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  • Star Wars: Der Deutsche, der den Todesstern nachbaute - Laser Gadgets mal anders

    Waffen aus Destiny und Borderlands, der Handschuh von Iron Man, der Todesstern aus Star Wars - Patrick Priebe baut mit Leidenschaft Gadgets aus Filmen und Spielen nach und bringt mit denen sogar Metall zum Schmelzen.

    Als Patrick Priebe anfängt, an seinem Todesstern zu basteln, hat er weder den kürzlich erschienenen Kinofilm Star Wars - The Force Awakens im Hinterkopf, noch steht ein Kunde auf der Matte, der den Nachbau der zerstörerischen Kampfstation in Auftrag gegeben hat. Nein, Patrick will einfach nur mal ausprobieren, was passiert, wenn man mehrere Laser auf einen Punkt ausrichtet. 14 Laser, um genau zu sein, dazu ein handelsüblicher Wasserball als Hülle, eine Fieberglas-Beschichtung, Metallplatten und LED-Lichter - insgesamt stecken etwa 100 Stunden Arbeit und Material im Wert von über 4.000 Euro in seinem Do-it-Yourself-Todesstern.

    Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Gebündelt schneiden sich die Laserstrahlen durch Plastik und Holz, selbst dünnes Blech ist vor dem Todesstern nicht sicher. Für die Eroberung der Galaxie mag das nicht ausreichen, doch zeigt das Beispiel gut, mit wie viel Einfallsreichtum und Geschick Patrick in seiner Werkstatt funktionsfähige Laser-Gadgets kreiert.

    Laser Gadgets: Vom Lacklaborant zum Laserguy

          

    Natürlich hat der Tüftler aus Wuppertal die Zeit und das Geld nicht nur aus Spaß an der Freude in den Todesstern investiert, er verdient mit dem Mit dem Gaußgewehr MK I kann Patrick Wurfgeschosse mit einer derartigen Beschleunigung abfeuern, dass selbst Wassermelonen bis zur Hälfte durchschlagen werden. Mit dem Gaußgewehr MK I kann Patrick Wurfgeschosse mit einer derartigen Beschleunigung abfeuern, dass selbst Wassermelonen bis zur Hälfte durchschlagen werden. Bau der Laser-Gadgets seinen Lebensunterhalt. Das ist jedoch erst seit ein paar Jahren der Fall. Eigentlich ist Patrick gelernter Lacklaborant, die ersten Tüfteleien waren nur für den Eigenbedarf gedacht. Auf einige hochgeladene Videos seiner Eigenkreationen folgte eine Anfrage für eine Puls-Laser-Kanone, die einen echten Laserstrahl verschießt.

    In einem Demo-Video zeigte Patrick dem Kunden, wie er mit der fertiggestellten Waffe reihenweise Ballons zum Platzen bringt - die Aufnahme knackte bereits nach einer Woche die Million-Aufrufe-Grenze, bis heute haben sich fast drei Millionen Youtube-User das Video angesehen. Seit diesem Zeitpunkt schneien immer neue Aufträge rein, darunter auch eine Requisiten-Anfrage für die TV-Serie Warehouse 13. Es dauerte nicht lange und aus dem Lacklaboranten wurde der "Laserguy".

    Laser-Gadgets aller Couleur

    Hier seht ihr eine Nachbildung der legendären Handfeuerwaffe Duke MK 44, die bisher einzig in einer E3-Präsentation zu sehen war und von der in der Release-Fassung von Destiny bisher jede Spur fehlt. Hier seht ihr eine Nachbildung der legendären Handfeuerwaffe Duke MK 44, die bisher einzig in einer E3-Präsentation zu sehen war und von der in der Release-Fassung von Destiny bisher jede Spur fehlt. Als wir uns auf dem Internetauftritt von Patrick durch die verschiedenen Gadgets klicken, springen uns beim Stöbern die Namen diverser bekannter Filme ins Auge. So hat der Tüftler etwa den Laser-Handschuh von Iron Man sowie die Armvorrichtung von Cowboys & Aliens, die ebenfalls mit zwei Lasern ausgestattet ist, nachgebaut und für alle Möchtegern-Spidermans da draußen einen elektromagnetischen "Webshooter" gebastelt, mit dem sie entfernte Objekte zu sich ziehen können - hier dient der Laser als Zielhilfe.

