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  • Star Citizen - gamescom Demo: Multi Crew-Demo als Weltpremiere

    Star Citizen - gamescom Demo: Multi Crew-Demo als Weltpremiere

    Chris Roberts empfing uns auf der gamescom 2015, um uns Star Citizen vorzuführen. Auf der Kölner Messe gewährte er uns Einblicke in das Social Hub, spielte das FPS-Modul vor und gab im Anschluss mit der Multi Crew-Demo sogar eine Weltpremiere. Unsere Eindrücke zum aktuellen Stand von Star Citizen lest ihr im nachfolgenden Vorschaubericht.

    Wer Chris Roberts im Gespräch eine Frage zu seinem Baby Star Citizen stellt, muss damit rechnen, eine ausufernde Antwort zu erhalten. Auf die Anzahl der im finalen Spiel insgesamt frei erkundbaren Städte angesprochen, holt Roberts tief Luft, ehe er mit der Vision von einer persistenten Spielwelt beginnt. Dann spannt er einen Bogen zur CryEngine und den technischen Hürden, nur um nach einer gefühlt 10 Minuten langen Rede bei den ulkigen Tanzanimationen anzukommen.

    Roberts Leidenschaft für das Mammutprojekt ist ihm jedenfalls während des Treffens auf der gamescom 2015 nicht nur anzumerken, sie reißt einen sogar mit. Und sie lässt uns die regelmäßigen Abstürze während der Demonstration und die damit verbundenen Unterbrechungen nebensächlich erscheinen. Gleich drei verschiedene Komponenten von Star Citizen hat uns Roberts präsentiert: das Social Hub, das FPS-Modul und Multi Crew. Letzteres gab es vorher nie zuvor zu sehen!

    Star Citizen: Willkommen im Social Hub

          

    Star Citizen - gamescom Demo: Multi Crew-Demo als Weltpremiere Quelle: Cloud Imperium Games Das Adjektiv "riesengroß" wäre vermutlich untertrieben, um den Umfang von Star Citizen zu beschreiben. Hunderte von Planeten sollen im fertigen Weltraum-Epos erkundbar sein. Und auf einigen befinden sich Städte, die als Treffpunkt für Piraten, Händler und sonstige Berufsgruppen dienen. Roberts begann seinen Rundgang durch eine futuristische Metropole mit gigantischen Wolkenkratzern, aber Slum-ähnlichen Gebäuden. Als Inspiration für den Look diente Ridley Scotts Sci-Fi-Meisterwerk Blade Runner, erklärte uns Roberts.

    In der Stadt selbst gibt's allerhand Shops: Vom Klamottengeschäft über einen Waffenladen bis zur Handelsstation für Raumschiffe reicht die Palette. Soweit die Theorie, denn noch hat Roberts Team kein Shop-System in Star Citizen integriert. Und das wird sich bis zur geplanten Erstveröffentlichung des Social Hub-Moduls irgendwann im September 2015 nicht ändern. Immerhin: Zeigen konnte uns Roberts schon mal eine Bar. Hier soll man nicht nur ordentlich über den Durst trinken können, sondern auch Mission annehmen und mit Gleichgesinnten Abenteuer planen können. Während der Demonstration war das Etablissement jedoch verwaist.

    Star Citizen: Social Hub, Multi-Crew und mehr - alle neuen Infos im Video-Fazit

          
    11:18
    Star Citizen: Social Hub, Multi-Crew und mehr - alle neuen Infos im Video-Fazit

    Star Citizen - Multi-Crew-Video von der gamescom 2015

          
    13:17
    Star Citizen - Atemberaubende Multi-Crew-Präsentation von der Gamescom im Video

    Star Citizen goes FPS

          

    Star Citizen - gamescom Demo: Multi Crew-Demo als Weltpremiere Quelle: Cloud Imperium Games Im Anschluss hat Roberts eine Demo des FPS-Moduls für Star Citizen geladen. Auch diese Komponente erweckte auf uns den Eindruck von einem frühen Entwicklungsstadium. Roberts lieferte sich mit vier Mitspielern im Präsentationsraum ein kleines Duell. Dabei verwies er regelmäßig auf das Skelett-basierte Animationssystem, das sämtliche Bewegungen der Spielfigur authentisch wiedergibt. So benötigt das Ausrichten der Waffe nach einem Sprint eine gewisse Zeit. Auch das Seitwärtslaufen beeinflusst die Präzision mitunter enorm. In der Vorabversion des FPS-Moduls war davon noch wenig zu sehen, aber Roberts gab echten Körpereinsatz und erklärte das System am eigenen Beispiel.

