Überleben).
    • Klassenfantasien anpassen: Jede Spielweise erhält eine Klassenfantasie. Bei einigen Spielweisen wird die Fantasie an die Spielweise angepasst (Schatten), andere Spielweisen werden verändert, damit sie besser zur Fantasie passen (Furor).

    Klassenfantasien sind für die kommende Erweiterung Legion deshalb so wichtig, weil die Klassen quasi die Fraktionen von Allianz und Horde ersetzen. Doch seit World of Warcraft: Classic hat Blizzard hier nichts mehr getan. Nach und nach wurden Klassenquests und damit auch das "Gefühl" für die eigene Klasse abgeschafft. Anders formuliert: Es war in Warlords of Draenor egal, ob wir als Schatten-Priester oder Furor-Krieger unsere Garnison errichteten.

    Mit Legion wird das anders. In der kommenden Erweiterung werden Klassen das Fundament von quasi allem. So will Blizzard zum Kern des Spiels zurückkehren und gleichzeitig die Fans zufrieden stellen, die seit Jahren individuelle Questreihen fordern.

    Spieler beginnen Legion mit einer Klassenquest, erspielen sich ein mächtiges Artefakt je nach Spezialisierung - das einen Bezug zu ihrer Klasse hat. Auch beim Leveln holen sich Spieler die Quests in (Klassen-)Ordenshallen, treffen dort andere Spieler der eigenen Klasse und erleben eine auf die eigene Klasse zugeschneiderte Geschichte. Damit das funktioniert, müssen sich Spieler mehr mit der eigenen Klasse und Spezialisierung identifizieren - die Entwickler müssen also auch über Beschreibung und Spielweise die "Klassenfantasie" stärken. Das ist (Achtung Kalauer!) klasse, oder? WoW Legion: Der legendäre Doomhammer Verstärker sollen sich wie Kampfzauberer fühlen. Mit den Kräften der Elemente und dem Schicksalshammer werfen sie sich in die Schlacht. Quelle: Blizzard

    Doch nicht alles klasse?

          

    Warum sind dann nicht alle Spieler mit den Änderungen und Klassenfantasien einverstanden, wenn die Idee so toll ist? Kurz gesagt: Es gibt gute Gründe gegen das, was Blizzard aktuell mit Klassenfantasien macht. Hier sind die wichtigsten Gegenargumente von verärgerten Fans aus den offiziellen Foren:

    • "Die spielen sich doch eh wieder ähnlich"

    Dadurch, dass Spielweisen an die Klassenfantasie angepasst werden, fallen viele Fähigkeiten weg. Andere Klassenfähigkeiten werden exklusiv einer oder mehreren Spezialisierungen zugeteilt. Das betrifft vor allem frühere Haltungen (Zum Beispiel Verteidigungshaltung beim Krieger). Klar spielen sich die Spezialisierungen dann unterschiedlich und fühlen sich "einheitlicher" an. Doch die Seiten im Zauberbuch werden immer dünner. Das geht einigen Spielern zu weit. Mit nur zehn Knöpfen pro Spielweise würden sich alle Spielweisen eh wieder ähnlich spielen. "Drei Angriffe, ein Unterbrecher, eine Defensiv-Fähigkeit und bald kann auch ein Kleinkind WoW spielen", befürchten manche.

    - "Das habe ich so nicht ausgewählt"
    Manchen Spielern macht nicht eine ganze Klasse Spaß, sondern nur bestimmte Spielweisen. Mit Legion fallen aber vertraute Fähigkeiten einfach weg. Was, wenn ein Dämonologie-Hexer gerne Metamorphose benutzt hat? Oder wenn ein Spieler extra einen Disziplin-Priester hochgespielt hat, um seinen Schlachtzug zu schilden? Diese Spieler haben Zeit und Mühe in ihren Charakter investiert und werden in Legion teilweise mit Spielweisen konfrontiert, die zwar immer noch so heißen, sich aber anders spielen - Klassenfantasie hin oder her.

    Bei Hexenmeistern kommt noch zusätzlicher Ärger dazu: Manche Spieler haben die schwierige Questreihe für das Grüne Feuer nur gemacht, um die Farbe der Metamorphose zu ändern.

