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  • Kolumne: "Habt ein Herz für Solo-MMORPGs" - sagt Karsten

    Ist jedes Online-Rollenspiel mit Fokus auf Solo-Inhalte automatisch ein schlechtes MMORPG? Karsten sagt nein und wünscht sich mehr Liebe für Online-Abenteuer, in denen man auch als einsamer Wolf glücklich werden kann.

    Es gibt mittlerweile einige MMORPGs auf dem Markt, die auf das MM im Genre-Namen, also die großen SpielerMassen und den Mehrspieler-Bereich, keinen allzu großen Fokus setzen. In denen man sich zwar mit anderen Helden zusammenschließen kann, aber das nur selten oder sogar zu keiner Zeit wirklich tun muss.

    Spiele wie The Elder Scrolls Online oder Star Wars: The Old Republic gehören für mich zu diesen MMORPGs. Sie glänzen mit ihren Kampagnen, den vollvertonten Dialogen und den erzählten Geschichten - und sie lassen sich prima alleine spielen. Der MMO-Part? Eher mittelprächtig. Das ständige Geblubber der Dialogpartner stört beim gemeinsamen Zocken sogar, man kann halt immer nur einer Person lauschen.

    Auch das frisch erschienene Blade & Soul fühlt sich oft wie ein Einzelspieler-Abenteuer an, das eben ein paar Mehrspieler-Elemente wie Weltbosse oder Dungeons besitzt. Für die rauft man sich kurz zusammen und geht nach getaner Arbeit wieder getrennte Wege - meist ohne auch nur ein Wort gewechselt zu haben. Die Kampagne von Knights of the Fallen Empire wird in kleinen Kapitel-Häppchen erzählt und lässt sich prima alleine durchspielen. Die Kampagne von Knights of the Fallen Empire wird in kleinen Kapitel-Häppchen erzählt und lässt sich prima alleine durchspielen. Quelle: Bioware

    Nicht Fisch, nicht Fleisch

    In den Kommentaren lese ich oft, was für schlechte MMORPGs diese Titel seien. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Können mit guten Solo-RPGs wie The Witcher 3 nicht mithalten, lassen aber auch im MMO-Bereich wichtige Qualitäten vermissen. Einige Kritiker wollen den TESOs und SWTORs dieser Welt sogar die Genre-Bezeichnung MMORPG absprechen.

    Doch wo steht eigentlich geschrieben, wie der Mehrspieler-Part in einem Online-Rollenspiel auszusehen hat? Ist es nicht die Entscheidung der Entwickler, welche Zielgruppe sie mit ihrem Spiel ansprechen wollen und wie viel MMO sie letztlich in ihr MMORPG packen?

    In mir schlagen zwei Herzen

    Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Online-Rollenspiele wie Final Fantasy 14, in denen Gruppenherausforderungen das A und O sind. Wer meine diversen Artikel zu dem Square-MMORPG gelesen hat, der weiß, dass ich in Eorzea viele tolle Stunden verbracht habe und immer noch verbringe. Zudem treibe ich mich seit elf Jahren im Raid-Bereich von WoW herum, ziehe in Progress-Zeiten Woche für Woche mit den Kollegen der MMORE los, um den Bossen die Beutestücke aus den Hosentaschen zu prügeln.
    Wer in Final Fantasy 14 die Story-Kampagne durchspielen will, muss auf jeden Fall diverse Gruppenherausforderungen meistern. Wer in Final Fantasy 14 die Story-Kampagne durchspielen will, muss auf jeden Fall diverse Gruppenherausforderungen meistern. Quelle: buffed Doch als frisch gewordener Vater eines kleinen Hosenscheißers fehlt mir abseits des Redaktions-Raids immer häufiger die Zeit für die zeitintensiven Gruppenherausforderungen vieler Online-Abenteuer.