    Zudem finden wir in der Liste den elektrischen Hammer, den Homer in der zweiten Episode der zehnten Simpsons-Staffel "erfunden" hat, sowie eine Laseraugen-Apparatur, die auch Cyclops aus X-Men getragen haben könnte. Beeindruckend ist schließlich auch eine Agenten-Armbanduhr, die über einen eingebauten Laser verfügt - James Bond lässt grüßen.

    Gaming-Gadgets

          

    Noch spannender als die Iron-Man- und Spiderman-Spielereien sind für uns jedoch die Gadgets, die von Videospielen inspiriert wurden. Patrick ist selbst passionierter Gamer und zockt aktuell besonders gerne Fallout 4. Aber auch die Crysis- und Borderlands-Reihen sowie Open-World-Titel wie GTA V und Watch Dogs haben es ihm angetan. Da verwundert es nicht, dass er sich in diesen Spielen immer wieder Inspiration für neue Projekte holt. Aber auch seine Kunden haben häufig ein Gaming-Gadget im Blick, wenn sie mit Patrick Kontakt aufnehmen.

    Aktuell bastelt er etwa an dem Erschütterungsgewehr aus Halo, danach wird er sich dem Raketenwerfer aus League of Legends zuwenden. Aus dem MOBA hat er zudem schon die Jinx-Kanone nachgebaut, die wurde später an Entwickler Riot Games verkauft.

    Dazu kommen Scharfschützengewehre aus Borderlands, ein von Deus Ex inspirierter Steampunk-Laserblaster, eine Maschinenpistole aus Crysis und die Duke-Pistole aus Destiny - das Portfolio des Laserguys ist so kunterbunt wie bemerkenswert. Zu Patricks absoluten Lieblingen gehört übrigens der Plasma-Cutter aus Dead Space, bei dem man die Front wie im Spiel vertikal und horizontal ausrichten kann.

    Laser Gadgets: Gefährliche Spielereien

          

    Dieses Scharfschützengewehr ist von Borderlands inspiriert, verfügt über zwei Laser und kann Ballons reihenweise ausknipsen. Dieses Scharfschützengewehr ist von Borderlands inspiriert, verfügt über zwei Laser und kann Ballons reihenweise ausknipsen. Wie gefährlich diese Basteleien zuweilen sein können, zeigt ein weiteres Gadget aus dem Kinofilm Iron Man. Patrick hat den Armschutz des so super reichen wie super exzentrischen Superhelden nachgebaut. Mit dem kann er aus einer aufklappbaren Vorrichtung heraus eine Rakete abschießen. Das klappte im Outdoor-Test wunderbar, hinterließ aber eine blutende, langgezogene Wunde auf seinem Arm. Klar, dass er solche unsicheren Gadgets nicht zum Verkauf anbietet, viele seiner Projekte - wie der anfangs erwähnte Todesstern - sind nur für seinen Youtube-Kanal LaserGadgets bestimmt. Und natürlich gehören auch die weniger exotischen Laser-Vorrichtungen nicht in die Hände von Kindern, in einigen Im Dunkeln sieht man besonders gut, wie die 14 Laser des Todessterns an einem Punkt gebündelt werden. Im Dunkeln sieht man besonders gut, wie die 14 Laser des Todessterns an einem Punkt gebündelt werden. Ländern ist der Kauf solcher "Spielereien" sogar für Erwachsene illegal.

