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  • WoW Legion: Dämonologie-Hexenmeister - So spielt er sich in Legion
    Quelle: Blizzard

    WoW Legion: Dämonologie-Hexenmeister - So spielt er sich in Legion

    World of Warcraft: Legion - Kaum eine andere Klasse wird in der kommenden Erweiterung so verändert wie der Dämonologie-Hexer. Wir erklären euch die neue Spielweise mit allen Talenten im Detail.

    Hand aufs schwarze Hexenmeisterherz: Dämonologie war noch nie die beliebteste Spielweise unserer Klasse. Die Fähigkeitsabfolge war zu sperrig, die einzelnen Zauber voller Altlasten aus früheren Zeiten und die Verwandlung in einen Dämon zwar cool, aber schwer zu spielen. Kurzum, der Dämonologie-Hexenmeister brauchte eine Rundumerneuerung und genau das ist es, was Blizzard mit World of Warcraft: Legion nun umgesetzt hat. Blizzard sagt dazu:

    "Auf alle, die während Warlords of Draenor Dämonologiehexenmeister gespielt haben, wartet in Legion eine ganz andere Spielerfahrung. Das Feedback aus dem Betatest wird für uns von zentraler Bedeutung sein, um dafür zu sorgen, dass die neue Spezialisierung stark und unterhaltsam wird und wir unser Ziel erreichen, Dämonologie zu ihren Wurzeln zurückzuführen."

    Und Blizzard meint es ernst. Die Spielweise um Metamorphose fliegt ganz raus. Die Fähigkeit wandert zum Dämonenjäger und die Entwickler spendieren uns quasi komplett neue Kern-Fähigkeiten. Auch das Feedback vom Testserver hat in den vergangenen Monaten immer wieder das Zauberbuch stark verändert. So wurde aus dem Verwandlungskünstler mit hohem Flächenschaden wird ein wahrer Meister der Dämonen. Genug gefaselt: Wie spielt sich das Ganze nun konkret? Wir haben den neuen Dämonologie-Hexer für euch auf dem Betaserver auf Herz und Nieren getestet. Dämonenblitz ist ein Angriff, der die Spielweise deutlich stärker macht und fast ein Pflichttalent. Dämonenblitz ist ein Angriff, der die Spielweise deutlich stärker macht und fast ein Pflichttalent. Quelle: Buffed

    WoW Legion, Dämonologie-Hexer: Einmal neue Ressource, bitte

          

    Alle Hexenmeister erhalten mit World of Warcraft: Legion Seelensplitter als Hauptressource neben Mana. Das gilt auch für den Dämonologen. Dämonischer Furor gehört damit der Geschichte an, ebenso wie eine zweigeteilte Spielweise. Ohne Verwandlung per Metamorphose baut ihr durch einige Fähigkeiten Seelensplitter auf und verbraucht diese für eure stärkeren Zauber. Mit Seelensplittern sparen wir unsere Ressourcen nicht mehr für einen hohen Schadensschub an, sondern zaubern vor allem ständig neue Dämonen aufs Spielfeld - ein ungewohntes und auch einfacheres Spielgefühl.Gibt es Manaprobleme?
    Die Hälfte unserer Fähigkeiten als Dämo-Hexer kosten Seelensplitter statt Mana. Doch eine effektive Möglichkeit, während der Fähigkeitenabfolge Mana zu regenerieren hat der Dämo-Hexer auch nicht. So müssen wir auf Aderlass zurückgreifen, wenn es knapp wird. Das war bei unseren Testläufen aber nur sehr selten der Fall. In einem stationären Bosskampf drücken wir ca. alle 2-3 Minuten einmal auf Aderlass. Das ist zwar nicht schön und kostet in dem Moment DpS, ist aber verschmerzbar.

