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  • Hearthstone sollte mal in WoW spielbar sein! Die Entwickler im Gamescom-Interview
    Quelle: buffed

    Hearthstone sollte mal in WoW spielbar sein! Die Entwickler im Gamescom-Interview

    Hearthstones Eine Nacht in Karazhan ist veröffentlicht und nun haben die Entwickler von Blizzards Sammelkartenspiel auf der Gamescom zum Interview getroffen. Wir reden über die engen Bande zwischen WoW und Hearthstone, über das Läutern der Priester und über Synergien.

    Auf der Gamescom ist immer was los, dort treffen fleißige Redakteure immer tolle Entwickler. Zum Beispiel unser lieber Nico, der als Redakteur für buffed und MMORE in Köln ist, hat dort Executive Producer Hamilton Cho und Designer Peter Whalen aufgestöbert und zum Gespräch geladen. Diesmal geht's in unserem Interview vor allem um die enge Verbindung zwischen WoW und Hearthstone, und ob die Entwickler jemals in Betracht ziehen würden, bestimmte Helden aufgrund ihrer Entwicklung in Warcraft zu ändern. Dafür gab's aber tatsächlich mal den Plan, Hearthstone in WoW zu integrieren - wie Gwint in Witcher 3.

    Ganz besonders cool: Nicht nur die Hearthstone-Entwickler lassen sich von Warcraft inspirieren, sondern auch andersherum! Deswegen gibt's in WoW: Legion auch einen Helden der Forscherliga zu finden - macht euch ab 30. August auf die Suche nach Sir Finley Mrrgglton! :-) Die Abschrift des ausführlichen Interviews findet ihr nachfolgend, viel Spaß beim Schmökern!

    Hamilton Chu und Peter Whalen von Hearthstone-Team Hamilton Chu und Peter Whalen von Hearthstone-Team Quelle: buffed buffed: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, in Karazhan eine Party steigen zu lassen?
    Peter Whalen: Karazhan ist einer unserer Lieblings-Raids aus World of Warcraft, und mir persönlich hat er damals in Burning Crusade sehr viel bedeutet. Viele Mitarbeiter des Teams fühlen da ähnlich, Karazhan ist ein sehr emotionales Thema für uns. Nun hatten wir die Möglichkeit, quasi nach Karazhan zurückzukehren, das sehr viel stärker an World of Warcraft gebunden ist als etwa die Alten Götter. Klar, die gehören auch zu Warcraft, sind aber immer nicht so richtig greifbar und wir haben unsere eigene Version aus den Alten gemacht.

    Wobei wir dasselbe eigentlich auch in Hearthstone haben. Karazhan ist in WoW ein bisschen düster und eher unheimlich. Wenn ihr euch im Raid aber genauer umschaut, dann seht ihr die ganzen geisterhaften Tänzer und die Oper. Wir dachten uns, dass dort ganz bestimmt irgendwann mal ein paar heiße Partys gestiegen sind. Und das ist unser Ansatz gewesen. Wir haben uns gefragt, wie Karazhan wohl vor 20, 50, 100 Jahren ausgesehen haben muss. Also bevor diese ganzen schlimmen Sachen passiert sind.

    buffed: Das ist also eine Zeitwanderung in Hearthstone.
    Peter Whalen: Genauso kann man das nennen.

    buffed: Karazhan gewinnt ja auch in WoW: Legion an Bedeutung - hat das auch in eure Entscheidung reingespielt? Das passt schließlich wie die Faust aufs Auge.
    Peter Whalen: Ich würde es eher einen glücklichen Zufall nennen. Natürlich gibt's da draußen jede Menge Spieler, die sich über Karazhan freuen. Der Turm wird im Film gezeigt, jetzt bei uns in Hearthstone und dann noch in WoW: Legion. Karazhan ist einfach superikonisch, jeder erkennt es wieder.

    buffed: Unter unserer Leserschaft ist Karazhan auch extrem beliebt.
    Hamilton Chu: Bei uns in der Firma sind Leute zu uns gekommen und sagten, dass wir unbedingt Karazhan machen müssen.

    buffed: In Karazhan begegnen wir im Rahmen des Schach-Events dem Schwarzen König, und der Kampf macht echt Laune. Können wir darauf hoffen, dass der Schwarze König in irgendeiner Art und Weise auch mal im Kartenchaos einen Auftritt hat?
    Peter Whalen: Diese Möglichkeit gibt's natürlich immer. Im Kartenchaos sind uns kaum Grenzen gesetzt, so dass wir in dem Modus wirklich allerhand Dinge ausprobieren können. Jede Woche gibt's eine neue Herausforderung; in der Gamescom-Woche etwa kommt der kooperative Kampf zweier Spieler gegen einen Bossgegner zurück.

