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  • Suicide Squad: Unsere spoilerfreie Kritik zum Kinostart
    Quelle: Warner Bros.

    Suicide Squad: Unsere spoilerfreie Kritik zum Kinostart

    Suicide Squad: Am 18. August kommt der Film um die Schurkentruppe in die deutschen Kinos. Wir durften uns den Streifen zwei Wochen vorher reinziehen und haben für euch eine möglichst spoilerfreie Kritik verfasst!

    Wenn es um die Werbung für Suicide Squad geht, haben sich DC und Warner Bros. in den vergangenen Monaten ziemlich ins Zeug gelegt, Trailer abgeliefert, die dank ihrer Choreographie aus Musik und Szenenschnitt für Begeisterung sorgten, und Poster kreiert, die in Sachen bunt und verrückt deutlich aus der Masse heraus stachen. Dementsprechend hoch waren und sind die Erwartungen an den Film - lässt er den Betrachter mit einem genauso hohen Gefühl an Enthusiasmus zurück, wie das Merchandise? Ich würde sagen: Man kann zufrieden sein, mit Suicide Squad. Der Film landet in der Kategorie "nette Abendunterhaltung" und schafft eine Wertung von 7/10.

    Die Grundvoraussetzungen für einen richtig guten Streifen hätte Suicide Squad definitiv gehabt. Gemeint sind damit die ausgefallenen Charaktere, die durchweg passend besetzten Rollen und eine Story, die jedem einen passenden und ab und an sogar überraschenden Platz im Geschehen gibt. Und oh! Den Soundtrack! Der Soundtrack verdient Lob und Anerkennung. Was also haben Warner und Regisseur David Ayer falsch gemacht, dass Suicide Squad nicht in die Total-genial-Kategorie fällt?

    Kein Blut...nirgends

          

    Suicide Squad: Diese Lady ist böse. Viola Davis ist als Amanda Waller die personifizierte Gefühlskälte. Suicide Squad: Diese Lady ist böse. Viola Davis ist als Amanda Waller die personifizierte Gefühlskälte. Quelle: Warner Suicide Squad fühlt sich ein wenig wie ein modernes Märchen an. Nicht ohne Grund läuft der Film unter anderem unter dem Genre Fantasy. Was das bedeutet? Es geht um eine Truppe Super-Schurken, Menschen/Metawesen, die allesamt eine kriminelle Karriere auf dem Buckel haben, dass das Blut nur so aus den Akten tropft. Deadshot ist der tödlichste Schütze aller Zeiten. Killer Croc frisst zur Not seine Feinde auch am Stück. Diablo röstet wahllos Menschen. Diese drei nur als Beispiele. Es geht um ein Team, dessen Mitglieder allesamt irgendwie einen an der Klatsche haben. Katana unterhält sich ständig mit ihrem Schwert. Enchantress ist der Inbegriff der Schizophrenie und Harley Quinn ist unter dem Spitznamen "Crazyness" bekannt. Eine Ansammlung von derart ausgeflippten Charakteren in eine zwar durchaus düstere aber dennoch recht weichgespülte Story und Szenerie zu packen, fühlt sich ein wenig verkehrt an. Die amerikanische PG-13-Altersfreigabe, die dazu führt, dass kein einziger Blutspritzer zu sehen ist, macht die Sache nicht besser. Katana schnetzelt die Feinde mit ihrem Schwert, Harley prügelt sie mit ihrem Baseballschläger zu Brei...kein Blut. Nicht mal Deadshots Headshots hinterlassen Flecken. Freilich, es muss ja nicht immer alles grausam sein - aber ein Team aus Super-Schurken, denen man per Knopfdruck den Kopf wegsprengen kann, kinderzimmertauglich zu spülen ist irgendwie auch nicht der richtige Weg, das Publikum von einem Film zu begeistern. Ein wenig mehr Orientierung an Deadpool hätte da wirklich nicht geschadet. Interessanterweise hat der Film bei uns auf den letzten Drücker eine FSK16 verpasst bekommen, gezeigt wird aber die Version, die in den USA unter PG13 läuft, also darf der deutsche Zuschauer aufgrund der FSK auch keine härteren Szenen erwarten.

