• buffed.de
  • WoW-Datenbank
  • Hearthstone-DB
Games World
Login Registrieren
    Login Registrieren
    • buffed.de
    • WoW-Datenbank
    • Hearthstone-DB
    Login Registrieren
    • buffed.de
    • WoW-Datenbank
    • Hearthstone-DB
  • Online-Rollenspiele: Ist der soziale Kit in einem MMO wichtiger als das Gameplay?
    Quelle: Blizzard

    Online-Rollenspiele: Ist der soziale Kit in einem MMO wichtiger als das Gameplay?

    Warum bleiben wir einem Online-Rollenspiel jahrelang treu? Liegt es daran, dass es das geilste MMORPG auf dem Markt ist? Weil wir so eng mit der Gilde und unseren Kumpels verbunden sind? Oder muss beides passen: das soziale Umfeld UND die Qualität des Spiels?

    Wenn ich heute auf meine Online-Rollenspiel-Vergangenheit zurückblicke, wird mir eines schnell klar: Ohne meine Freunde wäre ich diesem Genre wohl nie verfallen. Tatsächlich war mein Ersteindruck von MMORGs sogar ein eher negativer. Ein Kumpel zeigte mir seinen Lieblingsort in Dark Age of Camelot, um stundenlang die immer gleichen Monster umzuhauen. Alleine die Anreise dauerte mehrere Minuten, sehr langweilige Minuten wohlgemerkt. Ich war mir sicher: So etwas wird dir niemals Spaß machen, lass es also!

    Als dann World of Warcraft erschien, war ich zwar vorsichtig neugierig - weil ich die Strategiespiele geliebt habe -, doch auf den Hype-Train wollte ich erst einmal nicht aufspringen. Angefangen habe ich letztlich nur, weil mir diverse Freunde ihre Gäste-Zugänge zugesteckt haben. Wer soll da lange widerstehen? Doch auch in WoW wollte der Funke nicht sofort überspringen. Das virtuelle Azeroth aus der Schulterperspektive erkunden zu dürfen, fand ich zwar klasse, doch in Sachen Quest-Design und Geschichte konnte der Blizzard-Titel nicht mit Gothic oder Star Wars: Knights of the Old Republic mithalten. Ganz im Gegenteil: Ich fand das Questen in WoW schnell langweilig und zäh, spätestens ab Stufe 30 hatte ich schlicht keinen Bock mehr.

    Alles ist besser mit Freunden, auch MMORPGs

    Dass ich dennoch irgendwann die Maximalstufe erreicht habe und WoW seit mittlerweile über elf Jahren spiele, hab ich einem befreundeten Pärchen zu verdanken, das mit mir gemeinsam neu angefangen und mich vom ersten bis zum letzten Level bei Laune gehalten hat. Zu Dritt sausten wir nicht nur im Eiltempo durch die Gebiete, die Missionen machten auch deutlich mehr Spaß.
    Dank seiner Gilde und Freunde hatte Karsten von Classic bis WotLK seine schönste Zeit in World of Warcraft oder einem anderen Online-Rollenspiel. Dank seiner Gilde und Freunde hatte Karsten von Classic bis WotLK seine schönste Zeit in World of Warcraft oder einem anderen Online-Rollenspiel. Quelle: buffed In den Jahren danach war mein WoW-Alltag durch meine Freunde, Mitspieler und Gildenkollegen geprägt. Als Teil einer PvP-Stammgruppe begleitete ich ein halbes Dutzend Oberste Kriegsfürsten auf ihrem Weg zu Rang 14. Danach landete ich in der Gilde Godmode, die in Azeroth lange Zeit mein Zuhause sein sollte. Mit ihr meisterte ich meine ersten Schritte im Geschmolzenen Kern und viele weitere Herausforderungen, deren Aufzählung an dieser Stelle den Rahmen sprengen würde.

    Nur so viel: Wir etablierten uns, jagten über mehrere Erweiterungen hinweg die anderen Progress-Gilden auf dem Server, veranstalteten Gildentreffen und saßen jeden Tag stundenlang im TS und quatschen über Gott und die Welt. Die Zeit verging wie im Flug, nie hatte ich mehr Spaß in einem Online-Rollenspiel.

