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  • Warcraft: The Beginning: Lore vs. Film: Die Geschichte Azeroths neu geschrieben
    Quelle: Legendary

    Warcraft: The Beginning: Lore vs. Film: Die Geschichte Azeroths neu geschrieben

    Chris Metzen wollte den Film nutzen, um die Story Azeroths nochmal neu zu schreiben. Das sorgte im Vorfeld für die wildesten Diskussionen und so ziemlich jeder hat sich seither über Orc-Moses Thrall/Go'el amüsiert bis aufgeregt. Doch an welchen Stellen unterscheiden sich die Lore und der Film überhaupt? Wir fassen die wichtigsten Abweichungen für euch zusammen.

    Seit wenigen Wochen läuft nun also endlich Warcraft: The Beginning in den deutschen Kinos. Kurz vor dem Start des Films schwappten diverse Kritiken ins Netz, von denen einige dem unter Regie von Duncan Jones entstandenen Werk absolut miserable Noten gaben.

    Fans und Nicht-Fans des Projekts lieferten sich im Internet seitenlange verbale Schlachten darüber, warum der Film nur gut oder nur schlecht werden könne. Und dann kamen die ersten Wochenenden nach Release und zeigten: Entweder können schlechte Kritiken kaum jemanden davon abhalten, sich einen Film anzuschauen - oder aber sie bewirken sogar, dass sich die Leute erst recht aus Neugierde und dem Wunsch, sich ein eigenes Bild zu machen, die Kinos stürmen. Warcraft: The Beginning hat einen fulminanten Start hingelegt und landete in 18 von 22 Ländern, in denen der Streifen als erstes lief, direkt auf Platz 1 der Kino-Charts. Finanziell spülte Warcraft an seinem ersten Wochenende 31,6 Millionen Dollar in die Kassen - und wie der Film in China abgeht ist sowieso jenseits aller Vorstellungen. Wenn das Gemeinschaftswerk von Blizzard und Legendary weiterhin so rockt, dann könnte am Ende des Ganzen ein verdammt gutes Endergebnis stehen. Alle News zu Einspielzahlen und Rekorden haben wir in unserem Report zum Thema zusammengefasst.
    Wer kein Problem mit Spoilern hat oder Warcraft: The Beginning schon gesehen hat, für den haben wir uns im Folgenden einer Sache intensiv gewidmet: den Story-Unterschieden zwischen Film und Buch/Spiel (Warcraft: Orcs vs. Humans). Damit der Überblick gewahrt bleibt, halten wir uns vor allem an die Geschichte der wichtigsten Charaktere. Medivh muss im Film seine Liebesbeziehung zu Garona an Lothar abtreten. Verliebt in sie ist er aber dennoch, wie die Szene zeigt, in der er von der einen spricht, die er so liebte, wie sie ist. Medivh muss im Film seine Liebesbeziehung zu Garona an Lothar abtreten. Verliebt in sie ist er aber dennoch, wie die Szene zeigt, in der er von der einen spricht, die er so liebte, wie sie ist. Quelle: Legendary

    Grundsätzlicher Verlauf der Geschichte im Original:

          