    WoW Legion, Dämonologie-Hexer: Die Kernfähigkeiten des Zerstörungs-Hexers

          

    Wer bisher Dämonologie gespielt hat, findet in World of Warcraft: Legion ein ganz neues Zauberbuch vor. Schattenblitz und Hand von Gul'Dan sind noch dabei, aber was ist Dämonische Ermächtigung, Dämonenzorn oder Schreckenspirscher rufen? Wir erklären euch die neuen Kernfähigkeiten im Detail.

    Schattenblitz: In Warlords of Draenor war der Füllangriff nur dazu da, die Zeit zwischen den stärkeren Fähigkeiten totzuschlagen. In World of Warcraft: Legion bekommt er eine wichtige Zusatzaufgabe: Er erzeugt Seelensplitter und damit die wichtigste Ressource des Dämo-Hexers. Dabei sinkt die Zauberzeit auf knapp 1,5 Sekunden. Jeder Schattenblitz erzeugt genau einen Seelensplitter, damit brauchen wir nun fünf (oder umgerechnet 7,5 Sekunden), um die Ressourcenleiste maximal aufzufüllen. Das klingt langsam, doch es gibt noch andere Möglichkeiten, um Seelensplitter zu erzeugen, zum Beispiel über Verdammnis.

    Verdammnis: Ohne Metamorphose lässt sich der Zauber nun jederzeit wirken - eine deutliche Erleichterung der Spielweise. Dafür fällt Verderbnis ersatzlos weg. Verdammnis bleibt der einzige Schaden-über-Zeit-Effekt des Dämonologie-Hexers. Nach etwa 15 Sekunden erzeugt er hohen Schattenschaden und einen Seelensplitter. Stirbt der Gegner vorher, gibt es weder Schaden noch Splitter - damit kommt eine interessante Überlegung in die Spielweise: Welche Feinde lohnt es sich mit Verdammnis zu belegen und welche nicht? Meist sterben selbst Elitegegner zu schnell, als dass wir so Seelensplitter erzeugen könnten. Damit spielt Verdammnis nur in Bosskämpfen eine Rolle.

    Um mehr Splitter zu erhalten, müssen wir auf Talente zugreifen. Das Stufe-15-Talent Schattenflamme erzeugt beispielsweise bei jeder Anwendung Seelensplitter. Über das Stufe-100-Talent Seelenverbindung erhalten wir mit einer 20-Prozent Wahrscheinlichkeit einen verbrauchten Seelensplitter einfach zurück. In der Praxis füllen sich unsere Seelensplitter damit angenehm schnell.
    Schreckenspirscher rufen: Unsere erste brandneue Fähigkeit kostet gleich zwei Seelensplitter und erschafft dafür zwei Dämonenhunde, die sich 12 Sekunden lang auf unsere Feinde stürzen. Das Problem dabei: Die Schreckenspirscher ändern das Ziel nicht, auch wenn wir bereits einen anderen Gegner angreifen. Stirbt das Ziel, kehren sie zum Hexenmeister zurück und greifen das aktuell angewählte Ziel an. Damit funktionieren sie eher wie ein Schaden-über-Zeit-Effekt. Wichtig für andere Fähigkeiten ist aber, dass sie Dämonen sind. Mehr als zwei Schreckenspirscher gleichzeitig geht übrigens nicht: die Fähigkeit hat eine Abklingzeit von 15 Sekunden, die ist damit länger als die Wirkdauer.
    Viele Dämonen haben mit Legion neue Modelle, etwa hier eine Höllenbestie. Viele Dämonen haben mit Legion neue Modelle, etwa hier eine Höllenbestie. Quelle: Buffed Hand von Gul'Dan: Eine andere Möglichkeit, die eigenen Seelensplitter in mehr Schaden umzusetzen, ist die Hand von Gul'Dan. Die kennen wir dem Namen nach, doch ihre Funktionsweise hat sich grundlegend geändert. Sie hat keine Aufladungen mehr, sondern kann nun jederzeit gewirkt werden, allerdings mit einer Zauberzeit von knapp 1,2 Sekunden. Dabei verbraucht sie alle verfügbaren Seelensplitter (bis zu 4 Stück) und erzeugt für jeden verbrauchten Splitter einen Wildwichtel, der den Gegner dann für etwa sieben Sekunden weiter angreift (Wichtig: Der Wichtel ist ein Dämon). Der Schaden der Hand erhöht sich jedoch nicht durch mehr Splitter - er ist damit vor allem eine Möglichkeit, schnell an viele Wichtel zu kommen, was für andere Fähigkeiten eine Rolle spielt.

