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  • Total War: Warhammer: Gameplay der Vampirfürsten auf der Kampagnenkarte
    Quelle: Sega

    Total War: Warhammer: Gameplay der Vampirfürsten auf der Kampagnenkarte

    Es sind nur noch zwei Monate bis zum Release von Total War: Warhammer - bei einem Hands-on-Event konnten wir endlich die Kampagnenkarte und das Gameplay der Vampirfürsten ausführlich testen. In unserem großen Special erfahrt ihr, welche Neuheiten euch auf der Kampagnenkarte erwarten und welche Rolle die Belagerungen im Warhammer-Ableger spielen. Außerdem berichten unsere Redakteure in einem brandneuen Video, welche Besonderheiten die vierte spielbare Fraktion auszeichnen.

  • Nach fast vier Jahren Entwicklungszeit erscheint am 24. Mai 2016 der erste Teil der Total War-Reihe aus dem Warhammer-Universum. Doch statt das Ende der Entwicklung des Spiels gebührend zu feiern, legen die Programmierer, Grafiker und Entwickler noch einen Zahn zu. Denn nach dem ersten ausführlichen Test von Total War: Warhammer ist eins klar: So kurz vor dem Release gibt es noch viel zu tun!

    Matti meint:
    Dass das Feintuning und Balancing von Total War: Warhammer keine leichte Aufgabe ist und hierbei unter Zeitdruck vieles schiefgehen kann, damit hat auch Creative Assembly zum Leidwesen vieler Fans mehr als bittere Erfahrungen gemacht. Man denke nur an Total War: Rome 2, bei dem erst nach einigen Monaten die gröbsten Schnitzer durch etliche Patches behoben wurden. Immerhin: Dass das Studio seine Lehren aus dem letzten Desaster gezogen hat und dieses Mal gleich zum Erscheinen eine weitestgehend fehlerfreie Version herausbringen möchte, darauf deutet auch die vor Kurzem bekanntgegebene Verschiebung des Release-Termins um fast einen Monat hin.
    Laut dem Entwickler-Team von Creative Assembly spielt in der letzten Phase der Entwicklung vor allem das Feintuning eine große Rolle. Schließlich ist das Tunen des Stein-Schere-Prinzips in einem Strategiespiel mit einer dermaßen großen Fraktionen-Vielfalt eine große Herausforderung. Im Interview erklärten Ian Roxburg, der Game Director von Total War: Warhammer, und Andy Hall, Lead Writer des Projekts, dass sie vieles aus den letzten Total War-Spielen gelernt haben und ein möglichst bug- und fehlerfreies Spiel veröffentlichen wollen, das die Spieler langfristig an die Bildschirme fesselt. Dieses, zugegeben hochgesteckte, Ziel war unter anderem der Grund dafür, dass der Release von Total War: Warhammer um einen Monat auf den 24. Mai 2016 verschoben wurde. Mehr dazu erfahrt ihr im Interview, zu dem ihr in unserem Inhaltsverzeichnis (links) bequem springen könnt.


    Ohne Zweifel, mit Total War: Warhammer wagen die Briten einen Sprung ins kalte Wasser. Kein anderes Strategiespiel aus der Total War-Reihe bringt so viele Neuheiten, wie der neueste Warhammer-Ableger. Zum ersten Mal in der Geschichte von Total War stürzen wir uns mit Flugeinheiten Hals über Kopf in die Schlachten, heizen unseren Feinden mit Magie ordentlich ein oder reißen die Mauern der feindlichen Festungen mit gewaltigen Monstern nieder - eben die volle Fantasy-Dröhnung!

    Total War: Warhammer unsere imperiale Eskorte im mittelalterlichen Freiluftmuseum von Chichester. Total War: Warhammer unsere imperiale Eskorte im mittelalterlichen Freiluftmuseum von Chichester. Quelle: buffed Vor wenigen Wochen konnten wir im beschaulichen Freiluftmuseum von Chichester endlich die Hand selbst anlegen und uns selbst vom Fortschritt der Entwicklerarbeit überzeugen. Nach der aufregenden Begrüßung, eskortierte uns ein Trupp imperialer Soldaten zum mittelalterlichen Dorf, das inmitten eines großen Waldes lag. In einem mittelalterlichen Häuschen, direkt neben einem Kuhstall, konnten wir uns in einem drei stündigen Hands-on-Event in der Kampagne von Total War: Warhammer austoben und die Strategiekarte sowie das Gameplay der Vampirfürsten auf Herz und Nieren prüfen.
    Total War: Warhammer: Der legendäre Held Manfred von Carstein reitet auf seinem Zombiedrachen in die Schlacht. Total War: Warhammer: Der legendäre Held Manfred von Carstein reitet auf seinem Zombiedrachen in die Schlacht. Quelle: SEGA

