Star Wars: The Old Republic - Wie wichtig sind die Comics und Bücher des erweiterten Universums für das MMORPG?
Star Wars: The Old Republic wird auch außerhalb des BioWare-MMORPGs einen Beitrag zum erweiterten Star-Wars-Universum leisten. (7)
Alexander Freed, Senior Writer bei BioWare Austin, schreibt in einem neuen Entwickler-Blog von der Bedeutung der Hintergrundgeschichte des erweiterten Star-Wars-Universums für das MMORPG Star Wars: The Old Republic. Doch wird BioWares kommendes Weltraum-Epos nicht nur vom reichhaltigen Fundus der Jedi-und-Sith-Mythologie zehren, sondern selbst einen großen Beitrag zum Universum liefern. Wie Freed verrät, wird es Ende des Jahres drei Romane, drei Comic-Mini-Reihen sowie mehrere Kurzgeschichten zur Ära der alten Republik geben. Dabei versucht der Autor, der unter anderem für einen Teil der Inhalte von SW:TOR und der Comic-Reihen "Blood of the Empire" sowie "The Lost Suns" verantwortlich zeichnet, auf folgende Fragen anhand von Beispielen zumindest ansatzweise Antworten zu liefern:
"Welchen Beitrag leistet die Geschichte zum Mythos von The Old Republic? Was zieht der Leser aus der Geschichte, und ändert sie die Art, wie er oder sie das Spiel erlebt? Erhält der Leser eine neue Perspektive zu einem Charakter? Erklärt die Geschichte ein Mysterium, das im Spiel nicht gelüftet wurde? Verleiht sie dem Spielhintergrund und dem zeitlichen Ablauf eine neue Tiefe?"
Zudem stellt Freeds im Entwickler-Blog zu Star Wars: The Old Republic die Alleinstellungsmerkmale des Star-Wars-Franchises heraus: eine aufregend fremde Welt voller seltsamer Orte, seltsamer Bewohner und noch viel wunderlicher Ereignisse. Mehr zur den Begleit-Comics und -Büchern zu Star Wars: The Old Republic erfahrt Ihr auf der offiziellen Webseite.
Die Entwickler von BioWare haben stets betont, dass ihnen die Hintergrundgeschichte des MMORPGs Star Wars: The Old Republic ganz besonders am Herzen liegt. Die persönliche Geschichte Eures Alter Egos wie auch die weitreichende Entwicklung des gesamten Star-Wars-Universum soll dabei in voll vertonten Quests und Dialogen neue Maßstäbe für MMORPGs setzten. Lange Zeit war dieser Aspekt das einzig offen diskutierte Thema der Entwickler – Informationen zu den Spielsystemen wie dem Raumkampf, Begleitern, Operationen und Kriegsgebieten folgten erst wesentlich später und werden seitdem mindestens genauso interessiert diskutiert.
Dennoch habe ich "Eine unheilvolle Allianz" und "Betrogen" gelesen und werde mir auch "Revan" besorgen wenn es dann endlich mal auf deutsch erscheint.
Und ich denke wenn sich ein Spieler, der sich für das EU interessiert, aber nicht für RP, gibt es auch Spieler, bei denen es umgekehrt ist.
Das eine schließt das andere nicht zwangsläufig aus.
Die Bücher sind interessant geschrieben. Man hat zu beginn mehrere Helden und man springt immer zwischen ihnen hin und her. Später merkt man dann immer mehr wie sich die dinge überschneiden.
Persönlich haben mir beide Bücher sehr gut gefallen. "Betrogen" aber etwas mehr weil das Buch viel emotionaler ist dafür ist aber "Eine unheilvolle Allianz" acionreicher.
Aber dennoch gebe ich beiden Büchern 4,5 / 5 Sterne
ich hab "unheilvolle Allianz" in kürzester zeit verschlungen (da war ich aber auch im urlaub am Strand
Wenn man viele, und auch gerade gute Bücher liest, wird einem schon schnell klar, dass man es nicht mit Literatur auf hohem Niveau zu tun hat, allerdings werden Fans sich SEHR wohl fühlen beim lesen, man taucht wahnsinnig schnell ein und das Kopfkino beginnt nach geschätzten zwei Seiten.
Meiner Meinung nach sind beide Bücher hervorragendes Futter für die Wartezeit, und ich freu mich sehr, dass das dritte Buch bereits in den Startlöchern steht.
Ist, wie gesagt, alles andere als Objektiv, nur meine persönliche Meinung.
Danke
Meine Befürchtung vor zwei, drei Jahren war, dass man grafisch bei SW:TOR den Stil der Comic-Fernsehserie übernehmen könnte. Das ist aber zum Glück nicht so gekommen.
