World of Tanks: Panzer-Werbung auf Kölner Straßenbahnen sorgt für Unmut
Die Werbung zu World of Tanks auf den Bahnen der Kölner Verkehrsbetriebe sorgt für Unmut unter den Bürgern,
Vom 17. bis 21. August 2011 findet in Köln die gamescom statt. Aus diesem Anlass wird seit Wochen in der Stadt fleißig die Werbetrommel gerührt. Deshalb sind auf einigen Straßenbahnen der Kölner Verkehrsbetriebe ganzflächige Werbe-Anzeigen des Panzer-MMO World of Tanks von Entwickler Wargaming.net zu sehen. Anscheinend freuen sich aber nicht alle Kölner auf die Spiele-Messe und so sorgt die Panzer-Werbung für Unmut unter einigen Bürgern der Stadt. Bei den Kölner Verkehrsbetrieben gehen derzeit zahlreiche Beschwerden über die kriegsverherrlichende Darstellung der Werbung ein. Selbst in der Politik wird inzwischen über die Werbemaßnahme diskutiert. Für reichlich Zündstoff sorgte außerdem der Kampfjet MiG 21, dass von Electronic Arts im Rahmen der Battlefield-3-Präsentation auf der gamescom 2011 zu sehen sein wird.
Kirsten Jahn von den Grünen äußert sich besorgt über derartige Werbung: "Ich finde es überhaupt nicht gut, dass eine Plattform für Werbung mit Kampfjets geschaffen und somit eine Verharmlosung von Kriegsspielen ermöglicht wird. Dieser Kampfjet ist nie gebaut worden, um Spiele zu bewerben, sondern um Menschen zu töten. Es wurde eine Grenze überschritten zwischen dem, was Jugendliche sehen sollten und was nicht".
Bei den Kölner Verkehrsbetrieben sei man in Zukunft für derartige Werbung sensibilisiert, sagte Pressesprecher Stefan Anemüller. Man habe das Spiel aber im Vorfeld prüfen lassen und könne sich keinen Vorwurf machen. Die KVB hat jetzt entschieden die Werbung weiter bis zum Ende der gamescom 2011 zu zeigen. Was haltet Ihr davon? Die Originalmeldung findet Ihr hier.
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den die grünen sind ein partei welche an kriegsgeilheit kaum zu überbieten sind.
balkan-kriege, afghanistan - als die grünen mit an der macht waren haben sie deutschland in jeden krieg geschickt den es gab !
diese herrschaften haben also m.e. das blut tausender menschen an den händen.
sie sollten sich was schämen und sich nicht künstlich über werbung für computerspiele aufregen !
Rest dürfte bekannt sein.
Jugendlich können alles sehen und sehen auch alles, wie sie damit umgehen ist eindeutig Erziehungssache. Diese Sensibilisierung des Volkes und das Erschaffen einer Traumwelt ist zum kotzen.
Nicht Blizzard, Bioware oder Ncsoft schaffen das neue " Next Gen MMO " sondern Deutschland
Und: Wenn es doch nur Pixel sind, warum sind pornografische Mangas nicht im TV zu sehen? Warum gibt es keinen KZ Simulator oder ein Spiel, in welchem man einen Vergewaltiger spielt, dessen Mission es ist, auf Mädchenfang zu gehen? UND: Würde so etwas von den "Sind doch nur Pixel-Sager" auch gespielt werden?
Kriegsspiele sind doch nur deswegen "anerkannt", weil Krieg heute zur Normalität geworden ist. Weil Krieg heute halt "dazu gehört". Nichtsdestotrotz haben sie nichts von ihrem Schrecken verloren.
In WoW oder bei Mario bin ich einer Märchenwelt, die es so nicht gibt, ja nichtmal annähernd. Sie stellt absolut keinen Bezug (mal abgesehen von Blizzards eastereggs) zur Realtität dar. Das ist bei Shootern etc. definitiv anders. Da kämpft man in Szenarien, die frisch aus ner Kriegsreportage entsprungen sein könnten. Btw. hab ich in WoW noch nicht gesehen, dass man sich in Stücke hackt. Oo Vereinfacht ausgedrückt: Eine Spielszene aus einem Shooter könnte viell. tatsächlich so im RL passiert sein, eine Szene aus Mario oder WoW nicht. Darum geht es .... mir =)
Krieg ist die extremste Form der Konfliktaustragung die der Mensch kennt. Und sie ist realität, war es schon immer. Und solange es Menschen gibt die ihr eigenes wohl über die Gesundheit oder das Leben anderer Menschen stellen, wird es Verbrechen, Krieg, Polizei und Militär geben. Und ich wage zu bezweifeln das es irgendwann solche Menschen nicht mehr geben wird, dazu ist das viel zu tief im "Tier" Mensch drin.
Warum spielen Menschen aber dann Kriegsspiele wenn Krieg eine so drastische Auseinandersetzung ist? Es gibt nicht den einen Grund den alle haben. Es gibt genauso viele verschiedene Gründe wie es verschiedene Menschen gibt.