    Total War: Warhammer: Die Vampirfürsten im Video

          

    Eins vorweg: Die Vampire aus dem Warhammer-Universum haben mit den glitzernden Blutsaugern à la Twilight nichts gemein. Die Vampirfüsten Sylvanias sind waschechte Monster, die sich meist hinter der schönen Maske eines Aristokraten verstecken. Doch das Reich im Südosten der Alten Welt war nicht immer verflucht. Einst gehörte die Provinz Sylvania zum Imperium, bis der erste Vampirfürst Vlad die Herrschaft über die Ländereien an sich riss und alle loyalen Adeligen niedermetzelte. Vlad war es auch, der den Fluch des Vampirismus in Sylvania verbreitete und ganze Landstriche in ewige Nacht hüllte. Nach dem großen Umsturz etablierte sich eine neue Herrschaftskaste - die Vampirfürsten. Diese finsteren Aristokraten verwalten große Gebiete und Ländereien Sylvanias und terrorisieren Nacht für Nacht ihre sterblichen Untertanen. Denn anders als in benachbarten Königreichen treiben die Vampirfürsten ihre Steuern nicht in Gold oder anderen materiellen Gütern ein, sondern verlangen von ihrer Bevölkerung einen hohen Blutzoll als Tribut. In diesem actionreichen Horror-Trailer stellen die Entwickler die spielbare Fraktion der Vampirfürsten vor.

    03:41
    Total War: Warhammer: Vampirfürsten - schauriger Trailer zur vierten Fraktion

    Im ewigen Kampf gegen das Imperium löschten die Fürsten Sylvanias bereits unzählige Leben in der Alten Welt aus. Trotz der Schwäche gegen das Sonnenlicht und geweihte Waffen sind Vampire unvergleichliche Tötungsmaschinen. Tanja meint:
    Als ich das erste Mal vom ehrgeizigen Unternehmen des Spielstudios, das gewaltige Warhammer-Universum in ein Strategiespiel zu packen, gehört habe, erwartete ich ein Strategiespiel , das mehr Wert auf Technik, statt authentischer Story, legt. Wie Warhammer: Mark of Chaos - ganz nett, mehr aber auch nicht. Ich war nach dem ersten Test jedoch angenehm überrascht. Jeder Questtext erzählt eine spannende Geschichte und steckt voller interessanter Infos und Details aus dem Warhammer-Universum. Die Story-Writer haben ganze Arbeit geleistet. Hut ab vor Andy Hall und seinem Team!
    Sie sind stärker und schneller als jeder Sterbliche und können selbst schwer gerüstete Krieger spielend leicht in Stücke reißen. Doch die übermenschliche Kampfkunst der Vampirfürsten ist nicht ihre einzige Stärke. Im Kampf beschwören sie die finsteren Winde der Magie und des Todes, die die Schlachtfelder in dichte Nebelschleier hüllen und die Blutsauger vor dem Sonnenlicht schützen. Wilde Bestien wie Fledermäuse, Todeswölfe und hungrige Ghule folgen Vampirfürsten auf Schritt und Tritt. Seelenlose Geisterkrieger und schlurfende Zombies marschieren im Kern des untoten Heeres, während Fluchritter und gepanzerte Blutdrachen an der Seite ihres Vampirfürsten in die Schlacht reiten. Einige Untote versklaven sogar gigantische Monster, die sie ihren Feinden auf den Hals hetzen. Besonders mächtige Herrscher stürzen sich auf den Rücken von gewaltigen Nachtmahren oder Zombiedrachen auf ihre ahnungslosen Opfer herab, die binnen wenigen Sekunden von fauligen Reißzähnen und Klauen zerfetzt werden.