    • "Das ist nicht meine Vorstellung der Klasse"

    Blizzard hat erkannt, dass die Identifikation mit dem eigenen Charakter wichtig für die Spieler ist. Gut so! Doch bei der Entwicklung der neuen Klassenfantasien haben sie die Spieler nicht gefragt. Manche mögen den Überlebens-Jäger als brutalen Nahkämpfer, andere Spieler können sich damit gar nicht anfreunden. Das ist ihr gutes Recht. Auch Spieler haben eine Klassenfantasie in ihrem Kopf, oft über Jahre des Spielens in Azeroth selbst entwickelt. Diese stößt Blizzard nun teilweise um und manchen Fans damit vor den Kopf. Gerade Spieler denen das Lore wichtig ist, dürften nicht gerade glücklich darüber sein, einen "wahnsinnigen" Priester zu verkörpern, auch wenn dieser gut zum schnellen questen ist. Das Argument dieser verärgerten Fans: "Eure Klassenfantasien kommen einfach zu spät, Blizzard!"

    • "Das Balancing ist für die Tonne!"

    Je stärker die Änderungen an einer Klasse, desto schwerer ist das Gesamt-Balancing. Das konnte man bisher schon in der Beta sehen, wo die Entwickler quasi wöchentlich Zahlen rauf und wieder runter schraubten oder ganze Talente austauschten. Das ist natürlich normal in der Testphase einer Erweiterung, doch noch nie wurden die Klassen so grundlegend neugestaltet wie mit Legion. Da sorgen sich viele Spieler zu Recht, dass ihre Lieblings-Klasse bei diesem Roulette am unteren Ende der Nützlichkeit landet. Und wenn ein Schlachtzug den eigenen Helden nicht mehr mitnimmt, hilft auch die schönste Klassenfantasie nichts. Unheilig-Todesritter können mehr untote Begleiter beschwören. Damit sind sie die Herren der Toten. Unheilig-Todesritter können mehr untote Begleiter beschwören. Damit sind sie die Herren der Toten. Quelle: Blizzard

    Darum ist Blizzard auf dem richtigen Weg

          

    Luftholen, wir lehnen uns jetzt mal ganz weit aus dem Fenster: Blizzard ist trotz aller Kritik mit den Klassenfantasien auf dem richtigen Weg. Bevor ihr uns nun für verrückte Schattenpriester haltet, hört euch erst unsere Argumente an:

    • 1. Müllentsorgung muss sein!

    Mit jeder Erweiterung hat Blizzard vorsichtig alte und überholte oder kaum funktionierende Fähigkeiten von Klassen gestrichen. Natürlich wird es immer jemanden geben, der ausgerechnet Metamorphose oder Verteidigungshaltung für seinen Lieblings-Spielinhalt hält. Doch ein Großteil der Spieler freut sich über aufgeräumte Zauberbücher ohne Alt-Lasten.

    • 2. Das Retro-Gefühl ist cool!

    Blizzard hat mit den Veränderungen nicht einfach ganz neue Spielweisen erfunden (zumindest sehen wir keinen Sprengmeister-Krieger oder Tank-Hexenmeister). Die stark umgebauten Spielweisen wie Disziplin-Priester, Überlebens-Jäger oder Dämonologie-Hexer hatten alle schon Vorbilder in der WoW-Geschichte. Tatsächlich gab es immer schon eine Minderheit von Spielern, die sich diese alten Spielweisen zurückgewünscht hat. "Ich will Dämonen beschwören, statt mich zu verwandeln." Diese Spieler haben gerade den Spaß ihres Lebens und vielleicht lockt das Retro-Gefühl auch alte Veteranen zurück nach Azeroth.

    • 3. Einheitliche Klassenfantasien rocken!

    Zugegeben, Blizzard ist spät dran mit den eigenen Klassenfantasien und sicher können sie nicht alle Spieler glücklich machen. Wer aber von seinem Furor-Krieger bisher die Vorstellung als edlen Ritter im Kopf hatte, ist auch ein wenig selber Schuld (es heißt ja auch FUROR-Krieger, Blutdurst und Hirnichten und nicht "höflich umboxen"). Es gibt aber viele Spieler, die die neuen Klassenfantasien begrüßen und sich freuen, zum Beispiel als Schatten-Priester keine Heilig-Zaubersprüche mehr wirken zu müssen, weil das aus ihrer Perspektive nie zur Spielweise gepasst hat.

    "Ich habe schon immer die Idee eines Frost Todesritters geliebt. Eine Nahkampfklasse mit starker Eismagie fand ich einfach cool. Allerdings nervten mich die ganzen Fähigkeiten mit Knochen, Tod und Blut. Nichts gegen andere Todesritter, aber das war nie mein Stil. [...] In Legion verschwinden diese Fähigkeiten und ich bin total glücklich damit!" - CelticVenegance

    • 4. Frischer Wind tut dem Spiel gut!