    Dass Star Citizen in einem persistenten Universum spielt, wirkt sich laut Roberts auch auf das Gameplay im FPS-Part aus. Vollautomatischer Respawn nach dem Ableben sei vor diesem Hintergrund betrachtet nämlich komisch. Deshalb soll im fertigen Spiel das Wiederbeleben nur durch Teamkollegen möglich sein. Von dem bereits angekündigten Trefferzonensystem war übrigens nicht zu sehen, aber Roberts versprach, dass Schaden an bestimmten Körperteilen des Avatars unmittelbar auswirkt. Bekommt euer Arm etwa zu viele Treffer ab, werdet ihr beispielsweise nicht mehr richtig zielen können.

    Star Citizen - gamescom Demo: Multi Crew-Demo als Weltpremiere Quelle: Cloud Imperium Games Auch das Deckungssystem funktionierte während der Demo von Star Citizen noch nicht richtig. Laut Roberts habe das Team noch nicht alle Objekte in der Spielwelt als potenzielle Deckungsmöglichkeit freigeschaltet. Auf die Frage, ob es in den späteren FPS-Karten Power-ups geben wird, demonstrierte Roberts verschiedene Granaten und zeigte im Anschluss eine Art Holo-Schild. Dieses Gadget lässt sich vor dem eigenen Charakter platzieren und schützt einen vor frontalen Treffern. Aktuell ist das FPS-Modul übrigens auch optional in Third-Person-Perspektive spielbar. Dann hat man allerdings kein Fadenkreuz. Roberts will Spieler auf diese Weise gewissermaßen zwingen, in die Ego-Perspektive zu wechseln.

    Star Citizen: Mit der ganzen Crew auf Abenteuerfahrt

          

    Das Beste hielt sich Roberts für den Schluss auf. Bisher zeigte Cloud Imperium Games ausschließlich kleine Ausschnitte des ganzen Universums. Die Weltraum-Schlachten in Arena Commander finden beispielsweise auf einem überschaubaren Gebiet statt. Das soll sich noch in diesem Jahr ändern, wenn Arena Commander 2.0 für Backer zum Download angeboten wird. Spieler sollen in Star Citizen erstmals einen Eindruck von dem persistenten Universum erhalten, das sich unzählige Planeten und Galaxien erstreckt. Als Roberts in diesem Zusammenhang die Multi-Crew-Demo anwirft, meint man, ein Glänzen in seinen Augen sehen zu können.

    Star Citizen - gamescom Demo: Multi Crew-Demo als Weltpremiere Quelle: Cloud Imperium Games Wir finden uns auf einer Raumstation im Orbit um einen gewaltigen Mond wieder. Mit vier Mitspielern verabredet er sich auf einen Ausflug zu einem Asteroidenfeld. Das Quartett begibt sich an Bord eines Raumgleiters. Roberts setzt sich ins Cockpit und hebt ab, während sich die Gäste an Bord ohne Einschränkungen bewegen können - davon konnten wir uns beim Blick auf die Bildschirme der Mitspieler überzeugen. Ladezeiten oder sonstige Unterbrechungen beim Laden und Starten gibt es nicht, alles läuft in Echtzeit.
    Möglich macht das eine Zonen-basierte Steaming-Technologie. Die Entwickler von Star Citizen haben die CryEngine entsprechend modifiziert, erklärt Roberts. Schnell erklärt: Die Spielwelt besteht quasi aus sehr vielen unterteilten Zonen und die Engine weiß stets im Vorfeld, welche Daten geladen werden müssen. Nach einem kurzen Exkurs tritt Roberts zum Hypersprung an und bringt uns binnen wenigen Sekunden zum eingangs erwähnten Asteroidenfeld. Im normalen Raumschifftempo würde die Reise rund zwei Stunden dauern, kommentiert Roberts.

