• buffed.de
  • WoW-Datenbank
  • Hearthstone-DB
Games World
Login Registrieren
    Login Registrieren
    • buffed.de
    • WoW-Datenbank
    • Hearthstone-DB
    Login Registrieren
    • buffed.de
    • WoW-Datenbank
    • Hearthstone-DB
  • WoW Legion: Der Zerstörungs-Hexenmeister - Talente, Artefaktwaffe, Fähigkeiten
    Quelle: Blizzard

    WoW Legion: Der Zerstörungs-Hexenmeister - Talente, Artefaktwaffe, Fähigkeiten

    Zerstörungs-Hexenmeister: Zufall, Flächenschaden, Fähigkeiten, Talente, Funken: Blizzard verändert auf dem Testserver mehr an der Spielweise, als gedacht. Dafür rockt die Artefaktwaffe! Wir zeigen euch in diesem Artikel genau, was mit dem Destro-Hexenmeister in Legion passiert.

    Zerstörung war in Warlords of Draenor die beliebteste Spielweise des Hexenmeisters. Ist ja auch klar: Verlässlicher Schaden durch eine schlichte Fähigkeits-Abfolge, ein heftiger Angriff (Chaosblitz) zum Schadensschub und starker Flächenschaden auf Knopfdruck begeisterten Einsteiger und Profis. Wie gut, dass Blizzard für World of Warcraft: Legion angekündigt hat, diese Spielweise weitgehend unangetastet zu lassen.
    "Die Zerstörungsmechaniken sind insgesamt schon in einem guten Zustand und passen thematisch, also nehmen wir die Gelegenheit in Legion wahr, das vorhandene Spielerlebnis etwas aufzupolieren."
    Das klingt nach kleinen Änderungen im Detail. Kaum waren Zerstörungs-Hexenmeister aber auf den Testservern freigeschaltet, fielen einige Hexenmeister-Fans von ihrem Knochenthron. Blizzard griff tief in die Spielweise ein, stutzte wichtige Fähigkeiten, erstellte einen neuen Talentbaum, spendierte eine fragwürdige neue Meisterschaft und änderte vor allem den Flächenschaden grundlegend. Große Änderungen daran sind bis zum Erscheinen von World of Warcraft: Legion nicht zu erwarten. Wir haben den "neuen" Zerstörungs-Hexenmeister auf dem Testserver bis Stufe 110 ausgiebig getestet und erklären euch im Detail, worauf ihr euch einstellen müsst.

    WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Die Kernfähigkeiten

          

    Sie heißen noch wie früher: Verbrennen, Feuerbrand, Feuersbrunst und Chaosblitz. Auch Verwüstung ist noch mit dabei. Doch auch Seelensplitter statt Instabile Funken
    Mit World of Warcraft: Legion ändern sich die Ressourcen des Destro-Hexenmeisters.
    Bisher sammelten Zerstörungs-Hexer Instabile Funken in zehnerschritten bis maximal 40 Stück, also umgerechnet vier Aufladungen. Damit ist in World of Warcraft: Legion Schluss. Wie alle Hexenmeister so benutzt auch diese Spielweise neuerdings Seelensplitter. Eine große Sache? Nicht wirklich. In der Praxis spürt man kaum einen Unterschied mit den neuen Ressourcen. Der einzige Nachteil: Dadurch, dass Seelensplitter immer als Ganzes erscheinen, lässt sich nicht mehr so gut abschätzen, wann die nächste Aufladung verfügbar sein wird. Wer mehr Splitter braucht, kann jederzeit das Stufe-100-Talent Seelenleitung wählen und erhält 20 Prozent aller verbrauchten Splitter zufällig zurück.
    unter den Kernfähigkeiten ändert sich einiges mit Legion im Detail.

    Feuerbrand: Der Angriff erzeugt mäßigen Schaden aber 15 Sekunden lang einen Schaden-über-Zeit-Effekt auf dem Gegner und ist neuerdings eine Quelle für Instabile Funken ... wir meinen natürlich Seelensplitter. Bei jedem Schadenstick besteht eine 15 Prozent Chance, dass eine Aufladung der wichtigen Ressource erzeugt wird. Sind mehrere Gegner mit Verbrennen belegt, erhöht sich auch die Chance auf Splitter. Feuerbrand wird damit im Kampf gegen viele Ziele ein wichtiges Standbein und "Multi-Dotten" zur Pflicht.

    Eine interessante Option für Feuerbrand versteckt sich in den Talenten. Durch das Stufe-15-Talent Loderndes Feuer verlängert jeder Treffer von Feuersbrunst die Dauer des Schaden-über-Zeit-Effektes auf dem Ziel um 50 Prozent. Einmal aufgetragen müsste Feuerbrand dabei in einem Bosskampf nicht mehr erneut gezaubert werden. Leider sind die anderen Talentoptionen deutlich stärker.
    WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Per Knopfdruck füllen wir mit dem Talent Seelenernter alle unsere Splitter wieder auf. WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Per Knopfdruck füllen wir mit dem Talent Seelenernter alle unsere Splitter wieder auf. Quelle: Buffed
    Verbrennen: Der Füllangriff des Destro-Hexenmeisters war bisher dazu da, Ressourcen zu erzeugen. Doch diese wichtige Aufgabe verliert er mit Word of Warcraft: Legion ganz. Dafür erhöht sich der Schaden des Angriffs von 140 auf 200 Prozent der Zaubermacht. So fällt die eigene DpS nicht zu sehr ab, wenn man auf Verbrennen zurückgreift. Allerdings wirkt der Angriff damit auch etwas überflüssig, da er in keine Mechanik mehr eingebunden ist. Darüber hinaus fehlt die passive Fähigkeit Pyrolyse, die das Zaubern von Verbrennen beschleunigt hat. Sie ist nun ein Talent (siehe Extrakasten "Jetzt neu: langsamer zaubern").