    Total War: Warhammer: Das zeichnet die Vampirfürsten aus

          

    Auch in Total War: Warhammer setzen die finsteren Blutsauger vor allem auf Magie, sowie wilde Bestien und äußerst mobile Lufteinheiten. Von Stärken der Vampirfürsten:
    • Starke Flug- und Landeinheiten
    • Untote sind immun gegen Furcht-Effekte
    • Gute Mischung aus Kriegern und Zauberern

    Schwächen der Vampirfürsten:
    • Keine Fernkampftruppen
    • Die Infanterie ist anfällig für Spezialangriffe
    • Teils komplexe Zauberfähigkeiten
    Fernkampftruppen fehlt im Repertoire der Vampirfüsten jedoch jede Spur. Klar, ein schwankender Untoter gibt keinen guten Scharfschützen ab. Wer also auf Zombies mit Knarren aus Land of the Dead steht, ist mit den Vampirfürsten von Toal War: Warhammer schlecht beraten. Zudem spielt die Moral bei den untoten Einheiten keinerlei Rolle, schließlich kennen die Untoten weder Furcht, noch Schmerz. Der Gegner muss sie buchstäblich überrollen, um die schlurfende Flut aus Leibern und Knochen aufzuhalten. Doch ihre Furchtlosigkeit hat einen hohen Preis: Die Untoten, wie die Skelettkrieger und Fluchritter, sind sehr fragil und zerfallen bei Flanken-Angriffen und Attacken in den Rücken binnen weniger Minuten zu Staub.

    Aber auch auf der Kampagnenkarte zeichnen sich die Vampirfürsten durch volkspezifische Besonderheiten aus. Statt Goldminen zu erobern, plündern die Blutsauger Friedhöfe, um an Ressourcen zu gelangen. Total War: Warhammer: Hier sehen wir, wie die ewige Nacht sich auf der Kampagnenkarte ausbreitet: Links ist das Land noch unverdorben, rechts herrscht bereits Dunkelheit. In diesem Bereich können sich die Vampire schneller bewegen und erhalten verschiedene Boni, wenn die Schlacht auf dem entweihten Boden stattfindet. Total War: Warhammer: Hier sehen wir, wie die ewige Nacht sich auf der Kampagnenkarte ausbreitet: Links ist das Land noch unverdorben, rechts herrscht bereits Dunkelheit. In diesem Bereich können sich die Vampire schneller bewegen und erhalten verschiedene Boni, wenn die Schlacht auf dem entweihten Boden stattfindet. Quelle: SEGA Dafür brauchen die Vampire weder Nahrung, noch müssen sie sich um das Wohlergehen ihrer Truppen sorgen. Auf ihrem Eroberungszug müssen die Untoten jedoch die Umgebung aktiv verändern und ihre Gebiete in ewige Nacht hüllen, damit sie keine Bewegungseinschränkungen auf der Strategiekarte erleiden. Die sogenannte "Ewige Nacht" ist strategisch sehr wichtig, denn alle Truppen der anderen Fraktionen wie Menschen, Orks oder Zwerge erleiden auf entweihtem Boden Moral-Mali und größere Verluste im Kampf gegen Untote. Deshalb ist es wichtig, dass ihr auf der Kampagnenkarte einen Helden vorausschickt, der das feindliche Gebiet verdunkelt, bevor ihr auf Beutejagt geht.
    Total War: Warhammer: Terrorgheist sind Riesenfledermäuse, vor deren Blutdurst sich sogar die Drachen fürchten. Diese Monster könnt ihr aber erst rekrutieren, wenn ihr euch im Technologiebaum auf fliegende Einheiten spezialisiert. Total War: Warhammer: Terrorgheist sind Riesenfledermäuse, vor deren Blutdurst sich sogar die Drachen fürchten. Diese Monster könnt ihr aber erst rekrutieren, wenn ihr euch im Technologiebaum auf fliegende Einheiten spezialisiert. Quelle: SEGA

    Total War: Warhammer: Volksfähigkeit und Gameplay im Video

          

