Star Trek Online: Interview mit Executive Producer Craig Zinkievich (November 2009)
Wir hatten die Chance mit Craig Zinkievich (Executive Producer für Star Trek Online bei Cryptic Studios) über das kommende Weltraum-MMO zu sprechen.
Craig Zinkievich: Executive Producer bei Cryptic Studios
buffed: Die geschlossene Beta ist kürzlich gestartet. Könntest Du uns einen groben Zeitplan für die nächsten Schritte bis zur Veröffentlichung des Spiels nennen?
Craig Zinkievich: Ja, wir haben kürzlich mit der geschlossenen Beta zu Star Trek Online begonnen und laden derzeit noch weitere Spieler ein. Wir hoffen, Anfang nächsten Jahres mit der offenen Beta beginnen zu können. Und dann werden wir mit dem Spiel in Welten vordringen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat, wenn STO am 5. Februar in Europa starten wird.
buffed: In welchem Ausmaß hat die kürzliche Veröffentlichung von Cryptics Champions Online (und die daraus gelernten Lektionen) die Pläne für den Star Trek Online Start beeinflusst?
Craig Zinkievich: Wir sind sehr froh, dass wir Champions Online kürzlich veröffentlicht haben. Die Kern-Technologie von STO baut auf diesem Spiel auf. Dinge wie die Datenbank, Kartenserver, CS-Werkzeuge und Back-End-Systeme sind dieselben, die auch in Champions Online zum Einsatz kommen. Jede Verbesserung an der Performance, die wir seit der Veröffentlichung an Champions Online gemacht haben, kommt STO zugute. Cryptic liegt es zusätzlich am Herzen, ein offenes Ohr für die Community zu haben. Das Feedback, das wir von Champions-Online-Spielern bekommen haben, berücksichtigen wir auch für die Entwicklung an Star Trek Online.
Klingonen: Für manche einfach die coolsten Typen von Star Trek Online.
buffed: An welchen Spiel-Elementen arbeitet Ihr gerade?
Craig Zinkievich: Gerade bringen wir alles auf Hochglanz und sammeln sowohl intern als auch extern Feedback. Sobald wir mehr Rückmeldungen aus der Beta bekommen, werden wir damit beginnen, hier und da erste Feinabstimmungen vorzunehmen, um ein atemberaubendes Spielerlebnis abliefern können.
buffed: Wir haben viele Spielerlebnisse aus Sicht der Föderation gesehen - was ist anders bei den Kingonen?
Craig Zinkievich: Die Spielweise der Klingonen dreht sich eher um das PvP. Einerseits kämpfen sie gegen sich selbst, hauptsächlich aber gegen die Föderation entlang der Neutralen Zone. Es gibt Planeten und interessante Details zu entdecken, Schlachtzüge und einige Spezial-Missionen. Aber zum Start des Spiels geht es bei den Klingonen eher um soziales Miteinander und weniger um Inhalte, die von einer Handlung angetrieben werden.
Raumkampf: Wichtiges Spiel-Element in STO
buffed: Wird es einen Server für alle Spieler weltweit geben, oder mehrere Realms für jede Region?
Craig Zinkievich: Star Trek Online wird in einem einzelnen großen Universum spielen, an dem alle gemeinsam teilhaben können. Es wird ein Limit geben, welches reguliert, wie viele Spieler sich gleichzeitig in derselben Region befinden können. Ist dieses Limit erreicht, wird das Gebiet instanziert, so dass eine Kopie für weitere Spieler verfügbar wird. Dennoch wird man seine Freunde schnell finden können, egal wo sie sich gerade befinden.
[Anmerkung der Redaktion: Wir fragten Craig Zinkievich ebenfalls, wie Cryptic es den Spielern erleichtern will, im nationalen Sprachgewirr auf Landsleute zu treffen – gerade im Hinblick auf „Suche nach Gruppe“-Kanälen. Diese Frage blieb leider unbeantwortet.]
buffed: Wird es eine Form von Bestrafungen geben, wenn ein Spieler während einer Außenmission stirbt oder sein Schiff verliert?