    Sind wir mal ehrlich: World of Warcraft ist in die Jahre gekommen. Blizzard kann nicht Erweiterung für Erweiterung dasselbe Spiel verkaufen. Klar mögen wir Azeroth und haben viele unserer Fähigkeiten einfach gern, aber Veränderung wird dem Spiel am Ende sicher gut. Der totale Aufwasch bei den Klassen wird nämlich dafür sorgen, dass sich World of Warcraft: Legion eine Weile lang "neu" und aufregend anfühlen wird. So ging es uns jedenfalls während der Tests auf dem Beta-Server.

    • 5. Klare Speccs sorgen für Langzeitspaß

    Sicher gibt es sie da draußen, die Schutz-Krieger aus Leidenschaft und die "Ich-zocke-nur-Tierherrschaft"-Jäger, also die Spieler, die sich auf eine liebste Spezialisierung festgelegt haben. Das ist auch völlig in Ordnung und wenn gerade diese Spezialisierung nun anders funktioniert mit Legion und sie enttäuscht sind, ist das natürlich ärgerlich. Doch ein Großteil der Spieler interessiert sich immer für die ganze Klasse. Wenn Blizzard es tatsächlich schafft, den unterschiedlichen Spielweisen über Klassenfantasien und neue Fähigkeiten ein eigenes "Gefühl" zu verleihen, dann reizt das dazu, über den Tellerrand zu schauen und neues auszuprobieren. Und wer nicht nur eine Spielweise meistert, sondern drei (oder sogar sechs, neun oder zwölf mit Twinks), hat mehr Langzeitspaß in Azeroth. WoW Legion: Ursocs Klauen - Artefaktwaffe der Wächter-Druiden Ursocs Klauen heißt die Artefaktwaffe der Wächterdruiden und sie unterstreicht ihre Bestimmung, in Form eines Bären ihre Verbündeten zu beschützen. Quelle: buffed

    Fazit: Klassenfantasien sind (vielleicht) die Zukunft!

          

    Der Streit um Allianz und Horde ist zwar ein wichtiger Teil von World of Warcraft aber (sorry, ist einfach so) nicht mehr so spannend wie noch zu Classic-Zeiten. Dass nun Klassen und Orden im Vordergrund der Handlung gegen die Legion stehen, ist eine gute Idee von Blizzard. Es bewegt sich spürbar etwas in Azeroth. Natürlich sind all die Klassenquestreihen auch mehr Arbeitsaufwand für die Entwickler, doch stehen die neuen Klassenfantasien nun fest und ist der "Umbau" einmal abgeschlossen, lässt sich mit zukünftigen Patches und Erweiterungen gut darauf aufbauen.

    Wir finden dabei auch nicht alles gut, was Blizzard so verändert. Auch wir fühlen uns etwas fremd in unserer Lieblings-Spielweise auf dem Testserver und finden, dass Spieler bei der Veränderung ihrer Klasse ein Wörtchen mitreden sollten - etwa durch Feedback in den Foren. Die generelle Idee von Klassenfantasien, mit allem, was das für WoW bedeutet, finden wir aber richtig (Achtung Wortwitz zum Zweiten!) klasse.

    Die Fantasien für deine Klasse im Überblick!

          

    So stellt sich Blizzard die Klassen und ihre Spezialisierungen in Legion vor und verändert ihre Spielweise danach.

    Todesritter:

          

    Blizzard möchte die "Geschichte des Ursprungs der Todesritter in ihrem Spielstil widerspiegeln". Das klingt gut, sorgt aber hauptsächlich dafür, dass viele altbekannte Fähigkeiten (etwa Eisige Gegenwehr) nur noch zur thematisch passenden Spielweise gehören. Unheilig-Todesritter können mehr Diener beschwören, was gut zur Klassenfantasie passt.

    • Blut: von Blut und Knochen faszinierte Todesritter, die die Überreste der Toten verwenden, um sich zu schützen.
    • Frost: verwesende Todesritter, deren Körper von Frostmagie zusammengehalten werden und aus ihr Stärke ziehen.
    • Unheilig: zwielichtige Herren der Toten, die noch immer die Verderbnis der Geißelseuche in sich tragen.

    Druide:

          

    Beim Druiden wollen die Entwickler vor allem die "Vielseitigkeit auf dem Schlachtfeld" als Gestaltwandler betonen. So kann er über neue Talente quasi eine Zweit-Spezialisierung auswählen und dann im Kampf zeitweise als Tank, Heiler oder Schadensausteiler einspringen.