    Besseres WoW, weniger Spaß

    In den letzten Jahren hat sich viel in WoW getan, größtenteils zum Guten wie ich finde. Das Leveln geht fluffiger von der Hand und macht mir mittlerweile auch alleine Spaß. Die Geschichten werden unterhaltsamer präsentiert, die Quests fallen abwechslungsreicher aus und die unzähligen Komfortverbesserungen erleichtern mir den Heldenalltag. Ganz objektiv würde ich wohl sogar soweit gehen und Mists of Pandaria als beste WoW-Erweiterung aller Zeiten einstufen, einfach weil das asiatisch angehauchte Add-on für Gelegenheitsspieler und Profis die beste Balance an Inhalten geboten hat.

    Subjektiv hatte ich jedoch von Classic bis WotLK den meisten Spaß in WoW, obwohl das Blizzard-MMORPG in dieser Zeit Macken besaß, die ich heute nur schwer ertragen könnte. Der Grund für diesen Widerspruch findet sich in der Mitte wieder: Mit WoW: Cataclysm hat sich meine Gilde zerschlagen, viele Freunde spielen WoW nur noch sporadisch oder gar nicht mehr. Auf Pandaria und Draenor war ich meist alleine oder mit meinen Kollegen aus der Redaktion unterwegs. Nico, Tanja und Co. habe ich zwar total lieb, doch ist es noch mal was anderes, ob man für den Job unterwegs ist oder privat mit seinen Kumpels abhängt und einfach macht, wozu man Lust hat.

    Qualität alleine reicht in MMOs nicht

    Neben WoW habe ich in den letzten Jahren noch viele weitere Online-Rollenspiele gespielt. Manche für die Arbeit, andere aus privatem Interesse. Derart gefesselt wie WoW während der Classic- bis WotLK-Ära hat mich davon jedoch keines. Und ich bin mir sicher: Das lag weniger an der Qualität der Spiele als vielmehr daran, dass ich hier nicht eine derart intensive Beziehung mit meinem sozialen Umfeld aufbauen konnte.
    In Eorzea treibt sich Karsten meist als einsamer Wolf herum. Das macht Spaß, doch die alte MMO-Faszination will nicht aufkommen. In Eorzea treibt sich Karsten meist als einsamer Wolf herum. Das macht Spaß, doch die alte MMO-Faszination will nicht aufkommen. Quelle: buffed Warhammer Online fand ich zum Beispiel richtig gut, doch konnte ich schlecht gleichzeitig in WoW und in WAR jeden Tag online sein - spätestens mit dem Release von WotLK hatte das Mythic-MMORPG dann verloren. Seit einigen Jahren bin ich zudem ein großer Fan von Final Fantasy 14, in Punkto Qualität hat die aktuelle Erweiterung Heavensward sogar mehr zu bieten als Warlords of Draenor. Dass ich dennoch nur sporadisch online bin und in meiner Freizeit auch mal andere Titel im Laufwerk landen, liegt vor allem daran, dass mir hier die soziale Bindung fehlt. Ich finde zwar immer wieder Anschluss an eine neue Gesellschaft, doch sobald ich mal wieder ein paar Wochen keine Zeit habe, Eorzea einen Besuch abzustatten - was aufgrund der Arbeit und meiner Familie häufig passiert -, werde ich auch schon in hohem Bogen aus der Gilde befördert.

    Kein WoW 2.0 in Sicht

    Warum ich dennoch weiterhin Online-Rollenspiele zocke? Nun, zum einen natürlich, weil die persistenten Online-Welten auch heute noch ihren ganz eigenen Reiz ausüben. In einem Witcher 3 oder Dragon Age kann ich mich eben nicht mit einer Gruppe aus Spielern knackigen Raid-Herausforderungen stellen, mit meiner Lady ein paar Stunden gemeinsam leveln oder die Unterhaltungen im Chat verfolgen.