Craig Zinkievich: Der Tod eines Spielers wurde in Videospielen nie realistisch umgesetzt. Im Zeitalter der Arcade-Spiele entsprach eine Münze drei Leben. MMOs verhalten sich hierbei recht ähnlich. Wir wollen die Spieler fordern, aber wir möchten nicht, dass Charaktere dauerhaft sterben und dann eine riesige "Game Over"-Einblendung erscheint.
Ein Beispiel wie wir mit dem Tod umgehen: Wenn ein Spielcharakter zu viel Schaden genommen hat, fällt er bewusstlos zu Boden, in der Hoffnung von einem verbleibenden Team-Kollegen reanimiert zu werden. Wenn dies gelingt, geht es an dieser Stelle weiter. Wenn dies fehlschlägt, wird der Spieler zusammen mit seinem NPC-Außenteam an den letzten Kontrollpunkt zurückgeschickt.
Das Außenteam: Am Boden seit ihr in STO immer in einer Gruppe unterwegs.
buffed: Grob geschätzt: Wie viele tatsächlich handgefertigte Episoden-Missionen können wir im fertigen Spiel erwarten?
Craig Zinkievich: Eine der Besonderheiten die Star Trek Online von anderen Titeln unterscheidet, sind die Episoden artigen Inhalte. Die Episoden schicken den Spieler in verschiedenste Umgebungen in einer einzelnen Spielsitzung. Ein Beispiel wie diese Missions-Struktur funktioniert: Wir beginnen mit einem Raumkampf. Danach beamen wir auf den Planeten um einige Zivilisten zu retten, die ins Kreuzfeuer geraten sind. Von dort aus beamen wir uns dann zu einer Raumstation um gestohlene Geheimdienst-Informationen sicher zu stellen. Dann Endet alles mit einem spannenden Weltraum-Gefecht wodurch letzten Endes die Flucht gelingt.
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Ein großer Server, aber Sprachchats für die diversten Sprachen.
Ein Hauptchat pro Sonnensysten für alle in dem System.
Ein Channel für die Flotte etc.
Kein Bange! Das wird schon nicht so schlimm. Ich spiele seit einem Jahr EvE und es klappt!
Ich spreche sehr gut englisch, aber dennoch mag ich auch mein Deutsch...
Und die Probleme sehe ich dahingehend, dass ein Schiff, welches mir entgegenfliegt, erstmal in vier/fünf Sprachen angetickert werden muss, falls der gegenüber eben kein Englisch spricht.
Reizvoll, aber meiner Meinung nach würde sich EIN Server pro Hauptsprache eher eignen...
Was für alle,die kein Englisch sprechen jetzt aber nicht schlimm sein muss.^^
In Eve gibt es ja auch mehrere Chatchannels in verschiedenen Sprachen,auch in Deutsch.
Wobei man sagen muss,das der Deutsche Channel öfters mal nen unterirdisches Niveau erreicht.^^
Klar ist nen rein deutscher Server was Anderes. Auf jeden Fall wären Chatkanäle in jeder Sprache angebracht, so kann dann einfach jeder die anschalten, die er auch haben will. Wer nur deutsch kann macht alle anderen aus - muss dann halt aber damit leben u.U. länger nach ner Gruppe suchen zu müssen - Normal!
was die sprache angeht, wird ganz klar englisch das ziel sein. und heute gibt es doch eh keinen mehr der nicht englisch kann. wenn doch, dass schnell lernen oder bei WoW bleiben
Da stimme ich dir voll und ganz zu, das macht mir auch sorgen. Hätte sie gesagt bei den Klingonen ist nicht viel anders am Anfang hätte ich ja verstanden warum sie kaum was über die Klingonen rausbringen, aber laut der Aussage ist dort ein großer Unterschied und das sie das dann einfach abstempeln mit die machen eh nur Hauptsächlich PvP und da gibt es "nichts" interessantes und können sie ignorieren, finde ich sehr sehr schade.
Ich finde es etwas komisch, dass die Klingonen scheinbar nicht gleichberechtigt sind, sondern eine ganz andere Spielweise enthalten sollen. Speziell dahingehend ist das etwas komisch, als dass immer noch fast nichts Konkretes bekannt ist zu den Klingonen. Irgendwie fürchte ich, dass das Ganze ein ähnlicher Start wie bei AoC wird.