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  • Free2Play-Report: Ein Bezahlmodell revolutioniert die Gaming-Branche
    Quelle: Riot Games

    Free2Play-Report: Ein Bezahlmodell revolutioniert die Gaming-Branche

    Free2Play - eine Bezeichnung, die manche Gamer auch heute noch das Weite suchen lässt. Aber auch ein Erfolgsmodell, das im Games-Bereich hohe Umsatzzahlen verspricht. In unserem großen Report beleuchten wir den Werdegang des Free2Play-Modells und blicken auf dessen Vor- und Nachteile - für Entwickler sowie Publisher, aber auch für uns Gamer.

    Vor kurzem erst haben wir über den MMO- und MOBA-Report 2016 des Marktforschungsunternehmens SuperData Research berichtet, der zeigt, wie erfolgreich Spiele mit einem Free2Play-Bezahlmodell derzeit sind. Das Unternehmen rechnet im gesamten Spielejahr 2016 mit einem Umsatz von 19,8 Milliarden US-Dollar, wobei unfassbare 17,13 Milliarden US-Dollar durch kostenlos verfügbare Games erwirtschaftet werden sollen. Die Spiele kosten nichts und generieren dennoch Rekordumsätze - wie kann das sein? Zumal "Free2Play" lange Zeit mit seinem schlechten Ruf zu kämpfen hatte und mit dem ebenso griffigen Schlagwort "Pay2Win" gleichgesetzt wurde.

    Im Folgenden wollen wir zu den Anfängen des Free2Play-Bezahlmodells zurückkehren und uns dessen Werdegang anschauen. Wir erklären, was das Modell eigentlich ausmacht und wie Unternehmen trotz des kostenlosen Zugangs Geld verdienen. Und zu guter Letzt beleuchten wir für euch die Vor- und Nachteile und verraten euch, welche Free2Play-Spiele wir 2016/2017 besonders empfehlen können.

    Was bedeutet Free2Play genau?

          

    Free2Play bedeutet "kostenlos spielbar", und wenn ein Game so ein Bezahlmodell besitzt, dürft ihr es ohne Kosten herunterladen, installieren und Free2Play-Report: Viele Free2Play-Spiele bieten optional ein monatliches Abo an, mit dem sich alle Einschränkungen auf einen Schlag aus dem Weg räumen lassen. Free2Play-Report: Viele Free2Play-Spiele bieten optional ein monatliches Abo an, mit dem sich alle Einschränkungen auf einen Schlag aus dem Weg räumen lassen. Quelle: Bioware spielen. Doch Vorsicht, der Begriff ist irreführend! Selten stehen sämtliche Inhalte solch eines Free2Play-Spiels kostenlos zur Verfügung. Mal bekommt ihr nur eine kleine Auswahl von Helden, mal wird euch der Zugang zu hochstufigen Herausforderungen verwehrt oder ihr müsst im Komfortbereich mit nervigen Einschränkungen leben, beispielsweise weil ihr den Chat nicht nutzen dürft oder euer Inventar extrem klein ausfällt. Alternativ werfen euch Free2Play-Titel zeitliche Knüppel in die Beine, die dafür sorgen, dass gewisse Vorgänge sehr lange dauern.

    Wenn ihr die Limitierungen aufheben oder die Wartezeiten minimieren wollt, steht der Besuch eines virtuellen Ingame-Shops an. Oder ihr schließt ein monatliches Abo ab und genießt als Premium-Kunde das vollständige Rundumwohlfühlpaket. In dem Fall fällt in der Branche auch häufig der Begriff "Freemium", der sich aus den Worten "Premium" und "Free" zusammensetzt. Nur dank solcher Angebote oder über die in das Spiel eingebaute Werbung ist es den Betreibern möglich, die Gehälter, Server-, Support- und Entwicklungskosten zu bezahlen und am Ende des Tages Gewinn einzufahren.

