Bioware: Jennifer Hepler, Autorin für Dragon Age und SWTOR, von wütenden Spielern wüst beschimpft +++ UPDATE: Stellungnahme von Bioware-Gründer Ray Muzyka
SWTOR & Dragon Age: Jennifer Hepler schrieb unter anderem für diese beiden Bioware-Serien
UPDATE, 22.02.2012, 09:30: Im offiziellen Bioware-Forum meldete sich nun Bioware-Mitbegründer Ray Muzyka zu Wort und stellte sich schützend vor die unter Beschuss geratene Jennifer Hepler. Ray Muzyka schreibt: "Jennifer ist eine geschätzte und talentierte Mitarbeiterin, die seit vielen Jahren bei Bioware arbeitet und, so hoffen wir, auch noch viele weitere Jahre bei uns bleibt. Es ist schrecklich, dass einige Leute sie als Zielscheibe für Drohungen und Hassbekundungen auserkoren haben - das geht sogar soweit, dass man Foren-Postings fälscht und behauptet, Jennifer hätte sie geschrieben. Teilweise wird sie mit Projekten in Verbindung gebracht, an denen sie gar nicht mitgearbeitet hat (Jennifer ist zum Beispiel nicht Teil des Autoren-Teams für Mass Effect). Alle Mitarbeiter von Bioware werden weiterhin voll hinter Jennifer stehen, und wir freuen uns, dass so viele andere Menschen außerhalb von Bioware sie in dieser schwierigen Zeit ebenfalls unterstützen."
In seinem Foren-Beitrag zur Situation rund um Jennifer Hepler kündigt Ray Muzyka außerdem an, dass Bioware in ihrem Namen 1.000 Dollar an die Organisation "Bullying Canada" spenden werde. Die Wohltätigkeitsorganisation Bullying Canada setzt sich gegen Mobbing ein.
Originalmeldung: Sie sei eine Plage, käme direkt aus dem Abwasserkanal und wäre das Krebsgeschwür, das Bioware zerstört – diese und weitere Anfeindungen prasselten über die Bioware-Autorin Jennifer Hepler (u. a. Dragon Age und SWTOR) herein. Auslöser war ein Posting auf der Internetseite Reddit, dessen Ersteller einige von Heplers Aussagen kritisierte, die sie in einem Interview aus dem Jahre 2006 traf. Auf die Frage, was der ihr unliebste Bestandteil der Arbeit in der Spiele-Industrie wäre, antwortete Hepler: "Die Spiele zu spielen".
Hepler spielte damit darauf an, dass sie selbst keine geübte Spielerin sei. Den Job übe sie vor allem wegen ihrer Liebe fürs Schreiben und wegen ihrer Faszination für die interaktiven Aspekte von Computerspielen aus – nicht aber, weil sie selbst gerne spiele. Hepler gab zudem an, dass sie bald ein Baby erwarte, und mit dem Nachwuchs kaum noch Zeit zum Spielen habe. Jennifer Hepler wünschte sich im Interview eine Möglichkeit, etwa Actionszenen vorzuspulen.
"Fast alle Spiele bieten die Möglichkeit, Dialoge schnell durchzuklicken, weil manche Spieler Dialog-Szenen nicht mögen und schneller zu dem zurückkehren möchten, was ihnen mehr Spaß macht. Gleichzeitig aber zwingen sie einem Kampfszenen auf, selbst wenn man sich nur für die Story-Sequenzen interessiert. Bei einem Spiel, das durch ausreichende Handlung auch ohne Kämpfe spannend ist, gibt es keinen Grund, warum man die Kämpfe nicht überspringen können sollte", so Hepler. Die Autorin argumentiert, dass eine solche Option zwar die Spielzeit senken würde – gerade Menschen mit wenig Freizeit würde es aber eben dieser Umstand ermöglichen, trotzdem Spaß an Spielen zu haben; vergleichbar mit einem Buch oder einem Film.
Einige Spieler waren mit Heplers Äußerungen überhaupt nicht einverstanden, beleidigten die Bioware-Autorin in den Kommentaren auf Reddit und sandten Ihr auch wenig rühmliche Nachrichten an ihren Twitter-Account, den Hepler nun offenbar löschen will, nachdem sie selbst etwas hitzig auf die Anfeindungen reagierte. Das für den Trubel verantwortliche Interview auf der Webseite KillerBetties lässt sich derweil nur noch über die WayBackMachine finden. Jennifer Hepler schrieb für beide Teile der Dragon-Age-Reihe und für Star Wars: The Old Republic, wo sie unter anderem für Teile der Schmuggler-Storyline verantwortlich zeichnet. Über die Anfeindungen gegen Jennifer Hepler berichtete Kotaku.