    • Gleichgewicht: spirituelle Druiden, die Naturgeister verehren und die Welt ins Gleichgewicht bringen wollen. Als Mondkin kämpfen sie gegen alles, was die natürliche Ordnung bedroht.
    • Wildheit: tierhafte Druiden, die in der Wildnis leben und als Raubkatzen den Kreislauf von Leben und Tod studieren.
    • Wächter: standhafte Druiden, die aus der Wildnis kommen, um als Bären ihre Verbündeten zu verteidigen.
    • Wiederherstellung: eng mit Pflanzen verbundene Druiden, die dem Leben in all seinen Formen beim Entstehen und Wachsen helfen.

    Nur noch Meucheln-Schurken dürfen ab Legion ihre Feinde hinterrücks vergiften. Nur noch Meucheln-Schurken dürfen ab Legion ihre Feinde hinterrücks vergiften. Quelle: Blizzard

    Magier:

          

    Die Entwickler betonen über die Klassenfantasie in Legion die Unterschiede zwischen den Spielweisen, auf die sich Magier spezialisieren müssen. Zusäzliche Komplexität wird erst durch Talente dazu geschaltet. Von allen Klassenfantasien waren die Speccs des Magier bereits vor Legion am ausgeprägtesten.

    • Arkan: sehr talentierte Magier, die über großes Wissen verfügen und durch das Mana Raum und Zeit manipulieren.
    • Feuer: heißblütige Magier, die sich ganz der zerstörenden Kraft des Feuers hingeben und - und mächtig Spaß daran haben.
    • Frost: geduldige und kontrollierte Magier, die mit der Macht der Kälte ihre Gegner unter Kontrolle halten.Schamanen-Tanks, Hexenmeister-Tanks … da ginge noch viel mehr!

      Für viele Spieler verändert Blizzard schon zu viel an den Klassen mit Legion, anderen Spielern geht die Sache nicht weit genug. Wenn es schon Nahkampf-Jäger gibt (hätte keiner für möglich gehalten!), dann könnten auch andere Konzepte aus der Vergangenheit zurückkehren:
      Schamanen-Tanks: In World of Warcraft Classic konnten Schamanen tanken – zumindest bei Onyxia und im Geschmolzenen Kern. Das wäre doch auch eine mögliche Spezialisierung, falls Verstärkungs-Schamanen weiterhin unbeliebter als Elementar-Kollegen bleiben, oder?
      Hexer-Tanks: Einige Hexenmeister haben per Leerwandler auch ganze Dungeons durchgetankt – wie wäre es damit? Tanken über einen Begleiter wäre etwas Neues für Dämonologie-Hexer, falls die neue Spielweise nicht gut bei den Spielern ankommt.
       
      Auch Schurken wollen seit Ewigkeiten eine Tank-Spezialisierung, die auf Ausweichen und Parieren aufbaut. Mit den ganzen neuen Tanks würde man sogar das Problem der langen Wartezeiten im Dungeonbrowser in den Griff bekommen. Gut, jetzt spinnen wir wirklich ein wenig herum, aber daran ist auch Blizzard mit den Änderungen ein wenig Schuld. Wir könnten sogar noch weiterdenken. Auch Heiler-Hybriden sind möglich: Hexenmeister-Heiler mit dämonischen Mächten? Magier, die mit der Macht des Arkanen Verbündete schützen? Das wäre sicher auch als vierte Spezialisierung machbar. Blizzard hat jedenfalls gezeigt, dass sie bereit sind ganze Speccs neu zu gestalten. Und mehr Abwechslung täte vor allem den reinen Schadensausteiler-Klassen richtig gut.

    Mönch:

          

    Die Klassenfantasie bleibt eng mit der Erweiterung Mists of Pandaria und den Themen Ruhe und innerer Friede verbunden. Die Entwickler wollen in Legion die Mechaniken des Mönches mit diesem Hintergrund "in Einklang bringen". So erhalten Braumeister Aufladungen von Gebräuen als Ressource und Nebelwirker konzentrieren sich ganz auf Heilung (und damit ihren inneren Frieden).

    • Braumeister: exzentrische Trinker, die leicht unterschätzt werden aber schwer zu berechnen sind.
    • Nebelwirker: geheimnisvolle Heiler voll tiefer innerer Ruhe, die nur selten ihre Heimat verlassen.
    • Windläufer: meisterhafte Kampfkünstler, die in lebenslangem Training gelernt haben, ihren Körper und das Chi perfekt zu beherrschen.