    Eine weitere Besonderheit der Vampire ist, dass sie keine Truppen rekrutieren, sondern Tote wieder zum Leben erwecken, um die Reihen ihrer Armee wieder aufzufüllen. Das Beste daran ist, dass ihr diese Volksfähigkeit auch außerhalb von Gefechten wirken könnt. Auch nach einer gewonnenen Schlacht bekommt der siegreiche Vampirfürst automatisch weitere untote Truppen. Ihr zwingt also, wie im Horror-Trailer zu den Vampirfürsten, die Leichen der feindlichen Soldaten in euren Dienst. Die Anzahl der kostenlosen Truppen variiert jedoch stark mit dem Schwierigkeitsgrad des Gefechts. Mehr zum Gameplay der Vampirfürsten erfahrt ihr in diesem kommentierten Video:

    06:49
    Total War: Warhammer: Kampagnenkarte und Gameplay der Vampirfürsten

    Total War: Warhammer: Dank der Volksfähigkeit Tote wieder zum Leben zu erwecken, bilden die furchtlosen Skelettkrieger und Zombies zu jeder Zeit das Rückgrat eurer Armee. Total War: Warhammer: Dank der Volksfähigkeit Tote wieder zum Leben zu erwecken, bilden die furchtlosen Skelettkrieger und Zombies zu jeder Zeit das Rückgrat eurer Armee. Quelle: SEGA Um Untote während einer Schlacht zu beschwören, müsst ihr jedoch zunächst einen passenden Zauber aus der Lehre der Nekromantie erlernen. Diese speziellen Zauber, die mit verschiedenen Rängen ausgezeichnet sind, lernt ihr aber erst im Verlauf des Spiels. Für Anrufung von Nehek (erschafft Zombies und Skelettkrieger auf dem Schlachtfeld) zum Beispiel muss euer Held Stufe 7 erreichen. Im Spielverlauf schaltet ihr schließlich weitere ausgefallene Zauber wie Vanhels Totentanz (erlaubt es den Untoten, sich mit erstaunlicher Geschwindigkeit zu bewegen) und Nagashs Todesblick (trifft die Feinde als Blitze purer, schwarzer Magie) frei. Das Besondere an diesem Zauber ist, dass ihr bei einer Belagerung mit Anrufung von Nahek die Toten sogar hinter den feindlichen Mauern wieder erwecken könnt. Damit dreht ihr selbst aussichtslose Schlachten zu euren Gunsten!

    Doch auch, wenn eure Truppen im Vergleich zu anderen Völkern recht pflegeleicht sind, verursachen eure Untoten, wie jeder anderer Trupp, jede Runde Kosten. Diese begleichen die Vampirfürsten nicht mit Gold, sondern mit dunkler Magie. Diese außergewöhnliche Ressource funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie das Steuersystem, das ihr bereits aus den klassischen Total War-Spielen kennt. Außer dem Namen gibt es jedoch kaum Unterschiede, ihr braucht dunkle Magie, um eure Gebäude zu reparieren oder eure Soldaten zu verbessern.
    Total War: Warhammer: Der Zauber Anrufung von Nehek ist die Allzweckwaffe der Vampirfüsten, die die Reihen ihrer Armee auf dem Schlachtfeld schnell mit frischen Truppen versorgen. Total War: Warhammer: Der Zauber Anrufung von Nehek ist die Allzweckwaffe der Vampirfüsten, der die Reihen ihrer Armee auf dem Schlachtfeld schnell mit frischen Truppen versorgt. Quelle: SEGA

    Total War: Warhammer: Erste Schritte auf der Kampagnenkarte

          

    Noch bevor Manfred die Graberde von seinem Umhang klopfen konnte, steckt unser Vampirfürst bis zum Hals in Schwierigkeiten. Die Nekromanten, die es sich inzwischen auf Manfreds Thron gemütlich gemacht haben, sind über seine Rückkehr gar nicht erfreut und sind fest entschlossen dem Herrscher Sylvanias das (Un)Leben schwer zu machen. Doch die Verräter sind nicht Manfreds einziges Problem. Im Süden der Provinz ziehen die Zwerge in den Krieg, während die Orks nur darauf warten, den Schwarzfeuerpass zu überqueren. Auch das verhasste Imperium macht im Norden mobil, um die Vampire ein für alle Mal auszulöschen. Total War: Warhammer: Wie die Skelettkrieger, gehören auch Zombies zu den günstigen Infanterie-Einheiten. Als Horde bilden sie vor allem für Helden und Generäle einen effektiven, beweglichen Schild gegen feindliche Schützen. Total War: Warhammer: Wie die Skelettkrieger, gehören auch Zombies zu den günstigen Infanterie-Einheiten. Als Horde bilden sie vor allem für Helden und Generäle einen effektiven, beweglichen Schild gegen feindliche Schützen. Quelle: SEGA