    Feuersbrunst: Zerstörungs-Hexenmeister lieben Feuersbrunst. Solider Schaden auf Knopfdruck ohne Zauberzeit und in der Bewegung? Perfekt! Nun bekommt der Angriff aber eine neue Aufgabe: Jede Feuersbrunst erzeugt einen Seelensplitter. Das ist die verlässlichste Möglichkeit für den Destro-Hexenmeister seine Ressource zu erzeugen. Die Spielweise verkompliziert das in der Praxis ein wenig, da auch die Splitterzahl nun Ausschlag darüber gibt, wann man Feuersbrunst nutzt oder besser aufspart.

    Chaosblitz: Seit den Anfängen des Spiels war dies der härteste Zauber im Arsenal des Destro-Hexers und das soll auch in Legion so bleiben. WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Schick! Unser wichtigster Angriff Chaosblitz erhält in Legion eine neue Animation. WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Schick! Unser wichtigster Angriff Chaosblitz erhält in Legion eine neue Animation. Quelle: Buffed Dafür erhöht sich der Schaden des Zaubers aber auch die Kosten auf zwei Splitter. So kommt der grüne Blitz seltener zum Einsatz, trifft dann aber für mehr Schaden. Nach zwei Chaosblitzen bei vollen Splittern muss also eine Feuersbrunst folgen oder zufällig ein Splitter aus Feuerbrand entstanden sein. Dafür ist der Schaden heftig: Ein Treffer mit Chaosblitz erzeugt noch immer einen kritischen Treffer und Kritischer Trefferwert erhöht den Schaden - ein Hinweis darauf, dass auch in Legion dieser Wert für unsere Spielweise wichtig ist.

    Eine interessante Option für Chaosblitz findet sich unter den neuen Stufe-60-Talenten. Mit Auslöschung sorgt jeder Chaosblitz dafür, dass das Ziel sechs Sekunden lang 12 Prozent mehr Schaden von eigenen Angriffen nimmt. Profis könnten das ausnutzen, um Chaosblitze so zu timen, dass der Schadensbonus möglichst lange aufrechterhalten wird. Allerdings befindet sich in derselben Reihe die starken Talente Seelenernte und Kataklysmus als Alternativen.

    WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Diese beiden Talente peppen eure Spielweise auf

          

    In Legion erhöhen sich die Zauberzeiten wichtiger Fähigkeiten des Zerstörungs-Hexers.
    Einem geübten Hexenmeister-Fan fällt sofort die längere Zauberzeit von Chaosblitz ins Auge. Dieser braucht nun drei Sekunden statt zweieinhalb (mit Verstärkter Chaosblitz) um gewirkt zu werden. Das alleine wäre nicht schlimm, doch die passive Fähigkeit Pyrolyse wandert in Legion in den Talentbaum und ausgerechnet in dieselbe Zeile mit dem übermächtigen Schattenbrand. Damit fällt Pyrolyse in der Praxis eher raus und Hexenmeister müssen auf die Beschleunigung von Verbrennen und Chaosblitz nach jeder Feuersbrunst verzichten.
     Das Talent Entropieumkehrung könnte das Problem lösen und die Zauberzeit von Chaosblitz auf zwei Sekunden drücken, doch es steht in derselben Zeile wie Manadurst, was den eigenen Schaden auf Knopfdruck erhöht und fällt damit wie Pyrolyse bei Bosskämpfen raus. In unserem Praxistest fühlte sich das Zaubern des Destro-Hexers dadurch quälend langsam an – aber das ist sicher eine Gewöhnungssache.
    Zwei Talente haben sich in unseren Praxistests für Zerstörungs-Hexenmeister als besonders wichtig herausgestellt: Seelenverbindung und Manadurst. Wir stellen diese im Detail vor und erklären euch, warum sie aktuell in Bosskämpfen Pflichttalente sind.

    Manadurst: Das Stufe-30-Talent erhöht per Knopfdruck euren Schaden und ersetzt damit in gewisser Weise Finstere Seele, das ja mit Legion für alle Hexenmeister ersatzlos gestrichen wird. Genauer gesagt verbraucht es 40 Prozent des aktuellen Manas und erhöht allen ausgeteilten Schaden 20 Sekunden lang um 10 Prozent. Durch Manadurst habt ihr also immer wieder kleinere Schadensschub-Phasen, in denen ihr eure mächtigsten Angriffe - Chaosblitz - benutzt. Das Ganze hat sogar einen kleinen Trick: Manadurst reduziert das AKTUELLE Mana. Habt ihr eh nur noch ein Zehntel eures Manas, ist das kaum der Rede wert. Am besten funktioniert das Talent in statischen Kämpfen, in denen ihr möglichst viele Chaosblitze in die 20 Sekunden Schadenserhöhung presst.

    Nur wenn euch ein Kampfablauf vorgibt, wann ihr Chaosblitze einsetzen müsst, zum Beispiel um herbeikommende Elitegegner schnell um die Ecke zu bringen, solltet ihr auf Manadurst verzichten und die Alternative wählen. Durch Entropieumkehrung zaubert ihr Chaosblitz dann eine halbe Sekunde schneller und stellt dabei einen Teil eures Manas wieder her.

    Seelenverbindung: Das Stufe-100-Talent gibt euch passiv eine Chance von 20 Prozent, einen Verbrauchten Seelensplitter sofort zurückzuerhalten. Da ihr bei einem Chaosblitz gleich zwei Splitter verbraucht, ist das eine rechnerische Chance von 40 Prozent - nicht verlässlich, aber häufig genug. Dadurch könnt ihr bedeutend häufiger Chaosblitze hintereinander zaubern und so Schadensschub-Phasen besser ausnutzen - zum Beispiel Manadurst! Die beiden Talente ergänzen sich einfach perfekt.