    So funktioniert Free2Play im Detail

          

    Die Strategie des Free2Play-Bezahlmodells funktioniert stark vereinfacht in zwei Stufen. Zuerst soll der kostenlose Zugang möglichst viele Gamer ins Spiel locken, danach werden dann gezielt Reizpunkte gesetzt, um sie in den Shop zu treiben. Oftmals werdet ihr dabei vor die Entscheidung gestellt, ob ihr viel Zeit oder etwas Geld investieren wollt, um ein Ziel zu erreichen - etwa während der Level-Phase, in der ihr für das Erledigen von Gegnern und Quests ohne entsprechende Stärkungen aus dem Shop nur wenige Erfahrungspunkte erhaltet. So ein Reizpunkt kann aber auch eine verschlossene Truhe mit möglicherweise wertvollen Beutestücken Free2Play-Report: Im MMO-Bereich generieren Free2Play-Titel weltweit den mit Abstand größten Umsatz. Free2Play-Report: Im MMO-Bereich generieren Free2Play-Titel weltweit den mit Abstand größten Umsatz. Quelle: SuperData Research sein. Für die erste Kiste gibt's den Schlüssel dann meist im Zuge eines Auftrags, damit ihr zumindest einmal das vorfreudige Kribbeln beim Öffnen erlebt. Truhen sackt ihr danach natürlich weiter ein, doch die zugehörigen Schlüssel bekommt ihr im Shop. Und weil das alleine noch nicht reicht, teilen euch einige Free2Play-Vertreter sogar regelmäßig mit, welche Schätze andere Spieler aus so einer verschlossenen Truhe herausgezogen haben. Gemein!

    Zu den Tricks der Betreiber gehört es auch, dass die Preise in so einem Shop nie in Euro oder Dollar angegeben werden. Stattdessen erfinden sie Spielwährungen wie Platinum, Diamanten oder Gold, damit ihr nicht auf den ersten Blick wisst, wie viel Geld euch das schicke neue Reittier, das Kostüm oder der nächste Schwung XP-Tränke kostet. In einigen Free2Play-Spielen könnt ihr euch diese Währung auch ingame verdienen, doch dauert das meist sehr lange. In anderen gibt es sogar eine Extra-Währung, die ihr euch auf euren Abenteuern verdient. Mit der könnt ihr dann zumindest einen Teil der Shop-Waren bezahlen.

    Auf der Jagd nach den Walen

          

    Wie wichtig eine möglichst große Reichweite bei einem Free2Play-Titel ist, wird klar, wenn man weiß, dass nur ein kleiner Teil der Spieler Geld in solch ein Spiel investiert. Im Jahr 2014 hat Forbes etwa berichtet, dass 50 Prozent der Umsätze von Free2Play-Mobile-Games von 0,15 Prozent der Spieler erzeugt wird. Diese "Big Whales" stecken teilweise absurd hohe Summen in ihren Lieblingstitel und bilden damit natürlich die Ausnahme von der Regel.

    Free2Play-Report: Clash of Clans ist einer der erfolgreichsten Free2Play-Titel fürs Handy aller Zeiten. Free2Play-Report: Clash of Clans ist einer der erfolgreichsten Free2Play-Titel fürs Handy aller Zeiten. Quelle: touchportal.de Doch wenn nur ein kleiner Teil der Gamer viel Geld in ein Free2Play-Spiel steckt, gilt es, möglichst viele dazu zu bewegen, den Download-Knopf zu drücken. Und danach ist es die Aufgabe des Unternehmens, jedem Spielertyp genau das Geld aus der Nase zu ziehen, das er bereit zu zahlen ist - Nicholas Lovell nennt das auf gamesbrief das "power-law"-Konzept. Dieses Konzept geht davon aus, dass nicht jeder Spieler gleich ist. Einige lieben ein Game, andere finden es nur okay. Die eine Gruppe investiert lieber Zeit, die andere lieber Geld. Manch einer gibt seine Scheine am liebsten für kosmetischen Krempel aus, anderen kaufen vor allen Dingen nützliche Dinge. Nur wenn ein Free2Play-System all diese Spielertypen bedient, rollt der Rubel.

