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  • Von Pong bis WoW: Besuch im Museum für Computerspiele

    In Berlin zeigt das neu eröffnete Computerspiele-Museum Tausende Exponate aus der Geschichte der Computerspiele. Zu sehen sind unter anderem Hardware und Spiele ebenso wie Zeitschriften. Wir haben für Euch die Ausstellung besucht und jede Menge Eindrücke und Fotos mitgebracht.

    Ötzi, der bekannteste Neandertaler der Welt, liegt im Museum im italienischen Bozen aus. Seine Gebeine sind über 5.000 Jahre alt. Das silberne Pferd, eine zerbrochene Münze aus Russland, findet man im Pergamon-Museum in Berlin. Alter: Knapp 2.000 Jahre. Die Mona Lisa im Louvre? Knapp über 500 Jahre alt. Ihr wundert Euch, was dieser Artikeleinstieg mit Spielen zu tun haben soll? Dann lest weiter!

    Museen konservieren Dinge aus alten Zeiten, egal ob Knochen, Münzen oder Kunststücke. Dass man nun die beiden Wörter "Computerspiele" und "Museum" in einem Satz nennen kann, spiegelt die Schnelllebigkeit der Zeit wieder: Was gestern noch hip war, ist morgen schon wieder out und gehört ins Museum. Die Konsolen unserer Jugend findet man heute höchstens noch bei Ebay, zehn Jahre alte Computerspiele sind entweder rosagebrillter Kult oder längst in Vergessenheit geraten. Das Computerspiele Museum in Berlin versucht, auf 670 m² Ausstellungsfläche einen Abriss der Geschichte der Computerspiele darzustellen und diesem vergleichsweise jungen Medium Rechnung zu tragen. Wir waren bei der Eröffnung vor Ort.

    Berlin als kluger Standort


    Das Computerspiele Museum liegt direkt an der Karl-Marx-Allee in Berlin Friedrichshain - ein für ein Museum ungewöhnlicher Ort, abseits der Museumsinsel in Berlin-Mitte. Wo früher Erich Honecker zur Ehrenparade aufmarschierte, finden sich nun Cafés, zu Clubs restaurierte sozialistische Gebäude und eben das Computerspiele Museum. Insofern spiegelt die Umgebung des Museums die Schnelllebigkeit unserer Zeit wider. Es passt perfekt hierhin.

    Es passt aber nicht nur sehr gut zur Umgebung, es passt auch perfekt zu Berlin. Denn hier hat sich in den letzten Jahren Einiges in Sachen Computerspiele getan. Neben einigen bekannten Entwicklerfirmen ist vor allen Dingen die Games Academy hervorzuheben, Deutschlands erste Spezialschule und Ausbildungsstätte für den Bereich Computerspiele und Videoproduktion, die u.a. von so renommierten Firmen wie Nintendo (DevKits), Crytek (CryENGINE 2), Trinigy (Vision Engine) oder Microsoft unterstützt wird.

    Foto-Rundgang durch das Museum (Artikel geht unter der Galerie weiter)
    Bildergalerie: Retrospektive
    Bild 1-3
    Klickt auf ein Bild, um die Bilderstrecke zu starten! (43 Bilder)

    Jahrelanges Gerangel um den Standort

    Dabei war der Standort Berlin für das Computerspiele Museum lange Zeit unsicher. Bereits drei Jahre nach der Eröffnung 1997 wurde das Museum geschlossen, die Exponate wanderten zwischenzeitlich durch die ganze Welt. Im Nachhinein unterscheidet man zwischen ständiger und Wanderausstellung und will so nicht jedem aufs Butterbrot schmieren, dass der Direktor Andreas Lange 13 Jahre für einen Standort gekämpft hat. Doch jetzt ist alles gut: Mehr als 300 Exponate haben endlich ein sicheres Zuhause gefunden, ganz zu schweigen von den mehr als 2.300 Hardwareexponaten, über 10.000 Magazinen und 14.000 PC- und Videospielen, die sicher im Keller unter dem Museum verwahrt sind.

    Tagsüber im Museum (und nicht "Nachts", get it?)


    In den ersten Minuten im Museum fällt auf, dass es relativ klein ist. Es besteht eigentlich nur aus einem breiten Gang und den beiden Rückseiten der Ausstellungswände an den Seiten, an denen man ebenfalls entlang laufen kann. Doch es ist erstaunlich, was die Aussteller auf diesen 670 m² unterbringen konnten.

    Die Ausstellung ist in drei Bereiche gegliedert: Der erste Bereich "Der Spielende Mensch" leitet die Besucher ein in die Welt des Spielens, die ihren Ursprung weit vor den Computerspielen hat. Verschiedenen Maschinen laden die Besucher dazu ein, sich auf das ein oder andere Spiel einzulassen.