    Aber auch Seelenverbindung hat einen Haken: Ihr müsst ein Auge auf eure Seelensplitter haben. Das betrifft vor allem Momente, in denen ihr durch einen Chaosblitz eure Splitter abbauen wollt. Habt ihr "Pech", werden nämlich beide Seelensplitter zurückerstattet, ihr bleibt bei fünf Splittern und wirkt dann aus Versehen eine Feuersbrunst - was wiederum einen Seelensplitter verschwendet. WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Ihr braucht mehr Schaden? Schadensschub gibt es in Legion nur noch per Portale und Dämonen. WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Ihr braucht mehr Schaden? Schadensschub gibt es in Legion nur noch per Portale und Dämonen. Quelle: Buffed

    WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister:So spielt sich das Ganze in der Praxis gegen Bosse

          

    In Legion habt ihr als Destro-Hexenmeister bei Kampfbeginn meist einem Splitter - dieser regeneriert sich zwischen den Kämpfen. So wichtig ist das Talent Schattenbrand
    Bisher galt die alte Destro-Weisheit: Ab 20 Prozent Lebenspunkte ersetzt Schattenbrand unseren Chaosblitz. Der Zauber verursachte vergleichbar hohen Schaden und konnte vor allem viel schneller gewirkt werden. Das war den Entwicklern offenbar ein Dorn im Auge und so verfrachteten sie Schattenbrand kurzerhand in die erste Talentreihe und verbesserten den Zauber sogar.
    Schattenbrand benötigt in Legion nämlich keine bestimmte Lebenspunkte des Ziels mehr, um gewirkt zu werden. So kann er gezielt einzelne Splitter verbrauchen (Chaosblitz kostet ja neuerdings zwei davon) und ohne Zauberzeit hohen Schaden beim Laufen erzeugen. Außerdem wird durch den teureren Chaosblitz das Spiel mit Schattenbrand wichtiger, da dieser noch immer zwei Splitter erzeugt, wenn das Ziel fünf Sekunden nach einem Treffer stirbt.
    Das Problem daran: Schattenbrand ist so stark, dass es ein Pflichttalent ist. In unserem Praxistest fiel der Schaden des Destro-Hexenmeisters ohne Schattenbrand deutlich ab. Das sorgt dafür, dass Destro-Hexenmeister auf die passiven Effekte von Pyrolyse und Loderndes Feuer verzichten müssen – wenn Blizzard hier nicht noch an den Werten schraubt.
    Allerdings verliert ihr auch Splitter, falls ihr mehr als einen vor einem Kampf habt und eure Mitstreiter zu lange trödeln. Einen Bosskampf beginnt ihr deshalb immer mit einem. Auch der Einsatz vom Talent Seelenernte (erzeugt per Knopfdruck fünf Splitter) vor dem Kampf wird erschwert, da zu schnell ein oder zwei Splitter wieder verschwinden, bis der Tank sich zum Pull entschlossen hat.

    Die Eröffnung: Als ersten Angriff im Kampf verwendet ihr Feuerbrand. Die Zauberzeit von 1,5 Sekunden könnt ihr so abpassen, dass sie vor dem Pull liegt. Direkt danach haut ihr dem Feind eine Feuersbrunst um die Ohren (erzeugt einen Splitter). Damit habt ihr zwei Splitter, also genug für einen Chaosblitz. Doch den hebt ihr euch erst einmal auf.

    Darauf müsst ihr im Kampf achten: Das Splittermanagement bestimmt als Destro-Hexenmeister eure Fähigkeitenabfolge. Ihr müsst:

    - Feuerbrand auf allen Feinden erneuern.
    - Feuersbrunst immer auf Abklingzeit halten, so dass eine Ladung gerade auflädt.
    - Verbrennen als Füllangriff nutzen.
    - Ungefähr jede Minute euer Mana einmal mit Aderlass auffüllen; etwa doppelt so häufig, wenn ihr mit Manadurst spielt.

    Ressourcen abbauen: Ein Auge auf eure Splitter ist als Zerstörungs-Hexenmeister auch in Legion sehr wichtig. Habt ihr fünf Splitter erreicht, wirkt

    ihr auf keinen Fall eine Feuersbrunst und statt Verbrennen einen Chaosblitz. Ansonsten würdet ihr neue Splitter verschwenden. Habt ihr allerdings vor, Verwüstung oder Manadurst in den nächsten Sekunden zu verwenden, hebt ihr euch den Splitter auf oder wirkt einmal Seelenbrand. Damit garantiert ihr, dass ihr während der wichtigen Schadensschub-Phasen möglichst viele Splitter-Ressourcen habt.

    Schadensschub: Um maximalen Schaden zu verursachen, braucht ihr fünf Seelensplitter, habt Manadurst bereit, eine Aufladung von Feuersbrunst zur Verfügung und könnt es euch leisten, im Kampf für eine Weile stillzustehen. Dann frischt ihr Feuerbrand auf, aktiviert Manadurst und wirkt so viele Chaosblitze hintereinander, wie ihr könnt. Fehlt euch ein Seelensplitter, wirkt ihr Feuersbrunst oder sogar das Talent Seelenernte. Um noch mehr Schaden zu machen, aktiviert ihr euer Grimoire der Dienstbarkeit und ruft eine Verdammniswache. Mehr Schadensschub habt ihr in Legion als Zerstörungs-Hexenmeister nicht.

    Spielweise zu Kampfende: In Legion spielt ihr als Zerstörungs-Hexenmeister zum Kampfende hin weiter eure Fähigkeitenabfolge herunter. Ihr müsst nur darauf achten, nicht Seelensplitter anzusparen, wenn der Gegner auf den letzten Prozent seines Lebensbalkens ist und gleich umfällt. Dann solltet ihr Seelenbrand einsetzen. Stirbt der Gegner, erhaltet ihr zwei Seelensplitter zurück und steht besser da, falls noch andere Feinde im Kampf sind.

    WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Pflichttalente nerven!

