• buffed.de
  • WoW-Datenbank
  • Hearthstone-DB
Games World
Login Registrieren
    Login Registrieren
    • buffed.de
    • WoW-Datenbank
    • Hearthstone-DB
    Login Registrieren
    • buffed.de
    • WoW-Datenbank
    • Hearthstone-DB
  • Hearthstone: Tops & Flop - Deck-Analyse der 35. Kalenderwoche

    Wöchentlich schauen wir uns die aktuellen Hearthstone-Trends an und verraten euch, wie sich das Meta-Spiel entwickelt. Welche Klassen gerade viel Erfolg versprechen und welche Hearthstone-Decks ihr vielleicht erst einmal zur Seite legen solltet, erfahrt ihr bei uns.

    Neue Woche, neue Hearthstone-Analyse. Wir beobachten für euch die aktuelle Entwicklung in Blizzards Online-Sammelkartenspiel und erklären, welche Decks und Klassen aktuell beliebt sind. Welche Strategien führen im gewerteten Spiel zum Sieg? Welches Deck gilt es aktuell zu schlagen? Hier lest ihr jede Woche die Antworten. Zusammen mit unserer Hearthstone-Datenbank eine Pflichtlektüre für Hearthstone-Spieler!

    Die Welt nach Naxxramas

    Die erste Erweiterung, Fluch von Naxxramas, hat die ganze Hearthstone-Welt durcheinandergewirbelt. Zwei Wochen nach Veröffentlichung des letzten Viertels (Spitze der Nekropole) ist klar: Das Kräfteverhältnis zwischen den Klassen hat sich gewaltig verändert. Das liegt vor allem an den neuen Karten, die viele Spieler in ihre Decks eingebaut haben. Einige von ihnen ermöglichen ganz neue Strategien. Das Problem dabei: Noch hat sich das Meta (das Wettrüsten zwischen den besten Decks auf den obersten Rängen) nicht beruhigt. Viele Spieler probieren noch neue Deckideen aus, und so weiß man aktuell nie mit Sicherheit, worauf man sich vorbereiten muss. Unsere Wochenanalyse ist daher auch nur ein Überblick über aktuelle Entwicklungen, die wir in den letzten Tagen auf den Rängen zwischen eins und zehn beobachtet haben. Ein paar Trends können wir aber ausmachen:

    Hearthstone: Jäger sind stark Hearthstone: Jäger sind stark Quelle: buffed Jäger (stark): Der Jäger hat durch Naxxramas viel an Stärke gewonnen. Aktuell spielen viele Jäger-Decks weniger aggressiv. Offensive Spielweisen über Ansturm-Diener sind fast ganz verschwunden. An ihrer Stelle beherrscht der Midrange-Jäger aktuell die oberen Ränge. Die Idee dahinter: offensive Spielfeldkontrolle über Adlerhornbogen, dem immer noch starken Lasst die Hunde los! und vielen Fallen. Da kommt die Naxxramas-Karte Irrer Wissenschaftler gerade recht. Viele Jäger-Decks bauen aktuell sogar Schlangenfallen ein, um in der Kombo mit Verhungernder Bussard drei Karten zu ziehen. Das einzige Problem des Jägers ist ein Spiel gegen einen anderen Jäger. Hier bringt ein Leuchtfeuer zur richtigen Zeit (um ein oder mehr Geheimnisse zu entfernen) den Sieg.

    Krieger (stark): Der Krieger ist wieder da! Die Klasse spielte vor Naxxramas keine Rolle im gewerteten Spiel, hat aber durch die neuen Karten mächtig aufgeholt. Dabei ist die beliebteste und stärkste Spielweise aktuell der Kontroll-Krieger. Zu Beginn des Spiels hält er Feinde mit Karten wie Schildschlag und Instabiler Ghul auf. Der Ghul und die neue Kriegerwaffe Biss des Todes haben durch ihre Todesröcheln-Effekte Wirbelwind in den meisten Kriegerdecks abgelöst. In der Mitte des Spiels schützen sich Krieger aktuell mit Schlickspucker oder spielen Loatheb, um Zeit zu gewinnen. Ein paar Krieger packen auch Stalagg und Feugen mit ein und tauschen Schlickspucker gegen Schildmeista von Sen'Jin aus. Ab acht Manapunkten gewinnen legendäre Diener wie Ragnaros das Spiel. Aktuell gibt es keinen Gegner, gegen den diese Spielweise nicht gewinnen könnte. Das einzige Problem dabei: Ein volles Kontroll-Krieger-Deck kostet über 10.000 Arkanstaub.

