Tuning in Runes of Magic
Runes of Magic bietet allerlei Einstellungsmöglichkeiten im Grafikmenü, mit denen sich zahlreiche Effekte an- oder abschalten lassen. Manche Optik-Verbesserungen lassen sich jedoch erst über den Treiber der Grafikkarte freischalten. Wie Ihr die optimale Mischung aus Performance und Optik für Euren PC einstellen, erfahrt Ihr auf den folgenden Seiten.
Die richtige Hardware
Um Runes of Magic überhaupt starten zu können, muss eine Grafikkarte mit Unterstützung für Pixelshader 2.0 im Rechner sitzen. Eine ältere Karte – etwa des Typs Radeon 9600 aus dem Jahre 2003 – genügt also schon. Zusätzlich benötigt das Spiel mindestens 512 MiByte Hauptspeicher. Im Herzen des heimischen Rechenknechts sollte zudem mindestens ein Prozessor der Baureihe Pentium 4 mit 2,0 GHz seine Arbeit verrichten. In der Praxis ist ein solches System jedoch auch mit den niedrigsten Grafikeinstellungen schnell ausgelastet. Spätestens in Logar, der ersten größeren Stadt, in der sich mehrere Spieler zugleich tummeln, gerät es an seine Performance-Grenzen.
Mehr Tuning-Tipps zu aktuellen MMOs findet Ihr im aktuellen PCGH-Sonderheft 01/2009.
Erst ein Dualcore-Prozessor der ersten Generation und eine Grafikkarte jenseits einer Geforce 7600 ermöglichen einen halbwegs flüssigen Spielablauf. Bereits auf einem etwas betagten Einsteiger-PC mit Zweikern-CPU und Grafikkarte der vorletzten Generation (Radeon HD 3850 oder Geforce 9800 GT/8800 GT) erreicht das kostenfrei spielbare Online-Rollenspiel bei einer Auflösung von 1.280 x 1.024 Bildpunkten in den meisten Gebieten eine spielbare Framerate. Für eine Auflösung von 1.680 x 1.050 Pixeln sollte es schon ein Mittelklasse-PC mit einer mindestens auf zwei GHz getakteten Dualcore-CPU sein.
Auch was den Arbeitsspeicher angeht, verhält sich Runes of Magic ausgesprochen genügsam – zwei GiByte reichen für einen flüssigen Spielablauf unter Windows XP, bei der 64-Bit-Version von Windows Vista sollten es mindestens drei GiByte sein. Das verringert die Nachladezeiten während des Spielens deutlich. Auch eine Defragmentierung der Festplatte brachte im Test den gewünschten Erfolg:
Die Performance stieg durch die aufgeräumte Festplatte ein wenig an, da während des Spielens öfters auf diese ausgelagert wird.
Wer das Free-2-Play-Spiel komplett ohne Kompromisse in hoher Auflösung und mit eingeschalteter Kantenglättung genießen will, ist mit einem Zweikern-Prozessor im Bereich von drei GHz bestens bedient. Dieser übernimmt hierbei die Hauptarbeit – die Grafikkarte ist eher zweitrangig. Auch ältere Modelle wie eine Geforce 8800 GT liefern noch eine gute Performance. Selbst bei größeren Spielermassen, wie sie etwa in Schlachtzügen oder der Hauptstadt auftreten, gibt es mit einem starken Prozessor keine spürbaren Einbußen bei der Framerate. Doch auch aus älteren Rechnerkonfigurationen lässt sich mithilfe von etwas Tuning über den Grafikkartentreiber und das Optionsmenü im Spiel noch einiges an Performance herausholen.
Charakterdetails
Im Abschnitt „Welt-Details“ des Grafikmenüs von Runes of Magic befinden sich mehrere Schieberegler. Mit ihnen lässt sich der Detailgrad von Weltobjekten, des Geländes und der Texturen einstellen. Wer einen aktuellen Top-Spielerechner besitzt, zieht den Regler ganz nach rechts, um die maximale Qualität zu erreichen. Wandert der Schalter weiter nach links, steigt die Performance – zum Leidwesen der Optik. Stellt man den Wert zu niedrig ein, wirkt das Spiel wenig ansehnlich. Darum sollten Sie vermeiden, hier die niedrigste Einstellung zu wählen. Bereits mit einem etwas höheren Wert sieht das Spiel noch ganz manierlich aus, läuft jedoch viel flüssiger. Wer das Letzte aus seinem Rechner holen will, sollte die Einstellungen im linken Drittel ansiedeln.
Auf maximaler Detailstufe sind die feinen Verzierungen auf den Roben deutlich sichtbar.
Deutlich zu erkennen sind die Einschränkungen der minimalen Detailstufe besonders bei den Texturen. Die Verzierungen werden nur verschwommen dargestellt.
Sichtweite
Die Sichtweite hat neben Auflösung und Bloom-Effekt den größten Einfluss auf die Spielperformance. Schwanken die FPS je nach Umgebung stark, ist auch hier ein Eingriff sinnvoll. Dabei ist es sehr schwierig, einen optimalen Wert zu finden. Je nach Einstellung verschwinden weit entfernte Gebäude oder Geländestücke nach und nach aus dem Sichtbereich. Zieht man die Performance-Schraube zu fest an, versinkt gar die komplette Umgebung im Nebel. Aus diesem Grund sollten Sie auch hier nicht den Minimalwert wählen. Das zweite Fünftel von Links reicht vollkommen aus, um die Geschwindigkeit zu verbessern.
Mit der höchsten Sichtweite sind sogar die Häuser im Hintergrund gut zu erkennen.
Bei Performance-Problemen herunterregeln.
Auf der zweithöchsten Stufe verschwinden die Häuser im Hintergrund im Nebel, die Framerate steigt jedoch.
Dritthöchste Stufe: Der Nebel weitet sich aus, die Häuser im Hintergrund sind verschwunden, die Orientierung fällt schwerer.
Auf der zweitniedrigsten Stufe ist nun schon das Stadttor kaum noch zu erkennen - die Atmosphäre leidet.
Auf niedrigster Stufe sind sogar nahe Objekte unsichtbar. So ist Runes of Magic kaum erfolgreich spielbar.
Zum Thema: Sollte ich mich am WE mal wieder einloggen, probiere ich´s aus. Danke für die Tipps.
Shaddarim Bewertung -7
Merkste was...?
(Konnte es mir nicht verkneifen...)
Zum glück kann jeder für sich selber endscheiden was er für nen dämlichen Komentar hält und was nicht.
Man kann dämliche Kommentare zitieren, deswegen bleiben es trotzdem dämliche Kommentare
merkste was?
Naja ganz nett wenn man nicht weiß was welche einstellung bewirtk...aber die meisten erklären sich von selbst und wer bischen rumprobiert findet es auch so raus, also brauchen tut mans nicht umbedingt aber drotzdem nett