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  • Heroes of the Storm: Wir haben auf der Blizzcon reingespielt

    Kerrigan gegen Tyrael, Jim Raynor gegen den Lichkönig - bei Blizzards hauseigenem Helden-Brawler Heroes of the Storm treffen alle Blizzard-Welten aufeinander. Das ist zugegeben vom Hintergrund her etwas wild, macht aber einen Heidenspaß als MOBA für zwischendurch - unser Blizzcon-Redakteur Dirk Walbrühl hat sich für uns ins Geschehen von Heroes of the Storm gestürzt.

    Das Moba-Genre (Multiplayer Online Battle Arena) wurde auf der Warcraft-3-Karte Defense of the Ancients quasi erfunden. Doch man könnte meinen, die Entwickler von Blizzard hätten ausgerechnet diesen Heimvorteil in den vergangenen Jahren an Dota 2 und League of Legends verloren. Beide Spiele sind auf der diesjährigen Blizzcon stets Thema, wenn über Blizzards neuestes Spiel Heroes of the Storm geredet wird. Im Demo-Test wird dann aber klar: Heroes of the Storm macht vieles anders als die Battle-Arena-Platzhirsche von Valve und Riot - und das meiste gut.

    Der größte Unterschied ist die Geschwindigkeit der einzelnen Matches. Eine langwierige Aufbau- oder Farm-Phase fällt komplett weg. Das Lasthitten von neutralen Einheiten bringt keinen Vorteil, da das Team gemeinsam levelt und kein Gold für den Item-Kauf gesammelt wird. Stattdessen sind Türme und taktische Gebiete auf den Karten die Ziele Nummer eins. Und ein Spiel ist nach zehn bis fünfzehn Minuten vorüber. Damit ein Team gewinnt, muss es den gegnerischen Nexus zerstören. Dazu bietet jede Karte (vier wurden auf der Blizzcon vorgestellt) besondere Ziele, die zusätzliche Mechaniken ins Spiel bringen, um die Basis des Feindes schneller auseinandernehmen zu können.

    Etwa das Sammeln der zufällig auftauchenden Stärkungszauber auf "Cursed Hollows". Bei zwei Zaubern unter Kontrolle eines Teams, erhalten alle Gegner einen Fluch, der sie deutlich leichter zu töten sind. So zwingt das Spiel die Spieler in die Offensive und in einen risikoreicheren Spielstil. Zwar gibt es auch in Heroes of the Storm Lanes, doch der Dschungel dazwischen ist nicht zum Farmen da. Stattdessen bekämpft Ihr neutrale Diener, um sie danach für das eigene Team kämpfen zu lassen - ein wertvoller Vorteil und ein weiteres taktisches Element. Während unseres Anspielens gab es aber nur selten eine Verschnaufpause, in der wir einen Abstecher in die Wildnis hätten machen können.

    06:14
    Heroes of the Storm: Anspiel-Fazit zum Blizzard-Moba
    Spielecover zu Heroes of the Storm
    Heroes of the Storm


    Besser oder schlechter als LoL? Unterschiede im Detail
    Blizzards Heroes of the Storm will sich gar nicht erst mit Genre-Giganten League of Legends messen. Tatsächlich spielt sich Blizzards Produkt deutlich anders, schneller und kurzweiliger. So fällt etwa die komplizierte Gegenstandwahl weg - die Basis dient allein zum Auffrischen von Lebens- und Manapunkten. Anstatt Gold sammelt Ihr Erfahrung, welche Ihr dann bei bestimmten Stufen in neue passive oder aktive Fähigkeiten steckt, ohne dafür eine Pause einlegen zu müssen. Die unterschiedlichen Optionen dabei sind zwar interessant, doch weniger komplex und taktisch als bei anderen Genrevertretern. Ein Beispiel: Aus Arthas kann man einen offensiven Nahkämpfer oder einen defensiven Tank bauen. Oder schlicht seine Fähigkeitsstärke erhöhen. Das war's. Überraschungen im Skill-Build gibt es aktuell wenig.

    Dafür machen die Fähigkeiten an sich Spaß, wenn Arthas - ganz wie der Todesritter in World of Warcraft - mit Heulenden Böen um sich wirft und Gegner verlangsamt, den untoten Drachen Sindragosa beschwört oder eine Armee von Ghulen ruft. Die Helden lassen sich in drei Spezialisierungen aufteilen: Nahkämpfer, Fernkämpfer und Unterstützer. Klassische Jungler gibt es nicht, vor allem da jedes Verlassen der Lane dafür sorgt, dass den nahegelegenen Türmen langsam die Munition ausgeht. Zum unkonventionellen Spiel über das Verlassen der Lane ist man aber durch die verschiedenen Kartenziele fast genötigt, so dass das richtige Timing und Positionierung der Helden auf der Karte entscheidend ist - das fördert Teamplay und Absprachen.