    Das BvS-Syndrom

          

    Die "bloß nicht zu viel trauen"-Problematik zieht sich durch alle Bereiche von Suicide Squad. Die Bilder sind klar aber ohne wirkliche Wow-Effekte oder große Kunstgriffe (was aber durch die Musik wieder wettgemacht wird - dazu weiter unten mehr!). Die Story ist - abgesehen von ein paar durchaus überraschenden Momenten - ziemlich vorhersehbar. Kurz gesagt: Man konnte die Angst von DC und

    Warner, dasselbe Kritiken-Desaster wie bei Batman vs. Superman wieder zu erleben, aus jeder Pore sickern sehen. Der Film, der Anfang dieses Jahres lief, wurde wegen seiner zu intensiven Düsternis und Bildschwere arg - und eigentlich auch ungerechtfertigt - abgekanzelt und musste sich weit weit hinter den humorigen Marvel-Sprösslingen Deadpool und den Avengers anstellen. Direkt im Anschluss gelobte DC, die nächsten Filme fröhlicher und damit massentauglicher zu gestalten. Und kurz darauf hörte man erstmal von umfassenden Nachdrehs zu Suicide Squad. Ich ahne, dass die erste Fassung wahrscheinlich deutlich besser zu DC und den Helden-Schurken gepasst hätte.

    Danke, Cast!

          

    Charakterplakat Joker Suicide Squad: Von Jared Leto als Joker hätten wir gern mehr gesehen. Das, was wir gesehen haben, gefiel. Quelle: Warner Und doch machte der Film jenseits der streckenweise fehlenden Intensität durchaus Spaß. Das liegt nicht zuletzt an den durchweg perfekt besetzen Rollen. Sogar Will Smith, dessen Besetzung als Deadshot mir zunächst ein wenig Magengrummeln bereitet hatte, kommt wirklich gut rüber. Margot Robbie als Harley Quinn ist durchweg so verrückt und zugleich zerbrechlich, wie man sich diesen Charakter wünscht und Cara Delevingne als Enchantress steht Robbie in bittersüßem Wahnsinn in Nichts nach. Jared Leto, dem leider nur sehr wenige Szenen eingeräumt wurden, ist ein neuer und zugleich grausam-sympathischer Joker. Ihn mit Heath Ledger zu vergleichen ist indes eben aufgrund der geringen Screentime sehr schwierig bis unmöglich, ich denke aber, dass er durchaus das Zeug dazu hat, einem nachhaltig als waschechter Joker im Gedächtnis zu bleiben. Er und Harley sind übrigens die einzigen beiden Figuren, die für jene oben erwähnten Überraschungsmomente sorgen. Und Viola Davis aka Amanda Waller? Hut ab, diese Frau hat das berüchtigte "Resting Bitch Face" perfektioniert. Menschen manipulieren und ohne mit der Wimper zu zucken in den Tod schicken? Kein Problem! Dass vor dieser Lady sogar Rick Flag und Deadshot Respekt haben, nimmt man ihr ohne zu Zögern ab.

    Schnörkellos stressfrei

          

    Die Dialoge sind kurzgehalten, es wird gesagt, was gesagt werden muss. Damit das nicht zu trocken rüberkommt, hat DC an den passenden Stellen einen Hauch von Humor einfließen lassen und vermeidet dadurch, dass die Stellen, die sich mit der durchweg tragischen Vergangenheit der Charaktere beschäftigen, in Kitsch ausarten. Die Choreographie der Kampfszenen ist ebenfalls schnörkellos, es wird einfach alles umgenietet, was eben umgenietet werden muss. Zwischendrin zeigt Harley Quinn dann aber doch, dass sich ihre Zeit als Kunstturnerin auch heute noch bezahlt macht. Die Story ist - wie bereits erwähnt - vorhersehbar. Das hat letztlich immerhin den Vorteil, dass man zu keinem Zeitpunkt den Faden verliert und die ganze Sache in sich schlüssig ist.