Wie gut sich der RP- Teil des Spieles (ich bin zugegebener Maßen nicht so der riesen Fan davon) durchsetzen wird, liegt sicherlich auch an BioWare selbst. Auf den entsprechenden RP-Servern müssen die GM´s auch hinterher sein und Spieler zurechtweisen, wenn sie sich nicht RP-Konform benehmen. Das wird bei SW:TOR sicherlich etwas einfacher als beispielsweise WoW, aber es einfach so laufen lassen und das komplett den Spielern selbst zu überlassen, wird wohl auf Dauer nicht funktionieren.
Also auch wenn RP nicht so ganz mein Ding ist, würde es mich freuen, wenn SW:TOR nicht zu einem reinem MMO verkommt, wie WOW und man auch nach drei Jahren noch sagen kann, dass es sich um ein MMORPG handelt.
In diesem Sinne, wir sehen uns InGame und das hoffentlich bald.
Leider nicht so sehr für die Spieler.
Der Hintergrund wird vom größten Teil der Community immer ignoriert.
Das letzte MMORPG bei dem die Spieler noch einigermaßen über den Hintergrund Bescheid wussten war Ultima Online.
Mann, bei WoW konnteste froh sein, wenn die Leute vielleicht mal ein, zwei Missionen der Strategiespiele im Singleplayer gespielt haben.
Selbiges galt für WAR, AoC und ich kann mir nicht vorstellen, dass es mit dem ganzen Zeug aus dem extended Universe, geschweigedenn den beiden KotOR Spielen anders sein wird.
Das ist aber auch ein Problem der Förderung der Story. Conan ist eine alte und heute nicht unbedingt für jeden bekannte Marke, HdR kennen die meisten eher aus den Filmen und die Romane für Warhammer sind auch eher was für Fans des Tabletop, denn ein gutes Spiel dafür erschien auch ewig nicht mehr. Da war Blizzard mit WC3,TFT und dann WoW besser, zeitgleich kamen gute Spieleromane raus für WC.
@Draco:
Vor allem brinen einem Infos über die bisherige Story wenig, da es kaum welche über die Alte Republik gibt. Es gibt zig Bücher über die Zeit der Filme und ein paar über die Republik zu Zeiten von Darth Bane. Bioware kann und sollte also diese Lücken mal füllen mit SWTOR und ein paar guten Romanen.
Es wird höchstwahrscheinlich in etwa soviel RP geben wie bei WoW (vielleicht auf Dauer mehr, wenn sich Bioware im Gegensatz zu Blizzard wenigstens um die RP-Community kümmert, aber das ist ein anderes Thema).
Grund: Star Wars ist ein Massenphänomen. Unter tausend "Fans" hat man vielleicht fünfzig oder hundert, die auch nur einen Schnipsel aus dem EU kennen und sich über den Kinobesuch hinaus für das Universum interessieren. Die Leute die das EU kennen und für die Star Wars mehr ist als ein paar Raumschlachten und Duelle mit leuchtenden Schwertern, die Gruppe aus der traditionell die RP'ler kommen, ist im Vergleich zum Rest verschwindend gering.
Die Gesamtheit der Fans eines Spiels hat nie sonderlich viel mit den tatsächlichen Rollenspielern am Hut.
Auch die Lizenz trägt da nur bedingt etwas bei.
Sieh dir bspw. mal Conans Server "Asgard" an und vergleich ihn mit WARs ehemaligen Server "Huss". Beides RP-Server, aber obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass weit weniger Leute Conan gelesen/gesehen haben als es Warhammer Spieler gibt, waren die RP-Server in WAR weit weniger aktiv was Events und tatsächliches RP anging.
Das heißt, obwohl Conan die kleinere Gruppe angesprochen hat, gab es dort trotzdem weit mehr RP.
Wieviel Rollenspieler ein Spiel hat geht wohl eher davon aus, auf welchem Medium die Lizenz vertrieben wurde und welche Sorte von Spielern dieses Medium unter anderem anspricht.
Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass RPler im Endeffekt jene Spieler sind, welche mehr Bücher lesen.
Schlimme Vorurteilsverbreitung aber man braucht sich ja nur ansehen wie erfolgreich HdROs Server Belegar im Vergleich zu anderen kommerziellen RP-Servern war.
Ich finde es geht garnicht primär um die Lore-Kenntnisse die die Spieler mitbringen.
Entscheidend ist, ob die Spieler überhaupt Interesse an der Lore haben.
Das bezweifle ich, denn wo du es grade erwähnst: Wieviele HdRO-Spieler kannten den Herrn der Ringe über die Filme hinaus?
Eine ähnliche Situation haben wir hier ja auch (von wegen Kenntnis der Filme vs Kenntnis des Hintergrundes/Extended Universe).
Ich darf daran erinnern, dass Conan und Warhammer ähnlich starke Hintergründe sind.
Irgendwie klingt das negativ!? Dabei liegt denen doch sehr viel daran. Oder fehlt in dem Satz vielleicht einfach ein NICHT?
Edit: Das "h" zu viel einfach nicht beachten, das ist gleich wieder weg.