    Hexenmeister (stark): Noch immer sieht man auf den oberen Rängen des gewerteten Spiels Zoo-Decks mit vielen kleineren Dienern. Seit Naxxramas gibt es aber deutlich mehr Varianten, zum Beispiel Egg-Zoo (mit Nerubisches Ei und Schrecken der Leere), Deathrattle-Zoo (mit Totengräber und viel Todesröcheln) oder sogar Dämonen-Zoo (mit Leerrufer und Schreckenshöllenbestie). Egg-Zoo ist dabei aktuell das stärkste und meistgespielte Deck. Dabei gibt es aber insgesamt deutlich weniger Zoo-Hexer als vor Naxxramas. Das liegt vielleicht auch am starken Krieger, gegen den es der Hexer richtig schwer hat.

    Schurke (solide): Monatelang war der Schurke vor Naxxramas der König des Klassenvergleichs. Doch aktuell sieht man wenige Schurken. Dabei ist die Miracle-Spielweise noch immer stark. Das Problem des Schurken hat einen Namen: Loatheb. Der Diener wird momentan in vielen Decks eingesetzt und kostet Schurken, die ja sehr viele günstige Zauber spielen, meist eine ganze Spielrunde. Auch Schlickspucker sind ein Problem für Leeroy Jenkins und erschweren Ein-Zug-Kombo-Siege. Aktuell probieren viele Schurken-Spieler deshalb andere Spielweisen aus, etwa Tempo-Schurke mit vielen Dienern wie Netzfürst der Nerub'Ar und Schlickspucker. Diese Strategie schlägt sich gar nicht schlecht, verliert aber häufig gegen Schamanen und Kontroll-Krieger. Das richtige Naxxramas-Deck für Schurken wurde einfach noch nicht gefunden.

    Hearthstone: Der Druiden-Boom scheint vorerst beendet Hearthstone: Der Druiden-Boom scheint vorerst beendet Quelle: buffed Druide (solide): Druiden-Decks sind noch immer stark, nur aktuell nicht ganz so häufig in der Rangliste vertreten. Der Grund ist wohl Spieler-Psychologie: Die Naxxramas-Karten passen nicht so gut zum Druiden wie zu anderen Decks. Der sonst so beliebte Schlickspucker ist einfach schlechter als der gleich teure und flexible Druide der Klaue. Aktuell mischen viele Druiden-Spieler die Ramp-Spielweise (mit Anregen und Wildwuchs und teuren Dienern) mit der Kombo-Spielweise (Naturgewalt und Wildes Brüllen) und erzielen damit gute Ergebnisse. Hearthstone-Profi Kolento erreichte mit einem Druiden-Deck sogar den obersten Rang der Legendenstufe.

    Priester (solide): Der Priester war die einzige Spielweise, die vor Naxxramas noch unbeliebter war als der Krieger. Aktuell finden wir ihn gerade noch im Mittelfeld des Klassenvergleichs. Das liegt aber weniger am starken Dunkler Kultist, den einige Priester gar nicht ins Deck packen. Stattdessen ist Zombiefraß der neue Held in Priester-Decks. Er kontrolliert effektiv das frühe Spiel und verursacht zusammen mit Auchenaiseelenpriesterin fünf Schadenspunkte am Gegner. Das perfekte Priester-Deck mit Naxxramas-Karten ist aber noch nicht gebaut worden, und das Meta-Spiel schwankt aktuell zu stark, als dass sich der Priester effektiv darauf einstellen könnte.

    Paladin (solide): Aktuell werden wieder mehr Paladin-Decks gespielt. Daran ist wohl Promi-Spieler Kripparrian Schuld, der sich mit seinem offensiven Enhanced-Midrange-Deck die Rangliste rauf gekämpft hat. Diese Spielweise nutzt verstärkende Effekte wie Segen der Könige und Schwert der Gerechtigkeit zusammen mit Echoschlamm. Leider schneidet das Deck gegen Zoo-Hexer, Midrange-Jäger und Kontroll-Krieger meist eher schlecht ab und ist damit aktuell zu unzuverlässig.

    Schamane (eher schwach): Der Schamane aus der Zeit vor Naxxramas ist der Schamane von heute. Deck-Ideen mit der neuen Klassenkarte Reinkarnation und Todesröcheln machen Spaß, sind aber aktuell zu schwach. Stattdessen sieht man auf den oberen Rängen die bekannten Midrange-Schamanen-Decks ohne neue Naxxramas-Karten. Der stärkste Feind des Schamanen ist der Jäger mit Lasst die Hunde los! Je mehr Totems der Schamane spielt, desto größeren Vorteil erhält der Jäger durch diese Karte. Die Heldenfähigkeit des Schamanen wird damit zu häufig zum Nachteil. Da aktuell der Jäger sehr häufig gespielt wird, ist der Schamane eher keine gute Wahl.