    Als Random unter Randoms fängt das Zeit-Problem bereits bei der Suche nach Mitstreitern an, vor allem wenn das MMORPG auf die Heilige Dreifaltigkeit setzt und Tanks und Heiler Mangelware sind. Als Teil einer großen Raid-Gilde gibt es dagegen feste Termine, die sich nicht mehr so einfach in den Alltag pressen lassen wie noch vor einigen Jahren.

    Solo und MMO - das passt zusammen

    Ich genieße es daher, dass es auch für einsame Wölfe gute Online-Rollenspiele auf dem Markt gibt. Spiele wie Blade & Soul oder The Elder Scrolls Online, die im Endgame knifflige Herausforderungen wie den Turm des Mushin oder die Mahlstrom-Arena im Angebot haben, an denen ich mir alleine und in meinem eigenen Tempo die Zähne ausbeißen darf.
    Die Mahlstrom-Arena des DLCs Orsinium für The Elder Scrolls Online richtet sich ausschließlich an Einzelgänger. Die Mahlstrom-Arena des DLCs Orsinium für The Elder Scrolls Online richtet sich ausschließlich an Einzelgänger. Quelle: buffed Alternativ starte ich immer häufiger MMORPGs wie eben SWTOR, die sich auf eine gut erzählte Kampagne konzentrieren, die ich auf Wunsch komplett alleine oder gemeinsam mit meiner besseren Hälfte durchspielen kann und die sich irgendwann tatsächlich "durchgespielt" anfühlen. Was das angeht, kann ich die DLCs Knights of the Fallen Empire und Orsinium (TESO) nur jedem Solisten ans Herz legen.

    Einige von euch murren jetzt bestimmt: Dann soll der olle Scholz halt Solo-Rollenspiele zocken, da geht er niemanden mit seinen Gedanken auf den Keks. Und ja, das tue ich. Doch darf ich ein Dragon Age: Inquisition oder das dritte Hexer-Abenteuer eben nicht mit meiner Freundin zusammen spielen. Ich kann hier nicht mit Spielern Handel betreiben, die Konversationen im Gildenchat verfolgen oder neue Leute kennenlernen. All diese Dinge (und noch viel mehr) bieten mir nur Online-Abenteuer.

    Zum Glück gibt es für die vielen verschiedenen Spielertypen da draußen viele unterschiedliche MMO-Varianten. Schimpft also nicht über Einzelspieler-Herausforderungen in Online-Rollenspielen, sondern habt ganz im Gegenteil ein Herz für Solo-MMORPGs. Vielleicht setzt auch ihr irgendwann mal Kinder in die Welt oder ihr habt aus anderen Gründen nicht mehr so viel Zeit zur Verfügung wie jetzt. Und dann ergeben meine Worte, die sich jetzt noch wenig nachvollziehbar lesen, im besten Fall sogar einen Sinn. Schönen Valentinstag!

    Mehr Kolumnen aus der Redaktion gibt es hier: WoW: Legion legendäre World Drops: Wer in Legion viel Glück mit World Drops hat, kann seinen Charakter mit mächtigen Items ausrüsten. 7

    Sebastians Kolumne: Besorgt über die neuen legendären World-Drops

      Die World Drops in Legion werden legendär und besitzen extrem starke Fähigkeiten. Sebastian glaubt, dass dies dem Spiel Schaden könnte.
    PC 91

    WoW: Kolumne: Warum sollte der LFR entfernt werden?

