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  • Titanfall in der Gamescom-Vorschau: Das bessere Call of Duty

    Man nehme eine Portion Mirror's Edge, ergänze sie um ein halbes Kilo Mechwarrior und bestreue das Ganze mit zwei Händen voll Call of Duty: Tada, fertig ist Titanfall, einer der spektakulärsten Ego-Shooter der Neuzeit. Wir haben auf der Gamescom in Köln Hand an das neue Projekt der Infinity-Ward-Gründer gelegt - und waren restlos begeistert.

    Die Respawn-Entertainment-Gründer Jason West und Vince Zampella zeichneten einst bei Infinity Ward für einen Ego-Shooter verantwortlich, der das Genre in den letzten zehn Jahren so stark geprägt hat wie kaum ein zweiter: Call of Duty: Modern Warfare. Es ist daher nicht verwunderlich, dass das erste Projekt des mit zahlreichen Ex-Mitarbeitern von Infinity Ward bestückten Studios unter Zampellas Führung (West hat die Firma Anfang 2013 wieder verlassen) sofort an Infinity Wards größten Erfolg erinnert.

    Aber Titanfall ist nicht einfach nur eine ideenlose Kopie des bekanntesten Militär-Shooters dieser Generation. Nein, der Multiplayer-Shooter für PC, Xbox One und Xbox 360 hat sogar das Potenzial, seinen Urahn zu übertrumpfen. Wir haben Titanfall auf der Gamescom in Köln für euch angezockt und verraten euch, was uns so gut am Spiel gefallen hat.

    Nur Multi, kein Solo

    Auf der Gamescom in Köln war Titanfall erstmals spielbar: Am PC, mit Maus und Tastatur oder Gamepad. Wir absolvierten vier Partien mit einer Laufzeit von je zehn Minuten. Dabei tummelten sich 12 Spieler gleichzeitig auf der Online-Karte Angel City – die maximale Spieleranzahl verrät Respawn noch nicht, aber alles deutet auf ein Limit von 16 Teilnehmern hin. Titanfalls zentrales Spielelment ist der sogenannte "Campaign Mulitplayer": Ein reiner Onlinemodus, der Elemente aus Einzelspielerkampagnen des Shooter-Genres aufgreift. Aber Achtung: Alleine lässt sich Titanfall nicht spielen, hier sind wir ausschließlich online unterwegs.

    Skript-Ereignisse werden selten eingesetzt. Skript-Ereignisse werden selten eingesetzt. Quelle: Electronic Arts In der Mehrspielerkampagne staffiert Respawn die Spielmodi mit Extras wie einer mehrere Planeten umspannenden Geschichte, Dialogen zwischen NPCs und sparsam eingesetzten Skript-Ereignissen aus. Die beiden Fraktionen IMC (die Privatarmee eines interstellaren Industriekonzerns mit Sitz Erde) und M-COR (die aufrührerischen Kolonieplaneten) liefern sich im Zukunftsszenario von Titanfall ein Duell um die Rohstoffe in den sogenannnten Grenzlanden, einer spärlich besiedelten Region des Weltalls, in der man es nicht so genau mit dem Gesetz nimmt. Zwischen den Online-Partien ziehen die Fraktionen dazu mit riesigen Raumschiffflotten von einem Planeten zum anderen: Die Spieler sind einfache Fußsoldaten in diesem größeren Konflikt, die zu Beginn jedes Matches per Landungsschiff abgesetzt werden.

    Ein kurzes Briefing unmittelbar im Spiel erklärt dabei den Story-Kontext: In unseren Probepartien erklärte uns ein Roboter, dass wir als IMC-Anhänger einen Piloten namens Barker retten müssen, der in die Fänge der M-COR-Milizen geraten ist. Dieses Missionsziel hat aber keine Auswirkungen auf den eigentlichen Spielverlauf, es dient nur dazu, die übergeordnete Hintergrundgeschichte auf eine mitreißende Art und Weise zu erzählen. Der tatsächliche Spielmodus hatte auf der Gamescom nämlich rein gar nichts mit der Rettung von Barker zu tun: Attrition (Aufreibung) entspricht dem bekannten Team Deatchmatch mit Zeit- und Punktelimit. Daneben hat Respawn bislang nur noch den Modus Hardpoint gezeigt, die Titanfall-Variante des bekannten Domination mit drei zu erobernden Flaggenpunkten.