    Aussichtslose Lage? Von wegen! Von Carsteins werden mit jeder Schwierigkeit spielend fertig. Die erste Quest führt uns zur legendären Burg Drakenhof, Manfreds Herrschaftssitz. Mit den wenigen Verteidigern werden wir auch im Nu fertig und beanspruchen die Burg wieder für uns. Doch zum Feiern bleibt keine Zeit, denn weiter nördlich lauert in der Vampirsiedlung Eschen ein unfreundlicher Nekromant, der es auf Manfred abgesehen hat. Unsere nächste Aufgabe ist jedoch alles andere als einfach, schließlich brauchen wir eine starke Streitmacht, um Eschen und später auch die Burg Tempelhof zurück zu erobern.

    Total War: Warhammer: Der Varghulf ist eine monströse Abrissbirne, die nicht nur durch die Reihen des Gegners fegt, sonder auch die  Tore und Mauern der feindlichen Festungen spielend leicht einreißt. Total War: Warhammer: Der Varghulf ist eine monströse Abrissbirne, die nicht nur durch die Reihen des Gegners fegt, sondern auch die Tore und Mauern der feindlichen Festungen einreißt. Quelle: SEGA Neben zahlreichen Skeletten und Zombies, die wir jede Runde als regulären Nachschub bekommen, stocken wir unsere Armee mit Fledermäusen (fliegende Einheit) und Todeswölfen (leichte Kavallerie) auf, die wir kurz zuvor in unserem Technologiebaum freigeschaltet haben. Mit frischen Einheiten können wir anschließend eine Belagerung von Eschen wagen. Diesmal müssen wir unser strategisches Geschick an einem Mauerabschnitt beweisen.
    Die Größe von Mauerabschnitten passt sich übrigens an die Größe des Heeres an. Ob man im fortgeschrittenen Spielverlauf bei einem Belagerungs-Szenario die ganze Stadt zu Gesicht bekommt, bleibt abzuwarten. Mehr zum Thema Belagerung findet ihr in unserem Interview weiter unten.

    Total War: Warhammer: Und die Diplomatie?

          

    Total War: Warhammer: Das Imperium ist der verhasste Feind Sylvanias.  Kein Wunder also, dass diplomatische Beziehungen zwischen den Menschen und den Vampirfürsten nahezu unmöglich sind. Total War: Warhammer: Das Imperium ist der verhasste Feind Sylvanias. Kein Wunder also, dass diplomatische Beziehungen zwischen den Menschen und den Vampirfürsten nahezu unmöglich sind. Quelle: SEGA Wie in klassischen Total War-Spielen, ist es auch in Total War: Warhammer ratsam, sich am Anfang zumindest mit einigen Nachbarn gut zu stellen. Dabei könnt ihr eure Feinde mit Tributen freundlich stimmen oder sie mit wüsten Drohungen einschüchtern. Mit zunehmendem Erfolg könnt ihr den Spieß umdrehen und Zahlungen von euren Nachbarn verlangen oder sie schlichtweg von der Strategiekarte fegen. Im Spiel verhalten sich alle Völker, bis auf das Imperium, das einen besonderen Greul gegen die Vampire hegt, bei diplomatischen Verhandlungen gleich. Während wir in unserem Testspiel ohne große Mühen einen vorläufigen Frieden mit Zwergen und Orks schließen konnten, haben die Menschen des Imperiums mit uns auf Gedeih und Verderb nicht verhandeln wollen, auch wenn ihre Lage angesichts unseres Heeres schlichtweg aussichtslos war. Diese Feindschaft ist laut dem Entwickler-Team durchaus gewollt. So werden die Zwerge sich zum Beispiel niemals (oder nur unter erschwerten Bedingungen) mit ihren grünhäutigen Erzfeinden - den Orks - verbünden können. Logisch, schließlich pflegen die Zwerge und Grünhäute auch in der Geschichte zu Warhammer-Tabletop eine ewige Feindschaft.