    Lady Taria, König Llanes Frau und Lothars Schwester, ist ein Charakter, der für Warcraft: The Beginning komplett neu eingeführt wurde. Lady Taria, König Llanes Frau und Lothars Schwester, ist ein Charakter, der für Warcraft: The Beginning komplett neu eingeführt wurde. Quelle: Blizzard/Legendary Pictures Als die Orcs das erste Mal durch das Dunkle Portal traten, stürmten sie geradewegs nach Sturmwind, um sich dort die Zähne auszubeißen. Nach einer verheerenden Niederlage zogen sie sich in die Sümpfe des Elends zurück, um dort zu neuer Stärke heranzuwachsen. Als die Stämme langsam unruhig werden, befördert Gul'dan Schwarzfaust zum Kriegshäuptling, der dafür sorgt, dass die Orcs unter einem Banner kämpfen. Derart vereint marschiert die Horde erneut gen Sturmwind und hinterlässt auf ihrem Weg nichts als Tod und Zerstörung, viele Dörfer und kleinere Städte der Menschen fallen. Zugleich hat Gul'dan seinen Zögling Garona - Tochter eines Orcs und einer Draenei - in die Reihen der Menschen eingeschleust. Zunächst fungierte sie als Botschafterin zwischen Medivh und Gul'dan. Auf diesem Weg lernte die Halborcin auch Khadgar kennen und verkehrte bald auch am königlichen Hof in Sturmwind. Im Verlauf erkennen Khadgar und Garona, dass Medivh wahnsinnig geworden und verantwortlich für die Öffnung des Dunklen Portals war. Gemeinsam mit Anduin Lothar töten sie den letzten Wächter. Während des Angriffs der Horde auf Sturmwind offenbart sich aber, dass Garona die ganze Zeit Gul'dans Marionette war: Sie tötet König Llane. Ohne ihren König als Anführer kann die Stadt nicht mehr standhalten und fällt.
    Nach dem Sieg über Sturmwind wird der Frostwolfclan unter seinem Anführer Durotan verbannt und zieht sich ins Alteracgebirge zurück. Doch Durotan, der Gul'dans Machenschaften durchschaut hat, will seinen Freund Orgrim Schicksalshammer warnen. Er, seine Frau Draka und ihr neugeborener Sohn können zwar Orgrim noch alle Informationen zukommen lassen, werden aber auf dem Heimweg ermordet. Ihr Baby überlebt und wird von Menschen gefunden und mitgenommen. Erst einige Zeit später hat Schicksalshammer die Faxen mit Schwarzfaust als Anführer dicke, tötet ihn und wird selbst zum Anführer.

    Vergleich zum Film

          

    Anduin Lothar bekommt für Warcraft: The Beginning eine Familie verpasst. Sein Sohn Callan kommt im Film aber ums Leben. Anduin Lothar bekommt für Warcraft: The Beginning eine Familie verpasst. Sein Sohn Callan kommt im Film aber ums Leben. Quelle: Legendary Pictures Warcraft: The Beginning komprimiert und mixt den Verlauf der Geschichte. Nimmt man die Zerstörung der Ortschaften, die im Film gezeigt wird, müsste man die Film-Story zeitlich eher nach der Phase in den Sümpfen des Elends ansetzen. Auch die Tatsache, dass Schwarzfaust bereits Kriegshäuptling ist, gehört eher in diese Phase. Der Film lässt mehr oder weniger den ersten Angriff auf Sturmwind sowie die Niederlage der Orcs aus und lässt die Horde direkt aus dem Portal heraus ihren blutigen Feldzug gegen die Menschen beginnen. Da letztlich gar keine Schlacht vor Sturmwind stattfindet, bleibt am Ende offen, an welchem Punkt der Geschichte man sich genau befindet. Auch das Spiel Orcs vs. Humans endet mit der Zerstörung Sturmwinds. Die Entwicklung der einzelnen Charaktere haben wir im Folgenden genauer betrachtet.

    Anduin Lothar und seine Familie

          

    Anduin, Llane und Medivh sind seit ihrer Jugend sehr eng miteinander befreundet - eine Tatsache, die im Film nur peripher sichtbar wird. Original hat Anduin keine Familie, weder einen Sohn noch eine Schwester. Über die neue Geschichte im Film erhält er den Sohn Callan bei dessen Geburt die einstige Ehefrau Anduins starb. Außerdem hat er eine Schwester, die keine geringere ist als Königin Taria - Llanes Frau und damit Varians Mutter. In der ursprünglichen Warcraft-Geschichte konzentriert sich Anduins Leben auf seine militärische Karriere, er avanciert zum größten Krieger, den Sturmwind je gesehen hatte. Letzteres, so kann man mit Fug und Recht behaupten, wird auch im Film so dargestellt. Der Flirt zwischen ihm und Garona im Film ist hingegen wieder gänzlich neu. Im Grunde genommen lässt sich sagen, dass dieser Charakter über Warcraft: The Beginning eine deutlich menschlichere Geschichte verpasst bekommen hat. Durotan stirbt im Film im Zweikampf mit Gul'dan, statt hinterrücks ermordet zu werden. Durotan stirbt im Film im Zweikampf mit Gul'dan, statt hinterrücks ermordet zu werden. Quelle: Legendary Pictures

