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  • Warcraft: The Beginning: Duncan Jones und Robert Kazinsky im Interview
    Quelle: Legendary

    Warcraft: The Beginning: Duncan Jones und Robert Kazinsky im Interview

    Es ist so weit: Nur noch wenige Tage, bis Warcraft: The Beginning am 26. Mai in den Kinos läuft. Zwei Fans des Spiels, die maßgeblich am Film beteiligt waren, sind sich sicher: Der Film ist anders als alles bisher Dagewesene! Warum das so ist? Regisseur Duncan Jones und Orgrim-Darsteller Robert Kazinsky stellten sich unseren Fragen in einem exklusiven Interview.

    Man stelle sich das mal vor: Seit Jahren zockt man WoW und plötzlich hat man die Gelegenheit, einen Film darüber zu drehen beziehungsweise selbst eine der Figuren darzustellen. Ich denke, da würde jeder von uns richtig ausflippen vor Freude. So ging es auch Duncan Jones und Robert Kazinsky, für die mit Warcraft: The Beginning ein Traum in Erfüllung ging. Die beiden sowie Toby Kebbel (Durotan) und Daniel Wu (Gul'dan) haben uns in einem Interview allerhand Fragen zum Film und ihrer Liebe zu WoW beantwortet.


    Warcraft: The Beginning - die wichtigsten Fakten zum Film

          
    • Wacraft: The Beginning läuft bei uns am 26. Mai 2016 an. Die weltweite Premiere ist einen Tag zuvor in Frankreich. In den USA startet der Film erst am 10. Juni.
    • Der Film wurde mit einem Budget von 100 Millionen Dollar gedreht.
    • Das Projekt wurde bereits 2006 angeleiert. Jedoch kam die Sache lange Zeit nicht richtig in die Gänge, der ursprüngliche Regisseur Sam Raimi gab im Januar 2013 seinen Posten an Duncan Jones ab. Mit dem bekennenden WoW-Fan nahm der Filmdreh endlich Fahrt auf. Im Januar 2014 begannen die Dreharbeiten, die bereits nach vier Monaten beendet waren. Danach arbeitete die Firma für die Visual Effects nochmal 20 Monate an Warcraft: The Beginning.
    • Gedreht wurde der Film in Vancouver, Kanada.
    • Die Story wurde von Chris Metzen geschrieben; die Musik zum Film stammt aus der Feder von Ramin Djawadi, der schon den Soundtrack zu Game of Thrones komponiert hat.


    Warcraft: The Beginning - Duncan Jones: "Das ist es, was den Film anders macht"

          

    PC Games MMORE: Als du zum Team von Warcraft: The Beginning dazukamst, welche Ideen hattest du da im Kopf?
    Duncan Jones: Ich kam dazu und sagte: Es muss ein Kriegsfilm werden. Aber ich denke auch, dass es ein Kriegsfilm sein sollte, der die Gründe dafür, in den Krieg zu ziehen, beider Seiten erzählt. Es geht nicht um Gut und Böse, es geht um Menschen, die ihr Zuhause verteidigen wollen, und um Orcs, die keine andere Wahl haben, als in ein anderes Land zu übersiedeln. Und ich wollte Helden auf beiden Seiten des Konflikts. Das war meine Vorgabe und das ist es, was den Film anders macht und warum er funktioniert.

    Wie haben Sie den Cast für Warcraft ausgewählt? Keiner der Schauspieler ist ein A-Liste-Star ...
    Duncan Jones: Ganz genau. Wir wollten Orcs und Menschen das gleiche Gewicht geben - da war kein Platz für einen großen Megastar, der reinkommt und zu einem Aufmerksamkeits-Vakuum für einen speziellen Teil des Films wird. Es musste ein Gleichwicht erhalten bleiben. Und ich war sehr froh darum, dass jeder damit einverstanden war, und auch damit, dass wir lieber die passenden Stars für die Rollen suchen statt einen Megastar in eine Rolle hineinzuquetschen.
    Warcraft: The Beginning - Travis Fimmel (Lothar) und Regisseur Duncan Jones besprechen sich am Set. Warcraft: The Beginning - Travis Fimmel (Lothar) und Regisseur Duncan Jones besprechen sich am Set. Quelle: Legendary Was macht den Unterschied zwischen der Verfilmung eines Buchs und eines Spiels wie WoW?
    Duncan Jones: Es ist doch so: Wenn du ein großartiges Buch liebst, ist es nicht dein Leben, du liebst einfach dieses Buch. Wenn du WoW spielst, dann ist das Teil deines Lebens. Dann hast du an diesem Ort für viele Stunden deines Lebens gelebt. Es ist also so viel mehr! Es ist, als ob London niemals in einem Film gewesen wäre, und jetzt kommt jemand auf die Idee, einen Film über diese Stadt zu machen. Ich als ein Londoner würde diesen Film sehen wollen und ich würde wollen, dass ich dort DAS London sehe, das ich kenne. Für Leute, die WoW-Fans sind, ist es dasselbe, es ist ein Ort, den sie kennen. Wenn ich also diesen Ort in einen Film packe, dann will ich, dass sie sich fühlen, als kämen sie nach Hause.

