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  • Warcraft: The Beginning: So muss Magie im Film aussehen!
    Quelle: Legendary

    Warcraft: The Beginning: So muss Magie im Film aussehen!

    Magie ist im Warcraft-Universum nicht irgendetwas, das man mit mild gemurmelten Sprüchen hervorruft. Sie ist ein Teil Azeroths, durchdringt den Planeten und alle jene, die sie nutzen. Was auch immer man von Duncan Jones' Warcraft: The Beginning halten mag: Die Darstellung der Magie sorgte für Gänsehaut-Momente. Wir werfen einen Blick auf arkane und Fel-Magie im Film.

    Da dieser Artikel sowohl Teile der Geschichte des Films als auch der Warcraft-Lore enthält, warnen wir an dieser Stelle vor Spoilern !
    Wenn Medivh auf dem Berg über der Schlucht steht und beginnt, den Schutzzauber für König Llane und Lothar zu weben, dann ist schnell klar: Diese Magie ist eine Wucht. Sie fließt durch die Erde und den Magier, bringt die gesamte umliegende Natur in Wallung. Wenn Medivh zaubert, dann gerät die Umwelt in Aufruhr. Wenn Medivh zaubert, dann gerät die Umwelt in Aufruhr. Quelle: Legendary Blitze zucken über den Himmel, die Wolken werden dunkel. Der Zuschauer spürt förmlich die Anstrengung, die es Medivh kostet, diese geballte Ladung arkaner Magie zu kanalisieren. Und auch in allen anderen Szenen, in denen Medivh oder Khadgar zaubern, kostet es die beiden vollen Körpereinsatz, ihre Muskeln sind angespannt, als müssten sie das Gewicht der grellen Lichtschwalle stemmen.
    Regisseur Duncan Jones hat der Magie in Warcraft: The Beginning nicht nur eine eindrucksvolle Optik verpasst, er hat sie fühlbar und authentisch gemacht. Wer sich ein wenig mit der Magie im Warcraft-Universum auskennt, der weiß, dass sie vorrangig nicht etwas ist, das ihre Nutzer in sich tragen. Vielmehr schöpfen sie aus Quellen, ziehen die Magie aus der Umgebung. Im Film kommen zwei Arten vor: Arkan und Fel (im Spiel auf Deutsch bekannt als Teufelsmagie).

    Arkane Magie

          

    Arkane Magie ist die wohl am häufigsten verwendete im Warcraft-Universum. Im Spiel trifft man beispielsweise an vielen Orten auf die violetten arkanen Kristalle, die Suchtprobleme der Blut- und Hochelfen in Sachen arkaner Magie ist hinreichend bekannt. Warcraft The Beginning: Ben Schnetzer über die Khadgar-Rolle im Warcraft-Film Khadgar zieht die arkane Magie aus den Ley-Linien, um sie zu einem Portal-Zauber zu kanalisieren. Quelle: Legendary Der übermäßige "Genuss" dieser Magie wird übrigens auch im Film kurz angedeutet: In der kurzen Szene, als die Hochelfen sprechen, leuchtet sogar die Spucke des Botschafters violett. Die Elfen haben das Arkane so weit in sich aufgenommen, dass sie völlig davon durchdrungen werden. Die Elfenvölker Azeroths nutzten diese Form der Magie schon Jahrtausende, bevor die Menschen überhaupt damit in Berührung kamen. Immer wieder gab es magische Brunnen, wie beispielsweise den berühmten Brunnen der Ewigkeit, deren Einfluss auf die Elfen regelmäßig dazu führte, dass sie am Ende vor lauter Größenwahn irgendwelche Dämonen beschwörten. Die Explosion des Brunnens der Ewigkeit ist der Grund dafür, dass Azeroth heute aus zwei Kontinenten besteht und in der kommenden Erweiterung Legion treffen wir in Suramar auf Wesen, die einst Nachtelfen waren, und heute durch den Missbrauch der arkanen Magie aus jenem Brunnen und den später einsetzenden Entzug optisch eher etwas mit Rosinen gemeinsam haben denn mit den edlen Elfen.
    Arkane Magie durchdringt ihren Nutzer, lässt ihn bläulich leuchten. Im Grunde ist der Zauberer ein Medium, durch welches die Magie kanalisiert wird. Arkane Magie durchdringt ihren Nutzer, lässt ihn bläulich leuchten. Im Grunde ist der Zauberer ein Medium, durch welches die Magie kanalisiert wird. Quelle: Legendary Arkane Magie durchzieht den gesamten Planeten. Entlang der sogenannten Ley-Linien ist sie besonders stark. Wo solche Linien zusammenlaufen, können jene, die mit dieser Magie umgehen können, mächtige Zauber wirken. Karazhan, Medivhs Zuhause, ist so ein Ort, an dem dank massiver magischer Strömungen die Grenzen zwischen Realität und Nether verschwimmen. Im Film regeneriert Medivh seine durch aufwändige Zauber angeschlagenen Reserven in einem magischen Quell, er nimmt das Arkane in sich auf, schöpft daraus Energie und Macht.
    Wer genau darauf achtet, der sieht, dass sowohl Medivh als auch Khadgar im Film nie einfach nur aus sich heraus Zauber wirken. Der Boden ist immer einbezogen, man erlebt, wie die arkane Magie aus den Ley-Linien in den Magier übergeht und er sie dann zu einem mächtigen Angriff oder Portalzauber kanalisiert.
    Im Übrigen gilt das Prinzip, dass jene, die Zugriff auf arkane Brunnen haben, am Ende meistens Dämonen beschwören, nicht nur für Elfen. Medivh ist auch nicht schlauer.
    Gul'dan erweckt das tote Orc-Baby mit Hilfe von Fel-Magie zu neuem Leben. Die nötige Lebensenergie stiehlt er zuvor einem Reh. Gul'dan erweckt das tote Orc-Baby mit Hilfe von Fel-Magie zu neuem Leben. Die nötige Lebensenergie stiehlt er zuvor einem Reh. Quelle: Legendary

