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  • Of Orcs and Men im Test: Macht der Hulk auch im Mittelalter eine gute Figur?

    Of Orcs and Men im Test: Macht der Hulk auch im Mittelalter eine gute Figur? Ihr prügelt Euch mit einem grünen Koloss durch eine spannende Fantasy-Story. Trotz diverse Gameplay-Mängel vermag es die Story, einen mitzureißen. Wir klären, ob sich der Kauf lohnt.


    Of Orcs and Men im Test: Zunächst ist Of Orcs and Men ein klassisches Rollenspiel mit einem besonderen Twist, denn der übliche Fantasy-Erzfeind, der gemeine Wald-und-Wiesen-Ork, tritt diesmal als waschechter Held auf. Na denn! Das Spiel setzt auf ein Zeitlupen-Kampfsystem, das taktisches Feingefühl erfordert: Es ist eine Mischung aus Echtzeit- und rundenbasiertem Kampf und anfangs gewöhnungsbedürftig. Mit der Leertaste verlangsamt Ihr das Spiel fast auf Stillstand, während Ihr in dieser Zeit die Gegner anvisiert und die Fähigkeiten, die Ihr benutzen wollt, auswählt. Das Ganze funktioniert auch ohne die Verlangsamung, jedoch kann es dabei schnell unübersichtlich werden, da Ihr meist gegen Gegnergruppen kämpft. Wer Game of Thrones vom gleichen Entwickler gespielt hat, kennt das (eher öde) Kampfsystem bereits.

    Of Orcs and Men im Test: Auch wenn sie sich manchmal beschimpfen, so sind Arkail und Styx trotzdem unzertrennlich. Of Orcs and Men im Test: Auch wenn sie sich manchmal beschimpfen, so sind Arkail und Styx trotzdem unzertrennlich. Quelle: Buffed Of Orcs and Men im Test: Ein ungleiches Paar

    Ihr spielt den Ork Arkail, der nur aus Muskeln zu bestehen scheint. Seine Statur, die grüne Hautfarbe und seine Wutanfälle erinnern sofort an den Comic-Helden Hulk. Nach kurzer Zeit gesellt sich ein Goblin namens Styx zu Euch, der das genaue Gegenteil von Arkail darstellt: Während Arkail sich jeder Konfrontation stolz in den Weg stellt, ist Styx klein, agil und hinterhältig. Bis auf einige Ausnahmen spielt Ihr von da an das komplette Spiel mit beiden Charakteren. Per Tastendruck könnt Ihr zwischen den beiden Helden wechseln und jedem während des Kampfes bis zu vier Befehle erteilen, die sie der Reihe nach ausführen.

    Solltet Ihr Euch nur auf einen der beiden Helden konzentrieren, übernimmt die KI die Steuerung des anderen Charakters – zu mehr als dem Standardangriff ist sie aber nicht in der Lage. Ein Kampf gegen drei Gegner sieht zum Beispiel folgendermaßen aus: Styx schleicht sich an einen Widersacher heran (er nutzt dafür seinen Tarnmodus) und erdolcht ihn. Diese Aktion alarmiert natürlich die beiden anderen Wachen. Nun kommt Arkail ins Spiel: Er stürmt einen der beiden Kontrahenten an und betäubt ihn dabei. Während er ihm den Rest gibt, unterstützt ihn Styx mit seinen Wurfmessern. Wenn schließlich nur noch ein Feind übrig ist, geben ihm die beide Helden mit Nahkampfangriffen den Rest.

    Of Orcs and Men im Test: Alles eine Frage der Taktik

    Beim Kampf geht es darum, in jeder Situation die richtigen Fähigkeiten zu benutzen. Jeder der beiden Helden verfügt über zwei verschiedene Kampfstellungen mit je sieben Skills. Dazu kommen noch weitere Spezialfähigkeiten, zum Beispiel das Wiederbeleben des anderen. Jede der Fähigkeiten kann durch einen Talentpunkt freigeschaltet sowie einmal aufgewertet werden. Apropos Talentpunkte: Die erhaltet Ihr, wenn Ihr einen Level aufsteigt. Außerdem gibt es pro Stufe einen Punkt, den Ihr in eines der vier Attribute (Stärke, Beweglichkeit, Ausdauer und Geist) investiert . Beide Charaktere steigen gleichzeitig auf. Was den Schwierigkeitsgrad in Of Orcs and Men angeht, so haben es die Entwickler gut gemeint, vielleicht etwas zu gut. An manchen Stellen waren wir gezwungen, die Schwierigkeitsstufe von "normal" auf "leicht" umzustellen – was zum Glück mitten im Spiel möglich ist. Trotzdem hätten wir uns ein etwas umfangreicheres Tutorial gewünscht.

