• buffed.de
  • WoW-Datenbank
  • Hearthstone-DB
Games World
Login Registrieren
    Login Registrieren
    • buffed.de
    • WoW-Datenbank
    • Hearthstone-DB
    Login Registrieren
    • buffed.de
    • WoW-Datenbank
    • Hearthstone-DB
  • WoW Lore: Vom Ausgestoßenen zum Kriegshäuptling - die Geschichte des Garrosh Höllschrei

    Garrosh Höllschrei ist Thralls Nachfolger als Kriegshäuptling der Horde. Allerdings ist er sowohl bei Story-Charakteren als auch bei Spielern umstritten. Doch wo kommt Garrosh eigentlich her, was ist seine Geschichte?


    Mit der Ernennung von Garrosh Höllschrei zum neuen Kriegshäuptling der Horde geht ein Aufschrei durch die Spielergemeinde. Ein streitsüchtiger Hitzkopf als neuer Anführer? Was hat Thrall sich dabei nur gedacht?

    Garrosh ist ganz Krieger der alten Schule. Er ist auf Draenor geboren, als Sohn - und im Schatten - von Grom Höllschrei, dem Anführer des Kriegshymnenclans. Als Häuptlingssohn wird er nach orcischer Tradition erzogen, in der durch Stärke und Kriegskunst regiert wird, nicht durch Worte und Verhandlungen. Als sich die zerstrittenen Clans zur Horde zusammenraufen, um ihrer sterbenden Welt zu entfliehen und im hochgelobten Azeroth nach einer neuen Heimat zu suchen, brennt Garrosh geradezu darauf, für die Zukunft seines Volkes zu kämpfen. Doch das Schicksal zwingt ihn zur Untätigkeit: Er erkrankt, wie viele seine Volkes zur damaligen Zeit, an den roten Pocken. Blutspuckend und hilflos wird er von seiner Großmutter in einem Quarantäne-Camp in Nagrand gepflegt, während sein Vater als erster aus dem Kelch mit dem verfluchten Blut Mannoroths trinkt. Bei dem Ritual werden die teilnehmenden Orcs dem Willen der Brennenden Legion unterworfen, und ihre Haut färbt sich grün.

    Auch wenn es im geschichtlichen Zusammenhang später als Beginn des Unterganges des alten Orc-Volkes gesehen wird, so ist es für Garrosh zu diesem Zeitpunkt eine Schmach, nicht an den Kriegen um Azeroth teilnehmen zu können. Diejenigen, die nicht vom Blut Mannoroths getrunken haben, erhalten den Namen "Mag'har", die Unverdorbenen, deutlich erkennbar an ihrer braunen Haut. Kargath Messerfaust bezeichnet sie als "Schwächlinge, die der Horde nur einen Gefallen tun könnten, indem sie sich das Leben nähmen".

    Garrosh Höllschrei in Nagrand Garrosh Höllschrei in Nagrand Als die Horde schließlich besiegt wird, und die Allianz das Dunkle Portal zerstört, beginnt auf der Scherbenwelt der nackte Kampf ums Überleben. Garrosh und die übrigen Mag'har sind auf sich allein gestellt, die Überlebenden der Kriege sind in alle Winde verstreut. Abgeschnitten von Informationen aus Azeroth, gilt Grom Höllschrei auf Draenor zu diesem Zeitpunkt als einer derjenigen, die die Orcs in den Untergang geführt haben. Garrosh versinkt in Depressionen, gelangt zu der Überzeugung, dass er durch seine Blutlinie dazu verflucht ist, die Mag'har ebenso ins Verderben zu leiten.

    Auf Azeroth werden die besiegten Orcs in Gefangenenlagern zusammengepfercht, der Kampfgeist erloschen, nun, da die Infektion durch das Blut Mannoroths nicht mehr wirkt. Letztendlich gelingt es Thrall, die Übriggebliebenen zusammenzuschließen und aus ihrer Lethargie und der Gefangenschaft zu befreien. Zusammen mit Grom stellt er sich Mannoroth. Grom Höllschrei gibt dem Dämonen den Todesstoß, überlebt diesen Kampf selbst aber nicht. Die Horde wird endgültig aus den Fängen der Brennenden Legion befreit, Grom wird aufgrund seines Opfers zum Kriegshelden.