    Wir haben auch schon Deck-Begrenzungen ausprobiert, die sich mitunter merkwürdig anfühlen; etwa dass die Spieler sich lediglich zwei Karten aussuchen können, um damit die Schlacht gegen ihren Gegner zu bestreiten. So ein Event wie das Schachspiel, mit wirklich neuen und seltsamen Regeln ist natürlich für das Kartenchaos prädestiniert. Der Schach-Event ist von der Community sehr positiv aufgenommen worden, deswegen bleibt uns nicht viel mehr zu sagen als: Alles ist möglich!

    01:08
    Hearthstone: Eine Nacht in Karazhan - neue Abenteuererweiterung angekündigt

    buffed: Wo wir schon bei der Karazhan-Erweiterung sind: Warum werden Hearthstone-Erweiterungen in den Vereinigten Staaten meist früher veröffentlich als in Europa?
    Hamilton Chu: Naja, so viel früher können die Spieler auf der anderen Seite des großen Teichs auch nicht loslegen. Meistens geht's nur um ein paar Stunden, aber natürlich verstehen wir es, wenn sich jemand benachteiligt fühlt.

    Grundsätzlich sorgt ein logistisches Problem für die gestaffelten Releases. Wir veröffentlichen eine Erweiterung erst in einem Teil der Welt, um dann sicherzugehen, dass alles rund läuft. Wenn das gewährleistet ist, dann kommt der nächste Teil, und dann der nächste und so weiter. Meistens fällt uns dann doch noch etwas auf, was nicht so richtig funktioniert, und die Spieler, die erst nach dem initialen Release dran sind, profitieren dann natürlich auch schon von Fehlerbehebungen. Aber gewöhnlicher Weise handelt es sich um eine Release-Zeitverschiebung von etwa zwölf Stunden. Deutlich länger müssen die europäischen Spieler also auch nicht warten.

    buffed: Im nächsten Jahr wird unter anderem die Liga der Entdecker aus dem Standard-Spiel entfernt, was wiederum dafür sorgt, dass es keine Elise- und Reno-Jackson-Decks in dem Modus mehr geben wird. Gerade die beiden Diener haben aber enorm viel dazu beigetragen, dass sich das Metaspiel von Hearthstone weiterentwickelt hat. Wir fragen uns, ob ihr darüber nachdenkt, in solchen Fällen, in denen Karten einen extremen Einfluss genommen haben, eine Ausnahme zu machen. Also dass sie dann nicht aus dem Standardspiel entfernt werden.
    Hamilton Chu: Darüber haben wir noch nicht so richtig nachgedacht. Natürlich wäre so etwas möglich, aber wir wollen das Spiel einfach halten, damit die Fans verstehen, wie Standard funktioniert. Ich selbst würde mich nicht darum sorgen, dass Vielfalt verloren ginge. Es kommen im Standard-Spiel ständig neue Karten nach, während andere rausgenommen werden. Das sorgt natürlich dafür, dass sich immer etwas bewegt und das Metaspiel nicht derartig stagniert, wie vor der Einführung des Standard-Spiels. Wer Elise und Reno derartig liebt, der kann sie schließlich immer noch im Wilden Modus nutzen.

    Peter Whalen: Das Standard-Spiel ist ja auch darauf ausgerichtet, dass die Karten alle paar Jahre durchwechseln, damit ihr die Möglichkeit habt, all die unterschiedlichen Archetypen auszuprobieren. Natürlich gibt es wirklich coole Karten, um die herum sich ein tolles Deck bauen lässt. Aber es gibt immer wieder auch andere dufte Karten, mit denen ihr experimentieren könnt.

    Hamilton Chu: Es wird immer schwieriger, eine unendlich wachsende Anzahl an Karten auszubalancieren. Deswegen gibt's den Wilden Modus mit allen Karten, und es gibt den von uns kultivierten Standard-Modus, der nur eine Auswahl beinhaltet. Das können wir besser kontrollieren und feintunen...
    Peter Whalen: ...und es ist außerdem zugänglicher für neue Spieler, weil sie weniger Karten sammeln müssen, um im gewerteten Spiel schon etwas reißen zu können.

