SWTOR: Lore-Special zu den spielbaren Rassen - Die Mirialaner
Als Mirialaner kann man sich zwischen den Klassen Jedi-Ritter, Jedi-Botschafter, Schmuggler und Soldat entscheiden.
In SWTOR habt Ihr bei der Charaktererstellung derzeit die Auswahl zwischen neun verschiedenen Spezies, die sich hauptsächlich nur im Aussehen unterscheiden. Wenn man aber einmal genauer hinsieht, stechen bei den unterschiedlichen Rassen besondere Merkmale hervor. Was haben zum Beispiel die Tattoos der Mirialaner zu bedeuten? Nach welchem Vorbild sind die Rattataki entstanden? Sind Miraluka blind? Und woher kennt man denn diese blauhäutigen Chiss nochmal? Wir stellen Euch in unserer Special-Reihe zur SWTOR-Lore die unterschiedlichen spielbaren Völker genauer vor und werfen einen Blick auf berühmte Vertreter, die man aus den bekannten Filmen oder anderen Star-Wars-Spielen kennt.
Den Anfang in unserer Reihe zum Hintergrund der spielbaren SWTOR-Rassen macht das Volk der Mirialaner. Ihre Heimatwelt Mirial hat der sehr menschenähnlichen Spezies ihren Namen gegeben. Die Regierung des abgelegenen Planeten ist zur Zeit der Ereignisse von Star SWTOR Anhänger der Republik und hat einen Sitz im galaktischen Senat. Deshalb können nur Spieler dieser Fraktion das mirialanische Volk als spielbare Rasse auswählen. Aufgrund Ihrer bedachten und vernünftigen Handlungsweise sind die Mirialaner in der Galaxis als Vermittler sehr angesehen.
Die Zerschlagung der mandalorianischen Blockade hat Hylo Wisz in der Republik berühmt gemacht
Auf Mirial werden die Kinder schon recht früh auf Akademien geschickt, wo sie sowohl ihre Kampftalente schulen, als auch in der Kunst der Diplomatie unterrichtet werden. Zahlreiche Mirialaner sind außerdem machtsensitiv und entscheiden sich für eine Jedi-Ausbildung auf Tython. Andere dagegen schließen sich aufgrund ihrer Kampffähigkeiten dem republikanischen Militär an oder machen sich als unabhängiger Schmuggler auf den Weg, die Galaxis zu bereisen.
Äußerlich zeichnen sich die Mirialaner durch eine gelbliche oder grünliche Hautfarbe aus und haben meist geometrische Tattoos im Gesicht oder auf ihren Händen. Jedes Tattoo steht für eine besondere Leistung oder Errungenschaft im Leben eines Mirialaners. Die kulturellen Leitsätze auf Mirial sehen jede Handlung eines Einzelnen als Beitrag für das Voranschreiten des gesamten Volks. Deshalb werden Mirialaner mit zahlreichen Tattoos besonders geehrt.
Bei der Gestaltung der Mirialaner im Spiel haben sich die Entwickler von SWTOR übrigens an Luminara Unduli orientiert, die in den Star-Wars-Filmen in Episode 2 und 3 auftaucht. Die mirialanische Jedi kämpft an der Seite von Anakin, Padme und Mace Windu in der Arena auf Geonosis. Wie zahlreiche andere Jedi fällt sie jedoch der Order 66 zum Opfer und stirbt auf Kashyyyk. Auch in der Zeichentrickserie "Clone Wars" und in der neueren, computeranimierten Serie "The Clone Wars" spielt die Jedi-Meisterin zusammen mit ihrer ebenfalls mirialanischen Schülerin mit.
Eine weitere berühmte Vertreterin der Mirialaner lebt zur Zeit der alten Republik, noch vor den Geschehnissen in SWTOR: die Schmugglerin Hylo Wisz. Sie gelangte durch den Sieg über eine mandalorianische Streitmacht, die eine wichtige Handelsroute der Republik blockierte, an großen Ruhm. In den Timeline-Videos auf der offiziellen Webseite zu SWTOR wurde Hylo Wisz das erste Mal erwähnt. Daraufhin hat Robert Chestney der talentierten Raumschiff-Pilotin eine die Star-Wars-Kurzgeschichte "Smuggler's Vanguard" gewidmet. Falls Ihr noch mehr zu SWTOR wissen wollt, findet Ihr auf unserer Übersichtseite zahlreiche Guides und aktuelle News zum angesagten MMORPG.
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