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TESO - The Elder Scrolls Online (PC)

Release:
04.04.2014
Genre:
Online
Publisher:
Bethesda Softworks

The Elder Scrolls Online: Matt Firor im Interview über das Abomodell und Itemshops

22.08.2013 18:15 Uhr
|
Neu
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Auf der Gamescom haben die Entwickler von The Elder Scrolls Online endlich Details zum Bezahlmodell des Online-Rollenspiels verraten. Wir haben die Gelegenheit zu einem kurzen Interview mit General Manager Matt Firor, und haken nach.

The Elder Scrolls Online The Elder Scrolls Online [Quelle: Bethesda ] Dass das Online-Rollenspiel The Elder Scrolls Online mit einem Abobezahlmodell versehen wird, hat in den Rängen der TESO-Fans einige Wellen geschlagen. Es gibt Fans, die sich freuen, und solche, die ein Abomodell nicht befürworten. Deswegen haben wir uns General Manager Matt Firor von Zenimax Online zu einem kurzen Interview geschnappt und ihm auf den Zahn gefühlt, ob es in TESO nebenbei noch einen Shop für Items gibt und ob die Entwickler tatsächlich eine Zukunft für Abomodelle bei MMORPGs sehen.

Das Interview haben wir Euch übersetzt, Ihr könnt es nachfolgend lesen. Dazu könnt Ihr Euch unser Interview mit Matt Firor auch im Video anschauen. Bei uns erfahrt Ihr auch, woran bei The Elder Scrolls Online derzeit gearbeitet wird – denn nach Firors Aussagen sind die großen Arbeiten an den Hauptinhalten des Spiels abgeschlossen, jetzt kümmern sich Teams bereits um Inhalte, die nach der Veröffentlichung von TESO auf die Server gespielt werden.

03:46
Gamescom 2013: The Elder Scrolls Online - Matt Firor im Interview
Für die Verwendung in unseren Foren:

Matt Firor im Interview über das Bezahlmodell von TESO Matt Firor im Interview über das Bezahlmodell von TESO [Quelle: Buffed] buffed: Ihr habt auf der Gamescom das Bezahlmodell von The Elder Scrolls Online angekündigt. Kannst du uns sagen, wie teuer das wird und was die Spieler dafür bekommen?

Matt Firor: Klar, wir haben uns für das Standard-Abomodell entschieden. Ihr kauft das Spiel, könnt 30 Tage kostenlos spielen, und dann zahlt Ihr 12,99 Euro pro Monat, um weiterzuspielen.


buffed: Andere Entwickler haben neben einem Abomodell noch andere Gimmicks, Shops zum Beispiel oder Bonuspunkte für kleine Extras. Werdet Ihr auch etwas in der Richtung bieten?

Matt Firor: Wir werden keine Bonuspunkte oder dergleichen einführen, aber einen Shop für Spaß-Items und Charakterservices wie beispielsweise Namenswechsel. Das ist aber nicht Teil des Grundspiels. Alle Grundinhalte von The Elder Scrolls Online sind in dem Abo inbegriffen.


buffed: Warum habt Ihr Euch für ein Abomodell entschieden? Man gewinnt ja den Eindruck, dass diese Art der Bezahlung aus der Mode kommt...

Matt Firor: Wir haben wirklich lange darüber nachgedacht und der Hauptgrund ist für uns, dass TESO ein Elder-Scrolls-Spiel ist. Wenn Ihr an Eure Spielerfahrung mit Skyrim oder Oblivion denkt, dann könnt Ihr Euch bestimmt nicht daran erinnern, dass Ihr in einen Dungeon geht und plötzlich taucht ein Fenster auf, das Euch sagt, dass Ihr für den Dungeon zwei Dollar bezahlen müsst. Das ist nicht die Art, wie diese Serie funktioniert. Es geht um Freiheit, das Spiel ist quasi eine große Sandkiste. Mit einem anderen Bezahlmodell hätten wir auch die Art ändern müssen, wie die Elder-Scrolls-Reihe wahrgenommen wird. Man ermöglicht ein "Sandkistenspiel", indem die Bezahlung außerhalb des Spiels stattfindet. Ihr bezahlt einmal außerhalb des Spiels pro Monat eine Gebühr und erhaltet dafür 100 Prozent im Spiel. Das passt einfach besser zu TESO.


buffed: Der Markt der Online-Rollenspiele ist insbesondere für Abo-MMORPGs hart geworden. Was bringt Ihr in The Elder Scrolls Online, damit das System funktioniert?