    07:26
    Gamescom 2013: Interview zu Titanfall

    Action ohne Unterlass

    Titanfall versetzt uns sofort mitten ins Geschehen. Titanfall versetzt uns sofort mitten ins Geschehen. Quelle: Electronic Arts Titanfall versetzt uns sofort mitten ins Geschehen: Wir seilen uns aus dem Landungsschiff ab und landen mitten in einer Schlacht um die Stadt Angel City, die aus einem zentralen Platz mit zwei darum herum positionierten Straßenzügen, einer nahen Unterführung, einem mit Containern zugestellten Lagerplatz und mehreren begehbaren Häusern besteht. Unten macht ein computergesteuerter Lieutnant gegenüber dem ebenfalls computergesteuerten Captain Meldung bezüglich der Lage am Kampfort. Einer der meterhohen Riesenroboter, um die sich in Titanfall alles dreht, steht daneben. Plötzlich zischt eine Raketen heran, die NPCs gehen in Deckung und der Titan kauert sich hinter eine Hausmauer: Boom! Die erste Explosion der Partie hinterlässt Asche und Staub. Es soll nicht die letzte gewesen sein.

    An der Seite unserer IMC-Kollegen stürmen wir in Richtung des zentralen Platzes. Aber Moment mal, das sind doch viel mehr Soldaten als menschliche Spieler an der Partie teilnehmen! Stimmt, der Rest ist KI-gesteuert und verhält sich ähnlich wie die Creeps in Dota oder League of Legends: Die NPC-Kämpfer suchen selbstständig nach Feinden, nehmen sie unter Beschuss und sterben im Kugelhagel der Gegner. Dabei sind sie einerseits nicht ganz so durchschlagskräftig oder schlau wie ein menschlicher Spieler, andererseits gibt es für einen Abschuss auch bei weitem nicht so viele Punkte wie wenn wir einen anderen Spieler ausschalten: Creeps bringen 50 Zähler, menschliche Widersacher satte 500.

    Die Schlacht erleben wir aus der vertrauten Ego-Perspektive; der Bildschirm wird von unserer Waffe dominiert, einem R-101C-Sturmgewehr. Das gehört zu einer von drei in der Gamescom-Demo verfügbaren Klassen, genannt Loadouts: Assault, Tactical und CQB (für Close Quarters Battle). "Tactical"-Spieler nutzten eine Smart Pistol, die Gegner automatisch markiert und anschließend sogar um Ecken schießt – das sorgt für diebische Freude! Der CQB-Soldat verlässt sich dagegen auf die klassiche Schrotflinte. Allen drei Klassen gemein ist die Fähigkeit, sich kurzzeitig zu tarnen. Außerdem besitzt jeder Loadout neben Hauptwaffe (mit jeweils bis zu einem Aufsatz und Mod) und Sekundärpistole eine dritte, schwere Knarre: den Sidewinder-Raketenwerfer, den magnetischen MGL-Granatwerfer oder die zielsuchende Archer-Bazooka. Ihre primäre Aufgabe: als explosive Cousins der klassischen Hummerzange die Panzerung der Titanen zu knacken.

    Titan nach Maß

    Auch die schwer bewaffneten Kampfschreiter besitzen eine eigene Klasse, die wir nach jedem virtuellen Ableben wieder änder dürfen. Die Demo bot ebenfalls die Wahl zwischen drei Loadouts: Der Main Battle Titan setzt auf ein zentnerschweres Sturmgewehr und die Spezialfähigkeit "Vortex Blocker", mit der wir kurzzeitig gegnerische Geschosse abfangen und an den Absender zurückschicken. Der Heavy Weapons Titan nutzt eine langsame, aber brachiale 40-mm-Kanone und verströmt auf Knopfdruck Elektrorauch, der unseren schnellen Rückzug deckt und gegnerische Mechs blendet. Der dritte im Bunde ist der High Explosives Titan mit einem Raketenwerfer, der im Akkord feuert und per "Cluster Rocket" sogar gleich mehrere Explosivgeschosse auf einmal loslässt.

