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    • Dennis Reisdorf
      22.08.2015 17:44 Uhr
      Mitglied
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      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      ZAM
      am 23. August 2015
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Ich habe eben einen oder mehrere Kommentare gelöscht.

      1.: Beiträge die offensichtlich der reinen Provokation der Gesprächsteilnehmer dienen, also beispielsweise bewusst ein Thema nieder machen sollen, sowie bewusst ausschließlich Offtopic darstellen sind nicht gestattet. Kritik ist erwünscht, jedoch in einem angemessenen Umgangston. Bleibt beim Thema!

      2.: Achtet bitte auf Euren Umgangston. Verbale Entgleisungen, reines Rumgenöle oder Profilierungsposts werden hier vergeblich gepostet, weil wir diese löschen - auch wenn es manche nicht so sehen wollen, die haben nichts mit Kritik zu tun. Kritik wird immer sachlich (aus-)formuliert.

      3.: Beleidigungen, Abfälligkeiten und persönliche Angriffe anderer Mitgliedern, Außenstehenden, Unternehmen oder sonstigen Dritten ist untersagt. Dies widerspricht unserer Netiquette, sowie den Community-Regeln und jeglicher vernünftiger Umgangsform.

      Vielen Dank für Euer Verständnis

      nighthaven
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      muss das nun echt sein ? dachte buffed ist eine seite die über spiele berichtet und nicht auf den hetz-zug aufspringt.
      ja auch ihr hetzt gerade mit dem artikel , es macht keinen unterschied ob es linke oder rechte hetze ist.
      so ein artikel hat hier echt nichts verloren.
      Mordakay von Tay
      am 23. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ja, aber zum Glück nicht von deinesgleichen.
      Wenn sich jemand auf den Marktplatz stellt und seine Hass-Parolen unters Volk bringt ist es doch sein einziges Ziel die Leute zum "Handeln" aufzufordern.
      Und wenn er das lange genug tut, findet er auch einpaar Gestalten die so dumm und niederträchtig sind, dass sie sich mit Mistgabeln und Fackeln aufmachen um ein Asylbewerberheim abzufackeln.
      Wenn der Hetzer dann in deinen Augen unschuldig ist, hast du ein sehr verdrehtes Weltbild.
      Und ein Mensch der auf Ausländerjagd geht, nur weil der böse Staat ihm verboten hat zu hetzen, ist eine Gefahr für die Allgemeinheit, egal unter welchen Umständen.
      Diese Menschen sind für die Gesellschaft verloren und nur durch Bildung lassen sich wenigstens ihre Nachkommen retten. Wir müssen ihnen zeigen, dass alles wofür sie stehen falsch ist und das ihre Thesen unter den Gerechten keine Zustimmung finden.

      Ja, die Todesstrafe für Mörder. Für jene, die eine Gefahr für Unschuldige darstellen. Auge um Auge.
      Das kann man finden wie man will, jedenfalls ist das ein ganz anderes Thema und hat nichts mit einem armen Flüchtling zu tun, der um sein Leben bangen muss, weil im Netz dazu aufgefordert wurde ihn zu vergasen.

      Der IS kann von Ehrenmorden halten was er will, es interessiert mich nicht. Ich weiß auch nicht, worauf du hinaus willst. Ja, Verbrecher begehen mitunter Verbrechen.
      Ihre Missetaten auf ihre kulturelle Herkunft zu schieben ist jedoch schlichtweg widerlich.
      Aglareba
      am 23. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Gesetze lassen sich ändern. Eine Verfassung / ein Grundgesetz ist nichts für die Ewigkeit.
      Das Menschenleben wird aber auch bei absoluter Meinungsfreiheit nicht verletzt. Erst wenn das umgesetzt wird, besteht in Europa ein Verstoß gegen Gesetze. Die Ausnahme ist Deutschland, dort darf man eben gewisse Gedanken nicht öffentlich aussprechen. Aber damit denken die Leute nicht anders, sondern speichern ihre Wut bis das Fass überläuft. Das ist besser?
      Nach internationalem Recht gibt es gewisse Grundlinien, aber die Todesstrafe ist zulässig - gibt es ja z.B. in den USA. Selbst wenn z.B. christliche Minderheiten in Gebieten massiv verfolgt und umgebracht werden, sieht die Welt zu, ohne etwas zu tun.
      Leute mit einem anderen kulturellen Hintergrund, z.B. im nahöstlichen IS, sehen einen Ehrenmörder gar nicht als Mörder an. Selbst diejenigen, die sich nicht aktiv beteiligen, finden es dennoch nicht schlimm. Schlussendlich ist die Unterscheidung von Gut und Böse eben nicht überall gleich.
      Mordakay von Tay
      am 23. August 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Du missverstehst. Das ein Menschenleben wertvoller ist, als die Meinungsfreiheit ist gesetzlich festgelegt. Auf jeden Fall nach Europäischem, wahrscheinlich aber auch nach internationalem Recht.

