Rift: Entwickler Trion Worlds denkt über Börsengang nach
Rift-Entwickler Trion denkt über einen Börsengang nach. Rift wirft nach eigenen Angaben derzeit hohe Gewinne ab.
Das in Redwood, Kalifornien situierte Entwicklerstudio Trion Worlds denkt über einen Börsengang nach. Anscheinend sind die Gewinne, die das Unternehmen einfährt, hoch genug, um diesen Schritt zu wagen. Der Entwickler hat laut eigenen Angaben bereits über 100 Millionen US-Dollar an Risikokapital angehäuft, das unter anderem Beiträge von Time Warner, Comcast und Fidelity enthält.
Besonders profitabel erweist sich derzeit das erste Online-Rollenspiel von Trion Worlds: "Rift ist hochgradig gewinnbringend, jede Woche und jeden Monat", erklärte Chief Executive Officer Lars Butler gegenüber Gamasutra. Zwei weitere Projekte befinden sich bei Trion zurzeit noch in der Entwicklung. Sollten das Strategiespiel End of Nations und der Shooter Defiance, der TV-Serie und Spiel miteinander verbinden möchte, ähnlich erfolgreich werden, ist also durchaus mit einem Börsengang von Trion Worlds zu rechnen. Zur Originalmeldung über die Pläne des Rift-Entwicklers geht es hier entlang.
Und wo ist das Problem harte Zahlen zu präsentieren? Das gehört nunmal dazu oder glaubst du die müssen ihren Investoren momentan keine Zahlen präsentieren und die überreichen ihnen auf Handschlag die Schecks? Trion ist kein Mini Entwickler sondern ein Konzern hinter dem jede Masse Geld steht. Du kannst davon ausgehen das bei einem solch gross angelegten Projekt ständig Zahlen präsentiert werden müssen
"Sollten das Strategiespiel End of Nations und der Shooter Defiance, der TV-Serie und Spiel miteinander verbinden möchte, ähnlich erfolgreich werden, ist also durchaus mit einem Börsengang von Trion Worlds zu rechnen."
Und schon wars das mit dem Börsengang ^^ - erst alles lesen , dann meckern.
Ich glaube den Jungs sollte mal einer sagen dass sie nach einem Börsengang in jedem Quartal ihre Umsatzstatistiken veröffentlichen müssen, dann ist nix mehr mit: Wir machen soooooo viel Geld, juhuuuuuuuu, dann muss man die harten Zahlen präsentieren!
Ein Börsengang muss nicht immer automatisch Vorteile mit sich bringen, sprich Kundenservice.
Ich würde an deren Stelle das Zepter nicht so schnell aus der Hand nehmen lassen.
Ich persönlich sehe das auch bedenklich weil sowas meist nicht gut geht. Trion müßte das reinkommende Geld schon wirklich perfekt investieren (in ein wirklich extrem gut laufendes MMORPG z.b.) um nicht auf die Schnauze zu fallen. Und genau hier liegt das Risiko. Zur Zeit sollte man sich darauf beschränken auf normalen Wegen Geld ranzukarren und nicht Lotto zu spielen.
Ich finde TRION macht nen super Job und hoffe auch, dass das so bleibt. Daher sehe ich bei dem Börsengang auch ein Problem, denn bisher ist Trion nur einem Reschenschaft schuldig und zwar: Trion. Wenn der Börsengang aber erfolgt, muss Trion in erster Linie den ganzen Aktionären gerecht werden. Viele Dinge können dann nichtmehr selbst entschieden werden. Unter anderem passiert es dann ganz schnell mal, dass mehr kostenpflichtige Anteile im Spiel vorkommen... und Trion könnte sich dann eben nichtmehr selbst steuern. Das kann gut gehen, muss aber nicht.
1. mehr Sparen
- weniger kostenfreier Content
- weniger Content allgemein
- und der Content, der geliefert wird, ist zu 90% reuse
2. mehr Einkommensquellen erschließen (mehr Mikropayment)
Ich habe bisher nicht ein Unternehmen erlebt, dass nach dem Börsengang noch Kundenfreundlichkeit als ein anstrebbares Ziel hatte.