    06:35
    Hearthstone: Ben Brode antwortet auf Beschwerden zur Karazhan-Karte "Purify"

    buffed: Die neue Priester-Karte Läutern hat viel Spott und Häme auf sich gezogen, und wurde von den Fans schon als schlechteste Karte im gesamten Spiel tituliert. Natürlich ist nicht jede Karte ein totales Highlight, wenn sie uns vorgestellt wird.
    Peter Whalen: In Hearthstone ist es zum Teil immer lustig zu sehen, wie die Spieler auf Karten reagieren, die sie noch nicht ausprobieren können, und wie sie versuchen vorherzusagen, dass eine Karte Top oder Flop ist. Die meiste Zeit haben die Profis Recht, aber manchmal entwickelt sich eine Geschichte auch in eine nicht vorhergesehene Richtung. Meiner Meinung nach sollten die Fans bedenken, dass eben nicht alle Karten einer neuen Erweiterung die ultimative Alternative zu anderen, bereits vorhandenen Mechaniken bieten sollen. Es gibt eben auch diese normalen, fast schon langweiligen Diener, die Attacke- und Lebenspunktewert haben, aber keinen Text. Das ist vor allem für die Beginner wichtig. Sie sehen eine solche Karte und verstehen sie sofort, ohne dass sie von einem Text darauf abgeschreckt werden.

    Zauber wie Läutern bieten meiner Meinung nach für bestimmte Deck-Arten genau das richtige Werkzeug. Ich finde den Effekt von Läutern spaßig. Im ersten Moment denkt man sich "was soll das denn? Warum muss ich einen meiner eigenen Diener zum Schweigen bringen?" Aber dann findet man in seiner Sammlung diesen einen Diener mit einem echt ekligen Nebeneffekt. Wenn dieser aber nun stillgelegt werden kann, ist das super, weil der Nebeneffekt ausgehebelt wird. Für Spieler wie mich, und für viele andere Fans, macht's einfach Spaß, um so eine Mechanik herum ein Deck aufzubauen. Ich packe alle Karten in das Deck, die sehr billig sind, aber höllische Nebeneffekte haben. Und dann belege ich sie einfach mit dem Stilleeffekt, damit sie plötzlich richtig toll werden. Solche Decks gewinnen dann vielleicht nicht bei Turnieren, aber die Hauptsache ist doch, dass ich Spaß habe, damit zu spielen.

    Hamilton Chu: Natürlich ist es toll, das ganze Feedback zu bekommen, weil uns das auch zeigt, wie sehr die Spieler Hearthstone mögen und wie tief sie drinstecken. Aber generell gibt's eben Karten, die für die einen Spieler und Karten für die anderen Spieler.

    buffed: Angenommen, es gibt eine Karte, die schon vor dem Release bei den Spielern durchgefallen ist. Ändert ihr sie dann noch vor der Veröffentlichung?
    Hamilton Chu: Wie sind da sehr konservativ eingestellt, was Änderungen an den Karten angeht, denn die meiste Zeit lösen die Spieler sogenannte Problemfälle selbst. Wenn eine Karte beispielsweise als überstark angesehen wird, dann kommen die Spieler und das Metagame daher, und finden eine Lösung, um die überstarke Karte wieder in Balance zu bringen. Solche Karten wie Läutern macht bestimmt einigen Spielern Spaß. Natürlich gibt's immer wieder die Situation, in der ein bestimmter Plan nicht aufgeht, aber das ist in Ordnung und liegt in der Natur von Hearthstone. Wenn wir eine Karte veröffentlichen, die Dinge kaputtmacht, dann werden wir sie bestimmt ändern. Dafür muss sich aber auch erst einmal zeigen, ob sie ein ernsthaftes Problem darstellt.

    Tirion Fording Tirion Fording Quelle: Blizzard buffed: Viele Karten in Hearthstone basieren auf WoW-Charakteren. Wie wichtig ist es für euch, in Hearthstone möglich nach am Vorbild zu bleiben?
    Peter Whalen: Das ist uns sehr wichtig; das Aussehen und die Stimme müssen mit dem übereinstimmen, was wir aus World of Warcraft kennen. Es kommt manchmal vor, dass mechanisch interessante Karten nicht zu 100 Prozent mit dem übereinstimmen, was wir aus WoW kennen. Doch die meiste Zeit geben wir uns sehr viel Mühe, dass das Bild eines Charakters und seine Mechaniken in Hearthstone dem entsprechen, was wir und die Spieler aus World of Warcraft kennen. Moroes ist ein Beispiel dafür: Er ruft Diener herbei, weil er der Butler von Karazhan ist. Oder Barnes, der Bühnenmanager ist eben ein Schauspieler.