    Schurke:

          

    Hier leistet Blizzard mit den Klassenfantasien wichtige Arbeit und unterscheidet die drei Spielweisen stärker voneinander. Das führt teilweise zu drastischen Änderungen. So verwenden nur noch Meucheln-Schurken Gifte, Kampf-Schurken werden zu beweglichen Freibeutern mit Fernkampf-Möglichkeiten und Täuschungs-Schurken verursachen hohen Schattenschaden.

    • Meucheln: lautlose Attentäter, die ausgewählte Ziele mit Gift und Dolchen und einem guten Plan erledigen.
    • Gesetzlosigkeit: meisterliche Schwertkämpfer mit fiesen Tricks, denen es an Takt und Diskretion mangelt.
    • Täuschung: Meister der Schatten, die durch rätselhafte Schattenmagie ungesehen bleiben.

    Paladin:

          

    Die Klassenfantasie sagt, wo es für den heiligen Ritter langgeht, um sich mehr vom Priester zu unterscheiden. So müssen nun auch Heilig-Paladine in den Nahkampf, um per Meisterschaft: Lichtbringer nahe Verbündete zu heilen - sehr stimmig aber auch riskant.

    • Heilig: Märtyrer, die früher den Glauben studiert haben und nun auf den Schlachtfeldern alle schützen, die dem Licht dienen.
    • Schutz: unermüdliche Ritter des Lichts, deren heiliger Auftrag es ist, das Gute vor dem Bösen zu schützen.
    • Vergeltung: unerschütterliche Fanatiker, die in ihrem Glauben an eine "Göttliche Ordnung" das Böse richten und bestrafen.

    World of Warcraft: Dämonenjäger Beim Dämonenjäger haben beide Ausrichtungen eine recht ähnliche Hintergrund-Geschichte. Quelle: Blizzard

    Schamane:

          

    Blizzard will hier vor allem die Klassenfantasie eines naturverbundenen Mystikers stärken. Dazu passend werden Elementare zu Wächtern, die sich unabhängig von Totems bewegen und offensive Schamanen erhalten "Mahlstrom" als neue Ressource. Besonders Verstärker sollen sich damit wie "Kampfzauberer" anfühlen.

    • Elementar: durch lange Studien mit den Elementarebenen verbunden beherrschen diese Schamanen die Naturgewalten.
    • Verstärker: die kämpfenden Mystiker stehen an vorderster Front um die Natur mit der Kraft der Elemente zu verteidigen.
    • Wiederherstellung: die Heiler haben ein ruhiges Temperament und spüren eine tiefe Verbindung zum Ursprung allen Lebens im Wasser.

    Dämonenjäger:

          

    Die neueste Klasse hat noch keine Geschichte in Azeroth und damit eine brandneue Klassenfantasie. Aktuell sind sie nur zwei Ausrichtungen der Illidari, die offensiv oder defensiv gegen die Dämonen kämpfen und dabei teilweise deren Mächte übernehmen. Das ist interessant, da hier die gemeinsame Klassenfantasie stark ist, aber wenig Unterscheidung im Hintergrund der Speccs gemacht wird - sowohl Verwüstung als auch Rachsucht haben ähnliche Anschauungen, Ziele und gelten als bewegliche Attentäter.

    Na gut, die Klasse ist neu und die ganze Lore sehr interessant; da ist es nicht schlimm, dass beide Spezialisierungen kaum voneinander zu unterscheiden sind. Vielleicht wäre das sogar schädlich, schließlich soll der Spieler sich vor allem mit der neuen Klasse anfreunden und der Organisation der Illidari identifizieren. Das war am Anfang des Todesritters genauso. Doch behält Blizzard die Klassenfantasien bei (und alles sieht derzeit danach aus!), müssen die Entwickler in Zukünftigen Erweiterungen jeder Spezialisierung eine eigene Identität geben.

    • DirkWalbruehl
      19.06.2016 04:00 Uhr
      Autor
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      Veloziraptor91
      am 24. Juni 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich verstehe das nicht. Es wird von Klassenfantasien geredet aber gleichzeitig werden Unterschiede seit Wotlk und spätestens seit Cata rausgenommen. Jeder kriegt X Dmgspells, X CC's, X Movementspells usw. Jeder Heiler hat 1 billigen, 1 teuren Heal usw.
      Mana ist so wichtig dass mans auch rauspatchen könnte.
      Tanken ist sinnbefreit da es keine aggro mehr gibt.

