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    Neverwinter: Das Free2Play-MMO angespielt - Vorschau zum kommenden Online-Rollenspiel von Cryptic

    Neverwinter heißt das nächste MMO von Cryptic Studios. Die Entwickler mischen D&D-Charme mit Tera-Kampfsystem und einem Abenteuer-Editor, der an Neverwinter Nights erinnert. Gelingt die Mischung? Wir haben die aktuelle Beta-Version angespielt.


    Das Free2Play-MMO Neverwinter von Cryptic Studios war ursprünglich als online beheimatetes Rollenspiel mit Koop-Option angekündigt. Im Laufe der Entwicklung wurde Neverwinter dann aber immer mehr zum ausgewachsenen Online-Rollenspiel - und das startet nun ins erste Beta-Wochenende der noch geschlossenen Testphase. Wir konnten bereits einige Stunden in der Stadt Niewinter verbringen und herausfinden, was Neverwinter denn nun wirklich für ein Spiel geworden ist.

    Der Einstieg gerät dabei so, wie man es erwartet. Zunächst die Völkerwahl: Wird's ein Zwerg, Mensch, Elf, Halb-Elf, Halbling oder Tiefling? Anschließend geht's zur Berufsberatung und der Frage, ob man als Trickserschurke, Glaubenskleriker oder Beschützender Krieger Karriere macht (zwei weitere Klassen sollen folgen, sind derzeit aber nicht spielbar). Ein wenig Pen&Paper-Flair bekommt Neverwinter anschließend, wenn es ans Auswürfeln der Charakterwerte geht und Herkunft sowie Glaubenszugehörigkeit zusammengeklickt werden. Dann kann's losgehen.

    Neverwinter: Kampfsystem

    Kaum ist die Charaktererstellung abgeschlossen, überrascht Neverwinter dann auch zum ersten Mal all jene, die nach dem Schwingen des Würfelbechers zur Bestimmung von Attributen wie Stärke, Charisma oder Ausdauer erwarten, auch vom Kampfsystem an Rollenspiel-Abende erinnert zu werden. Tatsächlich spielt sich Neverwinter nämlich wie Tera. Mit der Maus werden ein Fadenkreuz und damit auch das Blickfeld des Charakters gesteuert. Es wird aktiv gezielt, und sofern die Ausdauer reicht, schützen gut abgepasste Hechtsprünge vor garstigen Spezialangriffen der Gegner. Die holen nämlich gerne mal zu Schmetterangriffen aus, speien Feuer oder stellen andere höchst unangenehme Dinge an - deutlich abzulesen an Bewegungsabläufen oder wenig subtilen "WEG HIER!"-Markierungen. Die Reizwäsche-Models aus Tera sind zwar etwas flinker und fordernder unterwegs als die Meuchelgnome und Spitzohrenkleriker aus Neverwinter, trotzdem spielt sich das D&D-MMO unerwartet flott.

    Passend zum erhöhten Spieltempo bleibt die Fähigkeitsauswahl in Neverwinter überschaubar. Die Skills sind in verschiedene Kategorien unterteilt. Eine klassenspezifische Fähigkeit, zwei Standard- und drei Spezialattacken sowie zwei sogenannte "Daily Powers" können wir ausrüsten. Energie-Management spielt dabei kaum eine Rolle. Mana, Combopunkte oder ähnliche Ressourcen suchen wir in Neverwinter so vergebens wie vor Fähigkeiten überlaufende Aktionsleisten. Die Entwickler balancieren die Skills stattdessen durch Abklingzeiten aus. Einzig und allein für die "Daily Powers" müssen zunächst durch Angriffe ausreichend Aktionspunkte aufgebaut werden. Die Superduper-Fertigkeiten hauen dafür aber auch ordentlich rein.