    Star Citizen - gamescom Demo: Multi Crew-Demo als Weltpremiere Im Asteroidenfeld hat das Entwicklerstudio zu Demo-Zwecken eine verlassene Fregatte platziert, die allerdings noch funktionsunfähig ist. Roberts bleibt circa 200 Meter Luftlinie davor stehen und verlässt mit der gesamten Besatzung das Schiff. In der Schwerelosigkeit bewegt sich die Gruppe zur Fregatte, um schließlich über eine Luftschleuse in den Kahn einzudringen. Dort wird zunächst die Schwerelosigkeit deaktiviert und der Druckausgleich hergestellt, um sich wie auf Mutter Erde fortbewegen zu können. Anschließend wird über ein Panel im Technikdeck der Strom angeschaltet. Dass das Ganze in Echtzeit (ohne irgendwelche Unterbrechungen) geschieht und prinzipiell von jedem Punkt im Weltraum aus möglich sein soll, hat uns ziemlich beeindruckt. Zeit zum Staunen gibt es während der Demo nicht, denn Roberts zeigt schon wieder etwas Neues. Auf der größeren Fregatte gibt's für die Mannschaft mehr zu tun. Ein Spieler setzt sich etwa an den Geschützturm, die anderen checken die Systeme und Roberts fliegt uns schlussendlich zurück zum Ausgangspunkt unserer Reise, der Weltraumstation.

    Star Citizen - unser Fazit von der gamescom

          

    Seit der Ankündigung von Star Citizen blicke ich skeptisch auf das Projekt. Auf der gamescom 2015 hatte ich schließlich das Vergnügen, Chris Roberts beim Spielen über die Schulter zu schauen. Und meine Skepsis bestätigte sich zunächst: Weder das Social Hub, noch das FPS-Modul sahen bei der Demonstration wirklich rund aus. Viele Spielelemente fehlten noch und funktionierten nicht richtig, dabei steht noch in diesem Jahr der Release beider Module an! Man könnte meinen, Roberts baut Luftschlösser. Und dann zaubert Roberts mit der Multi-Crew-Demo plötzlich etwas hervor, dass mich ein klein wenig zum Staunen gebracht hat und die Sorgen zumindest für einen Augenblick vergessen ließ. Ich freu mich jedenfalls schon darauf, mit meiner Crew eigene Abenteuer zu erleben und eigene Geschichten zu schreiben.
    /Max Falkenstern

    00:55
    Star Citizen: Video zeigt verbesserte Beleuchtungseffekte im FPS-Modul
  • Star Citizen
    Star Citizen
    Publisher
    Cloud Imperium Games
    Developer
    Cloud Imperium Games
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von ZAM
    Man muss bedenken, es ist eine Alpha, aber mal als Beispiel: CPU: i5-2500K a 4 x 4,2GHZ OC RAM: 12 GB DDR 1333 GPU:…
    Von Tele
    Wie schauts den mit der Performance aus? Würde Eigentlich auch gerne Backen aber bei der Größe und Grafik bin ich der…
    Von Sanderal
    Was die Herren die immer wieder sagen "das wird nie fertig" oder "wann kommts denn? in 100 Jahren?" immer wieder…

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    • Max Falkenstern Google+
      08.08.2015 11:32 Uhr
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      Tele
      am 10. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Wie schauts den mit der Performance aus? Würde Eigentlich auch gerne Backen aber bei der Größe und Grafik bin ich der Meinung das da schon ne High End Maschine her muss oder?
      ZAM
      am 10. August 2015
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Man muss bedenken, es ist eine Alpha, aber mal als Beispiel:

      CPU: i5-2500K a 4 x 4,2GHZ OC
      RAM: 12 GB DDR 1333
      GPU: 7970 HD GHZ Edition 3GB VRAM, vergleichbar mit einer 280X - letzte Treiber
      Spiel auf SSD

      Aktuell im Arena Commander, reine Flugtraining-Missionen
      - Unterirdische Ladezeiten zum jeweiligen Spielemodus (bis 45 Sekunden).
      - Performance bei schwankend 10 - 30 FPS mit häufigen Rucklern.