    Nach wie vor verursacht die Hand von Gul'Dan Flächenschaden beim Einschlag. Damit hat der Dämonologie-Hexer nach wie vor das alte Problem: Flächenschaden als Teil der Rotation macht diese Spielweise deutlich weniger effektiv, sobald Gegner in Kontrolleffekten stecken. Hier hätte Blizzard nachbessern können, hat aber darauf verzichtet.

    Dämonische Ermächtigung: Diese neue Fähigkeit ist Speis und Trank der Spielweise. Nur wer sie beherrscht, kommt an die großen Schadenszahlen heran und macht den Dämo-Hexenmeister konkurrenzfähig. Und so funktioniert es: Per Knopfdruck und 1,2 Sekunden Zauberzeit werden alle aktiven Dämonen deutlich verbessert. Sie erhöhen ihre Lebenspunkte und ihr Tempo um satte 50 Prozent für 12 Sekunden. Das heißt im Klartext: Alle zwölf Sekunden müssen wir einmal Dämonische Ermächtigung wirken, damit dieser Stärkungseffekt nicht ausläuft. Doch auch vor Schadensschub-Phasen wie Heldentum/Kampfrausch sollten wir den Stärkungseffekt außer der Reihe auffrischen. Wer hier geschickt vorausplant und nicht zu selten oder zu häufig auf Dämonische Ermächtigung drückt, der erhöht seine DpS deutlich.

    Eine interessante Option für Dämonische Ermächtigung finden wir in den Stufe-15-Talenten: Schattenhafte Inspiration macht nach jeder Dämonischen Ermächtigung den folgenden Schattenblitz zum Spontanzauber. Damit sparen wir fast zwei globale Abklingzeiten auf einen Streich. Auch hat Blizzard auf die Kritik der Tester gehört: Die Ermächtigung betrifft nun alle Dämonen und nicht mehr nur zufällige Dämonen. Damit verschwindet der Zufall aus der Spielweise, was immer positiv ist.

    WoW Legion, Dämonologie-Hexer: Welcher Dämon soll's denn sein?

          

    Dämo-Hexenmeister spielen traditionell mit Teufelswache. Immerhin kann nur diese Spielweise den mächtigen Extra-Dämonen beschwören. Aber ist das auch in Legion so? Immerhin hat Blizzard vollmundig versprochen, die Nützlichkeit der anderen Dämonen zu erhöhen. In unseren Testläufen auf dem Betaserver hängte die Teufelswache die anderen Dämonen beim Schaden trotzdem locker ab. Das liegt natürlich auch am mächtigen Wirbelangriff. Doch beim Questen mussten wir die Teufelswache teilweise auswechseln und zwar für den Leerwandler. Die Wache ist einfach zu schwach auf der Brust, um gegen Elitegegner und Minibosse zu bestehen oder effektiv die Bedrohung zu halten. Der Leerwandler hingegen wurde stark verbessert und hält nun ohne Probleme die Bedrohung von zwei oder sogar mehr Gegnern, ohne nennenswerten Schaden einzustecken. Ob das so gewollt ist? Wir fänden es jedenfalls schön, im Kampf gegen die Legion auch mal den Teufelsjäger auszupacken - und das nicht nur, um Gegner unterbrechen zu können. Wer das Grimoire der Überlegenheit als Talent wählt, spielt eh permanent mit den großen Dämonen wie Verdammniswache als Begleiter. Abwechslung gibt es dann gar keine.

