RoM: Der Bewahrer - Eine Geschichte von Geistern und der Natur
Die neue Elfenklasse ist nicht nur ein einfacher Damage-Dealer. Mit seinen verschiedenen Begleitern hat er ein großes Spektrum an Möglichkeiten, um seine Gruppe im Kampf gegen Bossgegner und Elite-Mobs zu unterstützen. Wählt zwischen den Schadensarten oder erhöhter Verteidigung.
Im PvE setzt der Bewahrer in Runes of Magic seinen eigenen Akzent. Neben der Einsatzmöglichkeit als Schadensausteiler kann er mithilfe seines Eichengeistes genauso die Rolle des Off-Tanks einnehmen. Die Verbindung aus seinem eigenen und dem Schaden seines Begleiters macht ihn zu einem der stärksten Damage-Dealer im Spiel. Nicht nur während des Levelaufstiegs, sondern auch im PvP und PvE zeigt er seine Stärken deutlich. Die große Anzahl an Kontrollfähigkeiten wird Eurer Gruppe deshalb wohl genauso gut unterstützen wie Eure starken Angriffe.
So spielt sich der Bewahrer
Auch der Geist muss regelmäßig geheilt werden
Der Nahkämpfer gehört zu den komplexesten Klassen in Runes of Magic und ist daher auch nicht so leicht spielbar. Neben Euren eigenen Fähigkeiten müsst Ihr auch ständig auf die Skills und die Gesundheit Eures Begleiters achten. Und als ob das noch nicht genug wäre, wurde Eure Klasse auch noch mit einem reichhaltigen Sortiment an Kontrollfähigkeiten versehen. Ihr seid demnach in Instanzen von enormer Wichtigkeit. Da Ihr auch als Off-Tank ohne Weiteres eingesetzt werden könnt, ist Euch ein Platz in der Raid-Gruppe fast immer sicher. Ihr seid Schadensausteiler und solltet daher die Fähigkeiten maximal skillen, die Ihrem Namen gerecht werden. Geladener Hieb, Kraft des Baumgeistes und Dornige Rebe sollten generell immer in Eurer Rotation vorkommen und daher auch komplett mit Talentpunkten versehen werden. Erst sehr spät, mit Level 50, kommt dann der letzte wichtige Angriff für Euch dazu: Kreuzhieb. Doch nicht nur aktive Fähigkeiten helfen Euch beim Kampf gegen das Böse. Wilde Kraft und Kraft der Eiche sollten ebenfalls mit ausgeskillt werden. Damit Ihr auch Chancen gegen mehrere Gegner habt, empfiehlt es sich außerdem, Euren Kontrollfähigkeiten ein paar Talentpunkte zukommen zu lassen. Verbannen und Bewegungseinschränkung helfen Euch beispielsweise, lästige Monster von den Stoffträgern in der Gruppe fernzuhalten. Da Ihr immer nur auf die Kraft einer Eurer Begleiter zurückgreifen könnt, solltet Ihr selbst entscheiden, ob Ihr in der jeweiligen Instanz mehr Schaden oder mehr Lebenspunkte benötigen. Im ersten Fall nutzt Ihr Kraft der Eiche. Habt Ihr zu wenig Ausdauer für einen Bossgegner, wählt Ihr stattdessen lieber Herz der Eiche aus. Auch diese Fähigkeit solltet Ihr nach Möglichkeit maximiert haben.
Besonderheiten der Klasse
Mehrere Gegner auf einmal sind für den Bewahrer dank seinem Helfer kein Problem
Als Bewahrer seid Ihr nie auf Euch alleine gestellt. Im Gruppenspiel profitiert Ihr ja generell von einem anwesenden Tank, anderen Schadensausteilern und einem Heiler. Doch auch auf Solopfaden habt Ihr immer eine Unterstützung durch Euren Begleiter. Ihr könnt dabei zwischen dem Eichengänger, dem Eichengeist und dem Naturkristall wählen. Alle Begleiter haben verschiedene Einsatzgebiete und dementsprechend auch verschiedene Auswirkungen auf den Kampf. Wählt also klug, welchen Helfer Ihr einsetzen wollt. Ist besonders viel magischer Schaden erwünscht, werdet Ihr sicher zum Naturkristall greifen. Einen erhöhten physischen Schaden erreicht Ihr durch das Aufrufen des Eichengängers. Wollt Ihr als Off-Tank agieren, solltet Ihr den Eichengeist beschwören. Egal welchen Begleiter Ihr wählt, aktiviert immer gleich nach der Beschwörung den Hauptangriff des Helfers. Mit einem Rechtsklick auf das entsprechende Talent wird dieses immer, sobald es wieder verfügbar ist, ausgelöst. Wollt Ihr Euren Begleiter heilen, steht Euch dafür das Elfengebet zur Verfügung. Auch wenn Ihr sonst keinem anderen Charakter damit den Lebensbalken wiederauffüllen könnt, müsst Ihr für diesen Skill immer erst Euren Begleiter anwählen. Die verschiedenen Buffs der einzelnen Helfer könnt Ihr nur dann auf Euch wirken, wenn dieser Begleiter aufgerufen ist. Wenn Ihr also mit dem Naturkristall kämpfen wollt, aber mehr Gesundheitspunkte benötigen, müsst Ihr erst Euren Eichengeist aufrufen. Ihr bufft Euch dann und beschwört nun den Kristall.