      Oder wird das alles geändert? klärt mich bitte auf wenn ich da nicht auf dem heutigen Stand bin
      Aldalindo
      am 20. Juni 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Wenn ich mir die Kommentare hier so durchlese, vermute ich mal, dass hier viele "Alteingesessene" gerade ihren Frust loswerden durch die Veränderungen an ihrem gewohnten Spielstil. Ich habe lange nicht mehr WOW gezockt, bin irgendwo da ausgestiegen, als immer mehr die Indentität "meiner" Klasse rausgepatcht wurde. Ich war Spieler der ersten Stunde und habe lange wehmütig Klassenquests und Berufsquests vermisst, die es gaanz früher ja mal gab. Ich war am Anfang sehr skepisch bei dieser neuen Erweiterung. Das Ganze hörte sich für mich mehr nach aufbacken von Altem plus tüchtig "Klauen" bei der Konkurrenz und das ganze Setting eine Invasion der Brennenden Legion ist auch nicht gerade die waaaahnsinnsige inovative Idee. DENNOCH gerade dieser Mix wird mir immer sympathischer, weil ich merke, dass gerade das, was ich bei anderen MMos viel lieber mag als im aktuellen WOW nun gerade in diesem neuen Addon versucht wird miteinander zu verbinden.
      Artefakt und Artefaktskillen: Endlich kommt wieder ein Skillsystem ins Spiel (ein wenig hat BLIZZ da wohl Skyforge inspiriert oder auch Blade and Soul - ein Waffe durch das ganze Spiel, hier Erweiterung mit Möglichkeit zur Verwandlung)
      Klassenhallen: Naja da kommt das Feature aufgekocht wieder in Spiel, das zu Classic wesentlich war, man musste damals noch immer in die Klassenhalle oder Klassenbereich jeder Hauptstadt um was neues in seiner Klasse zu lernen und/oder Klassenquest zu bekommen. Prima endlich wieder da! Das ganze wird halt noch mit einer verwandelten Version der Garnison gepaart. So mies war die Ganision nicht von der Idee...
      Beruf: es lohnt wieder zu craften und wie ich so heraushöre ist es sogar möglich wenn man nicht gerne raided auch dadurch wieder seinen char sehr gut aus zurüsten mit entsprechender Geduld durch Matssuche. Ich liebe einfach lohnendes craften
      Persönliche Geschichte: Hier scheint sich auch etwas zu bewegen, wohl inspiert durch die weit besseren Spiele in diesem Bereich wie GW2, SWTOR oder TESO
      Das Gesamtpaket des "neuen" WOW scheint mir sehr hoffnungsvoll und in eine richtige Richtung zu gehen. Dazu muss es eben Veränderungen geben. Veränderung tuen immer etwas weh. Das es aber so nicht weitergehen konnte, wo das Spiel gerade steht, muss doch auch den schlimmsten Kritikern dieser Veränderungen klar sein. BLIZZ scheint es deutlich an den Abozahlen gemerkt zu haben Diesen Mut finde ich persönlich sehr lobenwert. Sie versuchen sich treu zu bleiben, nehmen alte "Perlen" in neuen Gewand wieder rein und versuchen noch etwas Neues dazu. Ich werde seit langen wieder mal reinschauen....wenn ein paar dann nicht mehr dabei sind die sich von ihren altgewohnten Liebhabereien nicht trennen können...naja vielleicht ist aber auch das nicht sooo schlecht gerade die Spieler haben mich in meiner aktiven Zeit immer am meisten gestört, die eh alles besser wussten und mir meinen Char zu Tode erklären konnten weil es ja eigentlich nur EINE "richtige" Spielweise und Rotation gab.
      Wolle die Wandlung!!!
      Trisea
      am 21. Juni 2016
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      Stimme da voll und ganz zu !
      Erst jammern viele es wird nichts geändert...blablabla
      Nun jammern oft die selben Spieler WEIL sich etwas ändert...
      Ich persönlich finde die Änderung interessant und wenn mir eine Spielweise nicht gefällt ...versuche ich einfach mal eine neue......dazu muss man aber auch mal selber bereit sein über seinen Tellerrand zu schauen...das ist manchen einfach zu viel Mühe^^
      Das die Berufe wieder mehr an Bedeutung gewinnen ..SUPER
      Asmodain
      am 20. Juni 2016
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      Jäger und Schamane waren mal meine Lieblingsklassen, aber diese wurden immer mehr so verändert das sie nicht mehr spaß machen sie zu spielen und letztendlich dafür gesorgt haben das ich ganz aufgehört habe. Ich habe nichts dagegen wenn es klassenanpassungen gibt aber ich empfinde es als verstümmeln.