    Den meisten Kunden ist der Laser jedoch gar nicht so wichtig, erklärt uns Patrick. Sie wollen sich das Werk in eine Vitrine stellen, für den optischen Effekt reicht dann auch ein sehr schwacher Laser oder eine LED-Lampe aus. Ab und an verirrt sich dann aber doch mal eine skurrile Anfrage in sein Büro. Ein potenzieller Auftraggeber wollte etwa fliegende Drohnen samt integriertem Laser ordern, ein anderer wünschte sich eine Laser-Kanone, um Einbrecher abzuwehren. Spätestens wenn seine Gadgets als Waffe missbraucht werden können, ist für Patrick jedoch eine Grenze überschritten, solche Angebote lehnt er dankend ab.

    Laser Gadgets: Selbst ist der Tüftler

    Die Gadgets, die Patrick in seiner Werkstatt kreiert, lassen sich nicht so einfach nachbauen, auch wenn er in seinen Youtube-Videos den Herstellungsprozess oftmals dokumentiert. Gerade an die Laser-Vorrichtungen solltet ihr euch nur dann herantrauen, wenn ihr euch mit der Materie auskennt. Wenn ihr dennoch Bock darauf habt, eure künstlerische Ader auszuleben, dann können wir euch den zweiten Youtube-Kanal von Patrick, Selfmade, ans Herz legen.

    Dort zeigt er in ausführlichen Tutorials, wie ihr etwa aus einem Kugelschreiber eine Abschussvorrichtung für Pfeile oder für den Weihnachtsbaum Todesstern-Kugeln baut. Wer Größeres im Sinn hat, kann Patrick mit seinem Wunsch natürlich auch direkt kontaktieren. Ihr solltet aber das nötige Kleingeld besitzen, etwa 3.000 Euro wird euch eine durchschnittliche Auftragsarbeit kosten, dafür haltet ihr dann ein waschechtes Unikat in euren Händen.


    Laser Gadgets: Wer steckt hinter dem Laserguy?

          

    Der Mann hinter den Laser-Gadgets heißt Patrick Priebe, ist 32 Jahre alt und eigentlich gelernter Lacklaborant. Als Vollblut-Gamer und Film-Fan gehen ihm die Ideen für neue Gadgets niemals aus, auf die einsame Insel würde er vor allem die Borderlands-, Crysis- und Fallout-Reihe mitnehmen. Auch Bulletstorm hat es ihm angetan, in Punkto Waffendesign gibt es für ihn kaum ein durchgeknallteres Spiel. Doch selbst dem Laserguy ist es zu riskant, einen Granatenwerfer nachzubauen, der gleich zwei Granaten auf einmal abschießt, die zudem mit einer Kette verbunden sind.

    Laser Gadgets: Webseite, Videos und mehr

    Wenn ihr die Laser-Gadgets von Patrick in Aktion erleben wollt, besucht seinen Youtube-Kanal LaserGadgets, seine Tutorials findet ihr wiederum auf dem Kanal Selfmade. Auf weitere Werke des Laserguys stoßt ihr zudem auf http://www.laser-gadgets.com/, dort könnt ihr auch eventuelle Auftragswünsche loswerden.


    Der Plassma-Cutter aus Dead Space - Nachbau und Original

    Laser Gadgets:

    before
    after


    Eine der coolsten Waffen der Videospiele-Geschichte ist sicherlich der Plasma-Cutter aus Dead Space. Im Spiel funktioniert Protagonist Isaac Clarke das Werkzeug kurzerhand zur tödlichen Waffe um, um die angreifenden Kreaturen in handliche Einzelteile zu zerlegen. Dabei kann der Spieler zwischen einem horizontalem und vertikalem Schneidemodus hin und her schalten - und genau das geht auch beim Nachbau von Patrick Priebe.

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    • creep
      06.02.2016 01:00 Uhr
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      Nikolis
      am 07. Februar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      krasser typ O.o
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