    Doch Dämonologen machen jeden Dämon stärker: Statt einem Grimoire der Opferung können wir Grimoire der Synergie als Talent auswählen. Damit erhält unser Begleiter-Dämon 30 Prozent mehr Schaden, wenn wir Schaden verursachen und umgekehrt - wahrlich eines Dämonenmeisters würdig. So sieht der neue Flächenschaden des Dämo-Hexers aus: schwarze Blitze und Wolken. So sieht der neue Flächenschaden des Dämo-Hexers aus: schwarze Blitze und Wolken. Quelle: Buffed

    WoW Legion, Dämonologie-Hexer: So spielt sich das in der Praxis

          

    Mit einem so starken Buff wie Dämonische Ermächtigung lohnt es sich als Dämo-Hexer, immer möglichst viele Dämonen im Kampf zu haben. Die Spielweise besteht also So stark ist Dämonenblitz wirklich
    Mehr Dämonen sind mehr wert – soweit haben wir die neue Spielweise verstanden. Das Stufe-100-Talent Dämonenblitz passt dazu wie die Faust aufs Auge. Der Angriff ersetzt Schattenblitz und kann quasi dasselbe bis auf einen Unterschied: Er erhöht den eigenen Schaden um 20 Prozent für jeden aktiven Dämonen. Da wir zumindest immer einen Begleiter-Dämon haben, ist der Standardschaden bereits höher als der von Schattenblitz. Bei maximalen Dämonen steigen die Schadenswerte des Standardangriffs kurzzeitig aufs Dreifache. In einem Bosskampf können die Talent-Alternativen Dunkelblick beschwören und Seelenverbindung da nicht mithalten. Mit Dämonenblitz setzt ihr Dämonische Ermächtigung etwas seltener ein und konzentriert euch lieber auf den Standardangriff, was mehr Splitter erzeugt. Das passt auch perfekt zu zwei Talenten des Artefakts, die ja Schattenblitz bzw. Dämonenblitz als Zauber zum Aktivieren benötigen.
    hauptsächlich darin, Dämonen zu beschwören und Dämonische Ermächtigung aufrechtzuhalten. Im Umkehrschluss heißt das aber auch: Fehlt die Ermächtigung oder ein wichtiger Dämon, fällt der eigene Schaden sofort stark ab. Gefühlt kämpft der Dämo-Hexer damit irgendwie gegen sich selbst. Das muss nicht jeder mögen, uns machte die Spielweise auf dem Testserver aber deutlich mehr Spaß, als bisher mit Metamorphose. Und so funktioniert es in der Praxis gegen einen Boss:

    - Verdammnis wirken und auffrischen
    - Schattenblitz wirken, um zwei Seelensplitter zu erzeugen
    - Schreckenspirscher beschwören
    - Mit dämonischer Ermächtigung alle Dämonen stärken
    - Bei zu vielen Splittern die Hand von Gul'Dan wirken

    Das Problem der Spielweise besteht darin, zu wissen, wann sich Dämonische Ermächtigung lohnt. Ist es schon wichtig, nur die Teufelswache damit zu stärken? (nein) Sollte man die Ermächtigung möglichst kurz nach den Schreckenspirschern wirken? (jap) Hier spielen die Werte der Dämonen und der Effekt der Ermächtigung eine große Rolle, an denen Blizzard im Augenblick noch herumschraubt. Erst Praxistests auf den Liveservern können eine Fähigkeitsabfolge festlegen. Doch bereits jetzt lässt sich erahnen: Die wird zwar abwechslungsreich, aber nicht allzu schwer.