    Fel-Magie

          

    Gegen Ende des Films nämlich übernimmt die von Dämonen korrumpierte Seite des Wächters endgültig die Führung. Um das riesige Dunkle Portal zu öffnen, bedarf es einer großen Menge Fel-Magie. Diese wird durch die Lebensenergie einer Vielzahl von Gefangener generiert. Um das riesige Dunkle Portal zu öffnen, bedarf es einer großen Menge Fel-Magie. Diese wird durch die Lebensenergie einer Vielzahl von Gefangener generiert. Quelle: Legendary Die Gestalt Medivhs verändert sich hin zu einem teuflischen Wesen (man spekuliert, dass es das Abbild von Oberdämon Sargeras ist), der bläulich leuchtende arkane Brunnen zu seinen Füßen nimmt die krank grüne Farbe der Fel-Magie an. Fel-Magie ist die Sprache des Chaos und von Grund auf zerstörerisch. Sie muss Leben(senergie) nehmen, um selbst zu existieren. Das wird im Film mehr als eindrucksvoll gezeigt, wenn Gul'dan auf seiner Plattfrom sitzt und dem Sklaven neben sich immer wieder Lebensenergie entzieht, bis dieser völlig ausgesaugt verendet. Ein weiteres krasses Beispiel ist die Wiederbelebung des kleinen Go'el: Das Orc-Baby liegt tot in Gul'dans Hand. Der Hexenmeister entzieht kurzerhand einem in der Nähe grasenden Reh das Leben und überträgt es auf das Kind. So schön es auch ist, dass das Baby nun leben darf, es wurde quasi auf Kosten eines anderen Lebens widernatürlich von den Toten erweckt. In dieser Szene und noch in vielen weiteren des Films zeigt Duncan Jones in eindrucksvoller Weise, was für eine schauderliche Sache das Fel ist. Diese Magie ist nicht dazu da, Gutes zu tun. Sie will und muss zerstören.
    Fel-Magie verdirbt ihren Nutzer sowohl geistig als auch körperlich. Gul'dan ist optisch deformiert, die bösartige Energie sickert aus jeder Pore des alten Orcs. Fel-Magie verdirbt ihren Nutzer sowohl geistig als auch körperlich. Gul'dan ist optisch deformiert, die bösartige Energie sickert aus jeder Pore des alten Orcs. Quelle: Legendary Das Fel korrumpiert und durchdringt seinen Nutzer wie eine Krankheit und führt letztlich auch zu körperlichen Deformierungen und Veränderungen. Aus Gul'dans Rücken ragen hornartige Gebilde, sein Gesicht ist zerfurcht, die Haut grün, die Augen leuchten rot, seine Finger münden in krallenhaften Nägeln. Das Fel sorgt dafür, dass derjenige, der ihm anheim fällt, irgendwann selbst zu einem der Dämonen wird, aus deren Reich diese Art von Magie stammt.

