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  • Special: 5 Zeichen, an denen ihr merkt, dass ihr zu alt für MMOs werdet

    Special: 5 Zeichen, an denen ihr merkt, dass ihr zu alt für MMOs werdet Quelle: buffed

    Seit über zehn Jahren frönen wir Online-Rollenspielen und so wie sich das Genre im Laufe der Zeit verändert hat, sind auch wir älter geworden. Doch kann man aus MMORPGs herauswachsen und sich irgendwann zu alt für Online-Abenteuer fühlen? Zumindest wir erkennen ab und an Hinweise, bei denen uns genau diese Frage durch den Kopf schießt. Ihr auch?

    Das Genre der Online-Rollenspiele ist schon ein ganz besonderes, nicht umsonst sind wir ihm seit vielen Jahren verfallen. In MMORPGs haben wir bereits tausende Stunden verbracht und jede Menge toller Momente erlebt - diese zehn Erinnerungen dürfte jeder MMO-Veteran kennen. Wir haben unzählige Helden durch Fantasywelten wie Azeroth, Tyria oder Eorzea gesteuert, dabei PvP-Schlachten geschlagen, knackige Raid-Herausforderungen gemeistert und epische Beute eingesammelt.
    Zu alt für MMOs? Manchmal fühlen wir uns zumindest so. Ihr auch? Zu alt für MMOs? Manchmal fühlen wir uns zumindest so. Ihr auch? Quelle: Nintendo Doch genau wie sich das Genre im Laufe der Zeit verändert hat, sind auch wir älter geworden. Aus Schülern und Azubis wurden Angestellte oder Freiberufler. Statt mit Bier und Kumpels verbringen viele von uns die Abende jetzt lieber mit Frau und Kind, und Bier und Kumpels. Raiden bis 02:00 Uhr morgens? Klar, geht ab und an noch. Nur spüren wir jede durchgezockte Nacht am Folgetag mehr als noch vor zehn Jahren.

    Doch gibt es noch andere Hinweise, an denen wir merken, dass wir älter werden und vielleicht sogar irgendwann einmal aus dem Genre der Online-Rollenspiele herauswachsen werden. Fünf dieser Zeichen haben wir euch im Folgenden aufgelistet. Kommen euch einige dieser Altersgebrechen bekannt vor?

    Du bist zu alt für MMOs, wenn du keinen Bock mehr auf Multiplayer-Zwang hast

    Dass man moderne Online-Rollenspiele oft gut alleine spielen kann, hat einen Grund: Viele Gamer haben gar keine Lust darauf, sich ständig Mitstreiter für irgendwelche Herausforderungen suchen zu müssen. Und mit "viele Spieler" meinen wir vor allem "ältere Herrschaften".

    Keine Rentner, nein. Berufstätige Eltern, die zehn bis zwölf Stunden aus dem Haus sind, nebenbei Kinder großziehen, Hund, Katze und Wellensittich Gassi führen und den Haushalt schmeißen. Klar, das Eine oder Andere kann man mal liegen lassen, und mit geschickter Tagesplanung findet man hier und da sogar ein oder zwei Stündchen zum Zocken.
    Zu alt für MMOs? Moderne Online-Rollenspiele wie The Elder Scrolls Online kann man meist auch gut alleine spielen - zumindest bis zu einem gewissen Punkt. Zu alt für MMOs? Moderne Online-Rollenspiele wie The Elder Scrolls Online kann man meist auch gut alleine spielen - zumindest bis zu einem gewissen Punkt. Quelle: Zenimax Doch kaum jemand aus dieser Spielergruppe - zumindest soweit wir diese überschauen können - hat die Lust und Zeit, um erst eine halbe Stunde nach einer Gruppe zu suchen, nur um dann nach dem ersten Wipe dabei zuzusehen, wie sich das Team wieder auflöst.