    Der nächste Abschnitt "Die Erfindung des digitalen Spiels" erfüllt genau die Erwartungen, die man als Museumsbesucher dieser Thematik entgegenbringt. Hier werden die Anfänge der Computerspiele und deren Entwicklung beleuchtet. Eine Hardware-Wand erstreckt sich über die Mitte der Ausstellung und zieht jeden langjährigen Computerspieler sofort in den Bann: Von Atari-Konsolen zum C64, vom Amiga 500 zum ersten Mac, vom Gameboy zur PSP - hier findet man alle typischen Geräte, auf denen man die digitalen Spiele genießen kann und konnte. Auch aktuelle Hardware fehlt nicht: An einer Wand befindet sich ein großer Bildschirm, angeschlossen an einer Playstation 3, auf der wir Wipeout HD in 3D spielen können. Durch diesen Kontrast zwischen alt und neu wird der technische Fortschritt der Computerspiele überdeutlich.

    Im dritten Abschnitt geht die Ausstellung aktuellen und künftigen Fragen nach: Wie entwickelt sich das Medium? Wie verbreitet ist es? Wie verhalten sich Gut und Böse in PC Spielen?

    Dem Spieltrieb freien Lauf lassen

    Doch das Museum ist nicht so rigoros in Abschnitte eingeteilt wie es klingen mag. An vielen Ecken laden Spielmaschinen zum Ausprobieren ein. Da wäre zum Beispiel ein alter PONG-Automat, der für mächtig viel Nostalgie sorgt. Beeindruckt hat uns ebenfalls ein Apparat, bei dem man durch eine Lampe erzeugte Schattenpunkte auf einer Tischplatte durch Umlegen von Holzteilen beeinflusst. Und wer dazu bereit ist, seine Schuhe auszuziehen, darf sich auf den Riesenjoystick stellen und ein paar Aliens abschießen - gar nicht so leicht, wenn man den Joystick Knopf mit dem Fuß drücken soll.

    Ein paar Bugs zu Beginn

    Der Unterhaltungswert im Museum für Computerspiele steigt mit dem Nerdigkeitsgrad des Besuchers: Die Freude über längst vergessene und hier wiederentdeckte Leidenschaften kann Herzen höher schlagen lassen. Das macht das Museum zu einem konkurrenzlosen Ort in seinem Metier: Welches Museum kann schon von sich behaupten, dass die Besucher im Laufe Ihres Lebens mit den Exponaten zu tun hatten, nur um sich wenige Jahre später selbige in einem Museum anzuschauen?

    Über die Eröffnung selbst waren wir etwas erstaunt: Um Punkt 10 Uhr am ersten Öffnungstag waren höchstens eine Handvoll Menschen vor Ort, an vielen Stellen wurden noch Bohrmaschine und Schraubenzieher angesetzt, ein paar Bier- und Weinflaschen zeugten von der vermutlich "eigentlichen" Eröffnung am Vorabend. Mittlerweile hat das Museum über 2.000 Besucher am ersten Wochenende erlebt. Als Abschluss findet Ihr hier alle unsere Fotos aus dem Computerspiele-Museum in Berlin:

  • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von drproof
    Primal Rage hab ich auch noch daheim =)
    Von Jack Valen
    Das kann ich bestätigen ^^
    Von Zukane
    Cool^^ Aber leider in Berlin sau weit weg :D
    • Patrick Neef
      06.02.2011 12:01 Uhr
      Mitglied
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      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      drproof
      am 07. Februar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Primal Rage hab ich auch noch daheim =)
      Zukane
      am 06. Februar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Cool^^

      Aber leider in Berlin sau weit weg
      Berghammer71
      am 06. Februar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Nachtrag: Das Museum betreibt leider kein Zocker, sondern jemand der mal für die USK zuständig war und gesammelt wird alles was zum Erhalt dieser digitaler Medien führt. Für Leute die sich es mal live anschauen möchten poste ich mal die Eintrittspreise.

      Der Riesenjoystick ist dafür gedacht den Begriff Muliplayer einen neuen Sinn zu geben...gut gemacht.

      Erwachsene zahlen 8 Euro Eintritt, ermäßigt sind 5 Euro fällig. Eine Familienkarte ist für 15 Euro zu haben, Gruppen ab zehn Personen kommen für 2 Euro je Person in das Museum.

      Tipp: Für Leute mit begrenztem Budget bietet sich der Mittwoch an. Dann ist "Zahl was du willst"- (Quelle: 4players)
      Berghammer71
      am 06. Februar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich finds schlecht gemacht, v. Standort angefangen alles unstrukutiert. Einzig der Fotograf konnte bei diesem Artikel überzeugen, in dem er die passende Motive aussuchte.