    Jede Karte hat eigene Bonusmechaniken, mit denen Euer Team die gegnerischen Forts auseinandernehmen kann. So sammelt Ihr in Schwarzherzbucht Gold, um einen Piraten zu bestechen, damit dieser mit seinem Geisterschiff die gegnerische Basis bombardiert - oder Ihr haltet auf der Karte Verfluchtes Tal zwei Punkte, damit der Fluch des Rabenlords alle Gegner schwächt. Diese kurzfristigen Vorteile sind etwa so stark wie der Baron-Buff aus League of Legends und definitiv erspielenswert. Durch die unterschiedlichen Mechaniken vermittelt aber jede Karte ein anderes Spielgefühl. Dass Blizzard eine der gezeigten Karten innerhalb eines Monats für die Blizzcon spielbar gemacht hat, zeigt auch, dass die Entwickler fähig sind, regelmäßig interessante Inhalte nachzulegen. Die Möglichkeit, die Community dank Map-Editor Karten erstellen zu lassen, könnte einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Moba-Konkurrenz bieten.

    02:00
    Heroes of the Storm: Erstes Gameplay-Video zum MOBA-Titel
    Spielecover zu Heroes of the Storm
    Heroes of the Storm


    Einsteigerfreundlichkeit: Ist Heroes of the Storm zu leicht?
    Blizzard beweist auch mit Heroes of the Storm, dass ein Spiel nicht unnötig kompliziert sein muss, um Spaß zu machen. So fallen viele für Einsteiger unverständliche oder schlecht umsetzbare Mechaniken anderer Mobas wie Lasthitting oder Denials weg. Auch kann man die Basis nicht vor Spielstart verlassen und alle Turmreichweiten werden angezeigt. Heilung gibt es nicht nur von Support-Champions, sondern auch von Dienern fallengelassenen Heilkugeln und auf der Karte platzierten Heilschreinen. Und wer möchte kann jederzeit ein Reittier herbeirufen und damit in Windeseile über die Karte düsen, um die Position zu wechseln.

    Das klingt nach Casual-Spiel, doch das ist Heroes of the Storm eben nicht. Gerade die richtige Bewegung des Teams über die Karte, das Verfolgen der einzelnen Missionsziele oder das Zerstören gegnerischer Ressourcen (etwa besagter Heilschreine), und immer wieder das Anpassen der eigenen Taktik an neue Begebenheiten wie Ereignisse - das alles fällt sehr anspruchsvoll aus, und erfordert gutes Teamplay. Dazu verfügen die Champions über trickreiche Skillshots, die erst einmal geübt werden wollen. Bestimmte Helden, etwa der Zerg Abathur, der als Parasit in andere Helden schlüpfen und sich per Tunnelfähigkeit in Windeseile über das Schlachtfeld bewegen kann, ermöglichen dazu nie gesehene Strategien. Klar, dass er im Auswahlbildschirm mit "schwer zu spielen" hervorgehoben wird. Heroes of the Storm ist für Genre-Neulinge zwar ein großer Spaß, spielt sich dabei aber für Profis überraschend taktisch und könnte sogar in der E-Sport-Szene für Wirbel sorgen.

    Personalisierung: Hier wird ordentlich gepunktet!
    Alle Spieler lieben es, den eigenen Avatar zu personalisieren. Heroes of the Storm hat hier bereits einen Vorteil, da die spielbaren Blizzard-Charaktere von Arthas über Jim Raynor bis Diablo Kult-Potential haben. Wenn Arthas nach einem Kill etwa "Ein weiterer Held für die Geißel" raunt, ist das Gänsehaut pur für jeden WoW-Spieler. Alle Helden können dann gleich noch mit Skins verändert werden - so wird aus Uther etwa ein Starcraft-2-Medic oder aus Diablo ein Riesenmurloc. Diese Skins können freigespielt (und teilweise gekauft) werden.

    Dasselbe gilt für die Reittiere, die von dicken Kodos bis zu rosa Einhörnern aus Diablos Grafschaft Launebach reichen. Besonders in der grafischen Gestaltung zeigen Blizzards Designer viel Fantasie und Humor - was manchmal aber etwas arg bunt werden kann. Dafür ist die Grafik von Heroes of the Storm deutlich hübscher als bei der Konkurrenz, sowohl von den Charaktermodellen her, als auch von der Umgebung. So bewegen sich je nach Karte Krähenschwärme über das Schlachtfeld oder arbeiten NSCs in Sägemühlen. Gerade solche Details, die hübschen Hintergründe, die ikonischen Charaktere und der typische Blizzard-Stil machen Heroes oft he Storm zum echten Hingucker. Und daneben sind die hohe Produktionsqualität sowie das solide Balancing Pluspunkte von Heroes of the Storm. Einen Blick ist Heroes of the Storm auf jeden Fall wert, vor allem wenn Ihr Wert auf Gruppenspiel legt. Aber auch Dota-2- und LoL-Fans sollten beim Betastart mal reinschauen.

    Autor: Dirk Walbrühl

    Wenn Ihr mehr über Heroes of the Storm erfahren wollt, dann schaut in unsere Zusammenfassung des Blizzcon-Panels zum MOBA von Blizzard.