          

    In unseren Testläufen war eine bestimmte Kombination von Talenten deutlich besser, als alle anderen Optionen: nämlich Seelenbrand (Stufe 15), Manadurst (Stufe 30), Ausrottung (Stufe 60), Grimoire der Dienstbarkeit (Stufe 90) und Seelenverbindung (Stufe 100). Eine echte Wahl gab es also nur in zwei Talentreihen von sieben. Hier muss Blizzard bis zum Release von World of Warcraft: Legion noch einiges ändern und für echte Alternativen sorgen. WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Neuerdings kostet Feuerregen zwar drei Splitter, verursacht aber hohen Schaden. WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Neuerdings kostet Feuerregen zwar drei Splitter, verursacht aber hohen Schaden. Quelle: Buffed

    WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Der neue Flächenschaden

          

    Bisher war der Zerstörungs-Hexenmeister für seinen hohen Flächenschaden bekannt. Doch damit könnte in Legion Schluss sein. Die wichtige Fähigkeit Feuer und Schwefel wurde nämlich komplett gestrichen. Auch Mannoroths Furor fehlt im Talentbaum. Doch damit nicht genug:

    Feuerregen: Feuerregen kostet in Legion drei Seelensplitter und hat eine Zauberzeit von zwei Sekunden für acht Sekunden Flächenschaden von oben. In unserem Praxistest war es eine Herausforderung, die drei Splitter in der Zeit zu erzeugen, um direkt den nächsten Feuerregen zu wirken - selbst mit Feuerbrand auf vielen Zielen und gutem Einsatz von Feuersbrunst und Seelenbrand. Dadurch wird es noch wichtiger, wann und vor allem wo Feuerregen platziert wird, um möglichst lange zu treffen. Als Ausgleich für die Mühe hat Blizzard den Schaden von Feuerregen deutlich angehoben.

    Wer seinen Flächenschaden weiter erhöhen will, muss in Legion die passenden Talente wählen. Die folgenden Talente kommen dafür in Frage:

    Feuer und Schwefel: Das Stufe-30-Talent heißt wie unsere verlorene Fähigkeit, lässt aber Feuersbrunst automatisch nahe Ziele treffen.

    Kataklysmus: Das Talent kennen wir, nun ein Stufe-60-Talent und belegt alle Ziele mit dem Schaden-über-Zeit-Effekt von Feuerbrand - was dann WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Der neue Flächenangriff als Talent kanalisiert Dämonenfeuer auf alle brennenden Feinde. WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Der neue Flächenangriff als Talent kanalisiert Dämonenfeuer auf alle brennenden Feinde. Quelle: Buffed sofort mehr Chancen auf Splitter für Feuerregen erzeugt und damit der perfekte Eröffnungsschlag für Flächenschadenkämpfe ist.

    Dämonenfeuer Kanalisieren: Auch eine neue Flächenschaden-Fähigkeit hat sich in den Talentbaum geschlichen. Das Stufe-100-Talent hat eine niedrige Abklingzeit von nur 15 Sekunden und beschießt alle Gegner unter Feuerbrand mit zusätzlichem Feuerschaden aus Teufelsfeuerblitzen. Der Zauber kostet nur Mana und ergänzt damit Feuerregen und Kataklysmus perfekt in der Spielweise gegen viele Gegner.

    Zwei Talente können euren Flächenschaden weiter erhöhen. Wir reden natürlich von Schattenfuror und Grimoire der Überlegenheit. Schattenfuror kann mehrere Gegner für drei Sekunden betäuben. Dadurch haltet ihr sie länger an einer Stelle und unter eurem Feuerregen. Dadurch, dass Feuerregen deutlich mehr Schaden verursacht, wird diese Technik in Legion deutlich wichtiger. Grimoire der Überlegenheit lässt euch eine

    WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister:So spielt ihr Flächenschaden in der Praxis

          

    Ersatzlos gestrichen!
    Blizzard setzt den Rotstift an und beschneidet unser Arsenal als Hexenmeister. Das Wegfallen von Finsterer Seele und Feuer und Schwefel trifft uns besonders hart. Aber auch die folgenden Fähigkeiten werden wir vermissen.
    Kil’Jadens Verschlagenheit: In der Bewegung zaubern? Damit ist mit Legion Schluss. Blizzard streicht sogar die komplette Talentreihe, inklusive Archimondes Finsternis und Mannoroths Furor. Immerhin kann sich der Destro-Hexenmeister mit Seelenbrand und Feuersbrunst noch besser bewegen, als die anderen Spielweisen.
    Grimoire der Überlegenheit: Das Grimoire ist dem Namen nach noch vorhanden, aber es verbessert nicht mehr unsere Dämonen, sondern hat den Effekt von Unterwerfung, also das permanente Beschwören von Verdammniswachen und Höllenbestien.
    Dämonischer Zirkel: Teleport: Der Zirkel wandert in die Talente und ausgerechnet in dieselbe Reihe wie Brennender Ansturm und Opferpakt. Da die beiden anderen Talente deutlich vielseitiger einsetzbar sind, müssen wir uns wohl vom Zirkel im Kampf verabschieden.
    Darüber hinaus fallen Funkenwandlung, Flammen von Xoxoth und Seelenernte weg; die werden wir in Legion aber nicht groß vermissen.
    Ihr beginnt einen Kampf mit mehreren Gegnern mit einem Kataklysmus - das müsst ihr natürlich als Talent gewählt haben. Im Optimalfall startet ihr die drei-Sekunden-Zauberzeit schon vor dem Pull. Da auf allen Gegnern dann Feuerbrand läuft, erhaltet ihr deutlich schneller Seelensplitter. Habt ihr Feuer und Schwefel als Talent gewählt, ist dann die beste Zeit für eine Feuersbrunst. Sobald drei Seelensplitter voll sind und eure Feinde stillstehen, weil der Tank sie gebunden hat, wirkt ihr Feuerregen, gefolgt von Dämonenfeuer Kanalisieren. Auf Chaosblitz verzichtet ihr im Flächenschaden ganz, sondern steckt alle Splitter in weitere Feuerregen. Erst wenn nur noch zwei Feinde übrig sind, wechselt ihr auf die Doppel-Schaden-Spielweise mit Verwüstung. Dauert der Kampf länger, müsst ihr Feuerbrand auf allen Zielen auffrischen oder erneut Kataklysmus wirken, wenn der Zauber nach einer Minute wieder bereit ist. Als Füllangriff dient Verbrennen.

