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  • Star Wars: Die zwei Gesichter des George Lucas - Special über den Star-Wars-Erfinder

    George Lucas hat sich von seinem Star-Wars-Imperium Lucasfilm getrennt. Wer ist eigentlich der visionäre, mitunter auch exzentrische Filmemacher? Vom Paulus zum Saulus oder wie sich Werte umkehren: Ein Kommentar zur Geschichte des Star-Wars-Machers George Lucas.

    Blickt man auf die erste Star Wars-Trilogie, also die Episoden IV bis VI, ist klar, welcher Charakter im Zentrum der Geschichte steht: Luke Skywalker, der Farmer vom Hinterwäldlerplaneten Tatooine. Ein jugendlicher Held, der auszieht, um dem Galaktischen Imperium die Stirn zu bieten. Betrachtet man dazu die drei Prequels, also die später entstandenen Episoden I bis III, ist Anakin Skywalker, der spätere Darth Vader, die eigentlich zentrale Figur der gesamten Star-Wars-Saga. Auch er ist anfangs ein jugendlicher Held, der antritt, das Übel in der Galaxis zu bekämpfen. Anakin scheitert jedoch und wird zu ebenjenem Übel, das er zu bekämpfen versucht hat. Ein Schelm, wer hier Böses bei der offensichtlichen Verschiebung des Story-Fokus denkt ...

    Dabei hat der Regisseur und Schöpfer des Star Wars-Universums in zahlreichen Interviews diesen Paradigmenwechsel selbst geschildert, aber nie wirklich begründet. Wie ist es also dazu gekommen? Was steckt dahinter? War dieser neue Blick aufs Ganze von langer Hand geplant oder handelt es sich um einen schleichenden Prozess, der Lucas über die Jahrzehnte zu diesem Punkt geführt hat? Und spielten vielleicht Dinge eine Rolle, die viel tiefer liegen, als man zunächst vermuten mag? Um diese Fragen zu beantworten, kann es helfen einen Blick auf die persönliche Geschichte von George Lucas zu werfen, und die liest sich wie ein modernes Märchen – mit all seinen Licht- und Schattenseiten. Spätzünder Ein junger Mann aus einfachen Verhältnissen erschafft dank seiner kreativen Kraft sein eigenes Film-Imperium. Dabei hatte George Walton Lucas jr. seinen Werdegang so höchstwahrscheinlich nicht geplant.

    Am Anfang steht lediglich die Flucht aus dem kleinen kalifornischen Städtchen Modesto, in dem Lucas als Kind eines Händlers für Bürobedarf aufwächst, der nebenbei eine Walnussfarm betreibt. Zwischen dem kontrollsüchtigen Vater und seinem Sohn, den Lucas sr. gern als Spätzünder bezeichnet, besteht ein angespanntes Verhältnis. Früh äußert Lucas jr. bereits den Wunsch, die Kunsthochschule zu besuchen, was seine Eltern jedoch aus finanziellen Gründen ablehnen. Der Vater geht davon aus, dass der Sohn in seine Fußstapfen treten und den Handel für Bürobedarf sowie die Farm übernehmen wird. Eine interessante Parallele zum jungen Luke Skywalker, der bei seinem Onkel Owen auf einer kleinen Farm lebt und von ihm genötigt wird, seine Pläne bezüglich der Raumfahrt-Akademie aufzugeben und lieber zu Hause zu bleiben.