    Free2Play - so fing alles an

          

    Die ersten Free2Play-Spiele tauchten mit Furcadia, RuneScape oder MapleStory um die Jahrtausendwende herum auf und hatten als Zielgruppen zuerst Casual-Gamer und Kinder im Blick. Doch obwohl bereits einige der ersten Titel extrem erfolgreich waren - RuneScape landete mit 200 Millionen registrierten Spielern als das größte Free-MMORPG im Guinness-Buch der Rekorde -, ahnte damals noch niemand, wie nachhaltig das neue Bezahlmodell die Branche beeinflussen würde.
    Free2Play-Report: Das MOBA League of Legends dominiert den Free2Play-Bereich seit Jahren - derzeit sollen 100 Millionen Spieler im Monat mindestens eine Partie LoL spielen. Free2Play-Report: Das MOBA League of Legends dominiert den Free2Play-Bereich seit Jahren - derzeit sollen 100 Millionen Spieler im Monat mindestens eine Partie LoL spielen. Quelle: buffed Einige Jahre später suchten beispielsweise zahlreiche Online-Rollenspiele, die eigentlich mit einem Abo-Modell gestartet waren, ihr Heil in der Free2Play-Flucht. Herr der Ringe Online, Age of Conan, Dungeons & Dragons Online, Star Trek Online, Star Wars: The Old Republic - die Liste ist lang und prominent besetzt.

    Parallel etablierten sich diverse spezialisierte Anbieter von kostenlosen Online-Spielen wie Bigpoint, Gameforge oder Zynga auf dem Markt, die mit Spielen wie FarmVille, Runes of Magic oder Farmerama beachtliche Erfolge erzielen konnte. Klar, dass spätestens jetzt auch die großen Publisher und Entwickler wie Electronic Arts, Valve und Bethesda einen Stück vom Free2Play-Kuchen abhaben wollten. In den späten 2000ern erschienen von den "Big Playern" etwa Free2Play-Titel wie Battlefield Heroes, Quake Live und Team Fortress 2. Dazu stieß 2009 dann ein MOBA aus dem Hause Riot Games, das den Games-Markt in Sachen Umsatz und Spielerzahlen trotz Free2Play-Bezahlmodell bis heute komplett dominieren soll: League of Legends.

    So erfolgreich ist Free2Play

          

    Wir haben es gerade angedeutet: Das fast sieben Jahre alte MOBA League of Legends ist auch im Jahr 2016 das Videospiel, das mit großem WoW Gold Free2Play-Report: Selbst ein dicker Brocken wie World of Warcraft, das neben dem Kaufpreis und dem monatlichen Abo auch noch einen Ingame-Shop besitzt, kommt nicht an die Umsatzzahlen eines League of Legends oder Crossfire ran. Quelle: Blizzard Abstand den meisten Umsatz macht. Laut dem MMO Report von SuperData Research soll Riot Games mit dem Spiel allein von Januar bis April 2016 582 Millionen US-Dollar verdient haben, auf Platz 2 folgt mit Crossfire (377 Millionen US-Dollar) ebenfalls ein Free2Play-Spiel, das sogar über neun Jahre auf dem Buckel hat. Pay2Play-Titel können da nur schwer mithalten, selbst der MMORPG-König World of Warcraft landet mit 198 Millionen US-Dollar Umsatz in besagtem Zeitraum "nur" auf Platz 4.

    Interessant sind auch die Zahlen vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (kurz BIU), die zeigen, wie viel Geld die Deutschen jedes Jahr für virtuelle Güter ausgeben - vor allem in Free2Play-Spielen. 2010 erzielte die Spielebranche nach Angaben der BIU in Deutschland mit virtuellen Gütern einen Umsatz von 137 Millionen Euro, ein Jahr später stieg dieser Wert auf 233 Millionen Euro. Auch in den Folgejahren konnte die Branche in diesem Bereich einen stetigen Zuwachs verzeichnen, im ersten Halbjahr 2016 soll der Umsatz sogar 317 Millionen Euro betragen haben.