      Aber ja, ich schätze dass ein Mann, der erwägt einen Ehrenmord zu begehen mir wahrscheinlich nicht zustimmen würde.
      Allerdings müsste man sich vermutlich auch Sorgen machen, wenn man das selbe Rechtsempfinden hat, wie ein Mörder.
      Aglareba
      am 23. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Es ist subjektiv besser, da es auf Deinen Werten basiert. Nimmt man Werte, wo Ehrenmorde in Ordnung sind, würde Dein System nicht klappen: Dort wären dann z.B. Gegenmeinungen zu einem Ehrenmord tabuisiert.
      Mordakay von Tay
      am 23. August 2015
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Das sollte der gesunde Menschenverstand tun. Wenn jemandes Wort dazu führt, dass sich Menschen in ihrer Würde verletzt fühlen, oder schlimmer noch, Angst um ihre Sicherheit haben müssen, dann wäre es besser nicht geprochen worden.
      Sicher ist es auch ganz nett, wenn sich jemand anhört, was ich denke, aber ich persönlich ziehe es an jedem Tag der Woche vor, nicht vergast zu werden, oder mich nicht davor fürchten zu müssen.
      Und ja, mein Katalog ist objektiv betrachtet besser. In meinem Katalog sind Leib, Leben und Würde des Menschen wichtiger als das Recht andere zu beleidigen und zu bedrohen.
      Man kann nunmal nicht beides haben.
      Aglareba
      am 23. August 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Wer entscheidet, dass eine Meinung unwürdig ist und eine andere nicht? Nur, weil man als Mensch ein Land regiert, ist man nicht weise - dazu braucht man sich nur den Bundestag anschauen.
      Die Würde des Menschen beinhaltet auch, dass man sich anhört, was ein Mensch denkt.
      Deinem System nach gibt es ebenfalls Menschen unterschiedlicher Würde, nur hast Du einfach ein anderen Katalog, wonach Du es festlegst. Das soll besser sein?
      Mordakay von Tay
      am 23. August 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      @Aglareba
      Da bin ich anderer Meinung. Wie uns die Geschichte gelehrt hat, gibt es durchaus Denkansätze die man besser im Keime erstickt hätte.
      Einige Meinungen sind es einfach nicht wert, dass man sich mit ihnen auseinandersetzt. "Du bist ein Untermensch, weil du in einem anderen Land geboren wurdest", ist eine davon.
      Wenn man sich kritisch mit der Flüchtlingspolitik auseinandersetzten will, ist das eine Sache, aber Volksverhetzung darf nicht durch unser Grundgesetz gedeckt sein.
      Und zum Glück ist das auch nicht so, weil Leute, die weiser sind als du und denen deine Meinung egal ist, entschieden haben, dass die Würde des Menschen höher wiegt, als dein Recht sie mit Füßen zu treten bzw. sie festzuhalten, während andere das tun.
      Aglareba
      am 23. August 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Entweder hat man eine vollständige Meinungsfreiheit oder gar keine. Etwas dazwischen gibt es nicht, da dann der Staat (usw.) willkürlich Leute für ihre Meinungen verhaften könnte.
      Man muss die Meinung einer anderen Person nicht teilen und bei dem hier genannten Fall muss man hoffen, dass es auch nur wenige sind, die so unmenschlich denken.
      Wenn man aber alles tabuisiert, kann man sich nicht mit den anderen Meinungen auseinander setzen und diese überzeugen oder vielleicht einen neuen, dritten Weg finden. Durch Tabuisierungen werden die Menschen extremer und Extremismus, egal ob rechts oder links, ist wiederum die Gefahr für die Grundrechte der Menschen.
      Kiova
      am 23. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      ZITAT:
      "dass die Leute, die sich hier auf einer Plattform für Online-Spiele einfinden [...] nicht in rechtsfreiem Raum befinden "