    Durotan und Draka

          

    Durotans Clan, die Frostwölfe, verweigerten sich unter seiner Führung Gul'dans Angebot, Dämonenblut zu trinken. Schon auf Draenor legte sich der Häuptling des Öfteren mit dem linkischen Hexenmeister an und zog dessen Unmut auf sich. Dennoch zogen er und sein Clan unter Schwarzfausts Kommando gegen Sturmwind und erlebten den Fall der Stadt. Später zogen Durotan, Draka und der neugeborene Go'el los, um Orgrim Schicksalshammer vor Gul'dan zu warnen. Die Warnung gelingt ihnen zwar, die beiden werden aber auf dem Rückweg von Gul'dans Häschern in einem Wald überfallen und ermordet. Das Baby überlebt unter den Leichen seiner Eltern und wird später von Aedelas Schwarzmoor aufgenommen.
    Die Portal-bedingte Geburt Go'els im Film ist so in der Lore nie passiert. Der später als Thrall bekannt gewordene Orc kommt unter normalen Umständen im Alteracgebirge zur Welt. Außerdem lässt Warcraft: The Beginning die beiden deutlich früher sterben, der Weckruf an Orgrim erfolgt nur indirekt über Durotans Tod im Kampf gegen Gul'dan persönlich. Sowohl das Duell zwischen Gul'dan und Durotan als auch der einsame Tod Drakas oder Go'el, der im Körbchen flussabwärts treibt, sind ganz neue Elemente. Auch das Treffen zwischen Durotan und den Menschen hat es in der Original-Story nicht gegeben.

    Garona in der Lore

          

    Warcraft The Beginning: Garona Garonas Herkunft wird im Film nicht klar betitelt. Abgesehen davon, dass keiner genau weiß, ob sie nun halb Mensch oder halb Darenei ist, scheint ihre Mutter im Film ein Orc gewesen zu sein. Quelle: Blizzard/Legendary Pictures Garonas ursprüngliche Geschichte ist eine recht verworrene Angelegenheit. Die Halborcin ist das Ergebnis einer recht grausamen Züchtung, veranlasst von Gul'dan: Orc-Krieger zeugten dabei mit gefangenen Draenei-Frauen Kinder, die Mütter wurden nach der Niederkunft getötet. Garona war beileibe nicht die einzige ihrer Art, wohl aber die begabteste. Gul'dan ließ die Kinder künstlich altern und nutzte sie fortan wie Marionetten als Meuchelmörder oder - so in Garonas Fall - als Botschafter und tickende Zeitbombe. Garona freundete sich mit Medivh an, ja sie entwickelte sogar Gefühle für den Magier und brachte später den gemeinsamen Sohn Med'an zur Welt. Sie half Anduin und Khadgar später, den von Sargeras besessenen Medivh zu töten. Garona, die nicht weiß, dass sie noch immer von Gul'dan gesteuert wird, entwickelt Freundschaften zu den Menschen - nicht zuletzt zu König Llane, der sie mit größtem Respekt behandelt. Doch ihre freundschaftlichen Gefühlen nutzen ihr nichts, Gul'dan zwingt sie dazu, Llane zu töten und ihm das Herz herauszuschneiden. Und das vor den Augen seines Sohnes Varian.