    Zum anderen habe ich das Glück, dass viele moderne MMORPGs auch einsamen Wölfen mit vergleichsweise wenig Zeit viel Spaß machen können. In The Elder Scrolls Online oder Star Wars: The Old Republic bin ich sogar lieber alleine unterwegs, um den Dialogen lauschen und die Geschichten genießen zu können. Und ja, es macht mir auch Laune, mich in Solo-Herausforderungen wie die Kampfgilde (WoW) oder die Mahlstrom-Arena (TESO) zu stürzen.
    Wem die Zeit fehlt, um soziale Kontakte in Online-Rollenspielen zu pflegen und zu hegen, der ist heutzutage gut mit Genre-Vertretern wie The Elder Scrolls Online bedient. Wem die Zeit fehlt, um soziale Kontakte in Online-Rollenspielen zu pflegen und zu hegen, der ist heutzutage gut mit Genre-Vertretern wie The Elder Scrolls Online bedient. Quelle: buffed Doch ich mache mir auch nichts vor: Die Faszination meiner ersten WoW-Jahre werde ich nie wieder, auch nicht im nächsten WoW-Killer, erleben, allein, weil ich nie wieder ein derart großartiges soziales Umfeld in einem MMO aufbauen werden kann. Denn dafür muss man Zeit investieren, Zeit, die ich damals hatte, heute jedoch nicht mehr.

    Ist der soziale Kit in einem MMO wichtiger als das Gameplay? Ihr seid gefragt!

    Für mich ist der soziale Kit ist in einem MMO also wichtiger als das Gameplay. Doch wie sieht es bei euch aus? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht wie ich? Habt ihr vielleicht sogar schon mittelprächtige oder sogar schlechte Online-Rollenspiele gespielt, einfach, weil dort eure Kumpels unterwegs waren? Wie wichtig ist eurer Meinung nach das soziale Umfeld in einem MMORPG für die Faszination, die so ein Titel ausüben kann? Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen.

    Mehr MMO- oder MMORPG-Specials gibt es hier: MMO-Marktübersicht 2016: Das sind die aktuell heißesten Online-Rollenspiele (1) 38

    Die besten MMORPG des Jahres 2016/2017 - alle Spiele in der Marktübersicht!

      Welche MMORPG sind es wert, dass ihr euren Festplattenplatz dafür hergebt? Welche können wir empfehlen? Unsere Marktübersicht sagt es euch!
    Warhammer Online, SWG, Vanguard, Nostalrius: Die letzten Momente vor dem Aus (1) 17

    Warhammer Online, SWG, Vanguard, Nostalrius: Die letzten Momente vor dem Aus

      Verratet uns, ob ihr schon mal ein Online-Rollenspiel auf seinen letzten Metern bis zum Server-Aus begleitet habt und wie ihr die finalen Momente erlebt habt.
    Zam und Star Wars: Galaxies - das ist einfach eine Herzensangelegenheit. 95

    Online-Rollenspiele: Nennt uns eure Top 3 der besten MMORPGs aller Zeiten

      Das Genre der Online-Rollenspiele in 20 Jahren jede Menge großartiger Perlen hervorgebracht. Doch welche MMORPGs haben euch besonders gut gefallen?
    • creep
      12.05.2016 15:40 Uhr
      Autor
      Jetzt ist Deine Meinung gefragt: Hier kannst Du Deinen Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
      Dein Kommentar
      Bitte logge Dich ein, um einen Kommentar zu verfassen.

      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      Mayestic
      am 21. November 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Für mich gehts in MMOs um die Gilde, zumindest war das mal so.
      Mit einem eingeschweißtem Team machten Raids auch noch Spaß, es wurde jeder mitgenommen egal wie schlecht er war, wir brauchten kein DKP denn wir wussten wer es am ehesten nötig hatte.

      Seitdem das nicht mehr so ist machen mir Raid keinen Spaß mehr. Anfangs zwar schon, man wurde genötigt in die Raidgilde einzutreten. Ausserhalb der Raidzeiten war die Gilde meistens tot nur kurz vor den Raids kamen sie online und es war bissle Leben im Chat.