    Oder Malchezaar, der im Spiel herumschreit, dass er Legionen herbeiruft - das haben wir so gestaltet, dass er zu Spielbeginn fünf legendäre Diener in euer Deck mischt; quasi eine kleine Legion. Insbesondere in Karazhan haben wir die Fantasie eines Charakters aus World of Warcraft übernommen und an Mechaniken gebunden.

    Hamilton Chu: Sehr viele Mitglieder unseres Teams blicken auf viele Jahre an WoW-Spielzeit zurück. Wie Peter schon sagte: Wir haben Karazhan gemacht, weil wir es lieben. Und warum sollten wir das tun, wenn es uns nicht darum ginge, dieser Raid-Instanz mit unserer Arbeit unseren Tribut zu zollen. Das kommt ganz automatisch. Es gibt so tolle Charaktere in Warcraft, die wir einfach ihrer Darstellung entsprechend einfangen wollen; damit geben wir uns sehr viel Mühe.

    buffed: Was passiert denn, wenn ein Charakter in World of Warcraft nicht mehr dem entspricht, was er ursprünglich war? Würdest ihr beispielsweise einen Helden wie Tirion Fordring ändern?
    Peter Whalen: Das coole Ding an Hearthstone ist, dass es zeitlos ist. Wir haben Gul'dan, Uther und Anduin, die gegeneinander kämpfen, obwohl das rein zeittechnisch keinen Sinn macht. Hearthstones Zeitlinie ist von der von World of Warcraft losgelöst und spielt nur in dem Universum.

    Die neue Variante eines Ragnaros Die neue Variante eines Ragnaros Quelle: buffed Deswegen ist es uns möglich auch so etwas wie in Flüstern der Alten Götter zu machen. In der Erweiterung haben wir einige der klassischen legendären Diener noch einmal angefasst und in einem neuen Licht dargestellt. Das ist also immer eine Möglichkeit für uns. Auf die Art und Weise können wir uns Tirion noch einmal vornehmen und ihm einen neuen Twist verpassen. Wir haben das ja schon mit Ragnaros, dem Feuerfürsten gemacht, indem wir ihn als Guten dargestellt haben, als einen Verteidiger der Gerechtigkeit, der gegen die Alten Götter ist. Oder Hogger, der eigentlich ein klassischer Bösewicht ist, den wir aber von den Alten Göttern haben korrumpieren lassen. Den ikonischen legendären Dienern eine neue Mechanik zu verpassen, macht echt viel Spaß. Aber wir würden keine alte Karte neu entwerfen, nur um die Änderung in World of Warcraft zu reflektieren.

    Hamilton Cho: Dadurch, dass wir losgelöst sind und uns nicht an den Kanon halten müssen, können wir eben solche Sachen wie Eine Nacht in Karazhan machen, mit Diskokugeln. Da muss dann keiner von uns zu den Lore-Leuten gehen und fragen, ob das überhaupt machbar ist, eine Tanzfläche mit Diskokugel einzubauen.

    buffed: Ihr habt da also dieselben Freiheiten wie beispielsweise das Team von Heroes of the Storm.
    Peter Whalen: Genau. Auf der anderen Seite ist es total lustig, wenn plötzlich Hearthstone-Charaktere in World of Warcraft auftauchen. Sir Finley Mrrgglton ist beispielsweise in WoW: Legion zu finden. Das ist einfach nur klasse.

    buffed: Habt ihr jemals in Betracht gezogen, Hearthstone in World of Warcraft verfügbar zu machen, wie beispielsweise Gwint in The Witcher 3?
    Hamilton Cho: Vor einer ganz langen Zeit haben wir tatsächlich drüber nachgedacht, weil die Idee wirklich gut ist. Wir haben uns dann aber dagegen entschieden, weil wir eine andere Engine benutzen und weil wir unserem Spiel einen ganz anderen Touch geben können. Hearthstone ist sehr viel mehr cartoon-artig und charmant. Ich glaube, das war die richtige Entscheidung. Und im Nachhinein wird es auch schwierig, sowohl von der Engine her als auch von dem Universum, das wir in der Zwischenzeit aufgebaut haben, Hearthstone direkt in WoW zu integrieren.

    buffed: Habt ihr weitere Pläne, dass Fans von Hearthstone beispielsweise in Overwatch spaßige Karten freischalten können?
    Peter Whalen: Klar, ein Beispiel dafür ist, dass ihr einen Helden in Hearthstone freischaltet, wenn ihr in World of Warcraft mit einem neuen Charakter Stufe 20 erreicht. Andersherum könnt ihr über Hearthstone ein spezielles Mount in World of Warcraft aktivieren. Solche Interaktionen zwischen den Spielen sind klasse.