    Durch das wieder geöffnete Portal reist Thrall in die Scherbenwelt. Seine Worte holen Garrosh aus der Depression und wecken neue Hoffnung in ihm für die Zukunft "seiner" Orcs auf Draenor. Doch Thrall hat andere Pläne, nimmt ihn unter seine Fittiche und bringt ihn in das neu gegründete Orgrimmar. Garrosh ist sofort gefesselt von dieser Stadt, die in seinen Augen von der möglichen Größe der Horde zeugt. Gleichzeitig erweckt er großes Aufsehen: Die Tatsache, dass der Sohn des großen Kriegers Grom Höllschrei noch lebt und dass ihre Vergangenheit nicht gänzlich verloren ist, gibt den Orcs neue Hoffnung für die Zukunft und erfüllt sie mit altem Stolz.

    Auch wenn Orgrimmar ihn begeistert, missfallen Garrosh viele andere Zustände auf Azeroth. Thrall versucht den Heißsporn zwar zu erklären, dass das Ziel der Horde eigentlich ein Frieden mit der menschlichen Rasse sein soll. Für Garrosh aber ist das nicht nachvollziehbar. Er weiß noch nicht viel über Azeroth, aber er hat von den Gefangenenlagern gehört, von dem, was die Menschen seiner Rasse angetan haben. Die Menschen, die Allianz, sind die Feinde der Horde, und er wurde so erzogen, dass Feinde ausgerottet gehören. Warum also sollte der Anführer des mächtigen und starken Volkes der Orcs Frieden mit Feinden schließen?

    Er hat die Auswirkungen des verfluchten Dämonenblutes nie am eigenen Leib verspürt, er hat weder die Kriege, noch die Gefangenenlager und die Befreiung durch Thrall miterlebt. Aus diesem Grund hat er eine vollkommen andere Art zu denken als Thrall. Selbst die Verbündeten der Horde betrachtet er mit Missfallen. Den Blutelfen mangelt es in seinen Augen an Respekt, die Trolle sind aus Garroshs Sicht zu unzuverlässig und nicht einmal in der Lage, mit ihren eigenen Problemen fertig zu werden. Mit diesen persönlichen Erkenntnissen wächst auch sein Zorn.

    Garrosh Höllschrei zusammen mit Saurfang Garrosh Höllschrei zusammen mit Saurfang Als schließlich die Geißel über Azeroth herfällt, kommt es zum Konflikt zwischen Garrosh und Thrall. Letzerer will sich erst einmal mit der Allianz beraten, die Lage auskundschaften - Garrosh will kämpfen. In einem Wutausbruch fordert er Thrall zum Duell. Doch ein Abgesandter des Lichkönigs und ein Angriff auf Orgrimmar unterbrechen den Streit. Thrall gibt jedoch schließlich nach und schickt Garrosh als Oberanführer der Kriegshymnenoffensive nach Nordend. Mit Hochfürst Saurfang zu seiner Unterstützung soll Garrosh dort die Geißel bekämpfen.

    Seine Zeit in Nordend verändert den heißblütigen Kämpfer. Besorgt über Garroshs barbarische Taktiken und seiner Grausamkeit Feinden gegenüber, gelingt es Saurfang langsam und mit Geduld, Garroshs Vertrauen zu erlangen. Er wird zu einer Art Vaterersatz und Mentor für ihn. Er lehrt ihn all das, was Thrall nicht gelungen ist: Strategie, Taktik, Ehre und Nachsicht dem besiegten Feind gegenüber. Er macht aus ihm einen besseren Anführer, weiterhin kompromisslos und stolz und zu hundert Prozent Orc-Krieger, aber deutlich weniger impulsiv und zornig.

    Garroshs Stolz und seine Verwurzelung in den alten Traditionen der Orcs sind letztendlich der Grund für Thralls Entscheidung, ihn zum neuen Kriegshäuptling der Horde zu ernennen. Die alte Heimat Draenor ist zerstört, die Orcs - genauso wie die ursprünglichen Völker Azeroths - sind ein Opfer der Brennenden Legion. Garrosh ist der geborene Anführer und gleichzeitig ein Held der alten Schule, ein reinblütiger Orc, ein Krieger, der Thralls Volk endlich wieder stolz werden lassen und zu neuer Größe führen könnte.