      Heute hab ich zwar ne Gilde aber da ich nicht raide ist der Kontakt etwas schwierig, man hat halt wenig gemeinsam, man findet Gesprächsthemen nur begrenzt interessant wenn es nur um Raids geht.

      Was die Community angeht muss ich sagen ist es bei mir ziemlich steril geworden. Wo man früher wenigstens noch angemotzt wurde weil man jemandem mal nen Strich durch die Rechnung gemacht hat kommt heute kein sterbens Wörtchen mehr. Da flüstert dich keiner mehr an was er von dir hält und woher er deine Mutter kennt, da kommt gar nix mehr. In den Hauptstädten sind oftmals Leute die Fragen haben und als Antwort kommt oft nur " Frag Google ".
      Kann man also drauf verzichten und einfach abschalten.

      Heute spiele ich meistens für mich alleine und ich nehme an so geht es vielen. WQs sind okay, es müssten nur alle questrelevanten Gegner für beide Seiten also Horde und Allianz zählen. Wenn man mal auf nem Server gespielt hat wo gefühlt 95% Vertreter der anderen Fraktion rumlaufen, da können WQs auch schon mal richtig viel Zeit fressen.
      LFR finde ich auch okay, brainafk einmal durchrennen und danach nie wieder bzw nur wegen Quests. Der Loot ist meist uninteressant und schlechter als der von WQs bis auf ein paar Trinkets evtl. Zumindest bei mir.

      Ansonsten um mal die eigentliche Frage korrekt zu beantworten. Ja, Gemeinsschaft war mir immer wichtiger als Spielinhalte. Ich hab mich oft dabei erwischt noch immer ein aktives Abo bei einem Spiel zu haben wenn ich gut mit den Leuten konnte, ich hab lange Zeit nur geraidet und sonst nichts im Spiel gemacht, heißt ich war nur 2x die Woche für 3-5 Stunden online und sonst hab ich andere Spiele gespielt oder pausiert.
      Blueeye52
      am 13. Mai 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Ich schlage dieses Thema auf und denke es geht um Rollenspiele, dabei geht es wieder mal um WoW. Schade, da bin ich raus.
      Ogil
      am 13. Mai 2016
      Moderator
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Ich finde auch, dass beides wichtig ist: Das Spiel selbst und die Community, welche einem im Spiel begegnet. Wenn einer dieser Aspekte nicht passt, faellt es mir schwer mich regelmaessig einzuloggen. Juengstes Beispiel ist da fuer mich BDO. Nettes Spiel - aber die Community ist sowas was von toxic (mit nationalistischen und rassistischen Aeusserungen im Chat - die auch nicht geahndet werden), dass ich wirklich wenig Lust habe meine Zeit da zu verbringen. Bei GW2 zum Beispiel hab ich sowas nie erlebt.

      PS: Es heisst "sozialer Kitt" - das kommt von der Spachtelmasse die die Gemeinschaft zusammenhaelt und ist kein Freunde-Bausatz

      Zaepfle
      am 12. Mai 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Wenn du mal ne Gilde auf Shiva suchst die dich nicht nach 2- ** Wochen raushaut kannst mal bei uns vorbeischauen :d
      Seangral
      am 12. Mai 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Dein Werdegang gleicht meinem in vielen Dingen. Ich bin auch zögerlich 2015 zu WoW gekommen. Classic war eine tolle Zeit. Die erste Hälfte fröhlich naiv quer durch die Botanik gespielt und in der 2ten Hälfte flügge geworden und semiprofessionell den Endcontent gesichtet.
      Bis WotLK war mir die soziale Komponente auch sehr wichtig. Aber schon zu Ende BC haben alle mir wichtigen Leute, mit denen ich begonnen habe, auch RL Freunde, mit WoW aufgehört. Ich versuchte die alte Zeit in WotLK zu wiederholen, aber es war ein Desaster. In diesem Addon hab ich die Community hassen gelernt. Lug, Betrug, Mobbing, elitäres Gesabbere von grenzdebilen Raidern. Tja ich war selbst einer von ihnen und hab erst spät erkannt, wie einen so ein Spiel verändern kann. Ja ich hatte wohl Pech, gibt da draussen sicher viele tolle Spieler. Als es mir wichtig war hab ich nur keine gefunden.