      ZITAT:
      "derartige...nennen wir sie mal... Individuen...obwohl der Begriff eigentlich deutlich "zu hoch" ist"


      Gilt das dann auch für beide Seiten? Weil du streng genommen Nazis beleidigst. Und auch wenn ich deine Aussage unterschreiben würde, zeigt sie doch die Bigotterie dahinter.
      Aglareba
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Es werden aber dennoch eher die Spieler lesen, die sich so oder so gut verhalten würden.
      Derulu
      am 22. August 2015
      Moderator
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Natürlich nichts und trotzdem zeigt es "gut" (wenn man das so sagen kann - bei so einem Ding), dass viele Menschen das trotzdem irgendwie denken bzw. sich verhalten als ob es so wäre
      Aglareba
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Was ist daran neu? Nichts.
      Wenn es tatsächlich jemand nicht weiß, wäre es als *Update* beim Trollingartikel sinnvoll untergebracht gewesen.
      Derulu
      am 22. August 2015
      Moderator
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Nein, das wollen wir tatsächlich nicht.

      Ich nehme allerdings an, dass genau das, was erban ganz unten eigentlich kritisiert - das was der Anwalt sagt - der eigentliche Kern dieses und Grund für diesen Bericht darstellt. Ein neuerlicher Hinweis darauf, dass die Leute, die sich hier auf einer Plattform für Online-Spiele einfinden, sich in diesen Onlinespielen und auch sonst online, nicht in rechtsfreiem Raum befinden und sich auch dort an Gesetze halten sollten - und das anhand eines Beispiels, das jedem von uns, wenn auch vermutlich zumeist in deutlich weniger heftiger Form, täglich irgendwo irgendwie im alltäglichen Leben im Netz begegnen kann und wohl auch immer wieder wird
      Aglareba
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Ihr wollt Doch nicht allen ernstes lächerliche Drohungen nach einem PvP-Match mit Rassismus vergleichen, oder? Alleine das auf eine Ebene zu stellen ist blanker Hohn gegenüber Opfern von Rassismus.
      Derulu
      am 22. August 2015
      Moderator
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Das was Nexilein sagt
      Nexilein
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde 5x gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Dem stimme ich zu: Diese Nachricht hat nichts mit Buffed zu tun und sollte nur in Medien auftauchen, die sich mit entsprechenden Themen beschäftigen. "


      Finde ich nicht.
      Bei manchen Spielen kommt es immer wieder zu Beleidigungen und Drohungen; nach einem gewonnen SC2 Match habe ich einmal geschätzte zwei DIN A4 Seiten mit "Ich töte dich", "Ich bringe dich um", "Deine ganze Familie wird sterben" abbekommen.
      Da finde ich diesen Artikel thematisch eigentlich sehr passend.
      Aglareba
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Es geht um das gesamte Thema. Ich dachte es ist eine MMOG/ PC Games Platform."


      Dem stimme ich zu: Diese Nachricht hat nichts mit Buffed zu tun und sollte nur in Medien auftauchen, die sich mit entsprechenden Themen beschäftigen.
      Elathar
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Es geht um das gesamte Thema. Ich dachte es ist eine MMOG/ PC Games Platform.
      Derulu
      am 22. August 2015
      Moderator
      Kommentar wurde 4x gebufft
      Vergleichst du gerade tatsächlich einen Bericht über ein Gerichtsurteil mit dem Müll, was derartige...nennen wir sie mal... Individuen...obwohl der Begriff eigentlich deutlich "zu hoch" ist... absondern (zB., aber nicht nur, was der nette Herr so abgesondert hat)?
      Elathar
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Muss Buffed nun auch auf den Zug aufspringen ?

      Ich dachte man hat wenigstens hier seine Ruhe vor den Flüchtlings-Medien
      joshylein13
      am 23. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Ja Ja geht das hier nun auch los. Jeder der nicht extrem links ist, oder etwas gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik hat, wird sofort zum Nazi gemacht von den Medien/Presse "


      Ah ja sich drüber aufregen das jeder der nicht der Flüchtlingspolitik zustimmt als Nazi bezeichnet wird.