Matt Firor: Ich würde sagen, dass der MMORPG-Markt niemals ein einfacher war, weil Online-Rollenspiele schon immer etwas schwieriger zu machen waren. Außer uns bietet niemand ein Elder-Scrolls-Spiel. Ich meine damit nicht, dass es einfach Elder Scrolls heißt. Wenn Ihr das Spiel startet, dann fühlt sich TESO auch wie ein Teil der Reihe an. Die Benutzeroberfläche ist recht minimalistisch gestaltet, die Steuerung mit Maus und Tastatur fühlt sich genauso an wie in Oblivion und Skyrim. Der ganze Sinn von The Elder Scrolls Online ist, das nächste Spiel der Elder-Scrolls-Reihe zu machen.


buffed: Ihr habt eine ganze Weile damit gewartet, das Bezahlmodell anzukündigen. Hattet Ihr Bedenken, ob das wirklich der richtige Weg ist?

Matt Firor: Wir haben uns alle möglichen Bezahlmethoden angeschaut und es ist nicht so, als hätten wir grundsätzlich ein Problem mit Free2Play. Es gibt viele Free2Play-Spiele, die ich mag, ich spiele World of Tanks und League of Legends. Beide haben gut Geschäftsmodelle. Das Abomodell ist aber eben jenes, das unserer Meinung nach am besten zu unserem Spiel passt.


buffed: Was geht Ihr als nächstes in der Entwicklung an, kannst du uns was verraten?

Matt Firor: Wir sind ja grade in der Betaphase und haben tausende von Testern, die sich TESO anschauen. Wir erreichen langsam den Punkt, an dem wir uns nur noch um Kleinigkeiten kümmern. Wir verbessern die Inhalte, die jetzt im Spiel sind und bringen erst einmal nichts großes Neues mehr rein. Wir konzentrieren uns gerade auf die Server. Keiner fragt uns nach den Servern, weil das ein eher langweiliger Part ist. Aber wir haben eine große IT-Aufgabe zu meistern, mit den Servern, auf denen das Spiel läuft, und dem Scaling, mit den Datencentern in Frankfurt und Dallas. Unser Fokus liegt wirklich auf dem Umfang der Servertests, wir laden mehr Spieler in die Beta ein und schauen, dass TESO stabil läuft, um Fehler beheben zu können, bevor es zum Launch kommt.


buffed: Also arbeitet Ihr derzeit nur an der Technik, nicht an Inhalten?

Matt Firor: Die Inhalte für den Launch sind fertig, aber wir arbeiten natürlich schon an Features und Inhalten, die nach der Veröffentlichung von The Elder Scrolls Online kommen. Zurzeit arbeiten einige Teams an Dingen, die die Spieler eine lange Zeit nicht zu Gesicht bekommen werden. Wir wollen mit dem Abomodell natürlich sichergehen, dass wir regelmäßig neue Inhalte bieten können, deswegen sind wir da schon fleißig am Werkeln.


buffed: Vielen Dank!