    Zudem fällt die Toleranzgrenze gegenüber schlechtem Verhalten der Mitstreiter geringer aus als noch vor Jahren. Haben wir damals noch einen Flame oder dummen Spruch mit einem Lächeln quittiert, merken wir mit zunehmenden Alter immer häufiger, dass wir uns so etwas einfach nicht mehr geben wollen. Das Ergebnis: Nicht wenige Spieler meiden "Randoms", wo sie nur können.

    Doch selbst wenn der eigene Freundeskreis aus Gamern besteht, die zudem das gleiche MMO spielen wie man selbst, ist ein Zusammentreffen schwierig. An einem Tag hat der eine Elternsprechtag, dann feiert ein anderer Hochzeitstag oder muss länger arbeiten. Eine Woche später ist der heimische Hosenscheißer krank, danach liegen dann abwechselnd die beiden Elternteile flach. Wenn man mit den Kumpels eine einfache Instanzgruppe zusammenbekommen möchte, braucht man die geballte Kraft von Babysittern, Urlaubstagen und verständnisvollen Partnern, um das Projekt zu realisieren.
    Zu alt für MMOs? Ohne Mitspieler kommt man in Final Fantasy 14 nicht auf die maximale Stufe. Das ist eigentlich klasse, kann aber für Spieler mit wenig Zeit eine Hürde darstellen. Zu alt für MMOs? Ohne Mitspieler kommt man in Final Fantasy 14 nicht auf die maximale Stufe. Das ist eigentlich klasse, kann aber für Spieler mit wenig Zeit eine Hürde darstellen. Quelle: buffed Auf lange Sicht hat man mit zunehmendem Alter wohl nur drei Möglichkeiten. Erstens: Man sucht sich MMORPGs, die man durchgehend solo und auch mal nur eine Stunde in der Woche spielen kann. Zweitens: Man begibt sich auf die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, sprich: nach einer erwachsenen Gilde, in der es genug alte Säcke gibt, die genauso ticken wie man selbst. Drittens: Man spielt Hearthstone statt WoW und sagt MMOs Lebewohl.

    Du bist zu alt für MMOs, wenn du dir kurze Spiele herbeisehnst

    Kennt ihr das auch noch: Als Schüler oder Student konnte damals kein Rollenspiel lang genug sein, epische Abenteuer wie Final Fantasy hat man gleich mehrfach durchgespielt, einfach weil man alles sehen wollte. Problematisch wurde es dagegen, wenn zu viele gute Spiele parallel herauskamen, denn dafür reichte meist das Geld nicht.
    Zu alt für MMOs? Heute könnten wir Final Fantasy VII nicht noch einmal zig Mal durchspielen, um wirklich jede Ecke des Spiels zu erleben. Zu alt für MMOs? Heute könnten wir Final Fantasy VII nicht noch einmal zig Mal durchspielen, um wirklich jede Ecke des Spiels zu erleben. Quelle: Square Enix 10-15 Jahre später hat sich das Bild gedreht: Mit dem Geld sieht es oft sehr viel besser aus, was man auch am amtlich hohen "Pile of Shame" sehen kann, der sich bis zur Decke stapelt. Dafür ist die eigene Freizeit sehr viel kostbarer geworden. Wir sind fast schon froh darüber, wenn wir einen Titel mal nach vier bis fünf Stunden von der Liste als "Durchgespielt" streichen können.