    Extrem wichtig beim Flächenschaden ist der Einsatz von Seelenbrand. Sobald ein Gegner nur noch wenige Lebenspunkte hat, wirkt ihr einen Seelenbrand auf ihn und erhaltet bei seinem Ableben zwei Seelensplitter zurück - Munition für Feuerregen oder Chaosblitz.

    WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Meister des Doppel-Schadens

          

    In einer Sache war der Destro-Hexenmeister immer gut, dem Kampf gegen genau zwei Ziele. Blizzard lässt uns in Legion diesen Vorteil und stärkt Verwüstung sogar noch mehr.

    Verwüstung: Statt den nächsten drei Einzelzielzaubern wirkt Verwüstung nun auf alle Zauber, die innerhalb der acht Sekunden Dauer gewirkt werden. So könnt ihr (mit Entropieumkehrung) und genug Splitterglück zwei Chaosblitze und zwei Schattenbrand in eine Verwüstung quetschen. Mit dem Stufe-100-Talent Verwüstung anrichten wird das sogar noch besser: Dann nämlich bleibt der Effekt für 20 Sekunden und Verwüstung hat keine Abklingzeit mehr - in der Praxis bedeutet das 100 Prozent Schaden auf zwei Ziele. Autsch!

    WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Das Meisterschafts-Chaos

          

    Die Meisterschaft des Zerstörungs-Hexenmeisters in Warlords of Draenor war Glutsturm und erhöhte einfach den Schaden der wichtigsten Zauber. Doch Blizzard wollte wohl die Klassen-Fantasie eines "Gefährlichen Spiels mit instabilen Mächten" betonen und veränderte die Meisterschaft für Legion komplett: Chaotische Energien erhöht nun zufällig den Schaden aller Zerstörungszauber um einen Wert von ein Prozent bis zum Maximum (anfangs 40). In unserem Test schafften wir es bis 120 Prozent durch Meisterschaft auf unserer Ausrüstung und müssen sagen: Was für ein Chaos! Das Zufallselement betrifft die gesamte Spielweise des Destro-Hexenmeisters und macht Schluss mit verlässlichem Schaden. So kann es beispielsweise passieren, dass ein Verbrennen durch hohen Schadensbonus und kritischen Treffer mehr Schaden macht, als ein Chaosblitz. Im schlimmsten Fall erhalten die Chaosblitze, die mit Verwüstung oder schadenssteigernden Effekten gekoppelt werden nur einen sehr geringen Bonus. Dadurch werden solche Effekte ab und zu verschwendet, was in unserem Test zu spürbaren Einbrüchen beim Schadensausstoß führte. Überhaupt ließ sich die Spielweise nicht gut testen, da durch die Meisterschaft der Schaden aller Zauber stark schwankte.

    Auf die Frage des Schlachtzugsleiters "Da kommt zu wenig, woran liegts?" könnte die Antwort demnächst "Zufall halt", lauten. Für Bosskämpfe bei denen jeder Treffer sitzen muss, hat sich der Destro-Hexenmeister damit selbst disqualifiziert, oder? Nicht ganz. In unserem Praxistest ermittelten wir die Durchschnittswerte des Schadens und diese sahen gar nicht schlecht aus. Meisterschaft: Chaotische Energien skaliert sehr gut mit der Ausrüstung und könnte Meisterschaft zum zweitwichtigsten Wert nach Kritischer Trefferchance machen. WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Ihr braucht mehr Schaden? Schadensschub gibt es in Legion nur noch per Portale und Dämonen. WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Ihr braucht mehr Schaden? Schadensschub gibt es in Legion nur noch per Portale und Dämonen. Quelle: Buffed

    WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Problem: Schadensschub

          

    Mit Finstere Seele: Instabilität verliert der Zerstörungs-Hexer seinen wichtigsten Knopf für mehr Schaden in wichtigen Momenten eines Kampfes. Und nun? Eine Antwort auf das Problem finden wir in den Talenten. Eine Möglichkeit wäre das Grimoire der Dienstbarkeit zu wählen und im passenden Moment eine Verdammniswache und zusätzlichen Wichtel aufs Spielfeld zu rufen. Eine Zweite Schadensschub-Option gibt es mit Seelenernte. Das füllt per Knopfdruck und kurzer Zauberzeit von zwei Sekunden alle Splitter wieder auf und wir werfen so vier Chaosblitze hintereinander auf den Feind. Optimal ist das aber nicht und beim Thema Schadensschub fällt der Destro-Hexer hinter andere Klassen zurück.

    WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Wird Mobilität zu einem Problem?

          

    Ein Blick auf den Hexenmeister in Legion genügt, um zu erkennen, dass Blizzard vor allem an einem Punkt die Nerfkeule geschwungen hat:

    Mobilität. Ihr müsst euch zwischen Dämonischer Zirkel: Teleport und Brennender Ansturm als Talent entscheiden, könnt durch längere Zauberzeiten in einem Kampf seltener ausweichen und das Bewegungs-Talent Kil'Jadens Verschlagenheit haben die Entwickler ebenfalls einkassiert. Wird der Zerstörungs-Hexenmeister mit Legion also eine unbewegliche Zauberklasse und verliert damit eine seiner Stärken?
    Die Antwort ist nein. Tatsächlich verliert der Destro-Hexer etwas Bewegungsfreiheit, gewinnt aber auch eine Möglichkeit dazu, in der Bewegung Schaden zu verursachen. Das Zauberwort heißt Seelenbrand. Der kann noch immer während des Laufens gezaubert werden, braucht nun aber keine bestimmte Lebenspunktezahl des Gegners mehr. Habt ihr keine Feuersbrunst mehr, verbraucht ihr einfach eure Seelensplitter mit Seelenbrand beim Ausweichen, bis ihr nicht mehr in Gefahr seid. Der Angriff trifft sogar recht hart und kann damit gut Elitegegner aus der Bewegung erledigen. Und das ist deutlich mehr Mobilität, als einige andere Klassen in Legion zur Verfügung haben.

    WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Wenigstens sind wir unsterblich!

          

    Bisher hatte der Zerstörungs-Hexenmeister viele Möglichkeiten in seinem Arsenal, einen Kampf zu überleben. Funkenwandlung fällt mit Legion zwar weg, dafür wandert Seele entziehen zu den passiven Talenten ins Zauberbuch. Reicht der Schadensschild aus allen Zaubern nicht, bietet sich das Stufe-45-Talent Dämonenhaut an, das den maximalen Schadensschild auf 20 Prozent erhöht und passiv pro Sekunde ein Prozent Schild hinzufügt. Dafür müsst ihr allerdings auf Schattenfuror in derselben Reihe verzichten.

    Doch es kommt noch besser: Auch die neue Meisterschaft Chaotische Energien reduziert den erlittenen Schaden zufällig (anfangs um bis zu 5 Prozent, mit genügend Meisterschaft aber sogar bis mehr als 40 Prozent). In unserem Testlauf haben wir in keinem Dungeon oder Bosskampf einen Gesundheitsstein verbrauchen müssen. Selbst wenn Blizzard hier noch etwas ändert, erhöht sich die Überlebensfähigkeit des Destro-Hexers mit Legion deutlich. WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: So sieht der Talentbaum des Szepter des Sargeras mit allen Artefakttalenten aus. WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: So sieht der Talentbaum des Szepter des Sargeras mit allen Artefakttalenten aus. Quelle: Buffed

    WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Das Szepter von Sargeras

          

    Wenn wir über den Zerstörungs-Hexenmeister in Legion reden, dann darf das Szepter von Sargeras nicht fehlen. Immerhin gibt es die Artefaktwaffe direkt in der ersten Questreihe auf Charakterstufe 100. Das stehlen wir Gul'Dan quasi unter der Nase weg und setzen es danach gegen die Legion ein. Ob sich der Oberdämon wohl ärgert, dass ihm ausgerechnet das Artefakt, das zur Eroberung von Azeroth geschmiedet wurde, nun um die roten Spitzohren fliegt? Egal, denn die Fähigkeiten des Szepters ergänzen perfekt das Zerstörungs-Arsenal. Wir erklären euch genau, was es kann und welche Fähigkeiten sich lohnen und in der Praxis "top" oder "flop" sind.

    Dimensionsriss (Top): Das Artefakt kommt direkt mit dieser Fähigkeit, die ein zufälliges Portal in den Nether öffnet, welches das aktuelle Ziel für ein paar Sekunden beschießt. Dabei gibt es grüne Portale (Schaden etwa in Höhe eines Seelenbrandes) oder lilane Portale (Schaden in Höhe eines Chaosblitzes). Das Interessante daran: Die Fähigkeit hat drei Aufladungen und kostet keine Ressourcen, weder Seelensplitter noch Mana. Doch Dimensionsriss muss taktisch klug eingesetzt werden, stirbt nämlich das Ziel, geht der Beschuss des Portals in die Leere.

    WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: So spielt ihr mit Dimensionsriss

          

    Wichtig für die Spielweise mit Dimensionsrissen ist, dass ihr wie bei Feuersbrunst im Kampf dafür sorgt, immer mindestens eine Aufladung verbraucht zu haben. Nur dann klingt die Fähigkeit ab und ihr verschwendet keine Abklingzeit und damit potentiellen Schaden. Ihr habt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, es effektiv im Kampf einzusetzen:

    - Als Schadensschub: Habt ihr Manadurst aktiviert und euch sind die Seelensplitter ausgegangen? Oder aber ein ganz bestimmter Elitegegner muss schnell fallen? Dann ruft alle drei Portale und erhöht damit kurzfristig euren Schaden.

    - Als Füllangriff in der Bewegung: Dimensionsriss ist neben Feuersbrunst und Seelenbrand die dritte Fähigkeit in eurem Arsenal, die ihr in der Bewegung einsetzen könnt und das trotz Zauberzeit. Wirkt ihr Dimensionsrisse in der Bewegung, sorgt ihr dafür, dass ihr globale Abklingzeit verpasst und Schaden verursacht, ohne Aufladungen von Feuersbrunst oder Seelensplitter zu verbrauchen. WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Das Szepter des Sargeras sollte Azeroth erobern, jetzt verteidigt ihr damit die Welt gegen die Legion. WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Das Szepter des Sargeras sollte Azeroth erobern, jetzt verteidigt ihr damit die Welt gegen die Legion. Quelle: Buffed

    WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Die Artefakttalente

          

    Beim Artefakt habt ihr die Qual der Wahl: Insgesamt braucht ihr etwa 50.000 Artefaktmacht, um alle Talente freizuschalten. Das ist ganz schön viel und dürfte euch trotz Aufholmechaniken einige Wochen in Anspruch nehmen. Ihr solltet deshalb genau überlegen, worin ihr die wertvollen Talentpunkte steckt und welche Artefakttalente ihr mit Relikten verstärkt.

    Flamme der Grube (geht so): Die erste Fähigkeit, die nach Dimensionsriss freigeschaltet werden muss erhöht den verursachten Feuerschaden um vier Prozent. Nicht gerade eine Meisterleistung beim Thema Abwechslung, Blizzard. Dennoch sorgt es für etwas mehr Schaden aller Zerstörungs-Zauber, ändert an der Spielweise aber nichts.