    Garona im Film

          

    Im Film wird die Herkunft Garonas kaum erklärt. Prinzipiell wird sie als Orc-Mensch-Mix gehandelt, was die Frage aufwirft, woher das menschliche Erbgut stammt, wenn Garona mit der Horde durch das Portal nach Azeroth kam. Ihre Übersetzungskünste am Anfang des Films, als sie mit einer Draenei spricht, könnten darauf hindeuten, dass sie eigentlich doch ein Orc-Draenei-Mix ist. Darüber schweigt sich der Film aber aus. Interessant ist auch die Sache mit dem Zahn, den sie um ihren Hals trägt: Garona erzählt, dass dieser Zahn von ihrer Mutter stammt. DAS wiederum würde bedeuten, dass ihre Mutter ein Orc gewesen sein muss, denn der Zahn kann weder von einem Menschen noch von einem Draenei stammen. Auch die Kontrolle durch Gul'dan ist im Film nicht vorhanden, genauso wie die Liebe zu Medivh und ihre Beteiligung an seinem Tod. Besonders interessant ist aber Chris Metzens neue Idee von Llanes Tod durch Garonas Hand: Llane, der weiß, dass er die Schlacht nicht überleben wird, befiehlt Garona, ihn zu töten, damit sie selbst als Heldin unter den Orcs gilt und später zwischen den Völkern vermitteln kann. Der Plan gelingt leider nur halb: Garona tötet Llane zwar, sie lässt aber den Dolch in seiner Leiche stecken. Da sie niemandem mehr erklären kann, was wirklich geschehen ist, steht sie am Ende trotz allem als Königsmörderin und Verräterin da - geschickt die Kurve gekriegt.

    Orgrim Schicksalshammer

          

    Orgrim Schicksalshammer wechselt für den Film den Clan und gehört nunmehr zu den Frostwölfen. Ein Verräter ist er obendrein. Orgrim Schicksalshammer wechselt für den Film den Clan und gehört nunmehr zu den Frostwölfen. Ein Verräter ist er obendrein. Quelle: Legendary Orgrim ist, das wird auch im Film korrekt dargestellt, Durotans bester Freund. Jedoch ist diese Freundschaft eigentlich etwas ganz besonderes, denn Orgrim gehört nicht zu den Frostwölfen, sondern zum Schwarzfelsclan. Er folgt lange Zeit trotzdem treu der Horde, bis er hinter Gul'dans Machenschaften kommt und Schwarzfausts Anführerschaft in Frage stellt. Orgrim tötet Schwarzfaust (im Film erledigt das Anduin in einem Mak'gora - das eigentlich nur für Mitglieder der Horde gilt) und wird selbst zum Kriegshäuptling - lange nach Durotans Tod und dem Fall Sturmwinds. Die Passage, in der Orgrim Durotan verrät, als dieser sich mit den Menschen trifft, ist - genauso wie das Treffen selbst - Teil der neuen, mit dem Film eingeführten Storyline. Warcraft The Beginning: Ben Schnetzer über die Khadgar-Rolle im Warcraft-Film Dass Khadgar ein mächtiger Magier ist beziehungsweise wird, ist sowohl im Film als auch in der Original-Geschichte so. Quelle: Legendary

    Khadgar in der Lore

          

    Der junge Magier der Kirin Tor ist lange Zeit der Schüler des Wächters Medivh. Während seiner Zeit in Karazhan hat er Visionen, unter anderem von seinem späteren Kampf gegen die Orcs auf Draenor. Sowohl wegen seine Visionen als auch deswegen, weil er Sargeras als Schatten Medivhs sieht, schöpft er immer mehr Verdacht gegen seinen Lehrmeister. Nach einer Vision, die ihm offenbart, dass Medivh die Orcs nach Azeroth gebracht hat, konfrontieren er und Garona den Magier mit dieser Tatsache. Medivh wird wütend, Sargeras bricht aus ihm hervor. Khadgar und Garona fliehen nach Sturmwind, wo Anduin und Llane von dem erfahren, was sie gesehen haben. Während Llane nicht an den Verrat seines Freundes glauben will, zieht Anduin mit Khadgar und Garona los, um Medivh zu töten. Im Kampf wird Khadgar von einem Zauber getroffen, der ihm die körperliche Jugend stiehlt, sein junger Geist steckt fortan im Körper eines alten Mannes. Durch eine Ablenkung Anduins gelingt es Khadgar letztlich, Medivh ein Schwert in die Brust zu rammen.