    Online-Rollenspiele sind, was das angeht, ein sehr undankbares Lieblings-Genre: Man kann sie eigentlich nie so richtig durchspielen, stets lauert hinter der nächsten Ecke ein Update oder eine Erweiterung, das/die neues Futter für die zahlende Masse bringt. Klar, für "Wenigspieler" gibt es immer öfter Features wie den LFR-Modus in WoW, dank denen man auch ohne viel Zeitaufwand den Endboss eines Add-ons zu Gesicht bekommt. So richtig befriedigend ist das jedoch nicht - schließlich steckt noch ein letzter Rest Gamer-Ehre in jedem von uns, oder?
    Order 1886: Nach gut einem Jahr erinnert sich kaum ein Spieler mehr an den hochgelobten AAA-Titel. Das hat auch einen guten Grund! Zu alt für MMOs? The Order 1886 war schön kurz, nach ein paar Stunden kamen bereits die Credits. Quelle: Sony Doch selbst wenn wir uns nur kleine Ziele setzen, dauert es, bis wir diese erreichen. Haben wir vor einigen Jahren innerhalb weniger Wochen noch 300 bis 400 Stunden in ein Rollenspiel-Epos gesteckt, ist mit Kind und Kegel jetzt eines klar: So viel Zeit werden wir vielleicht in den nächsten Jahren insgesamt für privates Zocken zur Verfügung haben. Mit anderen Worten: Das, was wir damals geil an Spielen fanden, ist mittlerweile immer häufiger der Grund, das Spiel im Regal liegen zu lassen.

    Du bist zu alt für MMOs, wenn es dir kein Spiel mehr Recht machen kann

    Vermisst ihr manchmal auch diese jugendliche Unschuld, die wir alle vor vielen Jahren noch hatten? Damals haben wir nicht nur alles gespielt, was den Weg in unser Laufwerk gefunden hat, wir wurden jährlich auch mehrfach von Meilensteinen einfach nur weggeflasht - wer erinnert sich nicht an Super Mario World, Zelda - A Link to the Past, Final Fantasy VII, Star Wars: Knights of the Old Republic und wie sie alle heißen.
    Zu alt für MMOs? In jungen Jahren stolperte man gefühlt jedes Jahr über Meilensteine der Videospiele-Geschichte wie Zelda - A Link to the Past. Zu alt für MMOs? In jungen Jahren stolperte man gefühlt jedes Jahr über Meilensteine der Videospiele-Geschichte wie Zelda - A Link to the Past. Quelle: Nintendo Heute? Heute haben wir alten Säcke gefühlt schon alles gesehen. Gerade im Genre der Online-Rollenspiele gibt es seit Jahren nur Evolutionen statt Revolutionen. Das höchste der Gefühle ist es doch, wenn MMO-Mechaniken mit anderen Genres verknüpft werden, die bis dato bestenfalls einen einfachen Multiplayer-Modus besaßen.

    Die Wahrheit hinter diesem Gefühl ist natürlich weitaus komplexer als dass wir sie in nur ein paar Zeilen wiedergeben könnten. Schon damals gab es die unzähligen WoW-Killer und Call-of-Duty-Klone, nur ritten die eben auf der Erfolgswelle eines Secret of Mana oder Super Mario mit. Und es gab Müll, richtig viel Müll. Nicht wie der "Müll" heute, bei dem selbst schlechte Spiele abseits des Handy-Marktes zumindest eine gewisse Mindestqualität besitzen. Nur: Wir erinnern uns meist an die Highlights, die spaßigen Titel, die Meilensteine.
    Zu alt für MMOs? Heutzutage muss man Meilensteine wie GTA V mit der Lupe suchen, oder? Zu alt für MMOs? Heutzutage muss man Meilensteine wie GTA V mit der Lupe suchen, oder? Quelle: PC Games Vielleicht sind wir auch deswegen oft von Neuerscheinungen enttäuscht, weil unsere Erwartungen mit der Zeit ein Level erreicht haben, die kaum ein Spiel realistisch erfüllen kann: Wir wollen ein innovatives Spielvergnügen, aber bitte eingängig und auf den Punkt präsentiert. Wir wollen, dass die Entwickler Risiken eingehen, sich etwas trauen, aber wehe das Ergebnis trifft nicht genau unseren Geschmack! Und Triple-AAA ist übrigens blöd, in Sachen Umfang, Grafik und Feature-Vielfalt soll uns das Teil aber umhauen!"