    Seelenräuber (top): Das erste Talent auf dem Weg zu Herr der Flammen (untere Talentbaumhälfte) sorgt für Abwechslung in der Spielweise. Jeder Chaosblitz hat damit eine 5/10/15 Prozent-Chance zwei Seelensplitter zurückzuerstatten und damit quasi kostenlos zu sein. Das passiert zwar selten und erfordert ein Auge auf den Ressourcen vom Spieler, sorgt aber für mehr Angriffe unseres mächtigsten Zaubers. Doch auch hier spielt der Zufall eine große Rolle. Gerade in Konbination mit dem Stufe-100-Talent Seelenverbnindung kann es dazu kommen, dass ihr durch zu viele zurückerstattete Seelensplitter an euer Maximum stoßt.

    Feuer und Flammen (flop): Das Talent reduziert die Zauberzeit von Verbrennen um mickrige 5/6/10 Prozent auf ca. 1,8 Sekunden.

    In der Praxis macht sich das eigentlich nicht bemerkbar. Verbrennen ist auch mit dem Talent ein Füllangriff und die anderen Fähigkeiten deutlich wichtiger. Nur wenn ihr das passende Talent Meister des Chaos wählt, das den Schaden von Verbrennen erhöht, ist dies eine Überlegung wert. Ansonsten spart ihr euch lieber die Punkte und Artefaktmacht.

    Feuer vom Himmel (top): Endlich mehr Flächenschaden! Dieses Artefakt-Talent erhöht den Schaden von Feuerregen um 5/10/15 Prozent und macht damit einen effektiven Einsatz unseres Flächenschaden-Zaubers noch wichtiger. Wollt ihr Flächenschaden verursachen, ist Feuer vom Himmel ein guter Kandidat für ein Relikt.

    Wichtelbrennkraft (geht so): Allein für den Namen muss man Blizzard lieben. Das Talent erhöht den Schaden des Feuerblitzes vom Wichtel um 15 Prozent - ein solider Bonus für Einzelziel-Schaden. Doch das ist Problematisch: Das Talent legt die Spielweise des Destro-Hexers auf das Grimoire der Dienstbarkeit fest, da die anderen beiden Grimoires keinen Wichtel entstehen lassen. Na toll, noch mehr Pflichttalente, Blizzard! Wer zu Herr der Flammen möchte, hat allerdings keine andere Wahl, als Wichtelbrennkraft mitzunehmen.

    Brennender Hunger (top): Das Talent steht am Anfang des Pfades zu Chaosfeuersbrunst (oberer Talentpfad). Es erhöht die kritische Trefferchance von Feuerbrand um 10/20/30 Prozent. In unserem Praxistest bezog sich die erhöhte kritische Trefferchance auch auf die Schaden-über-Zeit-Ticks der Fähigkeit. Das erhöht den Flächenschaden (da der Destro-Hexenmeister auf viele Multi-Dotting angewiesen ist) und stärkt das Talent Kataklysmus. Auch hier lohnt sich ein Relikt für Flächenschaden.

    Restflammen (geht so): Ein weiteres Talent, das Feuerbrand verbessert und zwar um 10/20/30 Prozent Schaden. Dies gilt allerdings nur für den Initialschaden des Zaubers und nicht für den Schaden-über-Zeit-Effekt. Möglicherweise ist dies allerdings noch ein Fehler auf dem Testserver und wird behoben. Wenn ja, dann ist dies ein sehr starkes Talent für Flächenschaden und eines der stärksten der Artefaktwaffe.

    Verschlinger des Lebens (flop): Blutsauger hat mit diesem Talent eine Chance von 15/30/45 Prozent, dass Schaden und Heilung von Blutsauger 15 Sekunden lang 15/30/45 Prozent stärker werden. Das ist nicht stapelbar, dafür senkt des den Schadensausfall, wenn man auf die Selbstheilung zurückgreifen muss. Allerdings kam das bei uns nicht einmal vor und Blutsauger blieb im Zauberbuch. Damit ist das Talent nur etwas für Hexenmeister, die gerne Mal dösig im Feuer stehenbleiben.

    Ebenenwandler (flop): Auch dieses Talent ist eigentlich eine Verschwendung. Zwar benutzt der Hexenmeister noch immer das Dämonische Tor in Legion, doch nicht unbedingt, um bei hohem Schaden zu fliehen. Die Heilung um 50 Prozent der maximalen Lebenspunkte ist stark, aber höchstens im PvP nötig. Aber was tut man nicht alles, um an Chaosfeuerbrunst zu kommen.

    Ewiger Konflikt (top): Das Talent sorgt dafür, dass wir nach dem Einsatz von Aderlass sechs Sekunden lang 10/20/30 Prozent weniger Schaden erleiden. Das ist stark, keine Frage und könnte dafür sorgen, dass wir Aderlass strategisch nutzen, um Mana aufzufrischen. Der Schaden von Aderlass selbst ist dabei zu vernachlässigen; wenn ihr unter Beschuss eines Bosses steht, verhindert ihr dadurch deutlich mehr Schaden, als ihr Lebenspunkte opfert. Die Fähigkeit wird mit drei Talentpunkten zu einem defensiven Mini-Cooldown und ihr könnt auf Dunkler Pakt in den Talenten verzichten.

    Meister des Chaos (top): Damit erhöht sich der Schaden von Verbrennen um 5/10/15 Prozent. Auch wenn Verbrennen ein Füllangriff ist, lohnt sich dieses Talent sehr und erhöht den ausgeteilten Schaden um ein paar Prozentpunkte. Trotzdem bleiben die anderen Fähigkeiten wie Feuersbrunst, Seelenfeuer und Chaosblitz wichtiger. Außerdem kommen wir darüber an Chaotische Instabilität! Wer mehr Schaden gegen Bosse braucht, kann das passende Relikt in den Stab einbauen und den Bonus auf 20 Prozent heben.