      Je mehr infos raus kommen um so mehr bestätigt es mich, nicht wieder einzusteigen.
      Trisea
      am 20. Juni 2016
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      Als erst einmal..wurde bis jetzt immer viel gemeckert wenn Blizz etwas an den Klassen geändert hat!
      Ich persönlich freu mich das ich nun mit Legion endlich wieder Diszi spielen kann...so wie zu Cata Zeiten!
      Es ist zwar sehr ärgerlich das nun der Zerstörungshexer so ungenau zu spielen ist, aber mal schauen wie er sich weiter entwickelt...bis dahin gehe ich wieder zum Dämon zurück^^
      Beim Jäger finde ich die stärkere Trennung der einzelnen Spielweisen sehr gut !
      Spiele da schon von anfang an ( mit einem ausrutscher zur Treffsichheit ) nur Tierherrschaft und so wird es auch in Legion bleiben!
      Also einfach abwarten und nicht immer gleich
      Herby21
      am 19. Juni 2016
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      Ich hab mich über die Jahre immer zurückgehalten was eure Berichterstattung angeht, aber Leuten falsche Informationen zu liefern sollte nicht Sinn einer News-Seite sein.
      Wenn ich Dinge lese wie:

      ZITAT:
      "Tatsächlich spielt sich Furor in Legion mehr wie ein klassischer Berserker - Ziel erreicht. Doch die Spielweise verliert dafür viele Überlebens-Fähigkeiten und dürfte in Schlachtzügen häufiger umkippen. Verursacht Furor wenigstens mehr Schaden als Ausgleich?"


      dann frage ich mich doch manchmal, wo ihr eure Informationen bezieht. Die Klassen erhalten durchweg bessere Überlebensfähigkeiten, fast jede Klasse bekommt eine eigene Fähigkeit, die wie ein Healthstone funktioniert, und die meisten Klassen bekommen dezente Selbstheilung für Raidsituationen.
      Zum Thema Furor-Krieger erhalten diese sehr wohl einen Ausgleich für die 30% mehr erlittenen Schaden. Nämlich einen neuen passiven Effekt auf Titansgrip, der die maximalen Trefferpunkte um 15% erhöht.

      Ich finde es löblich, dass ihr euch bemüht viele Themen hier auf Buffed zusammenzufassen, aber bitte bitte sammelt eure Informationen besser, oder aus besseren Quellen. Denn dieser Artikel ist nicht der erste der schlicht und ergreifend falsche Dinge widergibt.
      Herby21
      am 05. Juli 2016
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      @sapharon

      Selfheal ist was anderes als Dmgreduce... Trotzdem ist dein Kommentar total unnötig und kindisch, da es nicht um das Überleben von Damagespitzen ging, sondern um allgemeines Überleben im Raid und da hilft Sustain eben auch ungemein.
      Es ist einfach faktisch so, dass hier auf Buffed oftmals falsche oder nicht mehr aktuelle Informationen wiedergegeben werden. Und es ist eben faktisch auch so, dass als schonmla genanntes Beispiel der Furor-Krieger einen ausgleich für den erlittenen Schaden bekommt. Also hier in dem Artikel einfach zu sagen, dass diese Spieler im Grunde dumm aus der Wäsche gucken ist einfach nur ne Darstellung falscher Tatsachen und sollte so nicht in einem seriösen Spielemagazin vorkommen.
      sapharon
      am 24. Juni 2016
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      Selfheal iss aber was anderes als dmgreduce, gell?
      erban
      am 19. Juni 2016
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      Klassenfantasie ist ein netter neuer Marketing-Begriff für wir kastrieren deine Klasse aka pruning.

      Könnte hier einen Roman schreiben aber das wurde bereits in vielen Foren von besseren Spielern germacht, ich sage nur spätestens wenn dem Assa-Schurken Blenden genommen wird besteht die Frage welcher Praktikant da das Design gemacht hat. Es ist schon traurig wenn man nach dem PTR Besuch mit Wehmut darauf sieht, dass wod in einem Monat wohl vorbei ist.

      zampata
      am 19. Juni 2016
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      Sehe ich ähnlich. Klar Einheitsbrei ist doof aber was hilft dagegen? Neue Dinge !
      Ein Sprung zurück bzw. ein Sprung zu 6 Tasten aka Konsole braucht kein Mensch
      Tori
      am 19. Juni 2016
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      Ich bin echt froh das mein Heildruide über die ganzen Jahre so beständig ist...
      Den Schwerpunkt auf Hots mit Legion begrüsse ich absolut.
      Wynn
      am 19. Juni 2016
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      Hexer Dämologie bissel gespielt

      Nett gedacht aber ich seh schwarz später für 5er Instanzen und Raids.