    Wenn man die Darstellung der Magie in diesem allerersten Warcraft-Film bedenkt, dann darf man umso gespannter auf mögliche weitere Filme aus diesem Universum sein. Denn: Es gäbe da noch so viele weitere Formen von Magie! Man denke beispielsweise an Schamanen, die mit den Elementen arbeiten. Oder an die Trolle mit ihrem Voodoo! Und Druiden, die mit den Kräften der Natur Zauber wirken. Und so weiter und so fort. Da hoffen wir doch glatt, dass es irgendwann einen zweiten Teil mit noch mehr atemberaubender Zauberei geben wird!

    • Ghost
      18.06.2016 01:00 Uhr
      buffed-TEAM
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      Combust90
      am 19. Juni 2016
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      Ich glaube, dass einmal auch ein Feuerball gezaubert wurde. Mir gefiel die Magie auch gut. Ich habe schon einige Filme gesehen, wo zwar gesagt wurde, dass es Magie gibt, die aber dann vielleicht zwei- oder dreimal im gesamten Film vorkam. Das wurde hier besser gemacht und ich hoffe, falls es noch mehr Filme geben sollte, das weiterhin so gehandhabt wird und wir noch andere Zauber zu sehen bekommen.
      Milissa
      am 18. Juni 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Sowas gefällt mir wenn Magie eine tiefere bedeutung bekommt und nicht einfach in 2 Sätzen abgestempelt ist. Hab Magie in mir und kann dank einfache Worte schnell sowas wirken. Nein im Film waren es teilweise Kraftproben und vorallem auch die Zeit. Schön dargestellt was alles dazwichen passieren kann bis endlich ein großter Spruch kanalisiert ist.

      Passend für ein Game was überwiegend Kanaliesierende sprüche nutzt
      Morgenstern1970
      am 18. Juni 2016
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      Hat nicht die Arkanmagie nach der Lore auch negative Auswirkungen auf den Ausübenden? Irgendwas mit Gefühlskälte und Machtgier? Mal googlen ...
      BlackSun84
      am 18. Juni 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Arkane Macht verdirbt den Nutzer nach und nach, da ist es auch egal, ob dieser Frost-, Feuer- oder sonstige Magie wirkt. Nur ist arkane Macht gefiltert durch die Leylinien, während Dämonenmagie der pure Stoff ist. Daher sind Magier auch etwas kritisch angesehen.
      BloodyEyeX
      am 18. Juni 2016
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      Ah die beiden Bösewichte in der Story. Fel- und Arkanmagie. ^^
      BlackSun84
      am 18. Juni 2016
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      Das Fel ist böse, esst mehr Tauren.
      Metzi1980
      am 18. Juni 2016
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      Am besten haben mir die Portalzauber gefallen! Wäre schön, wenn der in WoW auch so aussehen würde
      Quentaros
      am 18. Juni 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      ZITAT:
      " Aus Gul'dans Rücken ragen hornartige Gebilde, sein Gesicht ist zerfurcht, die Haut grün, die Augen leuchten rot, seine Finger münden in krallenhaften Nägeln."


      Also entweder ich bin Farbenblind oder mir ist die Farbe der Augen nicht genauer aufgefallen.
      Mir erschienen diese ganz deutlich in Grün und leuchteten sogar grün. In den Spielen sind die Augen rot, aber im Film offenbar nicht. Auch so eine Änderung gegenüber der Spiele.
      Melz
      am 18. Juni 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      die waren auch grün Guldans augen, die werden ja erst Rot wenn er das Blut trinkt
      BlackSun84
      am 18. Juni 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Die Darstellung der Magie ist mir im Film auch extrem positiv aufgefallen. Kein Gemurmel und dann passiert eine Kleinigkeit, sondern es werden Sprüche gewoben und die arkane Macht mit aller solcher gegen den Gegner geworfen. In diesem Bereich hat der Film für mich neue Maßstäbe gesetzt, geringer will ich in Fantasyfilmen keine Magie mehr eingesetzt sehen!
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Warcraft: The Beginning
Warcraft: The Beginning: So muss Magie im Film aussehen!
Magie ist im Warcraft-Universum nicht irgendetwas, das man mit mild gemurmelten Sprüchen hervorruft. Sie ist ein Teil Azeroths, durchdringt den Planeten und alle jene, die sie nutzen. Was auch immer man von Duncan Jones' Warcraft: The Beginning halten mag: Die Darstellung der Magie sorgte für Gänsehaut-Momente. Wir werfen einen Blick auf arkane und Fel-Magie im Film.
http://www.buffed.de/Warcraft-The-Beginning-Film-203964/Specials/magie-fel-arcane-1198805/
18.06.2016
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2016/05/warcraft_film_guldan_03-buffed_b2teaser_169.jpg
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