    Auch die reinen Spielerzahlen von Free2Play-Spielen lesen sich nicht schlecht. So sollen derzeit 100 Millionen Spieler im Monat (!) mindestens eine Partie League of Legends spielen. Über so viele registrierte Nutzer kann sich auch World of Tanks, der Free-to-Play-Taktik-Shooter von Wargaming, freuen - wenn auch nicht pro Monat, sondern seit Release. Ist aber ebenfalls beeindruckend. Free2Play-Report: Von den zehn MMOs, die von Januar bis April 2016 den größten Umsatz gemacht haben, besitzen nur drei ein echtes Buy2Play-Bezahlmodell. Free2Play-Report: Von den zehn MMOs, die von Januar bis April 2016 den größten Umsatz gemacht haben, besitzen nur drei ein echtes Buy2Play-Bezahlmodell. Quelle: SuperData Research

    Free2Play ist kein Selbstläufer

          

    Auch wenn es neben den bisher erwähnten Großverdienern noch viele weitere Free2Play-Titel gab und gibt, die hohe Umsatzzahlen generieren konnten und können, ist das Bezahlmodell alleine natürlich kein Garant für Gewinne. Um mal zwei Beispiele mit großem Namen zu nennen: Age of Empires Online schrieb keine Erfolgsgeschichte und wurde nach nicht einmal drei Jahren wieder eingestellt. Und Command & Conquer: Generals 2 kam aufgrund des Spieler-Feedbacks sogar nicht einmal aus der Alpha raus.
    Free2Play-Report: Der südkoreanische Free2Play-Shooter Crossfire hat zwar bereits über neun Jahre auf dem Buckel, gehört aber immer noch zu den erfolgreichsten Spielen überhaupt. Free2Play-Report: Der südkoreanische Free2Play-Shooter Crossfire hat zwar bereits über neun Jahre auf dem Buckel, gehört aber immer noch zu den erfolgreichsten Spielen überhaupt. Quelle: SmileGate
    Ganz im Gegenteil hatten Free2Play-Spiele lange Zeit mit ihrem schlechten Ruf zu kämpfen. Viele Spieler verbanden mit dem Bezahlmodell die Schlagwörter "Pay2win" und "Minderwertige Qualität" - zwei Eigenschaften, die sich in den letzten Jahren einige Vertretern dieser Gattung ans Revers heften konnten.

    Allods Online erlangte in der MMO-Community etwa den Ruf eines Pay2Win-MMORPGs, weil im Shop zu Beginn ein Gegenstand angeboten wurde, der Spieler von lästigen Todesnachwirkungen kuriert. Wer keine 10 Euro für einen 20er-Stapel ausgab, hatte vor allem in Gruppenherausforderungen das Nachsehen. Nach den Protesten änderten die Entwickler zwar die Preise, doch ist der Ruf erst ruiniert ...

    Der Ruf der Abzocke kann auch dann aufkommen, wenn der kostenlose Zugang durch zu viele Restriktionen erkauft wird. Bioware steckte nach der Free2Play-Umstellung von Star Wars: The Old Republic beispielsweise herbe Kritik ein, weil die Entwickler anfangs nur eine Zauberleiste kostenlos zur Verfügung stellten - viel zu wenig, um alle Fähigkeiten unterzubringen. Und auch die restliche Liste an Einschränkungen war derart lang, dass vielen Gamern der Spaß bereits beim Reinspielen verging.

    Konkurrenz belebt das Geschäft

          

    Dass die Publisher und Entwickler beim Versuch der Gewinnmaximierung zwischenzeitlich ein wenig auf die Bremse getreten haben und stattdessen versuchen, eine Balance zwischen hohen Umsatzzahlen und einem fairen Bezahlmodell zu finden, liegt zum einen natürlich am Feedback der Spieler, die einfach nicht alles mit sich machen lassen.
    Free2Play-Report: Moderne Free2Play-Titel wie Paragon müssen sich grafisch nicht hinter Vollpreisspielen verstecken. Free2Play-Report: Moderne Free2Play-Titel wie Paragon müssen sich grafisch nicht hinter Vollpreisspielen verstecken. Quelle: Epic Games Zum anderen sorgt aber auch die immer größer werdende Konkurrenz dafür, dass Free2Play-Spiele mit unfairen Shops immer schlechtere Karten haben. Zu groß ist die Qualität kostenloser Produktionen mittlerweile geworden, Titel wie Paragon, Heroes of the Storm oder Warframe müssen sich neben Vollpreisspielen nicht verstecken. Auf die unzähligen Alternativen auf dem Smartphone oder Tablet sind wir noch gar nicht eingegangen.