    Musik wirkt Wunder

          

    Suicide Squad: Der ewig traurig blickende Will Smith als Deadshot? Kann das gut gehen? Es geht tatsächlich. Suicide Squad: Der ewig traurig blickende Will Smith als Deadshot? Kann das gut gehen? Es geht tatsächlich. Quelle: Warner Bros. Der Soundtrack ist ein Detail, dass definitiv in der Riege der positiven Dinge nicht unerwähnt bleiben darf. Schon die Trailer hatten gezeigt, dass man auch heute noch mit Klassikern von Queen (in diesem Fall richtig gut gecovert von Panic! At the Disco) punkten kann. Dazu gesellen sich Grace, Skrillex, Eminem, Twenty One Pilots und diverse andere mit Songs, die einem ins Ohr gehen und im Film punktgenau gesetzt sind. Letzteres ist ein Punkt, der erstaunlich viel gut macht, denn das Zusammenspiel aus prägnanter Musik und Szenen, denen es per se einer Bildgewalt beispielsweise à la Zack Snyder oder Michael Bay fehlt, führt letztlich dazu, dass alles zusammenpasst und den Zuschauer nicht mit Einflüssen erschlägt.

    Fazit

          

    Suicide Squad ist in der Zusammenschau genau das, was man nach dem Batman-Debakel meinte, liefern zu müssen: massentauglich. Dieser Film erwartet keine Vorkenntnisse zu den Charakteren, stresst einen nicht mit einer Story voller Twists und setzt nicht voraus, dass man im Allgemeinen auf Superhelden-Filme steht. Er ist leichte und entspannte Unterhaltung für einen Abend, an dem man sich popcorn-mümmelnd berieseln lassen will. Fans der düsteren Intensität der DC-Comics oder jene, die bei einem Selbstmord-Kommando aus Super-Schurken ein Gemetzel erwarten, kommen indes definitiv nicht auf ihre Kosten.

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    • Ghost
      18.08.2016 10:25 Uhr
      buffed-TEAM
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      bluedust
      am 20. August 2016
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      hab ihn grad gesehen; ich fand den Film cool und besser als erwartet! ja er dürfte etwas mehr blut vertragen aber passt schon. und vor allem, der Trailer verrät zu Abwechslung mal NICHT zu viel des Films! Dachte der Joker wäre Feind N°1 aber weit gefehlt ) Sound, Grafik auch toll. Ja wirklich nettes Filmchen.
      Micro_Cuts
      am 18. August 2016
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      7/10

      Guter action Film ohne viel Überraschungen. Kann man sich auf jedenfall ansehen. Der Joker ist leider nur ein Nebencharakter und von Will Smith sieht man zu viel.

      Fügt sich auch gut in die bereits existierenden und kommenden DC Filme ein (Cameo-Auftritte von ein paar Charakteren mit denen ich nicht gerechnet habe ...
      Variolus
      am 18. August 2016
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      Alle meine Quellen sagen ziemlich eindeutig, FSK 16. Auch wenn er nicht all zu viel Gewalt enthält, scheint es doch einzelne Szenen zu geben, die zu einer entsprechenden Einstufung führten. Vielleicht sind Harley Quinns Hotpants zu kurz? ^^

      Sowohl aus dem Kino meiner Wahl als auch sämtlichen Informationen im Netz ist eben nichts von 12 zu hören. Stattdessen hörte ich jedoch von enttäuschten Kindern, die ihn sich mit 13 nicht ansehen dürfen...