      In einer früheren Version war es flüssiger, da waren aber auch weniger Elemente im Spiel vorhanden.

      Ich werde aufrüsten
      Arkanoss
      am 09. August 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      @miggu... wo ist es denn eine verarsche? erläutere doch bitte deine aussage... und spaß werd ich haben, hab ich ja jetzt schon, hab für das geld schon einiges bekommen (zb, Schiffsnachbau als großmodel) un das kann man nicht überall bekommen, allein dafür hat es sich schon gelohnt. und das was man schon "spielen" kann ist auch top, und sogar oculus fähig .. ich weiß also nicht woher du deine aussage nimmst...
      Elathar
      am 08. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Hype.. und release genauso wie duke nukem forever.. bestimmt warten wir noch mind. 6 jahre drauf.
      Sanderal
      am 09. August 2015
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      Was die Herren die immer wieder sagen "das wird nie fertig" oder "wann kommts denn? in 100 Jahren?" immer wieder vergessen (um nicht zu sagen ignorieren) ist das die Durchschnittliche Entwicklung eines NEUEN AAA Games 5 Jahre dauert (wir sind atm in Jahr 3) und der Durchschnitts Publisher vor Jahr 4 keine Bilder, geschweige denn Videos zeiht, wenn er es vermeiden kann.

      Und nein CoD oder Assasins Creed Zählt nicht als Gegenbeispiel, dank massivem Assert Recyling.

      Ja, es ist weit von fertig und das sieht man, aber das ist bei einer so offenen Entwicklung auch kein Wunder.

      Das einzige was mich als Backer und Einwohner eines kleinen Dorfes stört sind die regelmässigen 20+GB Patches der Pre-Alpha, 3k Leitungen in 2015 sucken
      miggu
      am 09. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      @Ark
      Krass das man Leute noch so verarschen kann. Viel Spass bei deinem super Spiel xD
      Arkanoss
      am 09. August 2015
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      du hast einfach keine geduld und vertauen..... Dieses "Mamut-Projekt" ist das was ich noch unter Visionär verstehe. ich habe mittlerweile eineige €uronen im 4 stelligen bereich investiert und bekomme täglich feeback un entickler einblicke per email. und in 1 monat fahre ich nach frankfurt zur eutschen entwickler centrum von RSI... ich habe sowas von vertrauen in die jungs(und ein paar damen)das ich lieber geld darein stecke als in ein 0815 spiel oder 1xxxxxxsten cod teil der immer gleich ist... und selbst Elite hat mich nicht so euphorisiert wie star citizen... Ich bin davon überzeugt wenn man den Entwicklern etwas vertrauen schenkt und ihnen genug zeit gibt und hinter ihnen steht statt dagegen, dann wird das auch was. Man sieht es ja an diesem Doil oder wie der hieß, hat erst gelddinvestiert um aufmerksamkeit zu bekommen und redet dann nur halbwahrheiten und fälschungen raus um für sich zu werben... und was hats gebracht? 0... er bekam sein geld zurück und die schmach auch, denn sein "ach so groß" angepriesenes spiel ist unfertiger als Mincraft vor 100 jahren... also geb dem eine chance... bevor man über Betrug spricht. also ich freu mich witerhin darauf und fieber ewig mit.. so bis die tage .. wirsing..
      Gonzo333
      am 08. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Das Fazit fällt aber etwas dünn aus
      DirkGooding
      am 08. August 2015
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Das Fazit hatte die Maus gefressen, jetzt ist es wieder da
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Star Citizen
Star Citizen: gamescom: Multi Crew-Demo als Weltpremiere
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http://www.buffed.de/Star-Citizen-Spiel-3481/News/Star-Citizen-gamescom-Multi-Crew-Demo-Weltpremiere-1167388/
08.08.2015
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