    Chaotische Instabilität (top): Wenn es ein Pflichttalent im Artefakt-Talentbaum gibt, dann dieses. Damit erhöht sich der Schaden unseres Chaosblitzes - und damit unseres wichtigsten Angriffs - um 5/10/15 Prozent. Hier ist das passende Relikt quasi Pflicht und erhöht den Bonus auf 20 Prozent. Wer gegen Bosse loszieht, sollte zuerst Chaotische Instabilität als Ziel im Talentbaum wählen. Besonders in Kombination mit den Talenten Manadurst, Ausrottung und Seelenverbindung erhöht sich euer Schadensausstoß hierdurch deutlich. WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Durch Quests könnt ihr euer Szepter in eines dieser alternativen Aussehen verwandeln. WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Durch Quests könnt ihr euer Szepter in eines dieser alternativen Aussehen verwandeln. Quelle: Buffed

    WoW Legion, Zerstörungs-Hexenmeister: Die drei Haupttalente des Szepters

          

    Beim Freischalten des Talentbaumes werden sich alle Spieler wohl direkt nach einem der drei Haupttalente umschauen, die besonders stark sind. Gezielt auf diese hinzuarbeiten bringt einen größeren Vorteil, als viele kleinere Talente freizuschalten.

    Herr der Flammen: Das Talent verändert Feuerregen und lässt zusätzlich eine Höllenbestie herabregnen. Die explodiert am Boden und greifen danach für acht Sekunden selbstständig nahe Feinde an, inklusive ihrer Feuerbrandaura. Das sorgt zwar für mehr Unübersichtlichkeit auf dem Bildschirm, ist aber verdammt cool und sehr effektiv. Wer Flächenschaden mag und viel in Dungeons unterwegs ist, sollte zuerst dieses Talent in Angriff nehmen. Kombiniert mit der eigenen Höllenbestie lässt sich so der Flächenschaden kurzzeitig in enorme Höhen treiben.

    Chaosfeuerbrunst: Das Talent dürfte einer der Gründe sein, warum Kritische Trefferchance auf unserer Ausrüstung sein muss. Es gibt Feuersbrunst eine Chance dazu, die nächste Feuersbrunst automatisch zu einem kritischen Treffer zu machen und den Schaden um unsere Kritische Trefferchance zu erhöhen. Das kennen wir ja schon von Chaosblitz. Wie wichtig das Talent ist, hängt allerdings stark von der Chance des Effektes ab. Aktuell liegt der bei etwa 15-20 Prozent und erhöht damit den Schaden unseres wichtigen Angriffes deutlich.

    Dimensionsreißer: Das Talent sorgt dafür, dass Verbrennen eine Chance von 15 Prozent hat, die Abklingzeit unserer Artefakt-Portale aus Dimensionsriss um 45 Sekunden zu reduzieren. Endlich erhält Verbrennen einen mechanischen Nutzen in der Fähigkeitsabfolge! Die Spielweise ändert sich dadurch zwar nicht, dafür haben wir etwas häufiger einen Dimensionsriss zur Verfügung und das ist immer gut. Im Vergleich mit den anderen beiden Haupttalenten fällt Dimensionsreißer aber etwas ab.

    • DirkWalbruehl
      02.06.2016 10:44 Uhr
      Autor
      Jetzt ist Deine Meinung gefragt: Hier kannst Du Deinen Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
      Dein Kommentar
      Bitte logge Dich ein, um einen Kommentar zu verfassen.

      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      Morgenstern1970
      am 03. Juni 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich hab grad voll das Deja-vue ... der Großteil des Textes ist doch aus dem Buffed-Video zum Destru-HM, oder? Das vom ... 18.04. ...?

      In dem Video wurde ja schon die RNG-Abhängigkeit beschrieben - bisher also keine Änderung/Verbesserung?

      Ach ja, und noch zum AOE-Schaden. Also, wen interessiert denn (in Raids) der Schaden am Trash? Der Schaden am Boss (und ggf. seinen Gehilfen) ist doch der wichtige Teil. Und da wird normalerweise fokussiert.
      Variolus
      am 02. Juni 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Schade, dass ich keine Chance habe, den Destru direkt zu testen und gegebenenfalls im offiziellen Forum Rückmeldung zu seiner kompletten Fehlentwicklung abzugeben. Ich hätte natürlich gehofft, dass ein paar Gewinner eines Betakeys sich in den Blizzardforen melden aber dort ist nichts zu dem Destru zu finden. Scheinbar gibt es niemanden, der ihn testet und ich hatte selbstverständlich mal wieder nicht gewonnen -.-

      So wie es sich liest, ist er also immer noch vollkommen kaputt und ich muss mir ernsthaft überlegen, ob ich die Klasse, die ich seit über 8 Jahren bevorzugt spielte nicht aufgeben werde...
      Thedeus
      am 02. Juni 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Großartig dargestellt. Eine Frage: aktualisiert ihr diesen "Guide" noch, wenn es Änderungen gibt, oder Legion live geht? Das wäre nochmal großartig!!!
  • Print / Abo
    Apps
    buffed 12/2016 PC Games MMore 03/2017 PC Games 03/2017 PC Games Hardware 04/2017 play³ 04/2017 Games Aktuell 03/2017 XBG Games 01/2017
    PC Games 03/2017 PCGH Magazin 04/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1197150
World of Warcraft: Legion
WoW Legion: Der Zerstörungs-Hexenmeister - Talente, Artefaktwaffe, Fähigkeiten
Zerstörungs-Hexenmeister: Zufall, Flächenschaden, Fähigkeiten, Talente, Funken: Blizzard verändert auf dem Testserver mehr an der Spielweise, als gedacht. Dafür rockt die Artefaktwaffe! Wir zeigen euch in diesem Artikel genau, was mit dem Destro-Hexenmeister in Legion passiert.
http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Legion-Spiel-55966/Guides/destro-hexer-talente-1197150/
02.06.2016
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2016/06/Artefakttalente-buffed_b2teaser_169.jpg
guides