    02:09
    Heroes of the Storm: Der Cinematic-Trailer in gewohnter Blizzard-Qualität
    Spielecover zu Heroes of the Storm
    Heroes of the Storm

  • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von peeping-tom
    Kann es sein, dass Blizzard gerade in Begriff ist, die Weltmacht an sich zu reißen? Ich meine, vereine alle Spiele in…
    Von OldboyX
    Starcraft II hat unter anderem das Problem, dass die Matches für eine breite Masse nicht sonderlich interessant sind…
    Von Firun
    Ooohh das wird Geil, ich freu mich auf lange aufregende Abende :D

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    • Elenenedh Google+
      12.11.2013 09:20 Uhr
      buffed-TEAM
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      retschi
      am 12. November 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      abgesehen davon, dass ich mir endlich wc4 wünsche, schaut es für mich ziemlich cool aus.
      die angst dass es zu leicht ist finde ich irgwie unlogisch.
      kommt ja auf die gegner an und wenn die besser spielen, dann wirds schwer
      tear_jerker
      am 12. November 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ist im prinzip das gleiche was dota spieler über lol sagen. aber ja, bei pvp spielen ist der schwierigkeits grad bestimmt bei den gegnern. das bei seite, muss ich sagen das "keine items" nicht nach etwas klingt das man in einem MOBA machen sollte. das last hitting entfernen muss ich noch sehen in wie fern sich das ausgeht, aber im prinzip finde ich es nicht schlecht.
      Little-Zero
      am 12. November 2013
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      Ich bin normal keiner, der Online-Matches über streams verfolgt, aber die Matches von HotS waren so fesselnd.... einfach geil.
      In meinen Augen hat HotS großes Potential im E-Sport und das ist erst die Alpha und die sieht halt schon verdammt geil aus.

      Hanzu
      am 12. November 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Oh man ich wünsche mir die würden mal ein Wc4 machen ruhig mit dieser grafik engine!
      tear_jerker
      am 12. November 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      "spielt sich dabei aber für Profis überraschend taktisch und könnte sogar in der E-Sport-Szene für Wirbel sorgen."
      angesicht blizzards extremer zurückhaltung in dem bereich (man muss nur mal zu star craft schauen) halte ich das doch für sehr unwahrscheinlich.
      weiterhin finde ich aussagen übers balacing zu treffen nach einem probespielen von einem tag doch schon arg unseriös.
      OldboyX
      am 13. November 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Starcraft II hat unter anderem das Problem, dass die Matches für eine breite Masse nicht sonderlich interessant sind und eben auch langwierig.

      Bei LoL gehen die Bemühungen ja auch schon lange dahin, dass man für Zuseher bei den E-Sports-Events attraktive Matches bieten kann. Deshalb will man "Turtling" und "Snowballing" eigentlich tunlichst vermeiden. Beides ist führt zu langweiligen Matches.

      Was HotS auf jeden Fall richtig macht ist eine Matchlänge von 15-20 Minuten anzupeilen.
      Æ0N
      am 13. November 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      ZITAT:
      "angesicht blizzards extremer zurückhaltung in dem bereich (man muss nur mal zu star craft schauen) halte ich das doch für sehr unwahrscheinlich."


      Das mag für die Anfangszeit von SC2 stimmen, inzwischen hat sich das esport-Interesse von Blizzard mächtig gewandelt. Immerhin bietet Blizzard die WCS mit 1,6 Mio USD Preisgeld. Dabei treten die besten Spieler aus den USA, der EU und Korea an. Guckst du hier:

      http://wiki.teamliquid.net/starcraft2/2013_StarCraft_II_World_Championship_Series


      Von einer extremen Zurückhaltung kann man daher nicht sprechen.
      Harakiri Hanya
      am 12. November 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Auch wenn ich die Kritik durch das Zitat verstehe, gabe es auf der blizzcon einige Panels und vorallem auch einige Livespiele die eben das Gefühl vermittelten.
      Wie es letztendlich sein wird bleibt abzuwarten, vorallem da das Spiel soweiso erst mal in die Beta kommen muss.
      MissVex
      am 12. November 2013
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Sieht in dem Video wirklich gut aus. Ich freu mich drauf.
      Zerasata
      am 11. November 2013
      Kommentar wurde 3x gebufft
      Melden
      Hört sich nach easy 2 learn - hard 2 master an. LoL
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Heroes of the Storm
Heroes of the Storm: Wir haben auf der Blizzcon reingespielt
Kerrigan gegen Tyrael, Jim Raynor gegen den Lichkönig - bei Blizzards hauseigenem Helden-Brawler Heroes of the Storm treffen alle Blizzard-Welten aufeinander. Das ist zugegeben vom Hintergrund her etwas wild, macht aber einen Heidenspaß als MOBA für zwischendurch - unser Blizzcon-Redakteur Dirk Walbrühl hat sich für uns ins Geschehen von Heroes of the Storm gestürzt.
http://www.buffed.de/Heroes-of-the-Storm-Spiel-17022/News/Heroes-of-the-Storm-Wir-haben-auf-der-Blizzcon-reingespielt-1096871/
12.11.2013
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2013/11/Heroes-of-the-Storm_Blizzcon-2013_48-buffed.jpg
heroes of the storm,moba,blizzard
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