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tretet lieber die penner in den arsch die Dragon Age 2 ruiniert und die diese launchday-DLC praxis eingefuehrt haben. das hat fuer mich deren franchises zerstoert. koennen von mir aus pleite gehen.
Soweit ich das verstanden hab gehört die frau zu den leuten bei bioware die dafür verantwortlich sind sich die story der spiele wie etwa dragon age überhaupt erst auszudenken und wenn ich das ergebnis betrachte hab ich für sie nur hochachtung übrig aber ganz sicher keinen spot.
Jeder der solche hirnlosen beschimpfungen loslässt hat entweder sowiso nichts für rpgs übrig und ist daher eh zu ignorieren oder sollte wenn dem nicht so ist gesteinigt werden für seine blödheit.
Das jemand dessen arbeitsbereich sich auf die story beschränkt mit der kämpferei drumherum eher wenig anfangen kann, kann ich durchaus nachvollziehen. Wenn sich das negativ auf ihre arbeit auswirken würde kann man denke ich davon ausgehen das sie ihren job schnell loswäre.
Viele spieler sind mit hirnlosem draufhauen zufrieden und sind bei einem game erst glücklich wenn sie dialoge und videos wegklicken können. Das es aber auch andere gibt denen gerade die story besonders wichtig is wird gerne ignoriert. Traurigerweise wurde meines wissens erst einmal der versuch unternommen dem Spieler die möglichkeit zu bieten die story des games zumindest in groben zügen zu erleben ohne sich mit den actionsequenzen auseinandersetzen zu müssen. (Die rede is von Metal gear Solid 3 - Subsistence version auf der PS2 welche auf der Existence bonus DVD einen zusammenschnitt der unzähligen zwischensequenzen enthällt)
Ganz Spontan viele mir die Final Fantasy reihe ein die ich zwar sehr mag bei der ich aber einen optionalen modus mit weniger Kampfeinlagen sehr begrüßen würde.
Na dann mag sie halt keine Spiele, und nun? Schadet es mir? Ist die story im Spiel nun schlecht geworden weil sie nicht alle Facetten in ihrem Beruf liebt? Finde nicht, mir macht meine Klasse und die story spass.
Wenn ich eine gute geschichte schreibe die spannend ist und lust auf mehr macht muss ich doch auch wissen wie ich die am besten in ein spiel einbaue und vorallem welche mittel ich habe die gefühle am besten dem spieler zu vermitteln.
ich finde wenn man in solch einer position solche unüberlegten komentare von sich gibt, brauch man sich nicht wundern das verärgerte spieler den mund aufmachen. eindeutig ist sie sich der verantwortung der spieler gegenüber nicht wirklich bewust.
wenn mitarbeinter von firmen die fallschirme bauen einen fallschirmsprung absolvieren müssen um sich ihrer verantwortung bewust zu sein dann sollte man auch meinen das jemand der an einen spiel arbeitet wenigstens dieses einmal gespielt haben muss um zu sehen was für einen "müll" er verzapft.
Das mit der Verantwortung und dem Fallschirm zeug finde ich nen Hinfälligen vergleich.. ich sehe das eher so das die Autorin da sowas ist wie der Stofflieferant für fallschirme.. überprüfen ob es den ansprüchen genüg/ihnen gerecht wird / und es zu verarbeiten ist dann eben der job von wem anders.
Sie hat doch nie gesagt, dass sie ihre Spiele nicht selbst spielt - im Gegenteil, sie hat nur gesagt, dass "Spiele spielen" der Teil an ihrem Job ist, der ihr am wenigsten Spaß macht (sie ihn also ergo doch macht), weil sie 1. einige Spielelemente überfordern und 2. nur wenig Zeit dafür hat. Tatsächlich redet sie von den Konkurrenz-RPGs, die sie ihrer Meinung nach spielen sollte um darüber bescheid zu wissen wie gut deren Stories sind.
Sie ist mit Herzblut dabei. Sie liebt die Gaming-Branche, sie liebt es RPGs zu schreiben.
Das lässt sich alles aus ihrem Interview entnehmen. Aber nur die wenigstens machen sich die Mühe das Interview auch zu lesen bevor sie sich erdreisten ein Urteil über sie zu bilden.