    Wir übertreiben? Klar, etwas. Aber letztlich läuft es in der Gaming-Branche seit Jahren darauf hinaus - viele Gamer meckern über AAA-Produkte vom Fließband und lassen gleichzeitig die kleinen Spieleperlen zu oft in den Regalen liegen - und unsere Erwartungen, die wir in all den Jahren ganz unbewusst aufgebaut haben, tragen einen Teil der Schuld.

    Du bist zu alt für MMOs, wenn du dir statt Grind eine fesselnde Story wünschst

    Über die Jahre sind wir ganz schön verwöhnt geworden, oder? Wenn uns heute ein MMORPG ein allzu grindiges Quest-System anbietet, bekommt es, ähnlich wie Tera seinerzeit, schnell sein Fett weg. Da kann das Kampfsystem, die Grafik und das Kreaturen-Design noch so brillant sein, die meisten Spieler werden bereits nach kurzer Zeit die Flucht ergreifen.
    Zu alt für MMOs? TERA sieht gut aus und hat ein tolles Kampfsystem. Vor 15 Jahren hätten wir es geliebt, heute klicken wir dank der grindigen Quests auf den Aus-Knopf. Zu alt für MMOs? TERA sieht gut aus und hat ein tolles Kampfsystem. Vor 15 Jahren hätten wir es geliebt, heute klicken wir dank der grindigen Quests auf den Aus-Knopf. Quelle: buffed Das war in jungen Jahren noch anders. Da haben wir auf einer Insel in Final Fantasy VII stundenlang unseren Heldentrupp von links nach rechts bewegt, um eine Zufallsbegegnung nach der nächsten auszulösen. Warum? Weil wir vor dem Endkampf sämtliche Materia aufwerten wollten. In Classic-WoW haben wir wiederum tagelang in Tyrs Hand Jagd auf den Scharlachroten Kreuzzug gemacht, einfach nur, weil wir Gold brauchten.

    Damals verströmte dieser Grind eine fast schon meditative Ruhe. Man tat immer dasselbe, musste dabei kaum nachdenken und kam seinem Ziel dennoch stets ein Stück näher. Heute sehen wir solche Tätigkeiten eher als Lebenszeitverschwendung an. In kleinen Maße sind Daily-Quests und Besuche der immer gleichen Raid-Instanzen erträglich. Doch je repetitiver diese Aufgaben werden, desto öfter erwischen wir uns bei der Frage, warum wir das eigentlich gerade machen, wir könnten mit unserer wenigen Zeit doch so viel besseres anstellen.
    Zu alt für MMOs? So gut die Metal-Gear-Solid-Teile auch sind, die ewig langen Videosequenzen können einem frisch gewordenen Vater den letzten Nerv rauben - einfach weil sie so ewig lange gehen. Zu alt für MMOs? So gut die Metal-Gear-Solid-Teile auch sind, die ewig langen Videosequenzen können einem frisch gewordenen Vater den letzten Nerv rauben - einfach weil sie so ewig lange gehen. Quelle: PC Games Hardware Etwa ein lineares Spiel mit einer fesselnden Geschichte erleben, das im besten Fall auf einen Multiplayer verzichtet (siehe Punkt 1) und nach ein paar Stunden das Finale präsentiert (siehe Punkt 2). Beachtet aber bitte, lieber Entwickler, dass die Rendersequenzen nicht zuuuu lange dauern dürfen. Wenn der Kleine brüllt, will man ihn schließlich nicht warten lassen.