-Manche wollen einfach mal der Held sein der sie sonst net sind.
-Manche wollen das Gefühl der Ohnmacht beteuben welches sie erfasst hat als sie etwas Schreckliches in den Nachrichten gesehen haben.
-Manche wollen sich blos von den knalligen Effekten berieseln lassen.
-Manche wollen sich nur mit anderen Spielerisch messen.
-Manche wollen in verklärter Form ihren Großvätern und Helden nacheifern.
-Manche sind einfach fasziniert von dem Industriedesign der verwendeten Gerätschaften.
Man könnte das noch ewig weiterführen. Frag nen Psychologen der wird dir warscheinlich hunderte Gründe nennen.
Der Unterschied warum "Kriegsspiele" gesellschaftlich Akzeptiert sind und Vergewaltigungs und Genozidspiele nicht ist, dass der Krieg als letztes mittel von den größten teilen der Gesellschafft und der Grundlage unserer Nation (dem Grundgesetz) akzeptiert sind, Vergewaltigung und Genozied nicht.
Wenn man in Deutschland eine Umfrage macht und 99% der Bevölkerung sagen, dass der Kriegseintritt der USA in den zweiten Weltkrieg und die gewaltsame Entmachtung der Nazi´s ein verabscheunungswürdiges Verbrechen gegen jede Form von Menschlichkeit war, dann wir in Deutschalnd keiner mehr Kriegsspiele spielen.
WoW wie WoT thematisieren Krieg, bei WoW ist es eigentlich sogar schlimmer von der Darstellung weil du da massenhaft Humanoide attackierst. Und die Dolche eines Schurken hat in Form eines Küchenmessers fast jeder zuhause, der Zugang zu einem Panzer ist zumindest in der Bundesrepublik stark eingeschränkt. Und klar zieht das Pixel-Argument: World of Tanks wirbt ja nicht mit "Trainiere für den echten Krieg und töte alle XYZ" sondern eher mit "hab Spaß mit Pixelpanzern". Und wenn wir Krieg mal runterbrechen auf Gewalt, müssen wir so ziemlich jedes Spiel am Markt verbeten außer Hello Kitty Online - oh, Moment, da verdrischt man wehrlose Seesterne mit Stöcken - raus. Ergo respektier ich deine Ansicht natürlich, teile sie aber nicht.
Zudem ist die Sache ja auch in entschieden, die Werbung bleibt, aber beim nächsten Mal ist die KVB "sensibler".
Ich versteh einfach die Intention dahinter nicht. Sachen wie WoW oder Warcraft sind da für mich noch was anderes, da sie viel abstrakter dargestellt sind, und keinen Bezug zur heutigen Realität haben.
In dieser Hinsicht versteh ich halt die menschliche Psyche nicht. Wie weiter unten schon jemand schrieb, muss halt einfach Blut fliessen etc. Warum? Und wenn ich dann bei uns im Geschäft Eltern sehe, die ihren Stöpseln Call of Duty kaufen, dann muss ich mir echt an die Birne fassen. Aber das ist wieder ein anderes Thema.
Ich weiss nicht, viell. sehe ich es zu dramatisch, aber in zig Krisenherden auf der Erde verrecken täglich und jämmerlich die Leute im Kriegsgeschehen. Und so ein Panzer auf einer Strassenbahn/Bus ist da für mich einfach pietätlos. Am Krieg ist einfach nichts heroisches, Soldaten sind arme Schweine und sterben als solche. Und einer Mutter (ausser sie ist absolute Patriotin), die ihren Sohn dort verloren hat, wird wohl drauf verzichten können, dass ihr Sohn jetzt als gefallener Held gefeiert wird. (Ich find btw. genauso die Bundeswehr Werbung scheisse)
"..warum sind pornografische Mangas nicht im TV zu sehen?.." weils weniger Leute gucken als die die sich "richtige" Pornos anschauen.. laufen auf Vox und Kabel 1 noch diese "Erotikfilme"?
"..Warum gibt es keinen KZ Simulator.." soweit ich weis gibts sowas in America.. von der Arian Nation oder wie die Idioten sich nennen. Auf jeden Fall machen die Spiele in denen man Juden töten muss.. einfach so. Aus Spaß. Und die Spiele schicken die auch nach Deutschland, kam letztens noch im TV.
"..einen Vergewaltiger spielt.." das ist jetzt nicht ganz sicher.. aber mir wurde mal von nem Spiel erzählt (aus Japan, woher sonst?) in dem man einen Kerl spielt der in der Bahn ein junges (ich glaub sogar Minderjähriges) Mädel antatscht, die zeigt ihn an, und er rächt sich indem er ihre Mutter und Schwester Vergewaltigt. ANGEBLICH sollte es da sogar nen Multiplayer geben wo mehrere Perversedrecksarschvollkrankundsotypen zusammen ne Frau Vergewaltigen.
"Würde so etwas von den "Sind doch nur Pixel-Sager" auch gespielt werden?"