      Mit Legion soll der LFR angeblich abgeschafft werden. Sebastian kann dem nichts abgewinnen, findet jedoch, dass etwas an der Baustelle LFR getan werden muss.
    WoW 2004 machte aus einem eher nischigen Genre innerhalb weniger Monate die größte Cash Cow der Spielegeschichte. 108

    Kolumne: Darum sind MMORPGs längst tot

      Wir machen uns Gedanken, warum das Genre der MMOs eigentlich schon längst tot ist und wie es dazu nach den Releases von WoW, SWTOR und mehr dazu kommen konnte.
    • creep
      14.02.2016 00:30 Uhr
      Autor
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      Macfreak
      am 16. Februar 2016
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      »Solo-MMORPGs«? Jedes (!) MMORPG kamma gut solo zoggn. Auch ich erforsche und genieße WoW, LOTRO, Neverwinter usw. lieber selbst. Bin ab und zu schon mal in Inis etc., aber da wird man halt hindurchgestresst, sodass man von der Umgebung nich mal die Hälfte wahrnimmt. Is nich der Sinn der Sache. Ihr komischen Wubbos.^^
      Torffeuer
      am 16. Februar 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      ich spiel inzwischen wow so gut wie solo, hab zur prime time auch nie zeit, dank der freundin und dem kommenden glück, geniesse die solo inhalte des games und verzichte dabei leider auf raids wozu ich einfach keine zeit habe... aber naja ich gewöhn mich langsam dran, und durch die entwicklungen im guten alten wow gehts ja auch immer mehr in richtung solo abenteuer und die gruppenabenteuer werden zu hallo und tschüss in 15 min (bis halt auf progress, wo man rausgeworfen wird sobald man reallife besitzt
      Blueeye52
      am 16. Februar 2016
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      Ich habe leider sehr bescheidene Spielzeiten, dafür ein erfülltes RL. Zur Prime Time muss ich fast immer off. Also mache ich fast alles Solo. Habe mich daran gewöhnt und finde es auch gut, dass es für Solisten genug zu tun gibt.
      Combust90
      am 15. Februar 2016
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      Ich spiele The Secret World. Mache eigentlich alles solo. Lider kann man die Instanzenquests nicht solo machen. Bin gerne alleine in MMOs wie WoW unterwegs, weil ich gerne in meinem Spieltempo unterwegs bin. Zwischendurch habe ich aber dennoch Lust auf eine Gruppe.
      Deadeye-Jed
      am 15. Februar 2016
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      Ich spiel grad ESO solo bin zwar in ein paar Gilden wegen AH aber ansonsten alles Solo.
      Macht mega Laune.
      Egooz
      am 15. Februar 2016
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      Es spricht ja nichts dagegen solo durch die Lande zu ziehen und dem MP aus dem Weg zu gehen. Den wenigsten wird es auch um einen permanenten MP-Zwang gehen. Vielmehr fehlt es in 90% der MMOGs an der Förderung zum Miteinander.

      Die ehemaligen Hardcore Suchter wollten auf einmal auch als Gelegenheitsspieler alles erreichen können und haben damit einen Trend losgetreten, der für das Genre selbst zu selten funktioniert. Die Entwickler bekommen die Spielergruppen nicht unter einen Hut.
      Ich erinnere mich gern an den ganz doll fiesen Gruppenzwang in FF XIV für die Story. Was wurde hier auf Teufel komm raus darüber gemeckert. Im Spiel sieht man aber das positive Ergebnis von einer Förderung des MP. Sowohl im sozialen Umgang, als auch im spielerischen Können. SE stellt sich dabei einfach unheimlich geschickt und durchdacht an. Und trotzdem können auch Solo-Spieler auf ihre Kosten kommen.
      In EVE ist es ähnlich. Da wird man als Neuling ohne Plan von hundert Seiten angebettelt Hilfsangebote anzunehmen. Man wird mit Schiffen, Währung, Einladungen für TS³ und co zugeschmissen und integriert.

      Es gibt also noch ein paar wenige MMOGs, die es schaffen MP zu fördern, ohne es den Spielern als Zwang erscheinen zu lassen. Sobald MMOGs aber zu stark auf maximal anonymen Singleplayer und Diablo like "Itemgrind" ausgelegt werden, hat das immer weniger was mit dem Gedanken des Genres zu tun und auch nichts mit einer modernen Entwicklung.
      hockomat
      am 15. Februar 2016
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      Na ja dafür kann man sich ja im Gasthaus im zimmer die ganzen Videos etc später anschaue. Eigentlich skipen fast alle und die Sequenzen sind meist auch nicht so lang. Funde es bei swtor wesentlich nerviger
      Kiril
      am 15. Februar 2016
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      Ich find die Story-Gruppeninstanzen von FF14 von der Idee her sehr gut, vor allem da man dank Gruppenfinder immer Leute dafür findet.