      Aber jeder der zustimmt, sich für Menschen und deren Leben und Rechte einsetzt, als Extrem Links bezeichnen ? Ist soviel besser was ?

      Das nenne ich Logik....
      Elathar
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde 3x gebufft
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      @ Nexilein

      Ja da hast du natürlich recht.

      Ich selber sehe das viel schlimmere Problem, dass es nun viele Hinweise gibt, dass sich unter den Flüchtlingen eine extrem große Anzahl von IS Anhängern befinden, welche als Schläfer aktiv sein könnten oder direkte Anschläge verüben können/werden.

      Nicht die Schuld der Flüchtlinge, sondern der EU, welche die Aufgaben und die Verantwortungen von sich weisen und somit keine richtige Kontrolle der Flüchtlinge vorhanden ist.

      Ich selbst sehe es kommen, dass wir in der nächsten Zeit mit Anschlägen in Deutschland zu rechnen haben.

      Und die Flüchtlinge welche gerade aus diesem Grund geflüchtet sind, pauschalisiert werden oder auch als Schutzschild der IS kämpfer benutzt werden
      Nexilein
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Ja Ja geht das hier nun auch los. Jeder der nicht extrem links ist, oder etwas gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik hat, wird sofort zum Nazi gemacht von den Medien/Presse"


      Als Mitglied einer großen bayerischen Volkspartei weiß ich durchaus wie ätzend es ist wenn politisch einseitig und tendenziös berichtet wird: Da sollen Asylverfahren beschleunigt werden, und es wird so getan als ginge es nur um schnellere Abschiebung. Dass gleichzeitg die Integration durch den früheren Schulbesuch von Kindern oder die Erlaubnis zu einer Ausbildung oder Berufstätigkeit angestrebt wird, fällt dann eben manchmal unter den Tisch; es ist ja die böse , schwarze Partei aus Bayern.
      Deshalb gibt es auch Zeitungen die ich deutlich weniger mag als andere.

      Aber: Beim Aufruf zu Gewalt gibt es nunmal keinen Interpretationsspielraum, und Flüchtlinge in Gaskammern stecken zu wollen ist Hetze. Punkt!
      Elathar
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Derulu. Ne ich bin nicht so intelligent, danke für die Erklärung ( Die du ja nun schnell gelöscht hast)

      ich arbeite leider nur in der Intensivmedizin und für sämtliche Flüchtlingseinrichtungen in Niedersachsen sowie weitestgehend für die Polizei und dem zusammen gehörenden Staatsschutz, der sich automatisch in die Flüchtlings Situation mit eingeschaltet hat.

      Ich klinke mich hier nun aus.
      Derulu
      am 22. August 2015
      Moderator
      Kommentar wurde 4x gebufft
      MOOOOOOOMENT

      ...wenn der Typ von einem ordentlichen deutschen Gericht (das Ding mit den Gesetzen) dafür verurteilt wird, was er im Internet niedergeschrieben hat, dann hat er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht "nur" etwas gegen die "aktuelle Asylpolitik"...
      Elathar
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Ja Ja geht das hier nun auch los. Jeder der nicht extrem links ist, oder etwas gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik hat, wird sofort zum Nazi gemacht von den Medien/Presse
      Diese Antwort wurde durch Meldungen begraben. einblenden
      Nexilein
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde 3x gebufft
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      ZITAT:
      "Ich dachte man hat wenigstens hier seine Ruhe vor den Flüchtlings-Medien "


      Was haben Rassismus und Gewalt denn mit den Medien zu tun die darüber berichten?
      Aglareba
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Seit wann kann man in Deutschland für etwas verurteilt werden, das auf einem US-amerikanischen Server stattgefunden hat - dort müsste amerikanisches Recht greifen?
      Die USA wiederum würden dessen Inhalte vielleicht gar nicht verurteilen, wenn es kein passendes Gesetz dafür gibt.
      Solche Urteile, die eigentlich jedem Rechtsgrundsatz widersprechen, schaden schlussendlich mehr als sie bringen. Das Ende der Rechtssicherheit wäre ein erster Schritt hin zu einer Diktatur.