Diese Fähigkeiten solltet Ihr ausbauen
Für das Gruppenspiel in Runes of Magic benötigt Ihr natürlich nicht alle Bewahrer-Fähigkeiten. Welche Skills in Instanzen und Schlachtzügen besonders wichtig sind, zeigen wir Euch hier. Es versteht sich von selbst, dass die Fähigkeiten Eures Begleiter alle vollständig geskillt werden sollten.
Primäre Fähigkeiten:
Der Eichengeist nimmt den Gegner und Ihr bleibt ihm fern
Energieabsorption: Ihr verringert hiermit den physischen Schaden Eures Gegners und erhöht gleichzeitig Euren um denselben Prozentsatz. Dieser Effekt wirkt 15 Sekunden lang und hat fünf Minuten Abklingzeit. Nutzt diese Fähigkeit daher nur in kritischen Kampf-Situationen.
Dornige Rebe: Ein wichtiger Bestandteil Eurer Rotation. Haltet diesen DoT stets auf Eurem Gegner aktiv. Da die Wirkungsdauer sich hier mit dem Cooldown gleicht, sollte das kein Problem darstellen. Alle zwei Sekunden teilt der Debuff maximal 660 Schadenspunkte an den Gegner aus.
Elfengebet: Die Skillung dieser Fähigkeit ist enorm wichtig. Ohne Euren Begleiter macht Ihr oft nur halb so viel Schaden. Gebt daher auch auf seine Gesundheit Acht.
Bewegungseinschränkung: Wenn Ihr diesen Skill erhöht, erhaltet Ihr eine Crowd- Control-Fähigkeit, mit der Ihr Euren Gegner für maximal 9,6 Sekunden völlig außer Gefecht setzen könnt. Endet diese Betäubung, bekommt Euer Kontrahent gleich einen deftigen Schaden.
Schadenstransfer: Diese Fähigkeit erlaubt es Euch, 15 Sekunden lang den Schaden, den Ihr abbekommt, auf Euren Begleiter umzuleiten. In besonders brenzligen Situationen solltet Ihr auf jeden Fall auf dieses Talent zurückgreifen. Es ist dann generell besser, wenn Euer Begleiter und nicht Ihr an dieser Stelle sterben.
Herz der Eiche: 10 Minuten lang wird Euer Gesundheitshaushalt sowie dessen Regeneration erhöht. Dies entlastet den Heiler und hilft Euch, länger bei sehr starkem Schaden standzuhalten und weiter zu kämpfen.
Der Naturkristall lohnt sich vorallem als malastige Klasse
Rasendes Gestrüpp: Dies ist einer Eurer verfügbaren Flächenschäden. Leider ist dieser nur im Nahkampfbereich einsetzbar und hat eine Zauberzeit von zwei Sekunden. Dafür gibt es hierbei keine Einschränkung durch einen Cooldown.
Schutz der Natur: Der Buff durch Euren Naturkristall bewirkt eine zehnminütige Erhöhung der physischen und magischen Trefferrate. Zückt diesen Skill nur bei Gegnern, die besonders unter magischem Schaden leiden.
Kraft der Eiche: Mithilfe des Eichengängers gelangt Ihr an diesen Buff. Euer Zweihandwaffenschaden wird dadurch zehn Minuten lang um bis zu 15 Prozent erhöht. Natürlich solltet Ihr bei der Nutzung dieser Fähigkeit auch eine Zweihandwaffe angelegt haben.
Natürliche Lebensader: Dieser passive Skill gibt Eurem Begleiter ein paar Lebenspunkte mehr. Baut die Fähigkeit in jedem Fall aus. Mehr Leben für Euren Helfer bedeutet gleichzeitig eine größere Überlebenschance für Euch.
Verbannen: Hier erhaltet Ihr einen zusätzlichen Crowd-Control-Zauber. Voll ausgeskilltbenötigt dieser eine zu große Menge an Mana. Wir empfehlen daher, die Fähigkeit bis maximal Stufe 40 zu skillen.