    Hamilton Cho: Aber wir würden so etwas möglicherweise nicht mit Karten machen, weil sich Spieler dann verpflichtet fühlen, das andere Game nur für diese Karte in Hearthstone zu spielen. Jeder Fan soll Zugang zu denselben Karten haben, wenn sie Hearthstone anwerfen.

    Peter Whalen: Mit Kartenrücken funktioniert das auch ganz gut, wenn ihr beispielsweise die Collector's Edition von Overwatch shoppt.

    NPC in World of Warcraft, der Hearthstone spielt. NPC in World of Warcraft, der Hearthstone spielt. Quelle: buffed buffed: In der Vergangenheit habt ihr viel Aufwand in Synergien gesteckt, zum Beispiel zwischen Wildtieren, Drachen und Murlocs. Können wir davon mehr erwarten?
    Peter Whalen: Eine Nacht in Karazhan bietet drei Karten, die mit Wildtieren, Drachen und Murlocs interagieren, das sind die Karten aus der Menagerie. Wir finden diese Synergien toll, weil sich damit interessante und ungewöhnliche Decks bauen lassen. Wir experimentieren gerne mit solchen Dingen. In Eine Nacht in Karazhan gibt's zum Beispiel die Druiden-Karte Menageriewächterin, die mit Wildtier-Decks interagiert. Dann sind da die bereits erwähnten Menagerie-Karten und auch einige Drachen-Karten, die einen Platz in Drachen-Decks finden.

    Hamilton Cho: Die Menagerie-Karten sind insbesondere cool, weil es das erste Mal ist, dass wir Karten ins Spiel bringen, die mit Wildtier-, Drachen- und Murloc-Dienern gleichzeitig interagieren (zum Beispiel Menageriemagier).

    Peter Whalen: Wenn ihr ein Deck mit Wildtieren, Murlocs und Drachen spielt, dann werden die Menagerie-Karten enorm wertvoll. Die Karten sind auch nur mit Dienern einer Kategorie gut, aber sobald mit den Karten mehr als nur ein Diener gebufft wird, ist der Value richtig, richtig gut. Das sind dann wortwörtlich genommen echte Zoo-Decks. Und dann ist da noch der Kurator selbst, der ein Wildtier, einen Drachen und einen Murloc aus eurem Deck zieht. Die Mechanik ist insbesondere in solchen Deck interessant, wenn ihr euch gezielt einen bestimmten (und einzigen) Drachen auf die Hand ziehen wollt. Mit dem Kurator in eurem Deck kommen ganz interessante Deck-Ideen zustande, die auch über das Zoodeck hinausgehen. Das wird sehr spannend.

    buffed: Wir fragen insbesondere nach solchen Decks, weil vor allem Drachen- und Murloc-Decks sehr beliebt sind, wir uns aber vorstellen können, dass es nicht immer ganz leicht ist, diese Art von Decks mit jeder Erweiterung für Hearthstone zu bedienen.
    Peter Whalen: Ich glaube weniger, dass wir ein Problem damit haben, solche Decks mit Neuheiten zu versehen. Mit jeder Erweiterung ermuntern wir die Spieler dazu, neue Decks auszuprobieren. Und wenngleich Eine Nacht in Karazhan einige sehr gute Drachenkarten bietet, fühlen wir uns nicht dazu verpflichtet, mit der nächsten Erweiterung etwas ähnlich Starkes zu liefern. Selbiges gilt für Murlocs und Wildtiere.

    buffed: Plant ihr Diener, die bislang noch nicht zu einer bestimmten Art gehören, wie Elementare, die zum "Volk" Elementare gehören könnten oder der Worgen der zu "Worgen" gezählt werden könnte, ähnlich wie Drachen oder Murlocs zusammenzufassen?
    Hamilton Cho: Wir haben das in der Vergangenheit schon gemacht, als wir beispielsweise Goblins gegen Gnome entwickelt haben. Die Mech-Gruppe gab's vorher nicht, und wir haben nicht nur neue eingeführt, sondern uns auch alte vorgeknöpft und sie der Gruppe hinzugefügt, wenn es Sinn gemacht hat.

    buffed: Vielen Dank für das Gespräch.

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18.08.2016
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