Pornos? >.> .. Jop. Wer nicht? x]
KZ Simulationen oder sinnfreies Töten? Nein. Aber nur weils langweilig ist. Ich fands schon bei Prototype langweilig das man da alles und jeden töten konnte.
Das Vergewaltigungsspiel? Nein. Weil kein Interesse. Egal ob Pixel oder kein Pixel. Einfach kein Interesse und widerlich.
Zu deinen anderen Andeutungen bzgl. Vergewaltiger, solche Leute handeln aus niederen Beweggründen, solch werden in Spiele nicht vermittelt und zum KZ ist zu sagen, das das Sinnloses Morden war und so etwas machst du in keinem Spiel ohne Konsequenzen(sinnloses Morden). Ich finde solange Kriegsspiele ab 18 sind ist das Okay das es diese gibt. World of Tanks ist dazu noch ab 12 Jahren freigegeben wenn ich das richtig recherchiert habe. Sprich da kommen so keine Menschen virtuell zu Schaden oder sonstiges. Es gibt kein Blut etc.
Krieg ist normal und schrecklich >> Es gibt Kriegsspiele.
Genozide etc. sind nicht normal, aber genauso schrecklich >> Es gibt keine Spiele dieser Art.
Das impliziert mir, dass bei der Auswahl der Spiele nicht danach gewichtet wird, was und wie schrecklich etwas ist, sondern welche Akzeptanz es in der Gesellschaft geniesst.
Was aber immer noch nicht die Frage beanwortet, warum so etwas nicht gespielt werden würde? Klingt hart, aber: Ein vergewaltigtes Mädchen in einem Spiel ist auch "nur" ein Pixel. Wo ist der Unterschied?
Und hört auf, mir kommentarlos Minusse zu geben, beantwortet lieber konstruktiv meine Fragen bzw. widerlegt meine Argumente ;P Das hätte wenigstens Klasse.
es ist eines wenn für ein panzer-mmo geworben wird und etwas ziemlich anderes wenn für ein kz-mmo geworben wärden würde... aber ist nun mal so das genug deutsche in der hinsicht noch recht verkniffen sind, ist ja auch begründet, aber die amis die 3x mehr kriege geführt haben in den letzten 100 jahren lassen um einiges mehr zu und anscheinend stört es dort auch kaum einen. ich will hiermit nur sagen, dass man nicht so heikel tun soll wenn für ein kriegsspiel geworben wird, wie jedes andere, bei einem spiel der etwas abnormaleren sorte wie vergewaltigung, genozide oder übermenschliche burtalität à la man hunt bin ich ansonsten der allg. meinung, dass solche spiele verboten gehören.
Deutschland ist drittgrößter Waffenhändler der Welt
Im vergangenen Herbst machten Außenminister Guido Westerwelle und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (beide FDP) Werbung für den Kauf von "Eurofighter"-Flugzeugen. Auch der damalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) machte sich im Februar noch für einen Deal mit Indien stark. Auch das hochverschuldete Griechenland kauft gerne Waffen "made in Germany", zum Beispiel topmoderne U-Boote oder "Leopard"-Kampfpanzer. Seit einigen Jahren denkt Athen auch über "Eurofighter" nach.
In Deutschland arbeiten rund 80.000 Menschen für die Rüstung. Doch nicht nur die Konzerne, auch die Bundeswehr selbst mischt immer mehr im internationalen Waffengeschäft mit, verkauft etwa Panzer aus Altbeständen. Wichtigste Abnehmer für deutsche Rüstung waren in den Jahren 2006 bis 2010 laut Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri:
Griechenland (mit einem Anteil von 15 Prozent),
Südafrika (elf Prozent),
Türkei (zehn Prozent),
Südkorea (neun Prozent),
und Malaysia (sieben Prozent).
Laut Sipri ist Deutschland in den Jahren von 1998 bis 2009 vom fünften auf den dritten Platz im internationalen Rüstungshandel vorgerückt - obwohl die rot-grüne Bundesregierung im Januar 2000 neue "politische Grundsätze" für den Waffenexport erlassen hatte. In den Grundätzen hieß es plakativ, man wolle die "Rüstungsexportpolitik restriktiv" gestalten.
Trotzdem hat sich der deutsche Export in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt, der Weltmarktanteil der Deutschen stieg für den Zeitraum 2006 bis 2010 auf rund elf Prozent - darunter viele Rüstungsgeschäfte, die noch von der rot-grünen Bundesregierung durchgewinkt wurden. Nur Amerikaner (30 Prozent) und Russen (23 Prozent) exportieren mehr.
Und das war auch Heiß
Deutschland verkauft Saudi-Arabien 200 Kampfpanzer
Mitten im arabischen Frühling liefert Deutschland Hightech-Waffen an ein undemokratisches Regime der Region. Nach Spiegel-Informationen sollen 200 "Leopard"-Kampfpanzer an die Saudis verkauft werden. Damit gibt die Bundesrepublik ihre jahrzehntelange zurückhaltende Position auf.
Quelle: Spiegel Online