    Dazu passt auch ein Zitat von Todd Harris, dem Chief Operating Officer des Entwicklerteams Hi-Rez (Tribes: Ascend), der das Ganze in einem Satz zusammenfasst:

    "Gratis sein alleine reicht nicht mehr."

    Nur wenn die Qualität stimmt, verbringen Spieler heute Zeit und Geld mit Free2Play-Spielen. Passt die nicht, wird halt ein Konkurrenzprodukt installiert.

    Darum ist Free2Play für Entwickler attraktiv

          

    Dass Free2Play so viel Umsatz generiert und für viele Entwickler attraktiv ist, verwundert vielleicht auf den ersten Blick. Wer jedoch etwas genauer hinschaut, der erkennt die vielen Vorteile. Bernd Beyreuther, der heute bei Aeria Games als Head of Studio arbeitet, sagte etwa mal in einem Interview:

    "Ein [...] Vorteil für den Hersteller ist, dass durch Online- und Free2Play-Modelle die klassischen Retail-Verkaufsketten wegfallen oder sich drastisch verkürzen."

    Es landet also mehr Geld beim Entwickler. Als Vorteil sieht er zudem, dass am Erfolg eines Free2Play-Titels auch nach dem Release noch gearbeitet werden kann, beispielsweise durch neue Shop-Angebote, Preisanpassungen oder lukrative Pakete. Die hohe Flexibilität von Free2Play-Modellen kommt aber auch bei der anvisierten Reichweite zum Tragen. Selbst das mäßig erfolgreiche Die Siedler Online war weltweit in neun Sprachen erhältlich. Zum Vergleich: Die Siedler 7 schaffte es nur auf 27 Länder und fünf Sprachen. Free2Play-Report: Auch wenn Age of Empires Online weltweit in neun Sprachen veröffentlicht wurde, blieb der große Erfolg aus. Nach nicht einmal drei Jahren wurden die Server heruntergefahren. Free2Play-Report: Auch wenn Age of Empires Online weltweit in neun Sprachen veröffentlicht wurde, blieb der große Erfolg aus. Nach nicht einmal drei Jahren wurden die Server heruntergefahren. Quelle: Microsoft

    Darum lohnt sich Free2Play für Spieler

          

    Doch nicht nur für Entwickler lohnt sich Free2Play, auch wir Spieler haben etwas davon. Vor allem Schüler und Studenten besitzen oftmals nicht das Geld, um sich jedes Vollpreisspiel ihrer Begierde zuzulegen. Ein gutes Free2Play-Spiel kostet dagegen erst einmal nur eines: Zeit. Und von denen gibt es, wir haben es bereits festgestellt, mit jedem Tag mehr. Einige Titel wie Path of Exile besitzen sogar ein fast schon zu faires Bezahlmodell und bieten dennoch genug Inhalte, um für hunderte Stunden Spaß zu haben.

    Free2Play-Spiele können für uns aber auch die Rolle einer umfangreichen Demo einnehmen, in der wir mehrere Stunden ins Game reinschauen, nur um letztlich die Entscheidung zu treffen, ob wir weiterspielen und etwas Geld investieren wollen oder eben nicht. Oder wir genießen einfach die Freiheit, jederzeit ohne schlechtes Gewissen wieder aufhören zu können, weil wir bisher eben kein Geld investiert oder sogar ein Abo abgeschlossen haben. Free2Play-Report: So gut Drakensang: Am Fluss der Zeit auch bei der Presse ankam - die Verkaufszahlen waren nur mäßig. Also wurde aus dem dritten Teil ein Free2Play-Spiel, das man im Browser zocken kann. Free2Play-Report: So gut Drakensang: Am Fluss der Zeit auch bei der Presse ankam - die Verkaufszahlen waren nur mäßig. Also wurde aus dem dritten Teil ein Free2Play-Spiel, das man im Browser zocken kann. Quelle: Bigpoint