    Du bist zu alt für MMOs, wenn du die Zeit vermisst, in denen die Spiele einfach Spaß gemacht haben

    Sagt euch eure Erinnerung auch, dass Spiele damals mehr Spaß gemacht haben als heute? Dass sie uns trotz fehlender Komfortfunktionen besser und länger unterhalten konnten? Dass es bei den richtig guten Titeln nie langweilig wurde, selbst wenn man immer wieder und wieder dasselbe gemacht hat?
    Zu alt für MMOs? Heute kann man sich die Mortal-Kombat-Filme nur noch mit großen Schmerzen anschauen, damals waren sie absolut kultig. Zu alt für MMOs? Heute kann man sich die Mortal-Kombat-Filme nur noch mit großen Schmerzen anschauen, damals waren sie absolut kultig. Quelle: mortalkombat.wikia.com Solche nostalgischen Gedanken kommen mit dem Alter, doch wenn man genauer darüber nachdenkt, steckt dahinter nur Blödsinn. Damals war für uns auch der Film Mortal Kombat Kult und heute kann man, vom Soundtrack abgesehen, kaum mehr etwas Gutes an dem Prügelstreifen finden (Beschwerden über diesen Affront gehen bitte an www.karstenhatkeineahnung.de).

    Oder erinnert euch nur mal daran, wie gut euch als kleiner Junge oder junges Mädchen ein Hamburger geschmeckt hat. Als wäre er von einem 3-Sterne-Koch höchstpersönlich gegrillt und belegt worden, oder? Heute kann man sich das labberige Zeug kaum mehr antun, ohne eine Magenverstimmung zu riskieren.
    Zu alt für MMOs? Irgendwie hat so ein Hamburger aus der nächstbesten Fast-Food-Kette in jungen Jahren besser geschmeckt als heute, oder? Zu alt für MMOs? Irgendwie hat so ein Hamburger aus der nächstbesten Fast-Food-Kette in jungen Jahren besser geschmeckt als heute, oder? Quelle: en:User:Ericd/Wikipedia Und wenn wir junge Gamer dabei beobachten, mit welcher Begeisterung sie die heutigen Titel - die uns so lieblos entwickelt und so belanglos in ihrer Existenz vorkommen - verschlingen, dann erinnern sie uns manchmal an die Zeit, in der wir selbst so jung und voller Begeisterung waren. Gut, dass sich das Kind in uns von diesem Anblick immer noch oft genug anstecken lässt. So ganz erwachsen sind wir nämlich eben doch noch nicht. Es gibt noch Hoffnung!

  • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Serafyn
    Das hier habe ich jetzt erst gelesen :pissed Karsten, Du hast in allen Punkten Recht, ein sehr schöner Artike!, wie…
    Von mrldog
    Seit bei meiner Alterszahl eine 3 vorausgeht, fühle ich mich tatsächlich manchmal etwas älter - es äußert sich…
    Von Arrclyde
    Also mit Mitte 30 kann ich bei vielen Dingen nur nicken. Abgesehen bei den Systemen, angefangen habe ich mit C64 und…
    • creep
      16.10.2015 10:40 Uhr
      Autor
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      Serafyn
      am 01. Mai 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Das hier habe ich jetzt erst gelesen Karsten, Du hast in allen Punkten Recht, ein sehr schöner Artike!, wie auch deine neueste Kolumne MMO`s betreffend.

      Ich spiele seit Ende 80, kenne also alle Stationen des eigenen Spielverhaltens über die Jahre. Inzwischen meide ich MMO's wie Wildstar oder Spiele, die mich oft unter Zeitdruck setzen - weil es mich nervt

      Aber mit Spielen aufhören, kommt nicht in Frage - man spielt halt anders - geht auch ^^
      mrldog
      am 19. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Seit bei meiner Alterszahl eine 3 vorausgeht, fühle ich mich tatsächlich manchmal etwas älter - es äußert sich hauptsächlich bei genau diesem Faktor Zeit. 2 Kleinkinder lassen einen in der Regel erst ab 20 Uhr Zeit für sich finden. Wobei damit nicht garantiert ist, dass diese Zeit dann auch zur Verfügung steht. Zu gerne wachen solche kleinen Wesen nochmal auf und brauchen Aufmerksamkeit.
      Selbst, wenn sie still sind, gibt es ja immer noch die Frau, die auch hin und wieder mal Zeit einfordert Da muss dann eben auch mal ein TV-Abend mit der aktuellen Staffel Walkind Dead oder sonstigem her. Wirklich Pech, dass sie keine Lust aufs Zocken hat - sie war es, die mich 2009 erst zu WOW gebracht hat. Seitdem zocke ich es regelmäßig mit Pausen. Aktuell teste ich nebenbei noch FFXIV an und liebe es!
      Parallel wird die Steambibliothek aufgebauscht und die Xbox und Wii U warten auch noch mit jeder Menge ungespielter Spiele auf mich... Wann ich die zocken soll, weiß ich auch noch nicht. Ich denke, ich warte, bis mein Kleiner groß genug ist, dass wir sie zusammen angehen können