Kreuzhieb: Mit dieser Fähigkeit wirkt Ihr auf alle Gegner im Umkreis von 100 Metern bis zu maximal 280 Prozent Eures Haupthandwaffenschadens. Der Flächenschaden ist zwar sehr effektiv, doch leider könnt Ihr ihn nur alle 6 Sekunden nutzen.
Allgemeine Fähigkeiten:
Geladener Hieb: Das ist Euer wichtigster Angriff. Euer Ziel erleidet unter dieser Fähigkeit maximal 440 Prozent Eures Haupthandwaffenschadens. Der enorme Schadensausstoß rechtfertigt somit auch die Castzeit von zwei Sekunden sowie die Abklingzeit von drei Sekunden.
Kraft des Baumgeistes: Auch dieser Angriff sollte unbedingt in Eurer Rotation eingebaut werden. Euer Gegner erleidet dadurch 240 Prozent des Haupthandwaffenschadens, wenn diese Fähigkeit maximal ausgeskillt ist.
Verbesserte Präzision: Ihr erhöht Eure Präzision um maximal 5 Prozent mit dieser passiven Fähigkeit. Mehr Präzision bedeutet auch immer mehr Schaden.
Wilde Kraft: Mit diesem Skill erhöht Ihr 30 Sekunden lang Eure Angriffskraft. Auf höchster Stufe wird diese um bis zum 15 Prozent maximiert.
Rüstungen für Bewahrer
Der Bewahrer kann aufgrund seiner Einsatzmöglichkeit als Off-Tank Kettenrüstungen tragen. Bevor Ihr Euch mit höherstufigen Gegenständen, beispielsweise dem Schlangenschuppen- Set aus dem Herz des Ozeans, rüsten könnt, solltet Ihr auf die Rüstungsteile der alten, anspruchsvollen Instanzen und Raids zurückgreifen. Für den Bewahrer eignen sich das Schwarze Donner-Set, das Set des Runenkriegers sowie das Zyklopen-Kampf-Set. In der rechts liegenden Tabelle könnt Ihr im Überblick erkennen, welche Rüstung Euch welche Werte bringt.
Vergleich der Werte der verschiedenen Sets
Waffen für Bewahrer
Der Bewahrer kann zwar magischen und physischen Schaden austeilen, jedoch ist der Anteil seiner physischen Angriffe wesentlich höher als der der magischen Angriffe. Achtet deshalb darauf, nur die Waffen zu tragen, die einen höheren physischen Schadenswert haben. Bis einschließlich Level 31 könnt Ihr Einhandschwerter, Einhandäxte, Dolche und Zweihandstäbe tragen. Ab der nächsten Levelstufe kommen zusätzlich Zweihandschwerter und Zweihandäxte dazu. Wenn Ihr nicht gerade die Bewahrer-Schurken-Kombination ausgewählt habt, solltet Ihr auf die Zweihandwaffen zurückgreifen. Das bringt Euch vor allem dann einen Vorteil, wenn Ihr Kraft der Eiche aktiviert habt. Mit dem Buff des Eichengängers erhöht Ihr zehn Minuten lang den Zweihandwaffenschaden um 3 bis 15 Prozent. Welche die besten Waffen ab Level 50 bis zum Herz des Ozeans sind, seht Ihr im unten stehenden Kasten.
Was Ihr sonst noch wissen solltet
Um im PvE und im Gruppenspiel die Schadenslisten anzuführen, benötigt Ihr neben einer gut schützenden Rüstung und mächtigen Waffen auch einiges an Spielvermögen und Konzentration. Setzt bewusst Eure Buffs ein, um entweder eine stärkere Verteidigung und mehr Durchhaltevermögen oder einen erhöhten Schadensausstoß zu forcieren. Besorgt Euch außerdem eine Ausrüstung mit starken Stats, die sowohl Euren magische als auch Eure physische Kampfweise verstärken.. Gelbe Stats wie „Geist“, „Verbindung“ oder „Inquisition“ können Euch dabei sehr gut weiterhelfen. Der Einsatz von Nachspeisen wie Teeduft-Törtchen kann dann noch kleine Schwachstellen in Eurer Verteidigung beseitigen. Sollten die Gegner etwas schneller zu Boden gehen? Dann verzichtet auf keinen Fall auf Nahrungsmittel wie das Mahl des Drachen oder des Schicksals. Die zusätzliche physische Angriffskraft kann entscheidend sein.
wirklich traurig-.-
ich kann jetz nur für die Bewahrer/Druiden sprechen, da ich nur den spiele^^
FAZIT: Bewahrer/Druiden brauchen ne fette verbesserung, sonst wird das nix mit dem Charakter+Begleiter Stil
Immer ein Platz im Raid sicher? Begleiter wichtig? höchstens für buffs
Der Bewahrer ist definitiv die schlechteste Klasse und ohne gelbe Stats nicht brauchbar...