22.08.2013 18:15 Uhr
buffed-TEAM
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am 27. August 2013
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Schon mutig, mit einem Abo zu starten und dann zu sagen das Dinge abseits des Kernspiels zusätzlich kosten. Also Spiel kaufen, Abo zahlen und für Spassdinge zusätzlich zahlen, keine Frage das Spiel muss der totale Oberhammer sein, eine völlig neue Kategorie von Spaß ... sonst wäre der Plan ein Witz.
am 25. August 2013
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Gekauft wird das Spiel auf jeden Fall und der Inklusivmonat ausgiebig getestet...dann wird sich zeigen, ob die Qualität des Spieles auch wirklich einen monatlichen Betrag rechtfertigt. TESO muss auf jeden Fall Einiges bieten, wenn das Abomodell funktionieren soll...wenn das Elder Scrolls-Feeling gut rüberkommt und qualitativ guter Content in angemessenen Abständen nachgeliefert wird, warum nicht?
Ich bezweifle zwar, dass es auf Dauer so funktionieren wird, wie bei WoW, aber im Moment ist das alles noch Spekulation, deswegen lasse ich mich einfach mal überraschen vom Spiel...
am 24. August 2013
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Oh je. Ich Wünsche ihnen wirklich viel viel Glück.
Auch Star Wars dachte, weil sie Star Wars sind wird das automatisch was. Die Spieler sind in der heutigen Zeit so schnell gelangweilt, dass die Entscheidung pro Abo wirklich hart werden kann.

PS: Das ist von mir auch nicht zynisch gemeint, ich glaube sie stehen wirklich mit Begeisterung hinter ihrem Projekt. Aber es ist einfach modern geworden sowas zu ignorieren und lieber auf den Entwicklern rum zu hacken wenn man irgendwas findet was nicht passt.
am 25. August 2013
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Auch Star Wars dachte, weil sie Star Wars sind wird das automatisch was.

Hoffen wir mal, dass es nicht nur die Lizenz ist, auf die die TESO-Macher bauen. Matt Firor Aussage nach ist man sich der starken Lizenz bewusst, weiß aber, dass die nicht alles ist. Zumindest lese ich das aus dieser Aussage heraus:

ZITAT:
"Außer uns bietet niemand ein Elder-Scrolls-Spiel. Ich meine damit nicht, dass es einfach Elder Scrolls heißt. Wenn Ihr das Spiel startet, dann fühlt sich TESO auch wie ein Teil der Reihe an."


Ob das Spiel auch wirklich in diese Richtung entwickelt wird, kann ich noch nicht beurteilen, hatte weder Einblick in die Beta noch in sonst was (ausgenommen der immer subjektiven Vorabtests, die man überall lesen kann). Aber hoffentlich sind solche Aussagen mehr als Marketing und sie machen es wirklich besser als Star Wars oder andere, die die tolle Lizenz nur verheizt haben (zumindest scheinbar, immerhin spielen ja noch genügend Leute diese Spiele).
am 24. August 2013
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Bei Swtor läuft es aber seit F2P garnicht mehr so schlecht. Scheinbar ist das Spiel nicht so schlecht um es garnicht zu spielen, lediglich das Abo wird bei dem Angebot halt für den ein oder anderen uninteressant.
am 23. August 2013
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Für Qualität bezahle ich sehr gerne einen monatlichen Betrag. Also liefert Qualität Zenimax, dann schmeiss ich euch mit meinem Geld zu
am 24. August 2013
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Sehe ich auch so
am 23. August 2013
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zu faul nen untertitel einzubauen ???....
am 25. August 2013
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Normale Frage: "Warum habt ihr im Video kein Untertitel?"

Das was teroa geschrieben hat mit "zu faul" ist bestimmt nicht freundlich, wenn auch bei manchen Menschen gang und gebe da sich nichts anderes kennen als sich nur an zu maulen.
am 25. August 2013
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Mehr Freundlichkeit würde echt nicht schaden.
am 24. August 2013
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schon lustig wie ihr 2 bei einer ganz normalen frage ein unterton raushört^^
kam euch bei der messe jemand blöd?
ZAM
am 23. August 2013
buffed-TEAM
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Zu faul das in einem angemessenen Tonfall zu kritisieren?
Davon ab: Die Videos werden direkt auf der Messe abgefertigt und hochgeladen. Bei dem Termindruck ist dann oft keine Zeit für Transcripte.
am 23. August 2013
Moderator
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Da das Interview quasi 1:1 niedergeschrieben wurde, bin ich mir nicht sicher, ob man dann beim Video noch einmal Untertitel braucht