    George Lucas - Special: Schwerer Unfall

    Eine weitere Analogie ist Lucas' Begeisterung für halsbrecherische Autorennen, an denen er in seiner Jugend mit seinem getunten Fiat teilnimmt – was ihn beinahe sein Leben kostet. Kurz nach seinem Schulabschluss im Jahr 1962 kollidiert er mit dem Fahrzeug eines Gegners und kracht – Ironie des Schicksals – gegen einen Walnussbaum. Sein Sicherheitsgurt reißt, der junge Lucas wird aus dem Fahrzeug geschleudert und überlebt nur knapp. Auch Luke Skywalker ist in Lucas' Geschichte ein begeisterter Amateur-Rennpilot, der sich mit halsbrecherischen Manövern in Tatooines Canyons einen Namen gemacht hat. Diese traumatische Erfahrung hatte jedenfalls eine katalytische Wirkung auf George Lucas und er entscheidet sich statt für eine Karriere als Rennfahrer für den Besuch des Junior College in Modesto, wo er Anthropologie, Psychologie und Philosophie studiert. Nach seinem College-Abschluss schreibt sich Lucas in der University of Southern California ein, wo er neben Englisch, Astronomie und Geschichte auch zwei Filmseminare belegt.

    Derzeit in Entwicklung: Star Wars 1313, ein erwachsener Shooter im Star-Wars-Universum. Derzeit in Entwicklung: Star Wars 1313, ein erwachsener Shooter im Star-Wars-Universum. Quelle: Lucas Arts George Lucas - Special: Magische Mischung

    Seine Begeisterung für diese Themen wird bereits in frühester Jugend geweckt, als er klassische englische Literatur wie Stevensons Schatzinsel und Biografien historischer Persönlichkeiten nur so verschlingt. Daneben zählten TV-Serien wie die Samstagvormittagserie Adventure Theater sowie die Science-Fiction- Serien Flash Gordon und Buck Rogers zu seinen Favoriten. Eine magische Mischung: klassische Bildung, vermengt mit Erzeugnissen der modernen Popkultur. Und diese Komponenten bilden auch den Grundstein für das Phänomen "Star Wars", wie wir es heute kennen. Lucas vermengt darin aber nicht nur seine Fantasien mit Kulturgütern der Menschheitsgeschichte, daneben bewältigt er auch seine Jugend.

    Wie bei vielen großen Werken – man denke an J.R.R. Tolkien, der seine Erfahrungen als Soldat im Ersten Weltkrieg in Der Herr der Ringe verarbeitete, oder an Oliver Stone, der mit Platoon und Geboren am 4. Juli seine Kriegserlebnisse in Vietnam reflektierte – sind Lucas' Filme zumindest in Grundzügen autobiografischer Natur. Wie sonst wären die Ähnlichkeiten zwischen dem jungen Luke Skywalker und George Lucas zu erklären: ein jugendlicher Rebell, der gegen den Widerstand seiner Familie nach einem besseren, aufregenden Leben strebt.

    03:25
    George Lucas: Interview zu Star Wars bei Disney
  • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Sergeant_Clark
    Die da wären?
    Von Storyteller
    So isses.
    Von Ginkohana
    Man kann von dem Mann halten was man will aber seine Filme haben viele Wissenschaftler inspiriert genau wie Star Trek…
    • Storyteller
      31.10.2012 16:36 Uhr
      Mitglied
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      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      Ginkohana
      am 31. Oktober 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Man kann von dem Mann halten was man will aber seine Filme haben viele Wissenschaftler inspiriert genau wie Star Trek.
      Mehrere Errungenschaften, die heute ganz normal im alltäglichen Leben integriert sind wurden durch Star Wars erst in die Köpfe der Erfinder und Wissenschaftler gepflanzt.
      Dafür sollte man ihm schon danken.

      Ich sage nicht, dass man ihm huldigen soll, keinesfalls.
      Jeder soll sich ruhig anhand des Textes seine eigene Meinung bilden denn ich finde das geschriebene doch sehr aufschlussreich.

      Zum Verkauf selbst denke ich, dass dies eine große Möglichkeit ist das Franchise nochmals zu beleben und mit neuen Ideen zu füttern.
      Wer weiß vielleicht werden die neuen Star Wars Teile doch zu einem schönen und spannenden Kulturgut welches sich sanft in die anderen teile einschmiegt.
      Sergeant_Clark
      am 31. Oktober 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Mehrere Errungenschaften, die heute ganz normal im alltäglichen Leben integriert sind wurden durch Star Wars erst in die Köpfe der Erfinder und Wissenschaftler gepflanzt.
      Dafür sollte man ihm schon danken."