    Khadgar im Film

          

    Im Film gehört Khadgar nicht mehr zu den Kirin Tor, weil er seinen Eid zurückgenommen hat. Auch ist er nicht Medivhs Schüler. Khadgar stöbert vielmehr zwischen den aufgebahrten Leichen nach einem Orc-Angriff herum und stellt als erster fest, dass diese Geschöpfe unter dämonischem Einfluss stehen. Erst danach lernt er Medivh kennen, weil er mit Anduin zu ihm reist, um seine Hilfe in Sachen Orcs einzufordern. In Karazhan führt ihn eine Vision zu einem Buch, dessen Studium ihm aufzeigt, dass Medivh am Bau des Dunklen Portals beteiligt sein könnte. Nachdem Medivh all seine Notizen zu der Sache zerstört, sieht sich Khadgar in seinem Verdacht bestätigt. Er fliegt nach Dalaran, wo ihm Alodi (in der Lore die erste Wächterin), den Verrat Medivhs kryptisch offenbart. Im weiteren Verlauf reisen er und Anduin zu Medivh, um ihn zu stellen. Der Magier rastet aus, Sargeras bricht aus ihm heraus und die beiden Angreifer können ihn nur durch einen Trick mit einem riesigen Golem erschlagen. Der erzwungene Alterungsprozess Khadgars wird im Film nicht dargestellt. Gul'dan erweckt im Film den toten Baby-Thrall mit Fel-Magie zu neuem Leben. Das ist irgendwie gruselig und zugleich ein ganz neuer Story-Aspekt. Gul'dan erweckt im Film den toten Baby-Thrall mit Fel-Magie zu neuem Leben. Das ist irgendwie gruselig und zugleich ein ganz neuer Story-Aspekt. Quelle: Legendary

    Gul'dan

          

    Der maßgebliche Unterschied zwischen dem Lore-Gul'dan und dem Film-Gul'dan ist der, dass der Hexenmeister in der ursprünglichen Geschichte mehr der Strippenzieher im Hintergrund ist. Gul'dan wurde als schwächlicher und kleiner Orc geboren und kompensierte das mit Intelligenz und der Fähigkeit, über Jahre und Jahrzehnte hinweg Intrigen zu spinnen. Er verbarg vor den anderen Orcs (ausgenommen vom sogenannten Schattenrat, der im Film komplett rausgelassen wurde), dass er der Ursprung der Verderbnis auf Draenor war und nutzte geschickt die Anführer der Clans, um seine Ziele zu erreichen. Sein Mak'gora-Auftritt im Film, der zeigt, dass der alte Orc unter seinem Mantel ordentlich Muskeln hat, weicht also in vielerlei Hinsicht von der Lore ab, nicht zuletzt deshalb, weil es diesen Kampf nie gegeben hat.

    Alles neu macht der Metzen

          

    Wenn man sich all diese Unterschiede vor Augen führt, dann wird doch sehr deutlich, dass Warcraft: The Beginning in vielerlei Hinsicht der Anfang von etwas ist: Einerseits hoffentlich einer Reihe von Filmen aus der Welt von Warcraft; und andererseits steht der Film für den Beginn eines neuen Geschichtskanons. Chris Metzen wollte diesen Film nutzen, um die Geschichte nochmal neu zu erzählen und Fehler auszubügeln, die er seiner Meinung nach im Laufe der Jahre beim Schreiben der Story hinter Warcraft und World of Warcraft gemacht hat. Wie sehr man sich mit dem neuen Kanon anfreunden kann, ist freilich Geschmackssache.Wie wir den Film und auch die Story-Änderungen fanden, könnt ihr in unserer hauseigenen Kritik lesen!