    Magier (eher mau): Magier-Decks waren kurz vor Naxxramas auf dem Vormarsch, werden aktuell aber kaum gespielt. Das liegt an Loatheb, der Magier meist eine ganze Runde Zeit kostet und die Frost-Magier-Spielweise sehr unbeliebt gemacht hat. Der zweite große Feind des Magiers ist Leuchtfeuer der Jäger, das effektiv das Spiel über Geheimnisse verhindert. Das führt dazu, dass Magier-Spieler das neue Geheimnis Duplizieren nicht anrühren und auch sonst ratlos sind, was denn nach Naxxramas eine effektive Spielweise wäre. Einige Decks mit einer offensiveren Spielweise und Irrer Wissenschaftler verbuchen erste Erfolge, sind aber die Ausnahme. Damit ist der Magier aktuell das Schlusslicht des Klassenvergleichs.

    Bitte beachtet: Nächste Woche kann die Hearthstone-Welt schon wieder ganz anders aussehen, wenn ein Profi-Spieler eine starke, neue Kartenkombination findet. Auch ist der Wochenüberblick eine Momentaufnahme von aktuellen Trends des gewerteten Spiels und repräsentiert nicht das eigene Metaspiel der professionellen Turnierszene.

    12:53
    Hearthstone: Gamescom-Interview zum Sammelkartenspiel
  • Hearthstone
    Hearthstone
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    12.03.2014
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Trekolosch
    Die Argumentation mit Trump ist vielleicht unglücklich, ich teile aber die Ansicht, dass der Priester zu schwach…
    Von DirkWalbruehl
    1) Du ignorierst komplett die Option den Druiden der Klaue offensiv mit Ansturm zu spielen. Allein diese Option macht…
    Von Quirin Anetseder
    Schlickspucker und Druide der Klaue, beide Karten haben vor und Nachteile. Klar der Schlickspucker ist schwerer zu…

    Aktuelle Sonstiges-Spiele Releases

    Cover Packshot von Crazy Machines 3 Release: Crazy Machines 3 Daedalic Entertainment , Fakt Software GmbH (DE)
    Cover Packshot von The Witness Release: The Witness Infocom , Infocom
    Cover Packshot von Scrap Mechanic Release: Scrap Mechanic
    Cover Packshot von Attractio Release: Attractio Bandai Namco
    • DirkWalbruehl
      02.09.2014 15:32 Uhr
      Autor
      Jetzt ist Deine Meinung gefragt: Hier kannst Du Deinen Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
      Dein Kommentar
      Bitte logge Dich ein, um einen Kommentar zu verfassen.

      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      Jepa1
      am 02. September 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      "Der sonst so beliebte Schlickspucker ist einfach schlechter als der gleich teure und flexible Druide der Klaue."

      Das stimmt so nicht ganz, der Sludge Belcher hat insgesamt 3/5 +1/2 Werte also 4/7, Druid of the Claw hat nur 4/6, zudem ist der Sludge Belcher wesentlich schwerer zu entfernen. Der Druid of the Claw wird in Ramp oder Watcher decks ohnehin fast nur in Taunt Form gespielt.

      "Die Naxxramas-Karten passen nicht so gut zum Druiden wie zu anderen Decks"

      Auch das ist falsch, Kolento hat mit seinem Druiden Deck, mit einigen Naxx-Karten sowohl ein Tunier dominiert, als auch den höchsten EU Rank erreicht. Von nicht gut passen kann also nicht die Rede sein, wenn jemand mit jenen Karten den höchsten Rank erreichte und andere Decks deklassierte.

      Priester: "Aktuell finden wir ihn gerade noch im Mittelfeld des Klassenvergleichs"

      Ebenfalls Unfug, vor 2 Wochen ca, da war die Meta schon die gleiche wie heute, war Trump mit seinem Priester Deck z.b auf Legendary Rank 2 ... wenn das Mittelfeld sein soll, habt ihr sehr merkwürdige Definitionen
      Trekolosch
      am 03. September 2014
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Die Argumentation mit Trump ist vielleicht unglücklich, ich teile aber die Ansicht, dass der Priester zu schwach eingestuft ist.

      Ich habe ab dem 20.08. zwischen den Rängen 10 und 3 gespielt, um die es hier im wesentlichen geht. Dabei erreichten Hexer, Jäger und Priester (20+-5)%, Druiden (12+-4)%, Krieger (9+-3)%. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, wenn mir jemand den Datensatz gibt, der der obigen Rangliste zu Grunde liegt.