      Ich hätte mir aber dennoch gewünscht, wenn die Zwischensequenzen nicht so häufig, nicht so mittendrin und nicht so lang wären. Da ist das Potential für Streit gleich eingebaut. Es wird immer Spieler geben, die die Instanz schon 300 mal gesehen haben und nicht unnötig warten wollen. Es wird immer Spieler geben, die zum ersten mal drin sind und gern die Story erleben wollen.
      Da hätten sich die Designer wirklich vorher etwas mehr Gedanken machen sollen, ob sich das nicht vermeiden oder zumindest reduzieren lässt. Etwa indem es lange Sequenzen erst nach dem Endboss und Lootwürfeln gibt.
      hockomat
      am 15. Februar 2016
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      Sehr schön und voll auf den Punkt
      Dunglor
      am 15. Februar 2016
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      Ich seh es ähnlich wie der Schreiber des Beitrages. Mir langt es mitnerweile den Chat zu haben und in Städten anderen Spielern über den Weg zu laufen.
      Das ich diese Einstellung habe, liegt zum großen Teil an anderen Spielern. Das Verhalten in Dungeons, Raids oder beim Questen war leider viel zu Oft unterirdisch. Wenn man für kleine Fehler, langsameres Reagieren usw. angepöbelt und teils extrem boshaft beleidigt wird, vergeht einem das Spielen in Gruppen.
      Die Zeiten von Ultima Online wo es noch gesittet zuging sind leider vorbei. Deshalb zieh ich lieber allein durch die MMO Welten.
      Jiro
      am 16. Februar 2016
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      Geht mir ähnlich, aber ich seh das bei mir mittlerweile mehr als ein Generationenproblem *gg*
      Ich hab in Sachen MMOs mit DAoC angefangen und da wars ganz normal, dass man Wartezeiten wegen Manareg, Disconnect von Mitspielern etc. hatte. Aber damals wurde in diesen Pausen noch in ganzen Sätzen gechatted, sodass man sich auch sozial in einem Mehrspielerspiel fühlte. Heute ists halt nur noch eine Abfolge von xD, lol, wtf oder wüstesten Beschimpfungen wegen jeder Winzigkeit. Zeit für mehr bleibt da eh nicht, bevor wieder jemand gogogo reintippt
      Für mich scheint die Entwicklung so,dass der Gameplayanteil mit der Zeit immer besser wurde wogegen der soziale Part im selben Maß den Bach runter ging. Ist auch die Frage, wie weit dass noch was mit MMO zu tun hat, wenn ich wortlos mit irgendwem durch einen Dungeon jage. Ich hoffe, dass man in Zukunft noch mehr darauf setzt, dass man einfache Dungeons gleich ganz solo mit KI Söldnerbots durchlaufen kann. Das macht auch keinen Unterschied mehr.
      Auf ein Gruppenspiel mit irgendwelchen xD,lol,wtf Kandidaten hab ich jedenfalls auch schon lange keine große Lust mehr. Meistens ignoriere ich den Chat da lieber gleich ganz.
      nighthaven
      am 16. Februar 2016
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      Genau aus diesen Gründen spiele ich mittlerweile MMO´s auch lieber solo oder mit meiner Frau.
      Die Spieler verkraulen sich selbst ihre Gruppenspieler.
      Damals war ich sehr offen für Gruppenaktivitäten und wäre der letzte gewesen der eine Gruppeneinladung abgelehnt hätte , nur mit der Zeit und den vielen , vielen unteridischen Beleidigungen und Verhaltensmustern vieler Spieler komme ich heute nicht mehr klar und spiele lieber solo.
      Soll ja nicht heissen das ich MMO´s dadurch schlechtreden will und ich will auch auf keinen Fall so tolle Dinge wie eine belebte Welt durch andere sSpieler , Chatanbindung und belebte Städte missen nur weil ich nicht gezungen werden will mit anderen spielen zu müssen wenn mir nicht danach ist.
      Man sollte ich selbst entscheiden können was man gerade spielen will . Wenn ich lust auf Solocontent habe will ich diesen auch spielen können und wenn ich gerade Laune auf Gruppenspiel hab dann diesen. Entwickler reagieren nur auf die Masse und genau diese will anscheinend mittlerweile lieber solo spielen mit möglichkeit der Gruppenbildung. Würden sie diesen Wunsch nicht nachkommen wären sie schnell von der Bildfläche verschwunden.
      Das Spielverhalten hat sich mit den Jahren nunmal verändert ,alles geht seinen Weg.
      Der vorteil der MMO´s gegenüber den singleplayerspielen ist nunmal der das die MMO`s aktuell gehalten werden und diese auch immer erweitert werden gegenüber singleplayer , dort spielt man durch und fertig ist´s.
      Valas666
      am 15. Februar 2016
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      Diese unsinnige Diskussion habe ich nie wirklich verstanden.
      Massive Multiplayer bedeutet in erster Linie, dass sich viele Spieler in einer Welt gleichzeitig tummeln. Nicht mehr und nicht weniger.