    • Ghost
      19.06.2016 01:00 Uhr
      buffed-TEAM
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      DeXTRa
      am 22. Juni 2016
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      Ich fand den Film total furchtbar... Jemand der die Lore nicht kennt muss sich doch alle zwei Minuten gedacht haben: Wer ist das jetzt? Was soll das? Warum ist das so? Warum stirbt die Welt der Orcs? Wieso ruft Mediv / Sargeras (wird ja im Film nicht mal gesagt das es Sargeras ist, nur das ein Dämon dahintersteckt) die Orcs nach Azeroth? Warum benutzen die Orcs überhaupt Teufelsmagie? etc.
      Und bei manchen Schauspielern dachte ich Zeitweise ich würde eine Parodie schauen. Teilweise eine total unpassende Besetzung und über die Dialoge sag ich lieber nichts.
      Story Änderungen im Vergleich zum Buch gibts ja immer. Das fand ich nicht schlimm.
      Den total übertriebenen Einsatz von CGI und die dadurch oft sehr künstlich aussehende Umgebung (auch in Räumen) kann man noch damit rechtfertigen das man eventuell eine grafische Analogie zum Spiel haben wollte.
      Als ich dann dochmal eine der wenigen tollen Szenen entdeckte wurde diese direkt durch ein Zitat aus Star Wars wieder zunichte gemacht. Aber das hat dann wieder zu meinem Empfinden gepasst eine Parodie zu schauen.
      Auch als jahrelanger WoW Fan kann ich die schlechten Kritiken voll und ganz nachvollziehen. Es war einer der schlechtesten Filme die ich je im Kino geschaut habe und ich hatte meine Erwartungen schon auf das Minimum runtergeschraubt.
      Seangral
      am 23. Juni 2016
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      ZITAT:
      "Den total übertriebenen Einsatz von CGI"

      Mal ehrlich, wie willst du die Orks außer mit massig CGI ansonsten sinnvoll darstellen? Menschen in Kostümen rumlaufen lassen wie kleine Baby Gozillas? In HdR hat eine einfache Maske für Orks ihren Zweck erfüllt, In Warcraft sind die Orks viel zu massig.

      Sie wollten durch die Straffung der Handlung die Nichtnerds bei Laune halten. Im Nachhinein wohl ein großer Fehler. Da diese Zuschauer teils hoffnungslos überfordert waren mit den schnellen Handlungssprüngen. Ich hoffe die Extended Version kommt und macht den Film einfach etwas "runder".
      Euzone
      am 20. Juni 2016
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      Geschichte hin oder her, ich hätte mir gewünscht, dass auch andere Völker wie Trolle oder Untote usw. mitgemischt hätten. Einige von denen hat man sich kurz beraten sehen, dass war es aber auch schon
      TheFallenAngel999
      am 20. Juni 2016
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      Und wenn ist Arthas auch nur ein kleiner Bube Der kann höchstens mit Varian mit Holzschwertern kämpfen..^^

      @Euzone: Kennst du die Lore von Warcraft 1-3? Weil wie gesagt Untote gab es ja noch nicht, noch nicht ml die Geißel, die ja erst durch die brennende Legion geschaffen wurde. Man hätte dafür meiner Meinung nach Ner'zhul den Schamanen (der 1.Lich-König), Kil'Jaeden und Mannoroth einführen sollen. Alleine mal die Schwelle und Verbindung zur brennenden Legion zu zeigen. Und Trolle müsste es ja am Festland auch welche geben, nur nicht in der Nähe wo die Orcs im Film auftauchen, immerhin trifft Ogrim Doomhammer ls er mit seiner Horde loszieht ja auf die Trolle mit denen er sich ja verbündet (übrigens mit den alten Zul'Aman Boss, der die Amani hier führte). Dass Oger im Film fehlen ist etwas schade, weil die normal ja auch zur Horde gehören sollten.
      Yaksha7
      am 20. Juni 2016
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      Das wär dann ne komplett andere Geschichte und ganz und gar nicht mehr die Lore!
      Die Untoten GIBT ES NOCH GAR NICHT!
      Die Trolle haben mit den Orcs noch gar nichts zu tun! Warum sollten die auf einmal auftauchen?!?
      Nergonom
      am 20. Juni 2016
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      Ich finde,der Film ist eh schon extrem komprimiert.
      Noch mehr "warcraft-Kram" wäre imho zu viel für 2 Stunden Unterhaltung.
      Sarti
      am 20. Juni 2016
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      Naja, aber die Trolle sind doch noch auf ihren Inseln und nicht wirklich relevant oder?