      Und bis dahin... versuche ich so viel Zeit für mich und mein Gaming abzuzwacken, wie irgendwie geht
      Arrclyde
      am 19. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ok.... dann ist es jetzt offiziell. Ich konnte bei allen 5 Punkten nur zustimmend nicken (und das schon bei den Überschriften). Ich bin wohl zu alt für MMOs.
      maclautsch
      am 18. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Kann ich voll und ganz zustimmen.

      Wobei, wenn ich mir die Kommentare durchlese, man zw. Gruppen unterscheiden muss.

      Wenn man um die 40ig ist, mit kleineren Kindern, gehört man in die Zielgruppe, die der Artikel beschreibt.

      Wenn man um die 40ig ist und die Kinder sind 18 der älter, sieht es schon wieder anderes aus.

      Das gleich kann ich natürlich auch auf +/- 50ig jährige sagen, bei den 30igern dann mit oder ohne Kinder.

      Es richtet sich die Freizeit /Freundeskreis nach den sozialen Umfeld das man hat.

      Die meisten Spieler in meinem Umfeld haben jetzt weniger Zeit zum Zocken wegen Job/Familie/Freizeit mit Familie und dadurch anderen/neueren Freundeskreis.
      Das kann sich aber in 10 Jahren wieder ändern ... in diese oder andere Richtung.

      ciamar
      am 18. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      bin nun auch schon bald 40 und sehe mich dort überhaupt nicht.
      das einzige was mich stört ist ,das spiele immer dümmlicher werden - alles muss leicht sein, sofort gehen und nach ein paar stunden ist die seichte unterhaltung auch schon wieder vorbei.
      sowohl bei spielen als auch bei bei filmen ist der fehlende anspruch leider schon die norm.

      wenn ich an everquest oder daoc denke, die community die man damals gehabt habt, man hat sich auch als feind respektiert und bei kämpfen danach verbeugt, heut wird man per emote angespuckt - aber es ist auch nicht verwunderlich - die community ist gewachsen und mit der masse kamen eben auch die deppen, und die geister die ich rief werd ich halt nicht mehr los.
      das ich nebenbei das gefühl habe, das die menschen immer dümmer werden hilft dem auch nicht viel.

      in summe warte ich eigentlich nur mal auf ein ordentliches scifi mmo - kann schwert/schild fantasy nicht mehr sehen.
      mordecai
      am 18. Oktober 2015
      Kommentar wurde 4x gebufft
      Melden
      Also so manches Mal stelle ich mir echt die Frage, aber die Antwort ist dann NEIN.
      Jedoch finde ich mich in einigen Punkten wieder.

      Bin nun 43 und spiele schon seit Ewigkeiten. Vom VC20, C64 übern Atari zum ersten PC und PS1/2. Dank meiner Söhne auch noch PS3/4 und die XBox. Mal mehr mal weniger, aber ein zwei Stunden die Woche auf jeden Fall.

      Sicher sah man die Dinge früher anders, nicht nur was MMos betrifft. Sei es The Bardstale, Wasteland, Pirates oder XCOM. Diese Spiele habe ich damals Stundenlang gezockt, heute eher weniger. Ausnahme XCOM, die Neuauflage ist gut und Teil 2 wird sich auch geholt.