    Bisher hatten Videospiel-Verfilmungen ja so ihre Probleme. Was macht Warcraft: The Beginning anders?
    Duncan Jones: Ein Beispiel vorweg: Wir haben derzeit eine Generation von Filmemachern, die mit Comic-Büchern aufgewachsen sind, sich mit ihnen wohl gefühlt haben.

    Und ich finde, sie haben die ersten wirklich guten Comic-Filme gemacht. Ich gehöre zur frühen Generation der Gamer. Wenn Videospiel-Verfilmungen erfolgreich sein sollen, ist es von Vorteil, wenn die Leute, die diese machen, ein Gespür dafür haben beziehungsweise selbst gespielt haben. Es geht nämlich nicht darum, einfach aus einem Spiel einen Film zu machen. Es geht darum, die Elemente des Spiels zu finden, die dazu führten, dass man es gern hatte, und einen Weg zu finden, das alles in ein komplett anderes Medium - die lineare Erzählweise des Films - zu übertragen. Wenn du etwas findest, das essenziell, menschlich und einer Erzählung wert ist, und dazu die richtigen Charaktere, die einen durch die Geschichte führen, dann wird diese Story funktionieren. Und so haben wir es bei Warcraft: The Beginning gemacht.

    Sie selbst haben Warcraft lange gespielt. Gibt es außer Ihnen noch weitere Spieler in der Crew?
    Duncan Jones: Eine der schockierendsten Erfahrungen, wenn man so einen Film macht, ist es, zu entdecken, wie viele Leute dieses Spiel gespielt haben! Über die Jahre hinweg haben 100 Millionen Menschen Warcraft gespielt. Und zu diesen gehören auch einige meiner Crew-Mitglieder, etwa Rob Kazinsky, Bill Westenhofer, mein Effekt-Supervisor, oder Jeff White und Jason Smith, die beide der Abteilung vorstehen, welche die Orcs kreiert hat. Ganz ehrlich, diese Leute waren quasi überall verteilt. Warcraft: The Beginning - Robert Kazinsky spielt Orgrim Doomhammer und ist selbst ein großer WoW-Fan. Warcraft: The Beginning - Robert Kazinsky spielt Orgrim Doomhammer und ist selbst ein großer WoW-Fan. Quelle: Legendary

    Warcraft: The Beginning - Robert Kazinsky, Toby Kebbel und Daniel Wu:

          

    PC Games MMORE: Macht es Sinn, sich diesen Film anzuschauen, wenn man absolut nichts über das Spiel weiß?
    Toby Kebbel: Definitiv! Für jemanden wie mich, der über diesen Film in die World of Warcraft eingeführt wird, ist es einfach ein wunderschöner Film, Durotan ist zum Beispiel einfach ein Charakter, der seine Familie und sein Volk schützt. Das versteht auch jemand, der das Spiel nicht kennt.
    Robert Kazinsky: Dieser Film erfüllt auch für Hardcore-Spieler wie mich, er ist genau das, was man erwartet. Aber die Kanten wurden geglättet, um ihn einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

    Toby und Daniel: Seid ihr auch Gamer? Habt ihr eine Beziehung zu WoW?
    Toby Kebbel: Ich bin ein Gamer, aber nicht am PC. Ich spiele Konsole, Playstation beziehungsweise
    X-Box One. Mein Bruder ist PC-Gamer und wir chatten miteinander, während ich Gegner erschieße und er durch Wälder streift.
    Daniel Wu: Ich spiele das Spiel nicht, aber meine Frau hat es jahrelang gezockt. Sie ist zu 90 Prozent der Grund, warum ich diese Rolle übernommen habe. Kurz bevor die Castings für diesen Film stattfanden, haben wir unsere Tochter bekommen, und ich wollte eigentlich mehr Zeit mit ihr verbringen. Als ich meiner Frau erzählte, dass ich an einem Casting teilnehme, sagte sie erst: Versprich mir, dass du nicht arbeiten wirst! Und ich sagte: Honey, es ist Warcraft. Darauf sagte sie: Oh mein Gott, du musst das unbedingt machen! Und immer, wenn sie zum Set kam, ist sie total ausgeflippt.