      Edit: Die Server stehen in USA und Schweden... dann hätte der Täter eigentlich in einem der beiden Länder verurteilt werden müssen.
      Aglareba
      am 23. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Es ist nicht strafbar Hasstexte zu verfassen, sondern nur diese zu veröffentlichen. Die wurden in Schweden veröffentlicht.
      Theopa
      am 23. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      @Aglareba:
      Du hast meine Antwort wohl überlesen.
      Sofern der Täter körperlich in Deutschland saß und dort die Tastatur bediente ist deutsches Strafrecht anwendbar, §9 Abs. 1 i.V.m §3 StGB.
      Aglareba
      am 23. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Da das Gesetz nur *in* Deutschland gültig ist, kann man auch nur Menschen, die *in* Deutschland dagegen verstoßen dafür verurteilen.
      Ein US Amerikaner, der in Deutschland sich mit einer 18-Jährigen vergnügt, wird in USA nicht belangt, auch wenn man dort erst mit 21 volljährig wird.
      Nexilein
      am 23. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "
      Staat X geht es erstmal nichts an, wenn in Staat Y eine Straftat begangen wird. Staat X kommt erst ins Spiel, wenn Staat Y einen Bürger des Staates X verhaftet oder anklagt."


      So ein Unsinn.
      Wenn ein Deutscher nach Asien fliegt weil dort die 11-jährigen Mädchen so "willig" sind, dann macht er sich nach deutschem Recht strafbar und die deutsche Staatsanwaltschaft wird das verfolgen. Ganz egal was irgend ein Staat in Asien tut.

      ZITAT:
      "Da der Server in Schweden steht, hat ein Deutscher in Schweden Gaskammern gefordert. "

      Noch mehr Unsinn.
      Er kann sich auch auf den Mars stellen und seine Gaskammer-Ideen auf Facebook posten. Nach deutschem Recht hat er sich strafbar gemacht.

      Beispiel $111 StGB Satz 1:
      ZITAT:
      "Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) zu einer rechtswidrigen Tat auffordert, wird wie ein Anstifter (§ 26) bestraft."


      Hier ist aus gutem Grund nicht näher spezifiziert wer "Wer" ist, und wo das ganze stattfindet.
      Aglareba
      am 22. August 2015
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      Natürlich? Was ist daran natürlich? Staat X geht es erstmal nichts an, wenn in Staat Y eine Straftat begangen wird. Staat X kommt erst ins Spiel, wenn Staat Y einen Bürger des Staates X verhaftet oder anklagt.
      Da der Server in Schweden steht, hat ein Deutscher in Schweden Gaskammern gefordert. In Schweden müsste er demnach auch verurteilt werden und nicht hier. Vorausgesetzt es ist in Schweden strafbar, was eher unwahrscheinlich ist.
      Nexilein
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      ZITAT:
      "Man unterliegt nicht, nur weil man deutscher Staatsbürger ist, in jedem Land der Welt dem deutschen Recht."


      Natürlich tut man das.
      Es ist egal in welchem Land du jemanden umbringst, die deutsche Justiz wird das als Mord oder Totschlag verfolgen wenn sie davon Kenntnis erlangt.

      ZITAT:
      "Zuerst greift das Recht dort, wo man eine Straftat begeht"

      Es greift nicht zuerst da, sondern auch da; im Zweifelsfall wird in beiden Ländern unabhängig voneinander ermittelt. Kompliziert wird es nur dann, wenn in beiden Ländern ein Prozess geführt werden würde, denn normalerweise wird man für eine Straftat nur einmal verurteilt.
      Aber das spielt hier absolut keine Rolle. Es hat ja ein Deutscher in Deutschland Gaskammern gefordert.
      Theopa
      am 22. August 2015
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      §9 Abs. 1 StGB:
      Das deutsche Strafrecht ist jedenfalls anwendbar, wenn der Täter sich beim Schreiben der Kommentar/etc. auf deutschem Boden befunden hat.
      Ob zusätzlich nach schwedischem oder US-amerikanischem Recht vorgegangen werden könnte ist hier nicht relevant, sofern keine mehrfache Verfolgung oder Bestrafung wegen der selben Tat stattfindet.
      Aglareba
      am 22. August 2015
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      Man unterliegt nicht, nur weil man deutscher Staatsbürger ist, in jedem Land der Welt dem deutschen Recht.
      Zuerst greift das Recht dort, wo man eine Straftat begeht - der eigene Staat holt einen maximal nach Hause und, wenn es zu Hause die Tat keine Straftat ist, muss man die Strafe nicht erleiden. Für etwas in einem Land, was dort legal ist, von einem dritten Land bestraft zu werden, ist unrecht.
      Nexilein
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      ZITAT:
      "wäre das wohl eher vergleichbar mit der Veröffentlichung eines Artikels in einer US-Zeitung
      "