    Die besten Free2Play-Spiele 2016/2017

          

    Abschließend wollen wir euch einige qualitativ hochwertige Free2Play-Spiele ans Herz legen, die ihr jederzeit kostenlos herunterladen, installieren und spielen könnt und die zudem einen fairen Shop besitzen. Mehr gutes Spiel für wenig Geld werdet ihr nirgendwo sonst finden. Falls ihr noch einige Geheimtipps auf Lager habt, schreibt diese gerne in die Kommentare.

    Die besten Free2Play-Spiele des Jahres 2016/2017: Die 10 besten Free-to-Play-MMOs und -MMORPGs des Jahres 2016 (1) 27

    Die 10 besten Free-to-Play-MMORPG des Jahres 2016/2017

      Erfahrt in unserer Top 10 der besten Free-to-Play-MMORPG, welche F2P-Online-RPG 2016/2017 besonders beliebt sind.
    Die 10 besten Free2Play MOBAs des Jahres 2016/2017 - alle Spiele in der großen Übersicht! (1) 2

    Top-MOBA: Die 10 besten Free to Play MOBA des Jahres 2016/2017

      Erfahrt in unserer Top 10 der besten MOBA, welche "Multiplayer Online Battle Arena"-Games 2016/2017 besonders beliebt sind.
    • creep
      18.09.2016 01:00 Uhr
      Autor
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      Stancer
      am 19. September 2016
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      F2P hat sich mittlerweile etabliert. Vor 10 Jahren hatten F2P Spiele den Ruf grundsätzlich Asia-Grinder oder P2W zu sein, oftmals zu unrecht!

      Spieler glauben ja nach wie vor, das bei Abo-Spielen Updates schneller erfolgen und es mehr Inhalte gibt. Ich denke allen voran Blizzard hat sich einen Bärendienst erwiesen, indem sie F2P Elemente (Itemshop) in WoW eingebunden hat. Die lahmarschige Updatepolitik tat ihr übriges ( 6+ Monate ohne neue Inhalte).
      Das sorgte dafür das sich viele Spieler fragten ob ein Abo Spiel überhaupt noch Sinn macht und F2P wurde für diese Spieler plötzlich attraktiv, probierte sie aus und sah "Sind ja gar keine Grinder"
      Stancer
      am 19. September 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Es kommt natürlich darauf an was die Ziele in einem Spiel sind.

      Will man in einem F2P zur Elite gehören muss man schon einiges bezahlen aber auf wie viele Spieler trifft das zu ? Ich schätze weniger als 1% , da es auch noch spielerisches Talent erfordert ! Viele bezahlen in F2P sehr viel Geld sind aber grottige Spieler !

      Für die meisten Spieler reicht es oftmals aus weniger als 10€ im Monat auszugeben um gut dabei zu sein. Ich selbst gebe so gut wie nie Geld aus, da ich nicht spiele um "vorne mit dabei zu sein" und es auch gar nicht notwendig ist. Man kann auch als Free-Spieler sehr gut sein ohne etwas zu verpassen. Es dauert vielleicht alles etwas länger aber das Gefühl etwa zu verpassen, wenn man bestimmte Ziele nicht innerhalb kurzer Zeit erreicht ist zu 99% reine Einbildung !
      Arrclyde
      am 19. September 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ja.... weder garantiert ein Abo das man regelmäßig (oder regelmäßiger) Updates bekommt, noch ist es eine Garantie dafür das man im Monat nicht mehr ausgibt als man will (der Dank geht dafür an einen Echtgeld-Shop im Abo-MMO). Beides war vor 10 Jahren ein starkes Argument FÜR ein Abo, heute fast nicht mehr existent.