      Und die Untoten in der Form, wie wir sie kenne, existieren ja noch nicht. Noch hat Arthas ja keinen Knicks im Kopf gehabt.
      Seangral
      am 19. Juni 2016
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      ZITAT:
      "Im Film wird die Herkunft Garonas kaum erklärt. Prinzipiell wird sie als Orc-Mensch-Mix gehandelt, was die Frage aufwirft, woher das menschliche Erbgut stammt"

      Es wird im Film zwar nicht direkt bestätigt, aber durch den Handlungsverlauf ist eine Orc/Drenai-Mischung sehr wahrscheinlich. Man denke an die Szene vor dem Portaldurchgang, als eine Drenai im Käfig Garona angesprochen hat. Nimmt man noch das Buch Durotan dazu, wird das noch stark unterstützt (Garona spricht perfektes Drenai'isch).
      Orc-Mensch ist an sich unmöglich, wobei Chris Metzen da sicher was einfallen würde.
      Ghost
      am 20. Juni 2016
      buffed-TEAM
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      Ja generell sehe ich das auch so und ich denke, dass ihre Geschichte, würde sie ausführlicher erzählt, auch so aussähe. Lustigerweise wird sie aber in Legendarys/Blizzards Handout zum Film als Orc/Mensch-Mix beschrieben. Auch Paula Patton hat ihre Rolle als Orc/Mensch-Mix beschrieben. Das mit der Sprache kann ein Hinweis sein; es ist aber so, dass Garona quasi eine Art Wunderkind ist, also sehr schnell lernt. Daher spricht sie auch die Sprache der Menschen fließend.
      Im Grunde bleibt das noch alles recht spekulativ und wir müssen abwarten, ob das noch irgendwann endgültige Klärung findet
      Nergonom
      am 20. Juni 2016
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      Garona spricht die Menschensprache durch Erlernen bei den Gefangenen (ihre Aussage)
      Ork/Dreanai ist wahrscheinlicher.
      Anowo
      am 19. Juni 2016
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      Hey noch eine Abweichung: Im Film gab es nur einen Greifen.
      Nergonom
      am 20. Juni 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Ähm,nö.

      Mindestens 2

      Anduins Geier + der "nehmt einen von meinen Greifen" (Zitat Llane) - Greif
      Tweetycat280
      am 19. Juni 2016
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      Also Schwarzfaust war im Buch schon auf Draenor Anführer der Orcs.

      Orgim Eroberte Sturmwind im Buch/Spiel er tötete Schwarzfaust nachdem Guldan ins Koma gefallen ist.

      Auch mit Guldan fehlt mir ein bißchen das es nicht ins Koma gefallen ist nach Medivhs Tot
      krutoi
      am 19. Juni 2016
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      Ich habe den Film gestern gesehen, und fand Ihn sehr gut. Die Story hatte zwar einpaar kleine schwächen, wie zB dass man nicht genau wusste woher garona genau kam und ob sie jetzt mensch/orc oder draenei/orc ist. Da ich die Lore nicht 100% kannte bin ich die ganze zeit davon ausgegangen, dass sie halb mensch ist. Das sie in der Lore halb Draenei ist habe ich hier das erste mal gelesen.
      In der Mitte des Films wurde mir etwas zu viel geredet und es passierte relativ wenig. Es war zwar wichtig für die Story, aber auch das hätte man besser lösen können.
      Aber was mir sehr gut gefallen hat ist, dass die Orcs im Film wie richtige Monster rüber kamen. In den Spielen wirkten sie durch die Comic Grafik nicht wirklich einschüchternd. Aber im Film wird richtig vermittelt, was sie für riesen Fleischberge sind, und dass man es schon mit der Angst zu tun bekommen würde wenn man einem Orc der seine Axt schwingt gegenüber steht.
      Gul'Dan war auch ein ausgezeichneter Bösewicht in diesem Film. Dass er ein Muskelprotz ist finde ich auch ziemlich gut, dadurch wird er noch bedrohlicher. Er ist dadurch eine intelligente, durchtribene, magiebegabte, übermenschlich starke Kampfmaschine.