    Robert - Orgrim Doomhammer ist ein großer Name in WoW - wie hat es sich angefühlt, so einen epischen Charakter zu spielen?
    Robert Kazinsky: Ihr wisst ja, dass ich unzählige Stunden in Orgrimmar verbracht habe. Als also Duncan mich fragte, ob ich Orgrim spielen wolle, war es, als würde jemand sagen: "Hey, willst du eine Million Dollar?" Ich bin umhergehüpft! Ich hätte es ohne Bezahlung gemacht, ich hätte sogar dafür gezahlt, diese Rolle zu spielen. Ernsthaft! Das war so verdammt cool, ungefähr so, als würde man gefragt, ob man Zelda oder so spielen wolle.

    Welche Klasse und Fraktion magst du am liebsten?
    Robert Kazinsky: Nun ja, ich habe vor allem Todesritter gespielt. Aber ich habe jede Klasse auf Max-Level. Ich spiele hauptsächlich Horde, mit der Allianz wurde ich nie richtig warm. *lacht* Sorry!

    Du warst auch richtig gut in diesem Spiel, nicht wahr?!
    Robert Kazinsky: Ich war unter den Top10 auf Worldoflogs für meine Klasse für drei Jahre am Stück in jedem Kampf, ich war in einer der Top100-Gilden weltweit, wir waren oft im Bereich der world-firsts unterwegs und ich habe dieses Spiel 18 Stunden am Tag gespielt. Aber mittlerweile bin ich ein Casual Gamer beziehungsweise ich spiele öfter Games, die einen Anfang, eine Mitte und ein Ende haben *lacht*.

    Wie war es für dich als Fan, als du das erste Mal ans Set kamst?
    Robert Kazinsky: Ganz ehrlich? Ich habe geweint. Wie ihr wisst, habe ich dieses Spiel gespielt, weil ich allein war. Ich wollte mich nicht mehr mit

    Menschen abgeben. WoW gab mir ein Gefühl dazuzugehören, das ich nie zuvor hatte. Und dann Durotan, Gul'dan und auch Lothar so glaubwürdig dem Spiel nachempfunden zu sehen, war der Wahnsinn. Ich selbst habe Orgrim gespielt und ich war in einer Szene mit Durotan! Das ist so cool.
    Toby Kebbel: Als ich an Bord des Flugzeugs nach Vancouver kam und mich gerade auf meinem Sitzplatz verstauen wollte, packte mich dieser Typ an der Schulter, drehte mich herum und sagte: "Hey! Ich bin dein Orgrim! Das ist so cool!" und ich stand so da, wunderte mich ein wenig und meinte: " Hey, Kumpel, danke!"

    Falls du jetzt noch spielst: Wie hat deine Rolle als Orgrim deine Interaktion mit den anderen Spielern beeinflusst?
    Robert Kazinsky: Ich habe jetzt 10 Jahre lang mit denselben 25 Leuten gespielt. Und keiner von denen weiß, wer ich bin! Keiner weiß, was ich mache. Es ist ein Ort, wo man Anonymität finden kann. Wenn die Leute wüssten, dass ich in diesem Film mitgespielt habe und dass dieser ingame-Charakter dieser Typ aus dem Film war, dann würden sie von mir erwarten, so viel besser zu sein, als ich bin. Es ist ein Ort, an dem du komplett über deine Skills beurteilt wirst, deine Fähigkeiten und nicht über die Person, die du außerhalb des Spiels bist. Und das ist die wunderbare Kraft von WOW.

    Freust du dich auf Legion? Und wirst du die neue Klasse Dämonenjäger spielen?Robert Kazinsky: Ich werde einen Dämonenjäger haben, selbstverständlich, weil ich muss, weil ich jede Klasse spiele. Nachdem ich momentan ja eher casual spiele, werde ich mir, sobald es rauskommt, einen Monat Zeit nehmen und es wie wahnsinnig zocken, in der Hoffnung, dass ich nicht wieder süchtig danach werde *lacht* Ich denke, Legion wird phänomenal. Da waren zwei Oberböse, auf die jeder gewartet hat, Arthas damals und Sargeras jetzt. Und denke, dass das Auftauchen von Sargeras der Höhepunkt des Spiels sein wird.

    Ihr wollt noch mehr Infos zu Warcraft: The Beginning - wir haben auf unserer Themenseite alles rund um den Film gesammelt!

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      21.05.2016 01:00 Uhr
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Warcraft: The Beginning
Warcraft: The Beginning: Duncan Jones und Robert Kazinsky im Interview
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http://www.buffed.de/Warcraft-The-Beginning-Film-203964/Specials/interview-kazinsky-jones-1195367/
21.05.2016
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2016/05/duncan-jones-buffed_b2teaser_169.jpg
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