Star Trek Online Preview
Orbit ohne Zucker: Unser Raumschiff macht es sich zwischen einer Wüstenwelt und ihrem Asteroidengürtel bequem.
Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt Ihr in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Als das Entwicklungsstudio Perpetual Entertainment Anfang 2008 dicht machte, waren alle Sci-Fi-Fans bekümmert – arbeiteten die Designer doch an Star Trek Online, dem überfälligen MMO rund um Enterprise & Co. Doch kurz darauf wendete sich das Blatt: Star Trek Online (kurz: STO) wechselte in die erfahrenen Hände der Cryptic Studios, die bereits mit City of Heroes Erfahrung im MMO-Genre gesammelt haben. Auf einem Star-Trek-Fan-Treffen lobte selbst Leonard "Mr. Spock" Nimoy das Projekt ausdrücklich.
TaH pagh taHbe' - Auf Wunsch schlüpft Ihr in die Rolle eines Klingonen. Einer Diskussion über Shakespeare im Original steht so nichts mehr im Wege.
Krach mit Klingonen
STO spielt 29 Jahre nach Star Trek: Nemesis, dem eher durchwachsenen letzten Leinwandauftritt von Picard & Co. Im Jahr 2409 ist von den Friedensverträgen zwischen der Vereinten Föderation der Planeten und dem Klingonen-Imperium nichts mehr zu spüren: Beide Parteien versuchen, immer neue Völker auf ihre Seite zu ziehen, um dem Gegner militärisch und wirtschaftlich zuzusetzen. Alte Bekannte, wie die Bajoraner und Ferengi sind Föderationsmitglieder, während die Gorn und Nausicaaner mit den Klingonen paktieren.
"Ein idealer PvP-Nährboden", freut sich der Executive Producer Craig Zinkievich. "Ihr startet in STO als Mitglied der Sternenflotte oder der klingonischen Streitkräfte. Außerdem geht es in PvP- und sogar PvE-Kämpfen nicht nur gegen die feindliche Fraktion, sondern auch gegen eine uralte, mysteriöse Macht." Wie sieht es mit neutralen Gruppierungen wie Schmugglern oder Händlern aus? "Darüber haben wir in der Tat nachgedacht", antwortet Zinkievich. "Doch die bringen wir – wenn überhaupt – erst nach dem Start von STO."