Ausserdem ist der Tonfall absolut unpassend
am 23. August 2013
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ZITAT:
"Wenn Ihr an Eure Spielerfahrung mit Skyrim oder Oblivion denkt, dann könnt Ihr Euch bestimmt nicht daran erinnern, dass Ihr in einen Dungeon geht und plötzlich taucht ein Fenster auf, das Euch sagt, dass Ihr für den Dungeon zwei Dollar bezahlen müsst."

ich kann mich auch gar nicht daran erinnern das ich für skyrim oder oblivion nach dem kauf ein abo bezahlen mußte
am 24. August 2013
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Bei Skyrim hat man aber auch nicht die laufenden Kosten eines MMO's. Bei Skyrim hatte man noch die paar Entwickler für die 3 DLC's und die paar Patches. Ein MMO ist auf Langlebigkeit aufgebaut (so zumindest der Plan) und da braucht man mehr als ein paar DLC's. Zudem kommen die Kosten der Server noch dazu.
am 24. August 2013
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Naja, mit dem Äpfel-Birnen Vergleich hat der gute Herr von Zenimax angefangen. So ist das wenn man sehr dünn argumentiert.
am 23. August 2013
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macht auch wenig Sinn bei einem Singleplayer Titel.

Das nennt man dann DLC, wird einmalig und nur bei Bedarf bezahlt.
am 23. August 2013
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naja dann spiele ich es eben erst ein jahr später wenn sie bemerkt haben das ihr abo modell nicht funktioniert, oder wenn es doch funktioniert schaue ich rein warum und ob es mir auch zusagt. den fehler direkt beim start dabei zu sein mache ich nie wieder bei einem spiel. ging bei allen spielen in den letzten jahren in die hose und ich war dann nur enttäuscht.
am 24. August 2013
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ZITAT:
"Dich zwingt doch niemand Teso zu spielen.
Ich und viele andere werden unsere Freude an Teso haben ;o)"


Zwingen wohl wirklich nicht. Aber ich kann mir schon vorstellen das Zenimax Online so viele wie möglich begeistern möchte.
Und dann kommt es noch drauf an ob "Du und viele andere" für Zenimax genug ist um das Spiel betreiben zu können. Solange sie nicht mit Millionen an Spielern direkt zum Start rechnen haben sie gute Chancen das das Spiel Zeit bekommt seine zahlende Community dauerhaft zu halten und weiter auszubauen.
am 23. August 2013
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Ich halte das schon lange so. Egal ob ich den Anschluss an andere Spieler verpasse oder nicht. Bei D3 machte ich mal eine Ausnahme und wurde wieder bestätigt, - abwarten Lesen dann testen.
am 23. August 2013
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bin ich der einzige der das gefühl hat das die leute sich die bezahlmodelle nicht richtig ausführlich angeschaut haben bzw. sich nur die schlechten teile davon angeschaut haben?

"Wir haben wirklich lange darüber nachgedacht und der Hauptgrund ist für uns, dass TESO ein Elder-Scrolls-Spiel ist. Wenn Ihr an Eure Spielerfahrung mit Skyrim oder Oblivion denkt, dann könnt Ihr Euch bestimmt nicht daran erinnern, dass Ihr in einen Dungeon geht und plötzlich taucht ein Fenster auf, das Euch sagt, dass Ihr für den Dungeon zwei Dollar bezahlen müsst."

also meiner erfahrung nach verwenden das SEHR wenige games! Die meisten bieten vollen content kostenlos an außer halt diverse Boosts und erweiterungen!

" Wir haben uns alle möglichen Bezahlmethoden angeschaut und es ist nicht so, als hätten wir grundsätzlich ein Problem mit Free2Play. Es gibt viele Free2Play-Spiele, die ich mag, ich spiele World of Tanks und League of Legends. Beide haben gut Geschäftsmodelle. Das Abomodell ist aber eben jenes, das unserer Meinung nach am besten zu unserem Spiel passt."