      Somit hab ich seit Cata nur noch Solo gespielt und mich dran gewöhnt. Ja mir ist jetzt Gameplay weitaus wichtiger als der soziale Kit in einem MMO. So kann ich meine Zeit selbst einteilen und spiele die Inhalte, die ich mag.
      Den sozialen Kit erhalte ich im RL. Da keiner meiner Freunde mehr MMOs spielt, trenne ich hier leicht Game und RL. Letztendlich bin ich sehr zufrieden damit.
      Numetalfan
      am 12. Mai 2016
      Kommentar wurde 4x gebufft
      Melden
      Da die Spiele alle recht ähnlich sind, ist es natürlich sehr wichtig, dass soziale Kontakte bestehen.
      Alle erinnern sich am positivsten über das Spiel mit den höchsten und besten sozialen Kontakten.

      Wo enstehen aber soziale Kontakte am ehesten? hier meine Theorie:

      Offensichtlich gibt es auch einen statistischen Zusammenhang zwischen der Schwierigkeit des Spiels und der Anzahl der sozialen Kontakte. Deswegen auch das Geschimpfe über das heutige WOW (zu leicht, community nicht mehr wie früher) und (übertiebene) Lobpreisungen von classic WOW (alles schwer, tolle community).

      Klar: zu Zeiten als WOW rauskam, war man zwingend auf Mitspieler angewiesen:
      - Skillbäume kompliziert, Tipps und Erfahrungwerte anderer waren sehr wertvoll
      - quests teilweise alleine kaum machbar
      - Instanzen&co mit randoms so ne Sache, lieber mit Leuten, die man kennt
      - guter Rüstungsloot in der Levelphase spärlich, Herstellberufe waren wichtig, Leute zu kennen, die einen solchen haben, noch wichtiger
      - Gold war knapp, Materialien und Gegenstände sehr teuer. Wohl dem, der von einer großen Gilde profitierte (Gildenchat: hab das was Grünes gefunden, braucht das wer?...)
      - Im Endcontent waren Verzauberungen, Tränke, Rüstungssets etc. unverzichtbar, auch hier war es gut Leute zu kennen, die diese Berufe hatten.
      Und ohne Kontakte und Gilde waren die großen Raids nicht denkbar, Random war das kaum machbar. Einer von 40 unaufmerksam, afk usw. = wipe

      D.h. Weil es schwierig war, das alte WOW, war man auf einander angewiesen => Soziale Komponente = hohe Bedeutung. Weil WOW leichter wurde, konnte man mehr Solo oder random machen, Gilden brachen auseinander, Kontakte verloren sich. Weil man zwangsweise immer reicher wurde und man sich alles im AH kaufen konnte, sprach man kaum noch miteinander, man suchte keine Leute mehr, die einem was herstellten, die man auf die Freundesliste nahm, mit denen man zusammen spielte etc.

      Meine These: macht die MMOs schwerer und mehr "sozialer KIT" entsteht
      Rudi TD
      am 12. Mai 2016
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Sozialer Kit oder sozialer Zwang......es ist schön, wenn es Inhalte gibt, die nur für Gruppenkontent vorgesehen sind. Aber bitte nicht zwingend "


      Unsere Welt würde ohne Zwang nicht funktionieren. Der Mensch verlässt nur ungern seine Komfortzone. Entweder es ist Solo-Content, oder es ist Gruppen-Content. Beides zusammen funktioniert nicht. Da widersprichst du dir übrigens selbst ("Nur für Gruppen. Aber nicht zwingend"). Im Endeffekt geht die Masse immer den Weg des geringsten Widerstands.

      Nun sind MMO aber ganz klar auf die soziale Interaktion mit anderen ausgelegt. Warum also sollte ein MMO also vollständig solofähig sein? Die Quests und die Inszenierung sind, verglichen mit Singleplayer-Spielen, absolut unterirdisch. Der Großteil ist 08/15 Standardkost. Und an entsprechenden guten Spielen herrscht auch kein Mangel.