      Was MMOs angeht. Mein erstes war damals Ultima Online. Wenn ich heute bedenke, wielange ich irgendwelche Erze und andere Mats gefarmt habe. Teilweise hat man nebenbei nen Buch gelesen und ne Serie geschaut. Und das schlimme war, wenn man starb oder pked wurde war vielleicht alles weg.
      Dann kam WOW. Dieses Spiel war was neues und es spielte gefühlt jeder. Egal ob Freunde, Arbeitskollegen, Nachbar nebenan. Man unterhielt sich über Taktiken, Erfolge, etc. Auf der Arbeit oder in der Kneipe. Wenn man da noch hinging. Denn um ehrlich zu sein, WoW hat gefesselt.
      Man hatte neue Leute kennengelernt und nicht nur online. Es gab richtige Gildentreffen, mit Camping, Grillen und so. War ne tolle Zeit. Man hatte sich ewig an Dungeons versucht, nicht nur an Raids. Zb. das Scharlachrote Kloster, da haben wir uns die Zähne dran ausgebissen und waren froh wenn wir mal einen Flügel pro Abend schafften. Die Freundesliste war voll und man hatte teilweise mehr gechattet als gespielt. Auch gab es noch genug Rollenspieler auf den Server (Forscherliga).
      Die Zeit verging und von der Freundesliste waren immer weniger on. Dann kam BC raus, ich weiß, für viele das hochgeobte Addon, für mich das erste mal, daß ich ne WoW Pause einlegte, was vielleicht auch daran lag, daß sich die Gilde etwas spaltete. Es gab die Progress Raider und die Feierabendspieler.
      Mit WotLK fand ich wieder Spaß. Neuer Server, neue Gilde aufn PvP Server. FdS. Fand auch ne super erwachsene Gilde. War vielleicht meine beste WoW Zeit, doch auch die war irgendwann zuende. Meine WoW Spielzeit immer weniger. Bis zu einer weiteren Pause. Hier probierte ich andere MMOs aus, HdrO, AoC, Warhammer, aber alles war nicht das wahre. Die Beta von SWtoR, fesselte ungemein. Doch war schnell die Luft raus. Seitdem spiele ich hauptsächlich nur noch WoW, aber teilweise mit langen Pausen und meist auch eher als Sologame.

      Alles in allen ist das Zocken immer noch ein Teil meiner Freizeit, aber man spielt halt weniger und anders. Raiderfolge jucken mich nicht und ich logge mich ein, wenn ich Lust hab, nicht weil ich jetzt muss, weil ich mich vor Tagen angemeldet hab (An den Tag hatte ich noch Lust, heute aber nicht).

      Zur Zeit spiele ich lieber ne Runde Fifa oder WWE2k gegen meine Söhne auf der Konsole, auch wenn ich hier oft ein auf die Mütze krieg.
      Arrclyde
      am 19. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Also mit Mitte 30 kann ich bei vielen Dingen nur nicken. Abgesehen bei den Systemen, angefangen habe ich mit C64 und Atari 2600.

      ZITAT:
      "Ausnahme XCOM, die Neuauflage ist gut und Teil 2 wird sich auch geholt."