      Es ist egal wo du es tust. Es geht nur darum ob die deutschen Behörden zuständig sind; und bei einem deutschen Staatsbürger ist das nunmal der Fall.

      Was den China-Vergleich angeht:
      Freiheitsrechte werden in verschiedenen Ländern unterschiedlich interpretiert; da muss man nicht mal in die USA schauen, da genügt es Deutschland, Holland und England miteinander vergleichen. Trotzdem kann man wohl eine deutliche Grenze zwischen freiheitlichen Ländern und China ziehen, und ein Chinese der von Deutschland aus für die Demokratie wirbt würde wahrscheinlich auch nicht nach China ausgeliefert werden.
      Unabhängig von den Auslegungen in den einzelnen Ländern ist es aber meiner Meinung nach ein Wert für sich, über die Grenzen der Freiheit diskutieren zu können.

      Aglareba
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Wenn man etwas runterläd, läd man es ins eigene Land runter und wird dort dafür ggf. bestraft - veröffentlicht man einen Beitrag in einem Forum, dessen Server in den USA steht, wäre das wohl eher vergleichbar mit der Veröffentlichung eines Artikels in einer US-Zeitung: Für das eine kann man in einem Land belangt werden, dessen Staatsbürger man zufällig ist, und für das andere nicht?
      Wenn die Person z.B. Chinese gewesen wäre, auf Facebook irgendwelche Freiheitsparolen veröffentlicht hätte und anschließend in China verhaftet worden wäre, liefe die Welt Sturm.
      erban
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      FInds andersrum weit schlimmer. Sowas wie der Junge aus England, der nur gegen US Gesetzt verstossen hat mit seiner Webseite und dann ausgeliefert werden sollte wegen Vertrag zwischen den Ländern. Auf die Gesetzte von einem Land zu achten ist schon schwer genug.

      @Snoggo
      Afaik können die in USA rumstehen und reden was sie wollen. Was bei denen fürs Internet gilt kp aber gibt youtube videos von Leuten die auf der Strasse stehen und effektiv hetzten. Wird immer gesagt Freedom of Speech.
      Snoggo
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      Es ist ein beliebter Irrglaube, nur weil ein Server in einer bestimmten Region steht, greifen nur die Gesetze dieser Region für einen. Reden sich bevorzugt auch Leute ein, die "offensichtlich rechtswidrige Inhalte" runterladen.

      Und natürlich gibt es in den USA Gesetze gegen Verleumdung, Verhetzung und Rassismus, und sie werden auch wesentlich fleissiger (wenn auch immer noch viel zu lasch) angewandt.

      Über deinen Quatsch zum Thema "Rechtssicherheit und Weg zur Diktatur" lasse ich mich lieber nicht ausführlich aus. Da scheinen einfach Grundlagen zu fehlen, um dir beizubringen, was Meinungsfreiheit und Rechtssicherheit bedeuten.
      erban
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      ZITAT:
      ""Die Entscheidung des Amtsgerichts Tiergarten zeigt, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist. Auch können sich Facebook-Nutzer nicht hinter anonymen Pseudonymen verstecken", so Medienanwalt Johannes von Rüden gegenüber dem Tagesspiegel. "


      Gott, wenn ich das schon wieder lese, der Anwalt redet auch nur um was gesagt zu haben. Internet war nie rechtsfrei, jeder Internetverkäufer und Webseitenbetreiber kann das bestätigen.