      Unabhängig davon bieten die im Artikel genannten Titel ebenfalls mehr als genug Möglichkeiten für Gruppen, wenn man darauf Wert legt.
      Und vor dem Erreichen der höchsten Stufe ist es ohnehin völlig unwichtig. Es kann mir keiner erzählen, das man in WoW während der Levelphase groß an Mehrspielerinhalten teilnimmt. Gerade dort ist es wohl für die meisten eher eine lästige Pflichtaufgabe. Da versüß ich mehr das Ganze doch lieber mit einer interessanten Geschichte, zum Teil sogar bei den Nebenaufgaben, z. B. TSW.

      Traurig ist nur, dass die Leute, denen ein Titel nicht gefällt, es dann auch anderen schlecht reden wollen. Zu sagen, "Spiel X gefällt mir nicht", scheint vielen nicht zu genügen. Lieber "Spiel X ist scheiße", denn das klingt ja gleich viel dramatischer. :rollingeyes:
      Kiril
      am 14. Februar 2016
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      Ich habe absolut nichts gegen Soloinhalte in MMORPGs.
      Aber gleichzeitig finde ich, dass ein MMO dem Gruppenspiel nicht unnötig im Wege stehen sollte.
      Teso tut genau das.

      1: Questdialoge. SWTOR hat gezeigt, wie das auszusehen hat. TESO ist in der Hinsicht ein Komplettausfall.

      2: Phasing macht ständig das Questen in Gruppe kaputt. Questpartner trifft eine andere Entscheidung - zack, kann man sich nicht mehr sehen bis die QUest beendet ist oder man den QUestbereich verlässt.

      3: Das Levelscaling des gesamten Dungeons auf das Level des Gruppenanführers. Das hat dazu geführt, dass der Groupfinder komplett nutzlos geworden ist. Wer in einen Dungeon will, muss seinen Level dazuschreiben und kann nur mit Leuten rein, die im selben Levelbereich sind. FF14 zeigt wie es besser geht. Anstatt den ganzen Dungeon zu skalieren, lieber die Spieler selbst herunterstufen. Dann können auch Neueinsteiger mit Maxlevelspielern problemlos in die Anfangsdungeons. Der Gruppenfinder findet mehr potentielle Spieler, weil das Level keine Barriere mehr darstellt. Ich weiß nicht, was Zenimax sich bei diesem System gedacht acht, aber sehr viel kann es nicht gewesen sein...
      Mayestic
      am 14. Februar 2016
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      Ich für meinen Teil spiele gerne mit anderen zusammen aber lege keinen Wert mehr auf knüppelharte und herausfordernde Raids bei denen der kleinste Fehler dazu führt das die Gruppe ins Gras beißt

