The Secret World: Preview GDC 2010
Viele MMO-Fans sind gespannt auf The Secret World, das nächste Online-Rollenspiel von Funcom (The Longest Journey, Age of Conan). Dessen Schauplatz ist nämlich weder eine Fantasy-Welt noch eine Science-Fiction-Zukunftsvision. Stattdessen bleibt The Secret World in der Gegenwart. Oder besser gesagt: in einer Gegenwart, wie wir sie aus Serien wie Akte X, Heroes und Supernatural kennen. Einer Gegenwart, in der übernatürlich begabte Menschen rund um den Globus gegen mysteriöse Ungeheuer kämpfen und versuchen, einer weltweiten Verschwörung auf den Grund zu kommen.
The Secret World: Mit Waffengewalt und Geisteskraft gebietet unsere Heldentruppe kleinen und großen Untoten Einhalt - und das bereits in einer Startzone des Spiels.
Zombies in Amerika
Erstmals vorgestellt hatte uns Funcoms Creative Director Ragnar Tørnquist The Secret World schon vor einem Jahr. Zwölf Monate später brachte er seinen Kollegen und Lead Designer Martin Harsheim Bruusgaard mit nach San Francisco, um uns im Rahmen der Game Developers Conference 2010 erstmalig zu zeigen, wie sich das MMO überhaupt spielt. Dazu machten wir einen Abstecher nach Kingsmouth, einer Kleinstadt auf einer Insel vor dem US-Bundesstaat Maine. Hier liegt einiges im Argen: Ein mysteriöser Nebel hüllte die Stadt vor wenigen Tagen ein und verwandelte einen Großteil der Bevölkerung in lebende Leichen, die scheinbar ziellos durch die Straßen torkeln. In einer kurzen, stimmungsvollen Zwischensequenz in Spielgrafik stellen sich uns Einwohner wie ein Maler, ein Prediger, zwei Regierungsagenten und eine ältere Dame vor. Ein Cowboy und Hilfssheriff gibt uns schließlich den Auftrag, unter den Untoten aufzuräumen. "Wir wollen, dass eure Missionen cool sind", erklärt Ragnar Tørnquist. "Niemand muss mit einem rostigen Dolch Ratten jagen."
The Secret World: Auf diesem Schrottplatz hat sich eine Gruppe von Überlebenden in einem ausrangierten Schulbus verschanzt und wartet auf Unterstützung.
Klassenlose Gesellschaft
Dafür, dass Kingsmouth eines der Startgebiete von The Secret World ist, geht es dort tatsächlich gut zur Sache. Unsere Abenteurer, allesamt mit geheimnisvollen Kräften gesegnet, bekommen es auf der Hauptstraße mit jeder Menge Zombies zu tun. Kurze Zwischenfrage: Welche Charakterklassen gibt es in einem Gegenwarts-MMO? "Keine einzige", grinst Ragnar Tørnquist. Und damit nicht genug: The Secret World kommt auch komplett ohne Erfahrungslevels aus. In der Praxis sieht das so aus, dass unsere Helden vor dem Einsatz eine Reihe von Spezialfähigkeiten auswählen, mit der sie ihre Rolle wie Nah- und Fernkämpfer beziehungsweise Heiler festlegen. Im Spielverlauf entdecken die Helden neue Fähigkeiten und bauen ihre bestehenden weiter aus. In unserer Zombie-Mission bedeutet das, dass ein Held den Untoten mit einem Gewehr Saures gibt, ein anderer sie mit Feuerbällen und Blitzen traktiert, während ein dritter darüber wacht, dass die beiden Kollegen nicht das Zeitliche segnen. Das dabei sichtbare, minimalistische Benutzerinterface gefällt uns außerordentlich gut: Nur wenige schicke Symbole zieren den Bildschirm - ein wenig, als blickte man durch ein iPhone auf unsere Welt.
The Secret World: Diese zwei Damen kämpfen in ausgefallener Kleidung mit Katana und Geisteskraft gegen einen Schrott-Robotor.