      Vielleicht solltet ihr eure Quellen noch einmal überprüfen?
      Snoggo
      am 18. August 2016
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      Ach, wozu "raten", wenn man es auch schriftlich von der Behörde haben kann:
      http://www.fsk.de/?seitid=2737&tid=469&Vers=1&FGID=2542&tab=1
      Variolus
      am 18. August 2016
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      Danke für die Anpassung des Textes. Es sollte auch kein Angriff sein, sondern ein Hinweis, dass dir dort ein kleiner Fehler unterlaufen ist ^^
      Dass das Rating und die Schnitte des Filmes recht lächerlich, weil fälschlich verharmlosend sind, nehme ich auch so an. Werd ihn mir am WE mal selbst ansehen aber bis es soweit ist, warte ich erstmal ab. Leider muss ich aber ganz ehrlich zugeben, dass ich von DC-Filmen eh nicht so viel erwarte wie von Marvel aber etwas Hoffnung bleibt (vor allem Dank der schrägen Charaktere)...
      Ghost
      am 18. August 2016
      buffed-TEAM
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      Hey! Die FSK 16 in Deutschland ist tatsächlich erst vor wenigen Tagen bekannt gegeben worden. Am 5. August, als wir uns den Film angesehen haben, galt noch das Rating aus den USA, das nach wie vor bei 13 liegt.
      Meiner Meinung nach sieht man dem Film das amerikanische Rating auch hinten und vorne an, die 16er-Wertung bei uns kann nur auf das "gewaltverherrlichende" Thema und die vielen Kampfszenen zurückgeführt werden. Vergleicht man aber Suicide Squad beispielsweise mit Deadpool, der unter Rated R/FSK 16 lief, dann sind da weite Strecken dazwischen.
      Tikume
      am 18. August 2016
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      Das mit den Fließband-Comichelden-Filmen wird eh nicht ewig funktionieren. Irgendwann ist auch der Letzte gelangweilt.
      dettweilertj
      am 18. August 2016
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      Ich hab mir den Film zum Abschluß meiner USA Reise mit meiner 17köpfigen Reisegruppe angesehen und kann nur sagen das er für Fans der DC Serien nicht sehenwert ist. Zu wenig Blut oder Gewalt, die man doch wohl von solch einen Suicide Squad erwarten würde, dazu gibts keine neuen Infos oder ähnliches über die Charaktere. Story= nicht vorhanden und die Besetzung mit Will Smith als Deadshot, ist genauso Schwachsinnig als würde man Shaft im Kino mit Jackie Chan besetzen.
      Tori
      am 06. August 2016
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      Als ich 12 war also vor genau 28 Jahren war mir bereits klar das es blutet wenn man ersossen, geköpft oder sonst wie gewaltsam zu tode kommt...
      Naja wenn ich es mir richtig überlege war mir das schon mit 9 klar obwohl ich weder Plastikwaffen noch Comics haben durfte weil das anscheind schlecht für die Entwicklung ist... Klar hat mich das alles umso mehr interessierte.

      Ich werd mir den Film auch eher auf DVD holen... Deadpool hat mich im übrigen auch nicht sonderlich vom Hocker gehauen... Ich steh ja schon auf schräge Sprüche aber alles im Mass sonst nervts halt nur...
      Tidra-on
      am 05. August 2016
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      So in etwa...das was ich leider erwartet hab. Für mich dann leider kein Kinogang wert.
      Aames
      am 05. August 2016
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      Was ist denn bitte eure Quelle für die FSK12 Behauptung?
      punkten1304
      am 05. August 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Die 12er Freigabe ist mMn schon peinlich..

      Aber gut, das Risiko eines R-Ratings einzugehen, wo die meisten Zuschauer DC eher mit misstrauen betrachten, wäre wirklich nicht gut. Aber wer kann schon hellsehen..ich nicht, vlt häts auch geklappt.

      Ich werd ihn mir auf jeden Fall ansehen
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Suicide Squad
Suicide Squad: Unsere spoilerfreie Kritik zum Kinostart
Suicide Squad: Am 18. August kommt der Film um die Schurkentruppe in die deutschen Kinos. Wir durften uns den Streifen zwei Wochen vorher reinziehen und haben für euch eine möglichst spoilerfreie Kritik verfasst!
http://www.buffed.de/Suicide-Squad-Film-259834/Specials/kritik-review-1203737/
18.08.2016
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2016/06/SQ-Joker-Charakterplakat-pc-games_b2teaser_169.jpg
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