    WoW Legion, Dämonologie-Hexer: Problem: Gesamtschaden

          

    Alle Schadensausteiler interessiert an ihrer Klasse eines ganz besonders: Was kommt am Ende dabei raus? In unseren Tests auf dem Betaserver wirkte der Dämo-Hexer noch etwas schwächlich im Vergleich ... konkreter formuliert: Mit Gebrechen-Hexenmeister und Zerstörungs-Hexenmeister brachten wir Feinde im Vorbeilaufen um, für die wir als Dämonologe fast eine halbe Minute brauchten. Das liegt sicher auch daran, dass alle Dämonen stark an die eigenen Werte angepasst werden und damit der Schadensausstoß vor allem mit schlechter Ausrüstung deutlich abfällt. Trotzdem muss Blizzard hier noch nachbessern: Gerade beim Leveln spielt sich der Dämonologie-Hexer aktuell trotz Teufelswache quälend langsam. Betafehler mit Wichtel-Wahnsinn: Wir sehen unseren Hexenmeister gar nicht mehr. Betafehler mit Wichtel-Wahnsinn: Wir sehen unseren Hexenmeister gar nicht mehr. Quelle: Buffed

    WoW Legion, Dämonologie-Hexer: Diese Talente machen die Spielweise interessanter

          

    Dämonen beschwören und verstärken klingt nach Stress, spielt sich in der Praxis aber relativ entspannt. Wer mehr Knöpfe auf den Aktionsleisten belegen möchte und mehr Action im Kampf braucht, kann zu folgenden Talenten greifen:

    Dunkelblick beschwören: Mehr Dämonen gefällig? Dieses Stufe-100-Talent lässt uns einen zusätzlichen Dämonen beschwören und zwar einen Dunkelblick. Das ist quasi ein Beobachter 2.0, der Feinde mit Augenstrahl beschießt.

    Anders als die Schreckenspirscher bleibt dieser Dämon nicht auf dem Ziel, das wir als Hexenmeister bei seiner Beschwörung angewählt hatten, sondern schießt auf alle Feinde, die gerade unter Verdammnis leiden. Das Problem daran: In Flächenschaden-Kämpfen benutzen wir Verdammnis gar nicht. Es aufzutragen, nur damit der Dunkelblick auf die Ziele feuert, lohnt sich kaum. Nur in Verbindung mit dem Talent Hand der Verdammnis ist Dunkelblick auch im Flächenschaden stark: Das Talent belegt alle Ziele von Hand von Gul'Dan mit Verdammnis. Doch auch ohne diese Talent-Combo besetzt Dunkelblick eine interessante Nische, nämlich den Kampf gegen mehrere Bosse gleichzeitig. Hier wird der Dämonologie-Hexenmeister mit Legion und Dunkelblick richtig stark. Immerhin bleibt der Dämon für 12 Sekunden bestehen und kann alle 24 Sekunden neu beschworen werden - richtiges Timing ist hier gefragt und das Talent damit vor allem etwas für Profis und seltene Spielsituationen. Schade eigentlich, denn der Zusatz-Dämon macht richtig Spaß.

    Seelenernte: Was machen Dämonologie-Hexenmeister eigentlich ohne Finstere Seele? Na, Seelenernte skillen. Das Talent erhöht seit dem neuesten Beta-Patch den Schaden um 20 Prozent für 10 Sekunden. Das klingt gut, doch es wird noch besser: Die Dauer des Schadensschubes erhöht sich um 2 Sekunden für jedes feindliche Ziel, das unter Verdammnis leidet. Das Problem dabei: Seelenernte liegt in derselben Talentreihe wie Hand der Verdammnis, war ja klar, Blizzard. Mit dem Talent ergibt es trotzdem Sinn, Verdammnis auf unwichtigen Feinden zu verteilen und dann die Schadenserhöhung gegen ein Hauptziel auszukosten. Hier ist das Timing wieder sehr wichtig und das Talent etwas für Profis. Dämonologen haben zwar nicht bei Gul'Dan gelernt, haben aber ähnliche Fähigkeiten. Dämonologen haben zwar nicht bei Gul'Dan gelernt, haben aber ähnliche Fähigkeiten. Quelle: Buffed