    Neverwinter: Spielwelt

    Neverwinter: Über diese Karte gelangt Ihr zu den Schlüsselpunkten in Niewinter Neverwinter: Über diese Karte gelangt Ihr zu den Schlüsselpunkten in Niewinter Neverwinter setzt im Level-Alltag auf ein klassisches Quest-System, erinnert dabei aber an Dungeons & Dragons Online von Turbine. Es gibt nämlich keine zusammenhängende Welt. Stattdessen reist man im Zuge der Haupt-Story zu verschiedenen Schlüsselpunkten in Niewinter und Umgebung. Meist landet man dabei in größeren Außen-Levels. Die erzählen mit von der Kampagne losgelösten Quests auch ihre eigenen kleinen Geschichten und beherbergen meist mehrere Dungeons für Quests oder Gruppenaktivitäten.

    Die instanzierten Dungeons spielen dann - wenig überraschend - eine zentrale Rolle in Neverwinter. In schöner Regelmäßigkeit stiefelt man durch rattenverseuchte Abwasserkanäle und schummrige Kellergewölbe, plündert Wohnhäuser oder kraxelt durch Magiertürme. Die Neverwinter-Macher von Cryptic sind sichtlich bemüht, trotz des hohen Spieltempos etwas D&D-Atmosphäre unterzubringen. Immer wieder sind in den Verliesen Fallen versteckt, die man mit wachem Auge erspähen muss wenn man keine Lust auf Pfeile im Rücken hat. Einfacher geht's mit Diebesfertigkeiten - mit denen werden die Fallen optisch hervorgehoben und lassen sich sogar entschärfen. Diebe bekommen das Wissen in die Wiege gelegt - andere Klassen können die Fähigkeit durch Items vorübergehend erlernen. Das gilt übrigens auch für andere Sonderkenntnisse wie zum Beispiel Religion oder "Dungeoneering", die das Öffnen bestimmter Schatzkisten oder geheimer Räume erlauben.

    Apropos Geheimräume: Von denen gibt's auch jede Menge, teilweise sogar geknüpft an kleinere Rätsel. Das klingt allerdings aufregender als es tatsächlich ist. Bis Level 21 zumindest bleiben die Rätsel kinderleicht, und Geheimgänge wären bestenfalls durch das Anbringen von Neon-Wegweisern noch leichter zu finden. Bleibt zu hoffen, dass die Dungeon-Erkundung in weiteren Spielverlauf spannender inszeniert wird. Aber selbst wenn nicht: Durch den umfangreichen Editor "The Foundry" können Neverwinter-Spieler eigene Abenteuer erstellen - und dabei werden sicher auch zahlreiche Kampagnen mit Fokus auf Rätseln entstehen.

  • Neverwinter

    Neverwinter

    Plattform
    PC
    XBO
    Publisher
    Perfect World
    Developer
    Cryptic Studios
    Release
    30.04.2013

    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel

    Von Askira
    Die Ladebildschirme jucken mich nicht.Swtor hat sie,GW2 auch,wobei mich bei Swtor die Ladedauer manchmal nervt.Ansonsten kann ich damit sehr gut leben. Diese Welt aus einem Guss ohne Ladescreens also ist für mich kein Garant für Spielspaß.
    Von DragonPonyXXX
    Die Charaktererstellung ist teilweise so mau, weil Dungeons & Dragons nunmal feste Reassen hat. Im Grunde fehlen zwar noch abwechslungsreichere Frisuren und ein paar mehr Hautfarben würden einigen Rassen auch nicht schaden aber ansonsten bleibt es ein ausführlicher Editor. Ich habe hier noch was…
    Von Kromtuq
    Für viele Ladeschirme ist Cryptic ja bekannt. =) Es wundert mich nur, daß die Charaktererstellung eher mau ausfällt, wenn man den Editor dafür bei STO oder Champions Online sieht. Die Itemidentifizierung völlig hirnverbrannt, sorry, man muß es so sagen, sie nervt doch einfach nur. ^^"

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    • 11.02.2013 09:44 Uhr
      buffed-TEAM
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      am 13. Februar 2013
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      Die Charaktererstellung ist teilweise so mau, weil Dungeons & Dragons nunmal feste Reassen hat. Im Grunde fehlen zwar noch abwechslungsreichere Frisuren und ein paar mehr Hautfarben würden einigen Rassen auch nicht schaden aber ansonsten bleibt es ein ausführlicher Editor.