    Titanfall in der Gamescom-Preview. (6) Titanfall in der Gamescom-Preview. (6) Quelle: Electronic Arts Titanen sind nicht von Beginn an im Einsatz, sie werden auf den am Himmel hängenden Raumschiffen zusammengeschweißt und auf die Reise nach unten vorbereitet. Rund zwei Minuten dauert das, dann tönt die Botschaft "Titanfall Available" aus den Boxen und wir dürfen den Landungspunkt des Titanen frei bestimmen. Kurz darauf rauscht das tonnenschwere Gerät aus Stahl in Richtung Planet und begräbt etwaige Pechvögel, die sich gerade an Ort und Stelle befinden, unter sich. Wenn die Titanenfertigstellung mit dem Respawn nach unserem virtuellen Ableben zusammenfällt, dürfen wir auch direkt im Cockpit unseres Mechs in den Kampf zurückkehren, was in einem wahnsinnig rasant inszenierten Fall aus großer Höhe resultiert. Ordern wir den Titan während der Pilot noch am Leben ist, erscheint das Ungetüm in einem schützenden Schild, der Feinde kurze Zeit davon abhält, den Mech sofort zusammenzuschießen.

    Einmal im Einsatz, steuert sich der Titan überraschend flott und leichtfüßig, ähnlich wie im Free2Play-Spiel Hawken und ganz und gar nicht so wie die Kampfschreiter aus Mechwarrior Online. Fies: Der Titan stampft feindliche Fußsoldaten einfach in den Boden oder reißt die Piloten stark beschädigter Titanen aus ihrer schützenden Hülle und schmeißt sie weg. Springen können die Titanen übrigens nicht, ein Druck auf die Leertaste lässt sie lediglich fix nach vorne oder zur Seite hechten – besonders nützlich im Eins-gegen-eins mit anderen Titanen. Klasse: Wir dürfen jederzeit aus dem Titan aussteigen, woraufhin das Monstrum an Ort und Stelle bleibt und eigenständig auf Gegner schießt. Ist unser Mech stark beschädigt, hämmern wir auf die Taste für den (jederzeit auslösbaren) Schleudersitz und werden hundert Meter hoch in die Luft geschossen, während tief unter uns der Titan in einer gewaltigen Explosion sein mechanisches Leben aushaucht – bis nach ein paar Minuten ein anderer Titan einsatzbereit ist. Abgefahren!

    04:19
    Titanfall: Gameplay-Demo von der Gamescom 2013
    Spielecover zu Titanfall
    Titanfall
  • Titanfall
    Titanfall
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Respawn Entertainment
    Release
    13.03.2014
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Ginkohana
    Solange wie es keine Dedicated Server gibt wirds nicht gespielt. Ich mag Shooter, ich mag nur keine…
    Von Valas666
    Klingt insgesamt ja ganz vielversprechend. Aber warum man nun diese halbherzige Kampagne eingebaut hat, wenn sie mit…
    Von Master_DeluXXXe
    aha, sah eher nach nem wannabeshooter aus

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    • Peter Bathge Google+
      22.08.2013 17:07 Uhr
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      Ginkohana
      am 23. August 2013
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Solange wie es keine Dedicated Server gibt wirds nicht gespielt.
      Ich mag Shooter, ich mag nur keine Herzrythmusstörungen aufgrund von Cheatern und Oberpros.
      Valas666
      am 22. August 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Klingt insgesamt ja ganz vielversprechend.

      Aber warum man nun diese halbherzige Kampagne eingebaut hat, wenn sie mit dem Spiel dann am Ende ohnehin nichts zu tun hat, ist mir schleierhaft.
      Da liegt doch viel Potenzial für noch mehr Abwechslung.
      So jedoch hätte man auch gleich darauf verzichten können.

      Naja, abwarten ...
      Master_DeluXXXe
      am 22. August 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "einer der spektakulärsten Ego-Shooter der Neuzeit."

      aha, sah eher nach nem wannabeshooter aus
      Felix^^
      am 22. August 2013
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      Das bessere Call of Duty ist trozdem eine beleidigung.
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1084892
Titanfall
Titanfall in der Gamescom-Vorschau: Das bessere Call of Duty
Man nehme eine Portion Mirror's Edge, ergänze sie um ein halbes Kilo Mechwarrior und bestreue das Ganze mit zwei Händen voll Call of Duty: Tada, fertig ist Titanfall, einer der spektakulärsten Ego-Shooter der Neuzeit. Wir haben auf der Gamescom in Köln Hand an das neue Projekt der Infinity-Ward-Gründer gelegt - und waren restlos begeistert.
http://www.buffed.de/Titanfall-Spiel-15918/News/Titanfall-in-der-Gamescom-Vorschau-Das-bessere-Call-of-Duty-1084892/
22.08.2013
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2013/08/Titanfall_18-buffed.jpg
titanfall,action,shooter
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