      Ich freue mich echt schon auf die nächsten Warcraft Filme. Das Universum von Warcraft bietet ja noch genug Geschichten zum erzählen.
      Ich freue mich schon auf Arthas und die Geißel, Sylvanas und die Verlassenen, die Tauren und besonders auf die Trolle und Vol'Jin, da ich selber einen Troll spiele.
      Evtl werden ja die Filme am Ende in richtung eines WOW 2 führen.
      BlackSun84
      am 19. Juni 2016
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      Mir stieß nur der Flirt zwischen Loddar und Garona etwas sauer auf, aber leider darf es ja keine Filme ohne billige Lovestory mehr geben. In früheren Zeiten gab es das zum Glück noch nicht, da durften Filme mit Kernzielgruppe Männer einfach reinhauen und Frauen war maximal schmückendes Beiwerk.
      Yaksha7
      am 20. Juni 2016
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      Aber diese "billige Lovestory" hätten sie ja auch mit Medivh machen können, so wie es in der Lore war... das mit Anduin hab ich nicht verstanden warum sie das gemacht haben...
      Yaglan
      am 19. Juni 2016
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      Soo schlecht finde ich die Geschichte die für die Filme benutzt wird garnicht.
      Das Anduin Lothar auch Familie haben musste finde ich sehr gut.
      Nur habt ihr den Punkt vergessen das er in der Game Story Deutlich Älter gewesen ist als im Film.
      Und wenn ich mich recht erinnere Wurde der Frostwolfclan nicht erst nach dem Fall Sturmwinds verbannt sondern Kurz nach der Öffnung vom Portal. Weil sie schon als Verräter gebranntmarkt wurden weil sie sich den Blut verweigerten.

      Und die Geschichte um Garona das sie als Halb Mensch halb Orc gemacht wurde finde ich wieder sehr gut.
      Denn das war sie in Warcraft 1auch noch. Nur war da noch der Hintergrund das der krieg auch 40 Jahre dauerte.
      Aber mir gefällt es einfach besser so.

      Das was mich am Ende einfach Störte war das so viel Offen geblieben ist.
      Wird Sturmwind noch fallen oder nicht?

      Wieso hat man nicht gezeigt wie Doomhammer Kriegshäuptling wird. Ich nehme mal an das der es in der Film Reihe auch werden wird da es schon angedeutet wurde.
      Leolost
      am 19. Juni 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Ich muss sagen, ich empfand es ebenfalls nicht als eindeutig, ob Garona jetzt ein Halbmensch/Halborc war oder ein Halbdreanai/Halbmensch.
      Für mich spricht dagegen, dass die erste Szene mit ihr auf Dreanor spielt, und ich kann mir tatsächlich nicht vorstellen, welcher Mensch zu diesem Zeitpunkt auf Dreanor rumlaufen sollte.

      Generell hat Garona mir im Film aber durchaus gefallen. Weniger gedankenkontrolle durch abwechselnd Guldan und ich meine in der Law auch vom besessenen Mediv, kann der story nur guttun.
      BlackSun84
      am 19. Juni 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      So ganz klar war es aber im Film nicht, dass Garona ein Halbmensch ist. Halbdraenei ist immer noch möglich.
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Warcraft: The Beginning
Warcraft: The Beginning: Lore vs. Film: Die Geschichte Azeroths neu geschrieben
Chris Metzen wollte den Film nutzen, um die Story Azeroths nochmal neu zu schreiben. Das sorgte im Vorfeld für die wildesten Diskussionen und so ziemlich jeder hat sich seither über Orc-Moses Thrall/Go'el amüsiert bis aufgeregt. Doch an welchen Stellen unterscheiden sich die Lore und der Film überhaupt? Wir fassen die wichtigsten Abweichungen für euch zusammen.
http://www.buffed.de/Warcraft-The-Beginning-Film-203964/Specials/story-1198950/
19.06.2016
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2016/06/Screen-Shot-2016-03-30-at-1.13.46-pm-672x353-buffed_b2teaser_169.png
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