      Erstmal fehlt mir beim Artikel der Auftritt der Webpräzens - nicht ganz unwichtig dort altbackende Listings für Leute die noch selbst etwas einhämmern zu finden bzw. eine richtige Übersicht der Branchengrößen, Stars u.s.w. Das beste Spiel der Welt für PC (Personal Computer - also Homecomputer..hier fehlen bestimmt notwendige Info`s) mal ebend in einem Glaskasten (Bild 6) zu legen - grenzt einfach an Blasphemie. Das Game wäre nie erschienen, hätte der Programmierer nicht in letzter Sekunde einen kleinen Vertriebler gefunden, der sich bereit erklärte das Spiel zu verlegen. Die großen Verleger hatten simple abgelehnt - weil sie Probleme mit speicherbaren Spielständen sahen.....!!! Soviel zur Ahnung der Großen.

      WoW... darauf hatten sich mangels Nachschub Masse X von Blizzard und Rollenspielfans gestürzt - katapulierte sich durch Eigenwerbung in die weltweiten Charts und machte das Computerspielen sowie das Rollenspiel(träne rollt...) erst richt publik. Blizzard ist bekannt für Qualität, Easy Going in der Spielbarkeit - bestimmt aber nicht für Innovationen, wie hier jemand schrieb.

      Allein diese ganzen Infos die, die alten Cracks von sich geben könnten - würde ein Onlinemuseeum schon eher rechtfertigen.

      Allein die ganzen Jahreshits (neue Entwicklungen - Sportlich WII, technisch 3 DS, Durchbruch bei Charakteranimationen Heavy Rain usw. und sofort) würde die qm Zahl des Museeums sprengen. Allein das sich Homecomputer grade ebend durch Raubkopien(Spiele) explosiv vervielfältigen konnten - sind wichtige Nebeninfos die dem zufälligen Besucher auch vermittelt werden sollten. Ohne diesen Durch wären wir heute nicht bei Flachbildschirmen, Laptops und und Ipads!
      Diclonii
      am 06. Februar 2011
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      C64 North vs South - das war damals mein Suchtspiel ^^ mind. 5 Stunden am Tag nur davor gesessen... allein die Musik ist trashig genug xD
      Jack Valen
      am 07. Februar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Das kann ich bestätigen ^^
      xxardon
      am 05. Februar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Hä? Buffed hat einen Fehler gemacht! Da steht: "Von Pong bis WoW: Besuch im Museum für Computerspiele"... Das heißt aber:"Von Pong bis SW:TOR: Besuch im Museum für Computerspiele".
      Zippo83
      am 05. Februar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      "Von Pong bis WoW" - soll wohl ein Scherz sein.

      WoW ist also das momentane Ende der Gamer-Revolution. HaHa
      Stanglnator
      am 06. Februar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Quatsch, wenn man das so interpretiert, dann nur weil man es will. "Pong bis WoW" steht doch nicht für die Bandbreite der (Spiele-)Evolution, sondern nur für die Bandbreite der Ausstellung. Das ist doch nicht allumfassend, sondern exemplarisch.

      Immer wieder erstaunlich, was für ein schönes Reizwort WoW doch ist...
      Getränkefachmann
      am 05. Februar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ok...ich gehe jetzt mal davon aus,das dein Kommentar eeeetwas sarkastisch sein soll Stancer.

      Den entscheidenden Hinweis dazu lieferte mir Eve Online...was ja nu 1 bzw 2 Jahre VOR WoW erschien... XD

      Und ja...natürlich ist WoW das ende der Game-Evolution!!! Was soll denn da noch kommen?!? Oo

      Und wenn es noch Innovationen geben wird,sind diese NATÜRLICH aus dem Hause Blizzard!!! XD
      Stancer
      am 05. Februar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Hab ich mir auch gedacht aber dann wurde es mir klar.

      WoW war das Ende der Revolution und alles was danach kam war von WoW geklaut
      Egal was, ob EVE, WAR, STO oder Aion. Alles nur billige WoW Kopien
      Kalanthes
      am 05. Februar 2011
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Ein paar der Exponate auf den Fotos habe ich noch auf meinem Dachboden stehen.
      Beim betrachten der Bilder werden Erinnerungen wach und ich hab grad riesige Lust den alten C64 (mit Kasettenlaufwerk ) zu entstauben und mal wieder Zak Mc Cracken zu spielen.
      MrBlaki
      am 05. Februar 2011
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Oh Gott, wenn da nicht ZAM hingefahren ist weiss ich auch nicht xD
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Retrospektive
Von Pong bis WoW: Besuch im Museum für Computerspiele
In Berlin zeigt das neu eröffnete Computerspiele-Museum Tausende Exponate aus der Geschichte der Computerspiele. Zu sehen sind unter anderem Hardware und Spiele ebenso wie Zeitschriften. Wir haben für Euch die Ausstellung besucht und jede Menge Eindrücke und Fotos mitgebracht.
http://www.buffed.de/Retrospektive-Thema-214694/Specials/Von-Pong-bis-WoW-Besuch-im-Museum-fuer-Computerspiele-810038/
06.02.2011
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