    Varian und Garrosh an den Spitzen von Allianz und Horde - das verspricht spannend zu werden. Beide denken zuerst mit den Fäusten, sind aufbrausend und zornig. Beide haben ähnlich tiefe Depressionen während ihres Lebens durchgemacht, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Und jeder von ihnen besitzt den unerbittlichen Willen, das eigene Volk zu unterstützen und jeden zu zerstören, der diesem Ziel im Weg steht.

    Sie sind viel zu verbissen als dass sie jemals Freunde sein könnten. Allerdings besitzen auch beide ein tief verwurzeltes Gefühl für Ehre, sind eher Männer der Tat als des Wortes und wertschätzen Stärke und Erfolge im Kampf. Möglicherweise kann sich auf dieser Basis ein Verhältnis entwickeln, das - wenn schon nicht von Freundschaft - wenigstens von gegenseitiger Achtung und Respekt geprägt ist.

  • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Syleen
    Thrall blieb letztendlich nix anderes übrig, als Garrosh zum Anführer zu machen. Cairne Bluthuf war zu alt und die…
    Von darkpumpkin
    Naja meiner Meinung nach ist Thrall ebenso ein echter kämpfer er wurde schließlich schon während seiner Kindheit für…
    Von SeytonGrace
    Ich empfehle jedem Weltenbeben zu lesen. Danach ist Garrosh einem gar nicht mehr so unsympathisch. Natürlich ist er…

    Aktuelle Online-Spiele Releases

    Cover Packshot von Otherland Release: Otherland gamigo AG (DE) , Drago Entertainment
    Cover Packshot von Overwatch Release: Overwatch Blizzard , Blizzard
    • Anja Jarosch
      21.01.2011 15:29 Uhr
      Mitglied
      Jetzt ist Deine Meinung gefragt: Hier kannst Du Deinen Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
      Dein Kommentar
      Bitte logge Dich ein, um einen Kommentar zu verfassen.