    Total War: Warhammer: Das Interview mit den Entwicklern

          

    Von links nach rechts: Ian Roxburg, Game Director von Total War: Warhammer; Tanja (Redakteurin); Andy Hall ist Lead Writer des Projekts. Von links nach rechts: Ian Roxburg, Game Director von Total War: Warhammer; Tanja (Redakteurin); Andy Hall ist Lead Writer des Projekts. Quelle: buffed Hier gibt es einen Ausschnitt aus dem Interview mit Ian Roxburg und Andy Hall zum Thema Magie und Belagerungsschlachten:

    buffed: Ihr arbeitet nun schon seit fast vier Jahren an Warhammer und seid nun auf der Zielgeraden. Was sind im Moment die wichtigsten Dinge, an denen ihr noch arbeitet? Was steht bei euch noch auf der To-do-Liste?

    Roxburgh: Also viel Feinschliff wird zurzeit noch gemacht. Auch das Ausbalancieren ist dieses Mal eine größere Herausforderung als bei den früheren Spielen. Das liegt vor allem an den riesigen Monstern und der Magie. Bis jetzt haben wir das ganz gut im Griff, aber wir wollen es natürlich perfekt machen. Die Lichteffekte stimmen ebenfalls noch nicht ganz. Hier und da gibt es noch Kleinigkeiten in der Benutzeroberfläche, die geändert werden müssen. Auch die sogenannten "Winds of Magic" im Kampfmodus werden noch mal überarbeitet. An solchen Dingen arbeiten wir eben noch im Moment. Aber die wichtigste Aufgabe, die wir noch haben, ist das Ausbalancieren des Spieles. Natürlich wollen wir das Spiel zudem stabil und kompatibel machen, damit es auf möglichst vielen Rechnern einwandfrei funktioniert. Es soll ein wirklich guter und solider Titel werden. Das ist die Hauptsache.

    buffed: Ist das Balancieren der Magie vielleicht die größte Herausforderung in der Entwicklung von Total War: Warhammer? Es ist ja das erste Mal, dass Magie in der Reihe vorkommt.

    Roxburgh: Das stimmt, aber es ist nicht das einzig Neue! Es gibt noch viele andere Dinge, die zum ersten Mal bei Total War dabei sind: zum Beispiel die fliegenden Kreaturen und wie sie funktionieren. Aber auch die riesengroßen Monster und Helden, die gegeneinander kämpfen. Vor allem wie sie sich gegenseit Total War: Warhammer: Der Toten reiten schnell! Die Schwarze Kutsche ist der Streitwagen der Vampirfürsten und fegt auf der Hatz nach weiteren Seelen ganze Gegnergruppen vom Schlachtfeld. Total War: Warhammer: Der Toten reiten schnell! Die Schwarze Kutsche ist der Streitwagen der Vampirfürsten und fegt auf der Hatz nach weiteren Seelen ganze Gegnergruppen vom Schlachtfeld. Quelle: SEGA ig bekämpfen, muss ausbalanciert werden. Also ja, Magie ist eine neue Herausforderung, aber wir hatten noch mit vielen anderen Dingen zu kämpfen. Wir wussten von vornherein, dass das Projekt neue Dimensionen mit sich bringen würde. Deshalb haben wir sehr früh unsere Systeme für das Balancieren neu definiert und immer versucht, einen Schritt voraus zu sein. Damit wollten wir vermeiden, dass wir kurz vor Schluss noch mit einer sehr schweren Aufgabe konfrontiert werden. Wir haben darauf geachtet, möglichst am Anfang mit diesem Prozess zu beginnen, damit wir stets die Kontrolle darüber behalten.

    buffed: Eine Frage zu den Belagerungsschlachten. Sie sind zum ersten Mal in der langjährigen Geschichte der Total War-Reihe vereinfacht worden. Lag die Entscheidung vielleicht an den bisherigen Problemen mit der KI?