      Die da wären?
      Storyteller
      am 31. Oktober 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      So isses.
      masopp
      am 31. Oktober 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      super gut das ich kein fan mehr bin seit 25jahren fann gewesen udn jetzt macht der so was ey gehst noch noch ein teil 7 ? es gibt keine weiteren filme sagte lucas und jetzt wird sw ausgeschlachtet lool gut das ich weg bin
      Æomer
      am 31. Oktober 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich mag Lucas. Nicht alle seine Entscheidungen fand ich gut aber das ist ok. Star Wars ist sein Lebenswerk. Er hat das Recht damit zu tun, was immer er damit tun will.
      Die Kritik an der neuen Triologie hab ich auch nie wirklich nachvollziehen können. Mir jedenfalls gefallen die neuen Filme sehr gut. Gerade Episode 3 ist für mich einer der stärksten Filme der ganzen Reihe.
      Aber Lucas ist schon sehr lange eine kontroverse Person über die viel diskutiert wird. Die einen mögen ihn und seine Arbeit, die anderen finden ihn halt nicht so toll.
      In meinen Augen ist er einer der wichtigsten Personen des amerikanischen Films und hat unglaublich viel erreicht. Alleine was man ILM zu verdanken hat...
      Daher hoffe ich das Lucas noch die Kraft und die motivation hat, Disney bei dem Wechsel zur Hand zu gehen.
      Efgrib
      am 31. Oktober 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      völlig überbewertet der mann, und in keinster weise hier so ein aufriss wert
      Paper
      am 31. Oktober 2012
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      das kann nur jemand schreiben,der kinofilme aus dem internet kennt!
      er hat das kino schon gehoerig aufgemischt in einer zeit,in der es weder handys, noch heimcomputer oder dergleichen gab! kann man nur verstehn,wenn man die zeit als kind erlebt hat.
      BushidoSushi
      am 31. Oktober 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Wird schon werden man muss es sich ja net ansehen, Jar Jar Binks war trotzdem die Hölle für mich...
      max85
      am 31. Oktober 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Wobe ich ja einer bin der die Prequels nicht grottenschlecht findet. Episode 1 hat, meiner Meinung nach, das beste Lichtschwert Duell aller Filme und Episode 2 und 3 sind auch ziemlich gut. Natürlich stören mich hier und da ein paar Dinge, es ist aber nicht so das ich die Filme jetzt verteufle.
      Mhaire
      am 31. Oktober 2012
      Kommentar wurde 11x gebufft
      Melden
      Auch wenn nicht alles glänzt, was der Herr Lucas produziert hat, hat er doch ganz eindeutig die Filmbranche und vor allem die Jugend unübersichtlich zahlreicher Fans geprägt. Eine so ikonische Figur ist es allemal wert, sich mit ihr näher zu beschäftigen. Und so wie er gerade ab den Prequels in der Kritik war ist er wohl kaum gehypet oder drastisch 'über'-bewertet - meine Meinung.
      ZAM
      am 31. Oktober 2012
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde 7x gebufft
      Du wirst es nicht verhindern können.
      MondGruppe
      am 31. Oktober 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Na ja der Lucas sieht ein wenig krank aus, vielleicht ist darin sein Antrieb, seine Ideen in Besten (nach Ihm) Hände zu geben, bevor er dazu vielleicht nicht mehr fähig ist
      Storyteller
      am 31. Oktober 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Die Idee hatte ein Kollege auch schon, aber ich hoffe es wirklich nicht. Egal was ich von Jar-Jar Binks und den neuen Episoden halte (nicht alles ist schlecht, Episode III finde ich sogar recht gut), aber wir haben ihm Star Wars zu verdanken. Daher wünsche ich ihm einen angenehmen und gesunden Lebensabend.
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http://www.buffed.de/Star-Wars-Brands-25101/News/Star-Wars-Special-zu-George-Lucas-1033328/
31.10.2012
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