      Für mich sind solche Titel dann sehr angenehm denn ich kann Teil einer Gilde sein, hab Leute zum quatschen, mir wird geholfen oder ich kann Neulingen helfen, wir können auch gemeinsam was machen aber es muss niemand in Gruppe losziehn. Klar sind z.B. in Blade & Soul einige Bosse solo kein Spaß aber die richtig guten Spieler schaffen auch die solo.

      Nehmen wir dort das neuste Update, ein zweites Hafengelände der schwarzen Ramme und Mushins Tower.
      Das Hafengelände kann man sich als 25 Spieler Instanz vorstellen aber keiner dieser 25 Spieler muss in einer Gruppe sein. Trash und Bosse müssen gelegt werden für diverse Tagesquests und die respawnen auch andauernd wieder, das kann man in Gruppe machen, muss man aber nicht. Trash kann jeder locker solo legen, der ist dann auch markiert, 1st Hit zählt hier für Questfortschritt und loot. Bosse hingegen können nicht geflaggt werden. Jeder der draufhaut bekommt loot.

      Mushins Tower ist eine reine Soloinstanz und fordert einige Spieler und Klassen echt heraus. Ich denke das der Turm immer wieder erweitert wird in Zukunft. Auf jeder Etage gibts dann halt nen Boss bzw mehrere Gegner die man in den Pixelhimmel schieben muss.

      Das alte Hafengelände ist genauso wie das neue nur etwas leichter bzw die Bosse haben weniger Leben.

      Alleine mit den drei Instanzen bin ich täglich schon mehrere Stunden beschäftigt. Ich laufe halt meistens solo rum, das dauert etwas länger. Da ich aber die ganze Zeit weg vom PC muss kann ich nicht erwarten das andere immer auf mich warten.

      Die restlichen Instanzen besucht man ganz bequem per serverübergreifenden SNG-Tool. Tagsüber kein Problem, nachts aber fast unmöglich. Die Instanzen ansich sind eher kurz. Länger als 15 Minuten braucht man wohl nicht es sei denn jeder macht alles falsch.

      Ansonsten natürlich noch PvP. Von Open-PvP für das man sich diverse Kostüme der diversen Fraktionen anziehen muss über 1vs1 oder 3vs3 Arena ist denke ich für alle was dabei. Premade 3vs geht meine ich auch. Das Open-PvP hält sich aber in Grenzen. Meistens ist es eher PvPvE. Es werden NPCs geklatscht damit diverse Bosse spawnen die Insignien fallen lassen, mit denen man sich dann beim Fraktionshändler blingbling kaufen kann. Da PvP auch Exp gibt kann man darüber auch leveln. Keiner braucht zu questen wenn er nicht will.
      Abgesehn von PvP-Tagesquests vielleicht

      Langzeitmotivation ist fragwürdig für mich. Ich vermute mal das es mit dem Start von Black Dessert Online doch arg ruhiger werden wird aber schaun wir mal.


      Der Herr der Ringe Online ist mMn auch sehr gut solo spielbar.
      Da wurden viele Soloinstanzen hinzugefügt bzw das Söldnersystem eingeführt.
      Den Söldner kann man ja sogar ausrüsten usw.
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http://www.buffed.de/Meinung-und-Kolumne-Thema-200184/Specials/Online-Rollenspiele-mit-Solo-Fokus-Meinung-1186022/
14.02.2016
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2016/02/Mahlstrom_Arena_Runde_6-buffed_b2teaser_169.jpg
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