      Den Krieger als "stark" einzustufen, kann ich daher nicht nachvollziehen. Er mag in der Theorie unglaublich gut sein, er wird aber nicht entsprechend gespielt (der Grund dafür wurde aber angegeben).
      DirkWalbruehl
      am 03. September 2014
      Autor
      Kommentar wurde 1x gebufft
      1) Du ignorierst komplett die Option den Druiden der Klaue offensiv mit Ansturm zu spielen. Allein diese Option macht ihn besser.

      2) Was Kolento und Trump machen ist deren Sache. Es geht darum, was die meisten Leute im gewerteten Spiel spielen. Und nein, die spielen zwar teilweise dieselben Decks, verlieren aber deutlich häufiger. Warum? Weil sie eben nicht Kolento oder Trump sind. Es gibt schon einen Grund, warum das zwei der besten Spieler weltweit sind.
      Quirin Anetseder
      am 02. September 2014
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Schlickspucker und Druide der Klaue, beide Karten haben vor und Nachteile. Klar der Schlickspucker ist schwerer zu entfernen und bietet Token-Druiden sogar noch einen zusätzlichen Minion falls er stirbt. Der Druide der Klaue hingegen kann auch als Tempo-Karte gespielt werden, wenn man den Gegner unter druck setzen will.

      Wie Dirk oben bereits beschrieben hat, wirft die Analyse einen Blick auf die Ränge 1 bis 10. Progamer wie Kolento sind extrem gute Deckbauer erkennen Trends oft vor allen anderen und reagieren darauf. Das VNGN Tournament 2 am vergangenen Wochende gewann er mit einem neuen Druidendeck, das auf viele Naxxramaskarten setzte, wie den Geisterhaften Krabbler, den Echoschlamm und den Spektralen Ritter (aber keinem Schlickspucker^^).

      Dabei handelt es sich um ein neues Deck, das er für das Turnier entworfen hat, und er wundert sich selber, dass Druiden derzeit so wenig in Turnieren gespielt werden.

      Aber wie gesagt, solche Spieler wie Kolento sind Vorreiter. Sie erfinden immer wieder neue Deckstrategien, die dann im Laufe der Zeit von der großen Menge der Spielerschaft übernommen werden. Bis schließlich gegen diese Decks wieder neue Konter entwickelt werden. Bis diese Decks dann in den Rängen 1 bis 10 auftauchen dauert es aber immer ein wenig. Was im legendären Rangbereich gespielt wird, kann da schon wieder völlig abweichen. Die Decks variieren ja auch in den niedrigeren Rängen teils stark.

      Was den Priester betrifft: Wenn man bedenkt, dass er vor Naxxramas immer als eine der schlechtesten Klassen gehandelt wurde, ist Mittelfeld ja jetzt eine ziemlich gute Position. Zudem taucht ja immer öfter auch die Aggro-Priester-Variante mit Zombiefraß Ghulen auf.Aber auch hier gilt: Nur weil ein Spieler, und sei es auch Trump, mit einer Klasse sehr gute Erfolge erzielt, muss sich das nicht zwangsläufig auf die am meisten gespielten Decks in der Rangliste auswirken. Zoolock und Hunter sind ja nicht nur so beliebt, weil man schnell auf der Rangliste aufsteigen kann, sondern weil sie relativ günstig herstellbar sind im Vergleich zu anderen Decks.

      Ach ich hab schon wieder viel zu viel geschrieben. Ich glaub ich spiel lieber nochmal schnell ne Runde...
  • Print / Abo
    Apps
    buffed 12/2016 PC Games MMore 01/2016 PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 XBG Games 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1134649
Hearthstone
Hearthstone: Tops & Flop - Deck-Analyse der 35. Kalenderwoche
Wöchentlich schauen wir uns die aktuellen Hearthstone-Trends an und verraten euch, wie sich das Meta-Spiel entwickelt. Welche Klassen gerade viel Erfolg versprechen und welche Hearthstone-Decks ihr vielleicht erst einmal zur Seite legen solltet, erfahrt ihr bei uns.
http://www.buffed.de/Hearthstone-Spiel-56561/Specials/Hearthstone-Tops-und-Flop-Deck-Analyse-der-35-Kalenderwoche-1134649/
02.09.2014
http://www.buffed.de/screenshots/medium/2014/09/Hearthstone_Meta-Analyse-KW35_01-pc-games_b2teaser_169.jpg
hearthstone,blizzard
specials