      Nexilein
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Internet war nie rechtsfrei"


      Es wird aber oft so getan als wäre dem so, oder als sollte es im Idealfall so sein.
      Snoggo hat ja schon das Thema Störerhaftung angesprochen: Bei diesem Thema wird z.B. regelmäßig so getan als würde die Demokratie zu Grunde gehen, nur weil man sich für den Zugang zu einem WLan einmalig mit der E-Mail Adresse registrieren sollte...
      Snoggo
      am 22. August 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      @Mayestic: Lies dir mal zum Thema ein paar Seiten zu "Störerhaftung" durch.
      Speziell öffentliche WLAN-Zugänge sind eine ganz schlechte Idee, um sich anonym zu fühlen.
      Derulu
      am 22. August 2015
      Moderator
      Kommentar wurde 2x gebufft
      ZITAT:
      " Internet war nie rechtsfrei,
      "

      Das ist richtig - viele User scheinen das aber zu glauben, zumindest legen sie Verhalten dahingehend an den Tag. Und darum sagt das der Anwalt - damit auch Otto Normaluser versteht, dass er nicht so anonym ist, wie er glaubt und dass er sich auch dort an geltendes Recht zu halten hat

      Wofür ich den verurteilten Typen halte, sag' ich übrigens nicht - Netiquette und so
      erban
      am 22. August 2015
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      ZITAT:
      "Von zuhause aus ist das klar aber bei immer mehr öffentlich zugängigen Wlan-Spots und Internetcafes hört das Verständnis bei mir aber auch schon auf. "


      Die meisten sind eindeutig indentifizierbar anhand von Details die durch den Browser ausgelesen werden können von Webseitenbetreibern, du kannst unter anderem folgendes auslesen: windows version , browser version, installierte schriftarten, bildschirmauflösung, installierte addons + addonversion. Gibt noch weit mehr aber damit kommst auf genug Information um weit über 1:1 million eindeutig zu sein. Weiterhin hast du eine eindeutige Nummer mit der Mac Adresse die vom Hotspot selbst geloggt werden kann. Kannst natührlich generell alles fälschen / verbieten aber das trifft auf den normalen Benutzer nicht zu.

      Womit du natührlich recht hast, ist dass du damit nur den Rechner finden kannst. Der Benutzer steht damit nicht fest.

      @HatiShade
      Die Nutzer werden auch Strafrechtlich verfolgt wenn sie im Netz zum Beispiel einkaufen und nach der Lieferung Geld zurücknehmen (hi paypal -machts extrem einfach). Recht existierte im Netz ab Tag eins und dennoch hast du diese Papageie, die ständig dieselbe Phrase runterplappern. Bins leid, dass sich Leute versuchen damit zu profilieren Recht ins Netz zu bringen. Und seien wir mal ehrlich warum bleibt der restliche Mist stehen aber hier hängen sie eine dicke Strafe auf? Weil Flüchtlingen helfen gerade politisch in ist und beim Rest keiner sich drum schert. Die Nutzen doch nur die Lage um gut auszusehen auf Kosten der Deppen, die den Mist da posten.
      Mayestic
      am 22. August 2015
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      Ich bin leider kein Technikguru aber wieso kann man sich denn angeblich nicht hinter anonymen Pseudonymen verstecken ?
      Wie wollen die einen denn finden wenn man nur öffentliche Internetzugänge und noch nicht mal den eigenen PC benutzt ?
      Von zuhause aus ist das klar aber bei immer mehr öffentlich zugängigen Wlan-Spots und Internetcafes hört das Verständnis bei mir aber auch schon auf.
      Da müssten sie so jemanden schon direkt auf frischer Tat ertappen.
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Internet: 34-jähriger wegen Hetze und Beleidigungen zu Geldstrafe verurteilt
Im Internet sind hetzerische Äußerungen rassistischer und beleidigender Natur keine Kavaliersdelikte. Dies entschied jüngst das Amtsgericht Tiergarten und verurteilte einen 34-jährigen zu einer Geldstrafe in Höhe von 4800 Euro. Der Berliner fiel in dem sozialen Netzwerk Facebook wegen fremdenfeindlicher und beleidigender Aktivitäten auf.
http://www.buffed.de/Internet-Thema-34041/News/34-jaehriger-wegen-Hetze-und-Beleidigungen-zu-Geldstrafe-verurteilt-1168887/
22.08.2015
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