Bikinis und Trenchcoats
Nächster Einsatzort: ein Schrottplatz. Hier tummelt sich ein meterhoher Roboter, der trotz seiner Alteisen-Bauweise mit einem Flammenwerfer für Stimmung sorgt. Unsere Heldengruppe nimmt den Burschen jedoch fachmännisch unter Beschuss. Verschiedene Spezialkräfte lassen sich sogar kombinieren beziehungsweise verändern ihre Wirkung. Steht ein Gegner zum Beispiel in einem lodernden Feuerring, richten Fernangriffe gegen ihn mehr Schaden an. Je nach Situation ändern sich die Kräfte komplett: So mutiert ein Heil- zum Wiederbelebungs-"Zauber". Ein Blick auf unsere Truppe lässt uns stutzen: Statt Rüstung oder Schutzanzug trägt ein Partymitglied eine Baseballkappe, eine Fernkämpferin ist gar in Bikini, Trenchcoat und Sonnenbrille unterwegs. "Stimmt genau", sagt Ragnar Tørnquist. "Euer Aussehen ist rein kosmetisch, Eure Kräfte stecken in Euch. Eine Kevlar-Panzerung würde Euch gegen unsere Monster auch nicht helfen." Das bedeutet nicht, dass Bossgegner keine besseren Waffen oder Kleidungsstücke zurücklassen, doch letztere sind mehr als Trophäe denn als Verbesserung der Charakterfähigkeiten gedacht. Tätowierungen und Ringe helfen ebenfalls bei der individuellen Gestaltung des eigenen Helden.
The Secret World: wie in seinen Solo-Adventures setzt Funcom auf eine tiefe Story mit ungewöhnlichen Charakteren.
Globale Monsterjagd
Der große Showdown findet in der Nähe des Leuchtturms von Kingsmouth statt - dort, wo das Unheil seinen Anfang nahm. Zunächst warten hier allerhand Wassermonster auf eine Abreibung. Den Höhepunkt stellt ein Kampf gegen ein vielleicht fünf Meter großes Ungeheuer mit Löwenkopf, Pilzkörper und vier Wurzelfüßen dar, aus dessen Pilzlamellen gelbgrünes Giftgas entweicht. "Was ist noch gleich Dein Spitzname für diesen Typen?" will Ragnar Tørnquist von seinem Kollegen wissen. "Squiggly MacLightningface", lacht Martin Harsheim Bruusgaard. Dieses Geschöpf ist in der Tat ein harter Brocken, der unseren wackeren Helden mit wechselnden Angriffen zusetzt, während im Hintergrund E-Gitarren düster vor sich hin schrammeln. Nach ein paar Minuten ist's jedoch auch um diesen Burschen geschehen. Warum er und die anderen Monster Kingsmouth terrorisieren, ist Teil der Geschichte von The Secret World, die Tørnquist mit seinem Team über einen Zeitraum von mehreren Echtzeitjahren enthüllen will. Dabei erleben wir Abenteuer auf dem gesamten Erdball: Neben Maine stehen auch Ägypten, Seoul, London und New York auf dem Programm. PvP-Fans sollen ebenfalls nicht zu kurz kommen: Tempelritter, Illuminaten und die Drachen von Seoul können sich gegenseitig nicht besonders gut leiden - Kopfgeldjagden und Sabotagemissionen sind daher an der Tagesordnung. Auch nach dem zweiten Abstecher in die düstere Parallelwelt von The Secret World steht fest: Hier braut sich ein absolut faszinierendes Spielerlebnis zusammen.
Roland Austinat
bin auch ein Klugscheißer
den Beta zugang hab ich mir auch gesichert und AOC ist jetzt nen
wirklich gutes game geworden es hat immer noch seine ecken und kannten
aber gerader deswegen mag ich es
Das addon wird auch bald kommen und AOC nochmal nen schup geben
gruss Cyberpuma
Gross entäusched war eigentlich nie !!
Sicher war das Spiel nich in den Zustand, in dem es eigentlich hätte sein sollen.
Aber es war immer immer klar das AOC ein gutes Spiel ist.
Mit Tiefen ,aber auch mit richtig geilen Momenten.
Naja ich hab mir schon mal den Beta-Zugang von TSW gesichert .
Bin richtig gespannt wann es los geht
Ich mach das ARG jetzt seit 2007 mit und will einfach wissen, was das ganze soll, deshalb werde ich bis zur Veröffentlichung durchhalten. Aber selbst wenn das Spiel Schrott sein sollte: Ich hatte ne schöne zeit mit dem ARG. Das haben sie zumindest hinbekommen. Es grüßt der Casaloki-Dragon.
Naja, vielleicht bekommen sie das ja mal hin...
LoL Da siehst du mal wie lernresistent FC ist. AOC war das 2te Debakel!
AO hatte schon nen sehr mießen Start!