      Bei vielen der besseren F2P-Spielen stimmt die Performance, die Qualität und der Gegenwert. Denn um das Spiel zu spielen muss man dort nichts bezahlen. Gut.... wer umbedingt meint oben mitspielen zu müssen und sich genötigt sieht Geld auszugeben, der ist halt gekniffen. Aber dann kann man bei WoW auch mit der "Pflicht Marken kaufen für mehr Gold" argumentieren.
      Revya
      am 19. September 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Was man aber auch nicht vergessen sollte ist das es auch trauriger Weise P2W spiele gibt. Bei F2P kommt es immer drauf an was es im Shop gibt sind die Artikel eher teuer und kann man mit ihnen handeln. Meist kann man Shoppitems weiterverkaufen wodurch das Spiel fairer erscheint bzw ist.
      creep
      am 19. September 2016
      Autor
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Haben wir nicht vergessen, steht im Report
      Avisto
      am 18. September 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Liebes buffed team,
      LOL, ihr könnt es einfach nicht lassen, ihr sagt/behauptet das ihr nix mit Blizz gemein habt, unterstützt werdet, in form von spenden oder so, aber dennoch verleitet ihr uns/mich dazu es immer wieder zu glauben.

      frage, seid wann is WOW F2P, was hat diese Spiel schon wieder in diesem bericht/liste verloren, wie gesagt ihr könnt es einfach nicht lassen, ich für meinen Teil glaube immer mehr, das ihr was mit Blizz gemein habt, eben in form von unterstützung und dergleichen, anders kann ich mir das nicht erklären, wieso/warum/weshalb ihr immer wieder WOW miteinbeziehn müst, auch wenn es nicht dazu passt.

      PS: von dem mal abgesehn finde ich den bericht sehr invormative, ich sagte ja immer^^, F2P wird die Zukunft, in diesem sinne, bye
      creep
      am 19. September 2016
      Autor
      Kommentar wurde nicht gebufft
      @DragonPonyXXX: Du hast natürlich Recht, so genau sollten wir bei der Bezeichnung schon sein. Ich besser es aus.
      DragonPonyXXX
      am 19. September 2016
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Am Rande:

      World of Warcraft ist kein Buy2Play-Spiel. Es ist - wie auch von SupderData richtig benannt - ein Pay2Play-Spiel.

      Oder "subscription based", wenn man es etwas genauer mag.

      Buy2Play sind Spiele, die einem gegen Vorleistung einen abgesteckten Rahmen an Content ohne Abonnementgebühr zur Verfügung stellt. Entscheidend ist die Optionalität des Abos und der Einstiegspreis.

      Guild Wars 1 & 2, Elder Scrolls Online, The Secret World und Black Desert Online sind Beispiele für Buy2Play-Modelle. Guild Wars 1 und Guild Wars 2 vor dem Asia-Release sind, meiner Meinung nach, die besten Beispiele für GUTES Buy2Play.
      creep
      am 18. September 2016
      Autor
      Kommentar wurde 2x gebufft
      @Avisto: Was ist denn jetzt genau dein Problem? Dass wir in dem Artikel schreiben, dass selbst WoW als das erfolgreichste Pay2Play-Online-Game nicht mit den besten Free2Play-Spielen mithalten kann?

      Nun, das ist nicht auf unseren "Mist" gewachsen, sondern lässt sich dem MMO-Report von SuperData Research entnehmen - siehe Bild 7. Klar, wir hätten hier auch schreiben können, dass das dritterfolgreichste Pay2Play-Spiel in der Liste, Lineage, nicht mit den erfolgreichsten Free2Play-Titeln mithalten kann. Aber bitte, wen interessiert Platz 3 und dazu noch ein Spiel, das vor allen Dingen in Asien erfolgreich ist? Ich sag es dir: Niemanden!

      PS: Dank dir

      @Rainbow Dash: Nirgendwo im Artikel steht, dass WoW Free2Play ist.
      Rainbow Dash
      am 18. September 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Vielleicht ist World of Warcraft kein ganzes F2P Spiel, aber du kannst zumindest bis level 20 Spielen mit der Starter Edition
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18.09.2016
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