    WoW Legion, Dämonologie-Hexer: Der neue Flächenschaden

          

    Auch beim Thema Flächenschaden verändert Blizzard für den Dämonologen alles von Grund auf. Statt Höllenfeuer gibt es nun eine neue Fähigkeit im Zauberbuch:Wie wichtig ist die Artefaktwaffe?
    Die Hauptfähigkeit des Szepters ist ein starker Angriff, der alle 45 Sekunden Leben zurückbringt und ein Ziel hart trifft. Damit ersetzt das Szepter quasi Seelenfeuer als schweren Angriffszauber. Viel wichtiger sind für den Dämonologen aber die passiven Talente der Waffe, die die kritische Trefferchance und den Schaden der eigenen Dämonen erhöhen. Das erhöht den Schaden durch Dämonische Ermächtigung deutlich.

    Dämonenzorn: Diese Fähigkeit macht das für alle Dämonen, was Höllenfeuer bisher nur für den Hexenmeister gemacht hat. Dämonenzorn wirkt eine schattenhafte Explosion um alle Dämonen herum, die Feinden in 10 Metern Reichweite leichten Schattenschaden zufügt. Wo wir dabei stehen, ist relativ egal - wichtig ist nur die Position der Dämonen, aber die sollten ja eh nah am Feind sein. Das Problem hierbei ist das Wörtchen "sollten". In der Praxis haben wir keine Kontrolle darüber, wo unsere Schreckenspirscher und Wildwichtel gerade sind. Wie viele Gegner wir mit Dämonenzorn treffen, ist also meistens Glückssache. Auch Spieler mit einer hervorragenden Übersicht dürften bei der Anzahl an Dämonen in einem hektischen Kampf keine Chance haben, den Dämonenzorn gut abzupassen.

    Um Dämonenzorn überhaupt zu wirken, muss der Dämo-Hexenmeister drei Sekunden lang kanalisieren, darf sich dabei aber bewegen. Das ist interessant und macht Dämonenzorn auch zu einem Füllangriff, wenn der Hexenmeister gerade Bodeneffekten ausweicht. Im Umkehrschluss heißt es aber auch, dass der Hexenmeister keine anderen Zauber wirken kann, solange Dämonenzorn läuft. Als Einzelziel-Angriff ist der Zorn eh zu schwach und passt damit nicht in die Abfolge gegen Bosse.

    Implosion: Zugegeben, Implosion ist nur ein Talent und es erfordert einiges an Planung und Können, aber es verbessert unseren Flächenschaden deutlich. Die Idee dahinter ist die: Per Knopfdruck lassen wir alle unsere Wildwichtel auf dem angewählten Gegner explodieren. Umstehende Feinde werden dabei mitgetroffen. Je mehr Wildwichtel explodieren, desto mehr Schaden gibt es natürlich. Da keine der beteiligten Fähigkeiten eine Abklingzeit hat, können wir die Explosion auch regelmäßig im Kampf einsetzen: Schattenblitz rufen, um einen Splitter aufzubauen, diesen für die Hand von Gul'Dan verbrauchen, um einen Wichtel zu rufen, den in der Implosion opfern - das ist gewöhnungsbedürftig, geht in der Praxis aber schnell von der Hand. Etwas kniffelig dabei: Den Wichtel zum richtigen Ziel springen lassen, damit der Explosionsradius möglichst viele Feinde trifft. Im Gewusel bei einem hektischen Kampf ist es nahezu unmöglich, auf alle Dämonen zu achten. Im Gewusel bei einem hektischen Kampf ist es nahezu unmöglich, auf alle Dämonen zu achten. Quelle: Buffed

    WoW Legion, Dämonologie-Hexer: Ersatzlos gestrichen

          

    Diese Fähigkeiten und Talente werden wir in der kommenden Erweiterung schmerzlich vermissen.
    Finstere Seele: Blizzard streicht mit World of Warcraft: Legion allen Hexenmeistern ihre Finstere Seele. Damit fehlt dem Dämonologie-Hexer die wichtigste Möglichkeit, seinen Schaden per Knopfdruck zu steigern. Einen effektiven Ersatz gibt es nicht wirklich. So sind Dämonologen nun mehr auf Schmuckstücke und Tränke angewiesen - keine sonderlich elegante Lösung.