      Ohja..... ist recht gelungen geworden. Und was mir am Trailer von Teil zwei so aufgefallen ist: Es hat eine ähnliche Stimmung wie Syndicate/Syndicate wars.
      mrldog
      am 19. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Kommt mir sehr bekannt vor, auch wenn ich noch ein paar Jährchen warten muss, bis ich gegen meinen Sohn und meine Tochter an der Konsole antreten kann
      BlackSun84
      am 17. Oktober 2015
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      Zwei Dinge, die sich bei mir seit 4-5 Jahren geändert haben: Erstens bin ich dünnhäutiger bei nervigen Mitspielern bzw. bei denen, die meinen, dass man zur Raideinladung noch vorher drei Stunden mit Mutti telefonieren muss und Zweitens reagiere ich allergisch auf jedwede Art von Grind. Gerade bei letzterem ist mein Berg an ungesehenen Serien zu hoch, als dass ich es nötig hätte, für z.B. ein WoW über Wochen jeden Tag stundenlang stupide Kram zu farmen, nur um am Ende Mount Farbton x oder 0,5% mehr Schaden durch Item y zu bekommen. Sry Jungs, ich bin kein Azubi mehr, der Junggeselle ist und bei den Eltern wohnt, heute muss ich jeden Tag im Büro ran und hab noch Familie, ich will meine Zeit abends mit Spaß füllen und nicht mit stupidem Kram, wozu für mich auch diverser Sammelkram sogar in Singleplayerspielen gehört - ja, du bist gemeint, mieseste Spiel 2014 namens Dragon Age Sologrind. Lieber 2-3 Runden WOWS, dann 1-2 Serienfolgen eines Anime schauen und fertig. Deswegen rühre ich auch keine neuen MMOGs mehr an, WoW muss reichen.
      Tassalia
      am 17. Oktober 2015
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      Also ich spiele seit ca 8 Jahren wow, und bin jetzt 56 Jahre, also kann nicht sagen das ich dazu keine Lust mehr habe)
      Ok, Raids mach ich nicht mehr so gern, man ist halt nicht mehr so schnell, und bevor die Jugend rummeckert ich bin zu langsam ,geh ich da erst garnicht mehr rein. Aber im allgemeinen macht einen das schon noch spass.
      Thameno
      am 17. Oktober 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich bin jetzt 46 und fühle mich auch nicht zu alt für MMO's, aber es stimmt schon vieles von dem was in diesem Artikel steht. Vielleicht hat man auch einfach nur schon zu vieles gesehn, hüpft jetzt von MMO Neuerscheinung zu F2P Neuauflage und erinnert sich der alten Tage als man noch mit 40 Leuten und 5 aus der Reserve für ein Wochenende im TS gehockt hat um bis zum umfallen Bosse auszuprobieren. Ist aber gleichzeitig bei dem Gedanken daran dann frustriert, das man selbst wenn man das unmögliche schaffen würde wieder so eine Truppe zusammen zu bekommen, man eigentlich ja auch gar keine Lust darauf hat das alles noch einmal zu erleben
      Klingenseele
      am 17. Oktober 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Niemand wird jünger - lustigerweise dachten wir "alten" Säcke damals auch noch, wir wären unsterblich und die fetten Zeiten des Gamings / Feierns / Rollenspielens würden nie vorbei gehen.
      Hah! Hahahaha! Ah haha...ja...wie eben jede Generation (mit ganz wenigen Ausnahmen) denkt eben jeder in der Jugend genau so.

      Und ZACK: alle alt. Zwar landet nicht jeder (erfolgreich/langfristig) eine Beziehung, Hochzeit, Kind-und-Kegel; jedoch stimmt es durchaus, dass mit zunehmenden Alter die Prioritäten und die Zeit einfach anders gemessen wird, um sich mit Games auseinander zu setzen.

      Persönlich zocke ich noch immer sehr gerne, aber lange nicht mehr so viel. Ich genieße viel mehr die Abwechslung und finde immer mehr Freude daran, "raus zu gehen" - igitt, nicht wahr? Aber z.B. fliegen lernen ist 20x geiler, als vor der Kiste zu sitzen
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Special: 5 Zeichen, an denen ihr merkt, dass ihr zu alt für MMOs werdet
Seit über zehn Jahren frönen wir Online-Rollenspielen und so wie sich das Genre im Laufe der Zeit verändert hat, sind auch wir älter geworden. Doch kann man aus MMORPGs herauswachsen und sich irgendwann zu alt für Online-Abenteuer fühlen? Zumindest wir erkennen ab und an Hinweise, bei denen uns genau diese Frage durch den Kopf schießt. Ihr auch?
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16.10.2015
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