Also bei dieser aussage kommt mir das gefühl auf das die sich NUR f2p und abo spiele angeschaut haben wo bleibt da bitte Guild Wars oder TSW die einen einmaligen kauf vorrausetzen und den rest alles kostenlosstellen (ausnahme TSW wo man für extra content und erweiterungen zahlen muss)? Da kann man auch ohne probleme in alle dungeons gehen die das game bietet ohne das ein fenster auf popt wo man genötigt wird 2 dollar zu zahlen nur um in den dungeon gehen zu dürfen!
am 23. August 2013
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@Blub Bekifft ok mag sein da gebe ich dir recht aber wenn man auf einen langanhaltenden erfolg aus ist ist die sache mit abo ein griff ins klo!

Die ersten monate mag es vielleicht noch gehen aber dann kommen die umsatz einbußen!

- Hardcore gamer erreichen bereits innerhalb des freien monats den endcontent und sind daher nicht darauf angewiesen ein abo für die nächste zeit abzuschließen!

- Casual Gamer versteht sich von selbst das die nur ein abo machen wenn sie auch mal zeit haben!

Somit bleibt der größte umsatz alleine beim kauf des spiels und nicht beim Abo!

Für anhaltenden erfolg hätte ich da eher es so gemacht das spiel zu einem festen preis verkaufen und es mit einem ingame shop zu bestücken wo zb special mounts oder skins erhältlich sind!

Dies würde vorallem mehr spieler anlocken die es vorallem von TES gewohnt sind das sie nur einmal für das hauptspiel zahlen müssen und dann auch wirklich TES im vollen umfang nutzen können ganz egal ob es nun Online ist oder nicht! Der umsatz währe dadurch aber steigend vorallem auf dem asiatischen markt denn wie wir alle wissen kaufen die ohnehin jeden mist aus dem ingame shop ^^! Zur not wäre da auch ein hybrid modell ebenfalls möglich wo die unterschied zwischen 1x käufer und abo zahler einen sinnvollen unterschied machen! Wie zb bestimmt rabatte innerhalb der spielwelt, ein größeres lager system oder was weis ich noch alles!
am 23. August 2013
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Ja gut, ich stimme Dir da voll zu.
Nur muss man auch fairerweise sagen, dass man sich mal die zwei Seiten ansehen muss.
Die erste ist, der Entwickler sich um die Finanzierungsart Gedanken machen muss. Diese ist bei Online spielen eine andere Kalkulation wie bei „Einwegspielen“.
Da gibt es verschiedene Modellen u.a. eben diese Abo Sache.

Die zweite Seite sind die Spieler die sich fragen, wofür gebe ich mein Geld aus. Und wie weit mache mich damit Abhängig. Man geh nun mal nicht nur in einem Sportverein wo man sein „Abo“ entrichtet um an sportlichen Training, Wettkämpfen, Veranstaltungen teil zu nehmen. Das Vereinsleben ist das was anderes, hier haste direkten Kontakt und kannst bei Entscheidungen Mitbestimmen. Das ist bei Online Games nicht so.
Weil man bekommt einfach nur ein Spiel mehr nicht. Alles andere wie Dienstleistungen sind in der Branche eh Sehr mangelhaft. Und für jede Erweiterung muss man wieder zahlen. So als ob Dein Verein von Dir verlangt Dein Trikot selber zu zahlen in dem Du spielst.

Den Entwickerln ist es auch egal wie Alt Du bist, woher du Kommst welchen Beruf Du hast. Die scheren alle über einen Kamm und bestimmen die Marschrichtung.