      Ich habe hier noch was interessantes zur Monetarisierung bzw. dem F2P-Systems des Spiels entdeckt ... http://www.neverwinter-mmo.de/home/news/94-entwickler-tagebuch-zur-monetarisierung.html
      am 12. Februar 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Für viele Ladeschirme ist Cryptic ja bekannt. =)
      Es wundert mich nur, daß die Charaktererstellung eher mau ausfällt, wenn man den Editor dafür bei STO oder Champions Online sieht.
      Die Itemidentifizierung völlig hirnverbrannt, sorry, man muß es so sagen, sie nervt doch einfach nur. ^^"
      am 11. Februar 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Sieht gut aus, ABER es hat keine freie Spielewelt. Damit bin zumindest ich raus.
      am 11. Februar 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Die hast du nirgents du schleichst überall über phasings, wenns blöd läuft kann stundenlang neben dir einer stehen aber du siehst ihn nicht außer du machst mal nen Schritt.
      am 11. Februar 2013
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      irgendwie gibt es einfach zu viele mmos momentan, weshalb mein interesse gerade etwas gering ist. erst teso ist dann wieder ein spiel, wo ich reinschauen würde.
      am 10. Februar 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Jepp....mir gefällt es auf den ersten Blick auch überhaupt nicht...da fehlt es irgendwie an allem
      am 10. Februar 2013
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      Die Gegner sind aber dafür furchtbar TRÄGE!
      am 09. Februar 2013
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      Die gezeigten charaktere und gegner sehen irgentwie hölzern aus und gefallen mir garnicht.
      Dafür sieht das interface ok aus.
      am 09. Februar 2013
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      Es ist wirklich mal ein F2P das ich interessant finde. Ich habe die Geschcihten von Neverwinter immer gern gespielt und auf der Gamescom konnte ich es spielen und es machte Spaß.
      am 09. Februar 2013
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      Neverwinter sieht mal echt gut aus, freu mich auf den Release!
      am 08. Februar 2013
      Kommentar wurde 3x gebufft
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      Da spielt schon einer ein auf DnD-Regeln basierendes Spiel und hat keine Ahnung von DnD.

      Super, das wünscht sich jeder DnD Fan. Hier wird man aufgeklärt! -.-
      am 11. Februar 2013
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      das einzige was n ach DnD Regeln läuft sind die Attributspunkte. Die "Dayly"-Fertigkeit ist ähnlich der Wut Mechanik eines WoW Kriegers aufgebaut (jeder Schaden den du verursachst "lädt" den Zauber ein wenig auf) und die restlichen Fertigkeiten bsitzen einen simplen CD.

      "Rasten" gibt es derzeit wohl nur in der Form von "am Lagerfeuer meditieren und HP auffüllen"

      Ganz nebenbei kenne ich "DnD" Regeln auch nur von dem Bioware Spiel Neverwinter Nights. Dort ist es so das man eine bestimmte Anzahl an Zauber pro "Tag" wirken kann, abhängig von den Attributen(vereinfacht ausgedrückt)
      am 09. Februar 2013
      Kommentar wurde 4x gebufft
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      Wenn gar nicht berichtet wird, beschert man sich und wenn sich jemand mühe gibt und einen bericht macht ist es auch wieder nicht gut, da die Hardcore Regel-Fans enttäuscht sein könnten.
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11.02.2013
http://www.buffed.de/screenshots/thumb/2013/02/Neverwinter_Charaktererstellung.jpg
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