      Also warum möchte man unbedingt ein MMO spielen, wenn man es gar nicht wegen dem "MMO" spielt?

      Serafyn
      am 12. Mai 2016
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Sozialer Kit oder sozialer Zwang......es ist schön, wenn es Inhalte gibt, die nur für Gruppenkontent vorgesehen sind. Aber bitte nicht zwingend
      Keupi
      am 12. Mai 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Sehr gut beschrieben und ichbin vollkommen deiner Meinung ! ^^
      max85
      am 12. Mai 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Lustigerweise war meine schönste WoW Zeit auch von Classic bis WotLK, und das war genau die Zeit wo ich haufenweise Ingame Freunde und eine feste Gilde hatte. Manche haben mich jahrelang begleitet und sogar zwei Beziehungen sind daraus entstanden. Seit mitte Cata ziehe ich mehr oder weniger als einsamer Wolf umher, hier und da findet man zwar noch nette Leute aber die Kommunikation wie früher will einfach nicht mehr aufkommen.

      Das war aber auch die Zeit wo ich stundenlang, wenn nicht sogar nächtelang, im Teamspeak war und mich einfach nur unterhalten habe. Ich war einer der verrufenen "AFK Poser" nur das ich halt nicht angeben wollte, sondern im Teamspeak war.
      Nate6
      am 12. Mai 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Comminity ist gerade für ein MMO wichtig (immerhin heißt es ja MASSIVE MULTIPLAYER!) aber nicht nur die Leute zählen dazu sondern auch das Gamedesign. Spiele die auf Konkurrenz ausgelegt sind (z.b. WoW: Erze einem anderen Spieler wegernten) kann sich negativ auf die sich bildende community auslegen (oder noch besser: LOL, in der es in den niedrigen Ligen nur um das Gewinnen geht)

      Gutes Beispiel für eine hervorragende Community ist Guild Wars 2:
      https://www.reddit.com/r/Guildwars2/comments/4izhb9/amazing_experience_new_player/
      Egooz
      am 12. Mai 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ein soziales Miteinander in MMOGs, sei es in Gilden, RP- und Servercommunity etc. kann für mich erhebliche Schwächen im Gamedesign, Contentlöcher und ähnliches ausgleichen.
      Mir ist es fast wichtiger, dass eine Community vom Entwickler gefördert wird, als regelmäßige Contentdrops zu bekommen, welche zumindest in Themepark MMOGs selten wirklich lange unterhalten.


      Serafyn
      am 12. Mai 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Für mich ist in erster Linie die Atmosphäre in einem MMO wichtig. Ich möchte Pause vom RL, und wenn es einem MMO gelingt, mich entsprechend zu fesseln, erachte ich es für gut. DIe soziale Komponente ist für mich nicht ausschlaggebend. Ich mag es, wenn andere Spieler im Spiel unterwegs sind, man handelt, geht gemeinsam in Instanzen, ist Teil einer Gilde. Alles schön, aber nicht Grund Nr.1

      WoW ist es bisjetzt gelungen, mich bei der Stange zu halten. Menschen sind gekommen und wieder gegangen. Ich denke, ich wäre auch in weiteren 10 Jahren dabei *shrug*
  • Print / Abo
    Apps
    buffed 12/2016 PC Games MMore 01/2016 PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 XBG Games 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1195078
Special
Online-Rollenspiele: Ist der soziale Kit in einem MMO wichtiger als das Gameplay?
Warum bleiben wir einem Online-Rollenspiel jahrelang treu? Liegt es daran, dass es das geilste MMORPG auf dem Markt ist? Weil wir so eng mit der Gilde und unseren Kumpels verbunden sind? Oder muss beides passen: das soziale Umfeld UND die Qualität des Spiels?
http://www.buffed.de/Special-Thema-215651/Specials/Online-Rollenspiele-Gameplay-wichtiger-als-soziale-Kontakte-1195078/
12.05.2016
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2016/05/Final-Fantasy-14-_-Eorzea-buffed_b2teaser_169.jpg
online-rollenspiel
specials