Hier noch ein Zitat von ihr aus dem gleichen Interview:
ZITAT:
Ich fände es schön, wenn du bitte beim nächsten mal erst etwas über diese Thema nachdenken würdest anstatt solche, an den Haaren herbeigezogene, Vergleiche loszulassen. Und wenn du deine eigene Meinung wiedergibst, dann leite dass doch auch entsprechend mit einem meiner Meinung nach, ich denke, etc. ein.
Zum Thema: Ich denke es ist absolut in Ordnung, dass sie diese Spiele und speziell die Action, nicht mag. Kein Mensch kann von einem Storywriter verlangen alle anderen Bereiche des Endproduktes zu mögen. Und schließlich muss sie dies auch nicht. Für den Job ist es nur nötig, dass sie ihren Teil gerne macht und sich wohl fühlt, welches sie bestätigt hat.
um eine beleidigung von einigen wenigen enttäuschten sw fans...über eine äußerung die aus der steinzeit stammte...
da fällt mir nur dieses kleine nenne ich es mal liedchen ein...
lächerlich llächerlich lächerlich läääächerlich....
Man muss nicht Koch sein um saghen zu können, dass eine Suppe versalzen ist.
Im übertragenen Sinne:
Man muss kein/e Spieler/in sein um an einem Computerspiel erfolgreich mitzuarbeiten.
Unabhängig von dem was die Frau nun tatsächlich gesagt haben soll.
Schlau...
Hinterfotzig aber sehr schlau.
Und typisch für das moderne Bioware.
Klar muss sich niemand sowas geben lassen, doch ihre Aussage kann schnell in den falschen Hals kommen...
Ich glaube auch nicht das Autoren dahingehend geschult werden, da ansich ja eh kein Kontakt zur Comm besteht.
Aber jeder der damit zu tun hat sollte Eine genossen haben.
Bei dem deutschen Comm-Manager kam es auch schon sehr danach rüber, dass daran gespart wurde.
Ich kann mich auch an keinen Fall erinnern, in dem Blizz Mitarbeiter derart auffällig geworden sind.
Ich denke aber auch, das denen gesagt worden ist keine öffentlichen Aussagen zu machen, die gegen die Firma oder Teile dessen verwendet werden können.
Die gute Dame ist absolut im Recht, nur hat sie es falsch gelöst.
@Duranos: Sie wird schon relativ "drüber stehen" solange es nur um ihre Arbeit als Autorin geht...die Beleidigungen richten sich aber nicht nur gegen ihre Arbeit, sondern vorrangig gegen ihre Person, da ist es vermutlich schwieriger, vor allem als Autor, die ja davon Leben "Emotionen" auszudrücken (ich denke auch nicht, dass Autoren in Unternehmen dahingehend geschult werden)
Man kann vielleicht erwarten, dass sie über Kritik an ihrer Arbeit als Autorin steht. Aber man kann nicht erwarten, dass sie über persönliche Anfeindungen/Beleidigungen der untersten Schublade steht und sich selbst dann noch professionell verhält.
Frage: Wo ist das Problem?
Es gibt doch genug Leute die einen Job haben der ihnen Spaß macht, aber das was am Ende als Gesamtes rauskommt Gefällt ihnen nicht.
Professionell ist was anderes und von Nöten bei einem Unternehmen das Millionen von zahlenden Kunden hat.
Auch wenn sie in Schutz genommen wird und BW die Kohlen aus dem Feuer holt, gab es bestimmt eine Diskussion hinterm Vorhang.
Persönlich finde ich das auch sehr nachvollziehbar, in ihrem Job sollte der Bezug zu dem Spielen unnötig sein ; unternehmerisch ist das peinlich.
Aber es sind ja nur Gamer, vermutlich flamegeile Kiddies und das ist wohl überwiegend auch wirklich so, sonst hätte es für den Post eine Entschuldigung gegeben.
Der Kunde hat immer recht.
So hätte ich das auch mitbekommen (scheinbar im Oktober 2006 war das Originalinterview, auf das sich bezogen wurde)
Und der Kommentar ist nicht auf alle Gamer bezogen, sondern auf die, die meinten, beleidigend werden zu müssen, wegen eines Interviews vor 5 Jahren und ihrer darin enthaltenen persönlichen Meinung zu Computerspielen
Auf Reddit ging es nämlich vor über einer Woche los, und das über ein Interview von 2006.. ihr Twitter-Kommentar ist vom 18.
So betrachtet ist es ein lustiger Kommentar ^^ Ich finde ihre Reaktion nachvollziehbar.