      Pets sterben einfach zu schnell oder sie despawnen gerade dann wenn man Petboost zündet. Leider keine richtige Anzeige für Pets und Petbuffs von Blizzard. Als Demo Hexer selbst macht man nicht genug Schaden wenn Pet tot und ist dann sehr schnell tot.

      Eingentlich schade weil das Artefakt war cool.
      AGXX2
      am 19. Juni 2016
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      1 Das mit den Meele hunter hat noch ein weiteren schlechten Nachgeschmack, es sind zuviele Meeles vorhanden (mit den DH kommt ja noch einer dazu).
      2. Das der Furor schneller stirbt hat einen Grund und zwar damit der Retri mehr Schaden macht im Raid.XD (Er hat zumind in der Beta nen Skill was seinen Schaden erhöht wenn ein Gruppenmitglied umkipt.)
      3. wenn Blizz den Dk wirklich wieder auf seinen Ursprung besinnen will sollten sie mit weider meinen Blut DD wiedergeben! (Auch wen ich zugeben muss das die Frostspielweise derzeit richtig gut geworden ist auf den PTR).
      Shinta
      am 19. Juni 2016
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      Die Klassenfantasien sind scheinbar noch nicht ganz ausgereift. Hab gestern aufm PTR mal den Paladin getestet. Mal davon abgesehen, dass mir die neue Heilerspielweise nicht zusagt und alle drei Skillungen igendwie langweilig sind / keinen Schaden machen (kann auch an den grünen 680er Klamotten mit falschen stats liegen, das sich alles so komisch spielt), sind mir auch andere Sachen aufgefallen.

      Es ist ja bekannt, das es keine/kaum noch Buffs gibt. Allerdings kann der Vergelter drei einzel Segen buffen. Wieso kann der Holy und der Tank das nicht? Gerade der Holy ist doch für Segnen und Heilen zuständig. Das Ganze ist irgendwie sehr inkonsequent.

      Auch hieß es ja, dass Heiler mehr schaden machen können sollen, um in dieser Skillung auch vernünftig Questen zu können. Allerdings macht der Holy Pala und Priester Schaden in Richtung Null. Auch der Treffsicherheitsjäger hat die Bosspuppe mehr gekitzelt als geschlagen. Also entweder sagt die Bosspuppe gar nichts mehr aus, die Klamotten sind totaler Schrott, oder Legion wird irgendwie komisch. Ich bin gespannt.
      LoveThisGame
      am 19. Juni 2016
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      ZITAT:
      "Ich glaube es liegt aber daran das ich schon zu lange WoW spiele und ich eine nette alternative gefunden habe die mir viel mehr Spaß macht als WoW in den letzten Jahren."


      Und diese nette Alternative wäre?
      Raijka
      am 19. Juni 2016
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      Auch ich habe mir meinen Main mal auf den PTR geholt aber ich muss zugeben nach sehr kurzer Zeit hatte ich keine Lust mehr meinen Hunter zu testen. Ich glaube es liegt aber daran das ich schon zu lange WoW spiele und ich eine nette alternative gefunden habe die mir viel mehr Spaß macht als WoW in den letzten Jahren.
      AgingGamer
      am 19. Juni 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      ZITAT:
      " Auch der Treffsicherheitsjäger hat die Bosspuppe mehr gekitzelt als geschlagen. Also entweder sagt die Bosspuppe gar nichts mehr aus, die Klamotten sind totaler Schrott, oder Legion wird irgendwie komisch. Ich bin gespannt. "

      ZITAT:
      " alle drei Skillungen igendwie langweilig sind / keinen Schaden machen (kann auch an den grünen 680er Klamotten mit falschen stats liegen, das sich alles so komisch spielt),"


      Ich hoffe mal das Blizzard endlich aufgewacht ist und einen Kampf wieder zu einem macht.
      Keine OneHit Kämpfe und ein Kampfsystem was mehr an eine Laufsimulation mit Kampfanleihen erinnert hat.
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