    Dämonischer Sprung: Der Dämo-Hexenmeister war schon immer sehr beweglich im Kampf. Das war einmal mit Legion. Der Sprung verschwindet genauso wie das Talent Kil'Jadens Verschlagenheit. Doch es wird noch fieser ...

    Dämonischer Zirkel: Teleport: Der Zirkel wandert in die Talente und ausgerechnet in dieselbe Reihe wie Brennender Ansturm und Opferpakt. Bei der Auswahl wird wohl niemand den Zirkel wählen und er verschwindet aus unserem Arsenal, was unsere Beweglichkeit im Kampf weiter einschränkt. Bodeneffekte in Bosskämpfen werden damit zu einem größeren Problem.

    Grimoire der Überlegenheit: Das Grimoire ist zwar noch da, aber es verbessert nicht mehr unsere Teufelswache, sondern hat den Effekt von Unterwerfung, also das permanente Beschwören von Verdammniswachen und Höllenbestien. Das ist einerseits schade, andererseits bringt das mehr Auswahl in die letzte Talentreihe.

    Höllenfeuer: Jederzeit per Knopfdruck Flächenschaden um euch herum? Pustekuchen. In World of Warcraft: Legion stutzt Blizzard unsere Möglichkeiten, mehrere Gegner zu erledigen. Aber der neue Dämonologe steht ja auch nicht mehr im Getümmel, sondern weit entfernt von der Action.

    Geschmolzener Kern: Seelenfeuer verschwindet aus unserem Arsenal und damit auch die ganze Spielweise um Geschmolzener Kern. Statt selber große Feuerblitze auf unsere Feinde zu schleudern, erledigen das nun unsere Dämonen. Immerhin: Diese Fähigkeit werden wir nicht sehr vermissen, die fühlte sich eher nach Zerstörungs-Hexer an. Wir mögen die Teufelswache immer noch, obwohl sie bei Elitegegnern ins Gras beißt. Wir mögen die Teufelswache immer noch, obwohl sie bei Elitegegnern ins Gras beißt. Quelle: Buffed

    WoW Legion, Dämonologie-Hexer: Unser Fazit

          


    Nein, fertig ist der Dämonologie-Hexenmeister noch nicht. Blizzard schraubt noch an einzelnen Talenten herum und verändert Schadenswerte. Doch wir können uns bereits ein gutes Bild der Spielweise auf dem Testserver machen. Dabei macht die neue Spielweise als Meister vieler Dämonen durchaus Spaß und spielt sich damit eher wie ein Totenbeschwörer aus Diablo III. Mit Legion freuen wir uns also auf frischen Wind beim Dämo-Hexenmeister. Jetzt müssen die Entwickler nur noch die Skalierung mit Ausrüstung hinbekommen.

    • DirkWalbruehl
      30.06.2016 12:00 Uhr
      Autor
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      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      Wynn
      am 30. Juni 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "WoW Legion, Dämonologie-Hexer: Die Kernfähigkeiten des Zerstörungs-Hexers"


      Welcher nun ^^

      Ansonsten Dämo Hexer gespielt - Nett gedacht aber hat auf lvl 110 grosse Schadensprobleme derzeit - gebrechen und Zerstörung schaffen länger und stabiler schaden
      vicemagier
      am 30. Juni 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Kein Video Guide wie bei den meist anderen Klassen??
      Aun
      am 30. Juni 2016
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      KEIN videoguide! toaler win. ich lese das ganze lieber als 100x hin und her zu spulen
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http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Legion-Spiel-55966/Guides/Daemonologie-Hexer-1200193/
30.06.2016
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