Ergo musst halt eine Entscheidung treffen, nehme ich diesen Online Genuss an oder widme ich mich lieber den Einweggames und habe da den Finger drauf in wie weit ich mitgehe ohne Mehrkosten.
am 23. August 2013
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Nein, bist du nicht. Das haben schon einige bemerkt.
am 23. August 2013
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Klar müssen sie so viel Geld wie möglich verdienen, sie sind ja schließlich ein großer Entwickler, und wenn die Leute, obwohl MMOs schon so lange im Focus der Öffentlichkeit stehen, da immer noch freiwillig mitmachen, wünsche ich allen gutes Gelingen!
am 23. August 2013
Kommentar wurde nicht gebufft
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Genau das, lieber Derulu habe ich gemeint. Gewinn ist nicht gut genug, immer mehr Gewinn muss es sein.

Oh und ja, jeder der ein Studio gründet und meint er kommt auf die Art an schnelles Geld (ohne Risiko) verkauft sich selber und ist demnach tatsächlich selber Schuld. JEDER der Geschäfte macht weiß was es heißt auf Aktionäre angewiesen zu sein.
am 23. August 2013
Moderator
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ZITAT:
"Selbst Schuld wer sich dem schnöden Mammon und der irrationalen Börse mit ihren Fantasiegebilden prostituiert."


Tun sie ja nicht vorsätzlich - Aktiengesellschaften werden Aktiengesellschaften, weil a) die handelnden Personen dem geringsten persönlichen Risiko unterliegen und b) weil man als AG schneller und unkomplizierter an Geld kommt, wenn man es benötigt - sei es durch Anteilseigner und Kapitalserhöhungen oder auch durch Kredite von Banken und c) weil man als AG zumeist schneller und flexibler agieren kann. Dafür ist man aber eben auch dazu verpflichtet, weil nicht mehr nur ein paar wenige Hanseln dranhängen, den Gewinn weitestgehend zu maximieren. Die Verpflichtung zur "Gewinnerhöhung" liegt nicht an der Gesellschaftsform selbst, sondern daran, dass unser Wirtschaftssystem seit Jahrzehnten nur "Wachstum" als positiv ansieht und alles andere eben "schlecht" ist, was gerade in wirtschaftlich nicht extrem rosigen Zeiten, fatal sein kann, sind die Anleger doch übernervös
am 23. August 2013
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Jap das wollte ich auch schreiben Derulu. Heutzutage geht es nicht mehr nur um Gewinn. Aktiengesellschaften müssen immer MEHR Gewinn erwirtschaften. Deswegen sind Indigames und Crowdfunding grade so beliebt: Die Spiele die darüber kommen sind mit einem geringen Gwinn schon profitabel, das reicht ihnen und sie liefern sehr verschiedene teilweise sehr Innovative Spiele an die sich Aktienunternehmen nicht herantrauen weil ein Scheitern verheerend wäre.

Meine Meinung:
Selbst Schuld wer sich dem schnöden Mammon und der irrationalen Börse mit ihren Fantasiegebilden prostituiert. Einerseits natürlich eine Möglichkeit vorab an Geld für seine Firma/Produkte zu kommen. Auf der anderen Seite liefert man sich völlig anderen Menschen aus.
am 23. August 2013
Moderator
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ZITAT:
"warum eigentlich immer diese maßlose Gier? Warum nicht einfach die Gier zügeln und "genug gutes Geld" verdienen? "


Weil es alle Aktiengesellschaften sind, die schon per Unternehmesform zur Gewinnmaximierung verpflichtet sind?
am 23. August 2013
Kommentar wurde 1x gebufft
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" so viel Geld wie möglich" ... warum eigentlich immer diese maßlose Gier? Warum nicht einfach die Gier zügeln und "genug gutes Geld" verdienen?
Ich bin der Meinung, daß diese Maßlosigkeit wieder das Spiel letztlich ruinieren oder wenigstens in die belanglose Mittelmäßigkeit eines Activision/EA-Universums führen wird...
am 23. August 2013
Kommentar wurde 1x gebufft
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Mir egal, ob Abo oder ftp, ich will es nur einfach anzocken und zwar so schnell wie möglich. Hoffentlich ist es mal wieder ein Spiel, dass mich etwas länger fesseln kann, als die zu letzt erschienenen.

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