Ich finde es immer gut wenn man sich sachlich mit einem Thema auseinander setzt.
Für mich hört es sich aber auch so an als sei die Dame auch nur ein Mensch der aus angefeindeter Haltung, bzw. möglicherweise auch nicht unbedingt netter Kritik eine verbale Entgleisung geäußert hat. Ganz im ernst wir sind alle "nur" Mensch und wenn man anfängt sich mal in jeden Menschen reinzuversetzen oder zumindest zu hinterfragen was diesen Menschen dazu bewegt hat sich so zu äußern um seiner Emotion Luft zu verschaffen, denkt man doch anders oder fängt an zu verstehen.
Ich denke nicht, dass man mit Anfeindungen und Hass weiter kommt. Ich würde so einem Menschen aus dem Weg gehen.
Wenn Helper wirklich arrogant oder abgehoben ist sollte man das sachlich formulieren und Ihr aus dem Weg gehen bzw. sachliche Kritik äußern aber wenn es in den Bereich "Drohung" oder zu niveaulos beleidigend geht ist es für mich einfach untragbar.
Menschen die aufgrund von Entäuschung zu Hass neigen sollten Ihren Horizont erweitern und an der frischen Luft spazieren gehen. :o)
Und ganz so ohne ist der (sinngemäß übersetzte) Kommentar: "Ihr seid nur neidisch weil ich einen Job in der Spieleindustrie habe und ihr keine Muschi bekommen könnt (ja das übersetze ich bewusst so , denn das ist die äquivalente Härte im Deutschen)" auch wieder nicht.
Ganz besonders wenn die Kritik an ihr nicht immer unbegründet war.
Das ist einfach nur abgehoben und geschmacklos. Auch eine Form der "Art & Weise" wie man sie vielleicht nicht gerne sieht.
Und mein Gott... wie man in den Wald ruft.
Und aus Mücken gleich Elefanten machen ist sowas von unnötig.
Ich finde so ein gezicke und so eine falsche Hassprojektion niveaulos.
Warum der Wirbel?
Gut das der Arbeitgeber sich um seinen Angestellten bemüht und sich
für Ihn / Sie einsetzt.
"@BrandesHepler that is bull. your parts in DA2 catapulted it from a good game to one of my favorite games and stories ever."
User: yukidama
http://twitter.com/#!/yukidama
Dritter Eintrag 18. Februar
Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher ob dieser Post ein Grund für solche Kommentare wie in dem Screenshot sind. Meiner bescheidenen Einschätzung nach nicht wirklich.
Und blööööderweise hat Hepler ihren Twitter-Account kurz darauf geschlossen. Womit die ursprüngliche Unterhaltung, sowie auch der Ausgangspunkt des Disputs gelöscht wurden. Na so ein Pech aber auch, jetzt KÖNNTE man die Wahrheit ja so drehen wie man möchte. Aber selbstverständlich würde sowas niemand jemals auch nur denken!
Nur gut dass bei einigen Internet-Usern die "Print" Taste recht locker sitzt.
Zusammenfassend kann ich nur sagen: Mehr als unterhaltsames Internetdrama ist der ganze Fall nicht. Aber es zeigt doch wieder wie leichtgläubig manche Medien sind und das ist es was mich eigentlich irritiert.
Hinzu kommt, dass die Offiziellen wieder mal typische Geschichtsverdrehung an den Tag legen. Und Leute die sich nicht informieren glauben das natürlich sofort.
Und dann beginnt das Drama erst richtig. Dann mokiert man sich und solidarisiert man sich und in Wahrheit ist alles aufgebaut auf einer einzigen Farce.
Schlecht könnte einem werden!
Und wie Hepler im Vorfeld drauf war sollte dieser Link zeigen:
http://i.imgur.com/m1S8N.jpg
Beachte bitte das Datum und die Tatsache, dass der reddit Artikel erst einen Tag später aufkam. Der war nämlich nicht der Ursprung dieser Angelegenheit.
Ich denke Hinterfotzig trifft es nicht ganz.
Der Unternehmer macht einfach öffentlich, dass jemand eine Grenze überschreitet. Solange Dinge im humanen Ramen bleiben, denke ich sollte
so ein stilistisches Mittel nicht nötig sein.
Bin da ja voll ihrer Meinung.
Also für mich persönlich macht Nakeelus Interpretation schon Sinn.
Von dem Post rede ich. Da macht deine Übersetzung wenig Sinn.
Bei Blizzard müsste die Frau mit dieser Einstellung eigentlich mit offenen Armen empfangen werden.