      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      Syleen
      am 22. Januar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Thrall blieb letztendlich nix anderes übrig, als Garrosh zum Anführer zu machen. Cairne Bluthuf war zu alt und die Orcs hätten ihn nicht alle akzeptiert. Baine Bluthuf wär ein guter Anführer gewesen und hätte auf lange Sicht den Frieden mit der Allianz erreicht. Aber der war Thrall zu dem Zeitpunkt seiner Entscheidung zu jung. Auch der alte Saurfang hatte seinen Zenit schon überschritten, wäre aber aus meiner Sicht ebenfalls ein besserer Führer als Garrosh gewesen. Der schlimmste Verlust für die Horde war der Tod Saurfangs des Jüngeren an der Pforte des Zorns. Dieser wäre der ideale neue Anführer geworden. Allerdings hat Thrall seinen Posten auch nur auf Zeit abgegeben, bis seine Mission die Elemente wieder ins Gleichgewicht zu bringen beendet ist. warten wir mal ab, ob Garrosh später die Führung wieder Thrall überlässt.
      SeytonGrace
      am 22. Januar 2011
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Ich empfehle jedem Weltenbeben zu lesen. Danach ist Garrosh einem gar nicht mehr so unsympathisch. Natürlich ist er immer noch kein angenehmer Zeitgenosse, aber man erkennt, dass er nicht unbedingt ein skrupelloser Mörder ist (siehe auch die Questline im Steinkrallengebirge). Auch sein Duell mit Cairne beruht nur auf Missverständnissen und allgemein die ganze Eskalation der Situation zwischen der Allianz und Horde ist nicht die Schuld von Garrosh oder Varian. Wieso die Allianz und die Horde in Cataclysm sich bekriegen, ist eigentlich nur dem Schattenhammer zu verdanken, die durch ihre Verschwörungen alles eingefädelt haben.
      Thunderwolf
      am 22. Januar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich lass mich mal überraschen wie das mit Garrosh weiter geht zu anfang fand ich ihn auch echt unpassend als neuen Kriegshäuptling aber als ich mit einem char von mir meister der lehren in kalimdor und östliche Königreiche gemacht hab mus ich sagen es scheint mir immer mehr als ob Garrosch doch die richtige wahl war von Thral
      SuppenSchiss
      am 22. Januar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      nur Garrosh kann die Horde zum sieg führen. Thrall ist ja ok, aber Garrosh ist ein echter kämpfer. Im kampf gegen Todesschwinge wird er uns Hordler zum sieg fürhen und zur feier des Tage die gesamte Allianz auslöschen. Möge Sturmwind in blut gebadet werden !
      darkpumpkin
      am 22. Januar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Naja meiner Meinung nach ist Thrall ebenso ein echter kämpfer er wurde schließlich schon während seiner Kindheit für Gladiatoren kämpfe ausgebildet außerdem kann er wie es sich für einen Anfüherer gehört gut Taktiken entwickeln und gerecht regieren . Garrosh ist schon ein guter Ersatz aber halt nicht auf Dauer .
      MoK
      am 22. Januar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      HELLSCREAM!! verdammte axt
      Herz des Phönix
      am 22. Januar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Garrosh als Kriegshäuptling imponiert mir auch nicht gerade. Ich finds interessant, dass die Tauren und Trolle sich geradezu "gegen" Garrosh wenden (auszug aus Orgrimmar, Cairnes Kampf), Vol'jin wird bestimmt noch eine Rollte spielen, falls Garrosh zu weit gehen wird.
      Deathkurator
      am 22. Januar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich wünsch mir mal nen Waffenstillstand zwischen Allianz und Horde immerhin haben die den gleichen Feind. Thrall hätte das auch wirklich machen können. Varian bewunderte Thralls bemühungen für frieden, aber garrosh denkt noch nichtmal daran. Hauptsache mit dem kopf durch die wand. und läute wie sylvanas machen das noch zusätzlich schwerer. Mir wäre lieber Hochfürst Saurfang oder voljin. die zwei haben ahnung von Krieg und Frieden und würden wahrscheinlich weiser handeln.

      lg
      Asumá Jenkins
      am 21. Januar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Der Typ hat vielleicht viel duch machen müssen aber als Kriegshäuptling ist er genau so gegeignet wie ein Kuhpfladen. Ich mag ihn nicht. Hoffe er stierbt in Cata.
      Thrall 4 Ever.
      Horde deadman
      am 21. Januar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Vor dem Garosh werde ich niemals knien. Thrall war immer der einzig ware Warchief und bleibt es auch für immer, für mich zumindest. Da können sie die Geschichte so umschreiben wie sie wollen.
      Tibu
      am 21. Januar 2011
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      Wenn sich Garrosh und Varian jemals gegenseitig achten und respektieren, fress 100 Stacks Manatorten. ^^
      Serenas
      am 21. Januar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich wünschte die Charaktere sähen so aus wie im Ulduar-Trailer.
      So allerdigns möge sich doch Gorona dazu herablassen Garrosh eine Klinge
      zwischen die Rippen zu stecken.
      Gamon for Warchief! Wäre mir fast lieber
      Plaigor
      am 21. Januar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ebenfalls man siehe nur den trailer von Ulduar oppening garrosh kommt in den raum varian reht ab beleidigt garrosh und der dreht ab
  • Print / Abo
    Apps
    buffed 12/2016 PC Games MMore 01/2016 PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 XBG Games 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
808501
World of Warcraft: Cataclysm
WoW Lore: Vom Ausgestoßenen zum Kriegshäuptling - die Geschichte des Garrosh Höllschrei
Garrosh Höllschrei ist Thralls Nachfolger als Kriegshäuptling der Horde. Allerdings ist er sowohl bei Story-Charakteren als auch bei Spielern umstritten. Doch wo kommt Garrosh eigentlich her, was ist seine Geschichte?
http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Cataclysm-Spiel-42972/Specials/WoW-Lore-Vom-Ausgestossenen-zum-Kriegshaeuptling-die-Geschichte-des-Garrosh-Hoellschrei-808501/
21.01.2011
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2010/10/WoW_Garrosh_Neu.jpg
specials