    Roxburgh: Die Belagerungsschlachten zu vereinfachen war vorwiegend eine Gameplay-Entscheidung - dabei ging es nicht nur um die KI. Man fiel in früheren Spielen in diese gigantischen Städte ein und die eigenen Soldaten waren überall verstreut. Aber darum geht es bei Belagerungen Total War: Warhammer: Die Nekromanten sind Spezialisten im Totenerwecken, sind im Nahkampf jedoch etwas schwach auf der Brust. und sollten in Schlachten lieber aus dem Hintergrund heraus agieren. Total War: Warhammer: Die Nekromanten sind Spezialisten im Totenerwecken, sind im Nahkampf jedoch etwas schwach auf der Brust und sollten in Schlachten lieber aus dem Hintergrund heraus agieren. Quelle: SEGA eigentlich nicht. Wir wollten den Bereich verkleinern, damit das Gameplay kompakter wird und der Spieler mehr ins Geschehen einbezogen wird. Man sieht die Leiter, die man benutzt, um auf die Befestigungen zu steigen, oder die kämpfenden Soldaten auf den Mauern. Solche Details - etwa wie die Soldaten das Tor einnehmen - sind nun viel überschaubarer. Dies ist nur durch die kleinere Kampffläche möglich. Das Gameplay ist bei Belagerungen so ausgelegt, dass die Aktionen und Reaktionen des Spielers eine sofortige Auswirkung haben. Man führt Handlungen aus, zum Beispiel dass man Soldaten zum nächsten Eroberungspunkt schickt oder zurückfallen lässt. Man schickt dann die Soldaten zu einem Capture Point nahe dem Tor, damit man nach dessen Übernahme durch das Tor in die Stadt einfallen kann. Anders als bei früheren Spielen rast man nicht einfach durch die Straßen. Das Gameplay spielt sich in den vielen Bereichen zwischen Mauer und Stadt ab. Der Spieler erlebt mehr Einzelheiten. Damit soll es sich wie eine richtige Belagerung anfühlen.

    Total War: Warhammer: Unser Fazit

          

    Drei Stunden Spielzeit sind zwar nicht viel, dennoch reicht auch diese kurze Zeit aus, um ein erstes Fazit zur neuen Fraktion und zum Gameplay auf der Kampagnenkarte von Total War: Warhammer zu ziehen.

    Matti meint:
    "Auch für Warhammer-Neulinge wie mich, ist Total War: Warhammer bestens geeignet! Mit keiner anderen Strategiespielserie habe ich mehr Zeit verbracht als mit der Total War-Reihe. Doch trotzdem hielt sich meine Euphorie in Grenzen, als der Warhammer-Ableger angekündigt wurde. Der Grund liegt auf der Hand: Als kleiner Geschichtsnerd gefallen mir die historischen Szenarien mehr als das neue Fantasy-Setting. Doch nach dem Anspiel-Termin zähle ich schon die Tage bis zum Release! Auch wenn der Ableger nur fünf Fraktionen hat, wird hier meines Erachtens deutlich mehr Abwechslung als in den Vorgängern geboten. Die Unterschiede zwischen den Vampiren, Grünhäuten und Zwergen sind sogar derart gravierend, dass ich für mehrere Monate sehr gut beschäftigt sein werde. Jetzt muss das Spiel nur bugfrei erscheinen - hoffentlich reicht der zusätzliche Monat dafür aus."

    Tanja meint:
    "Dass die Entwickler uns mit den Vampirfürsten so lange auf die Folter gespannt haben, war gemein! Ich habe mich bereits seit der ersten Ankündigung von Total War: Warhammer riesig auf die Blutsauger gefreut. Schließlich führe ich seit über zehn Jahren meine eigene Vampirfürsten-Armee in Warhammer-Tabletop in die Schlacht. Beim Testspiel zeigte sich jedoch, warum das Entwickler-Team sich für diese Fraktion extraviel Zeit nahm. Die Mischung aus Krieger- und Magier-Fähigkeiten zu balancen war für die Designer bestimmt eine große Herausforderung, die sie entgegen meiner anfänglichen Skepsis jedoch ganz gut gemeistert haben. Schade nur, dass die Spielzeit so kurz war, ich hätte gerne einen genaueren Blick auf die Lehren der Magie geworfen."

    Total War: Warhammer: Bildergalerie

          
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    • Atheanel
      07.04.2016 16:01 Uhr
      buffed-TEAM
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      AGXX2
      am 23. März 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Wenn das Spiel nur halbsogut wird wie Gothic Armada ist es sofort geeeekauft!
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07.04.2016
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