    Of Orcs and Men im Test: Das Charakter-­Menü ist verständlich aufgebaut und unterbricht bei Benutzung kaum den Spielfluss. Of Orcs and Men im Test: Das Charakter-­Menü ist verständlich aufgebaut und unterbricht bei Benutzung kaum den Spielfluss. Quelle: Buffed Wie jedes vernünftige Rollenspiel setzt auch Of Orcs and Men auf eine gute Geschichte: Die Inquisition verbreitet Angst und Schrecken im ganzen Land und unterdrückt alle Grünhäute, zu denen auch Euer Ork-Stamm gehört. Der Stamm der "Blutkiefer" ist sowohl einer der letzten als auch einer der stolzesten – kampflos geben sich die Orks nicht geschlagen.
    Die Story ist spannend und überrascht Euch mit der einen oder anderen Wendung. Allerdings ist sie komplett linear aufgebaut – Ihr erledigt einen Abschnitt nach dem anderen und bekommt die Story mittels Zwischensequenzen präsentiert. Dadurch schleicht sich schnell das Gefühl ein, dass man mehr zuschaut als spielt. Immerhin dürft Ihr Euch an den Zwischensequenzen in Form von Gesprächen beteiligen und eine von mehreren Antworten aussuchen.

    Das klingt zwar im ersten Moment, als könne der Spieler die Handlung beeinflussen, das stimmt aber leider nicht. Egal für welche Dialogzeilen Ihr Euch entscheidet, die Gespräche führen meist zum selben Ergebnis – Ausnahme bilden lediglich ein paar Nebenquests, die Ihr freiwillig erledigen könnt. Die Haupthandlung von Of Orcs and Men steuert aber stets auf ein und dasselbe Ziel hin. Die Quests sind zwar schön in Szene gesetzt, was anderes außer zu kämpfen bekommt Ihr aber während des ganzen Spiels nicht zu tun – und das langweilt auf Dauer. Ein wenig Abwechslung hätte nicht geschadet.

  • Of Orcs and Men
    Of Orcs and Men
    Publisher
    Cyanide Studio
    Release
    12.10.2012
    Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
    Von dhorwyn
    Habs auf der PS3 gespielt, ich fands sehr unterhaltsam muss ich sagen, die Story war gut, das Kampfsystem (auf…
    Von lokker
    Schade. Vom Grafikstil und generell vom Setting her würde es mich zwar ansprechen, aber Gameplaytechnisch nicht mein…

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    • Sir MaX
      03.12.2012 18:05 Uhr
      Mitglied
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      dhorwyn
      am 03. Dezember 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Habs auf der PS3 gespielt, ich fands sehr unterhaltsam muss ich sagen, die Story war gut, das Kampfsystem (auf Schwierigkeitsgrad 3/4, ab und an mal runter auf 2/4^^) recht ansprechend. Das Itemaufwerten, generell das es mal keine Itemflut gab fand ich richtig erfrischend. Spielzeit ist halt sehr sehr knapp bemessen. Kein Kracher, aber sehr unterhaltend und kurzweilig, ja der Wiederspielwert ist leider wirklich nicht gegeben. Aus der Videothek holen reicht vollkommen vor allem weil man es in zwei längeren Sessions locker durch bekommt (Samstag, Sonntag 2x 6 Stunden reichen). Fand die Idee nett, werd mir jetzt mal Game of Thrones holen, weil ich die meisten Minuspunkte jetzt nach Orcs and Men eigentlich gar nicht schlimm finde. Wenn die Story ähnlich gut unterhält (wovon ich bei GoT ausgehe) werd ich auch damit meinen Spaß haben.
      lokker
      am 03. Dezember 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Schade. Vom Grafikstil und generell vom Setting her würde es mich zwar ansprechen, aber Gameplaytechnisch nicht mein fall.
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Of Orcs and Men
Of Orcs and Men im Test: Macht der Hulk auch im Mittelalter eine gute Figur?
Of Orcs and Men im Test: Macht der Hulk auch im Mittelalter eine gute Figur? Ihr prügelt Euch mit einem grünen Koloss durch eine spannende Fantasy-Story. Trotz diverse Gameplay-Mängel vermag es die Story, einen mitzureißen. Wir klären, ob sich der Kauf lohnt.
http://www.buffed.de/Of-Orcs-and-Men-Spiel-25819/Tests/Of-Orcs-and-Men-im-Test-1038464/
03.12.2012
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2012/12/OfOrcsAndMen_4.jpg
of orcs and men,rollenspiel
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