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  • Hearthstone: "Klassische" Decks - Midrange-Jäger gegen Rush-Jäger

    In Hearthstone verändert sich das Meta-Spiel ständig. Mal fährt die eine Klasse mit einer bestimmten Taktik gut, in der nächsten Woche wird sie von anderen Taktiken wieder clever gekontert. Was aber immer bleibt sind die Grund-Decks. Lange bestehende Klassen-Decks der Hearthstone-Fans, die stetig weiterentwickelt werden. Wir wollen euch diese "klassischen" Hearthstone-Decks vorstellen - diesmal gleich zwei Varianten des Jägers: Rush und Midrange.

    Der Jäger dominiert nach Naxxramas aktuell die oberen Ränge von Hearthstone und ist auch in der Turnierszene stark vertreten. Das liegt an seinem offensiven Spielstil. Durch Zauber wie Fass! Und die Heldenfähigkeit Zuverlässiger Schuss kann er auch dann noch Schaden verursachen, wenn der Gegner das Spielfeld mit Spott-Dienern dichtmacht. Dazu kommt eine der stärksten Karten in Hearthstone: Lasst die Hunde los! Dieser Zauber "bestraft" den Gegner dafür, Diener gespielt zu haben und kann ein verlorenes Spiel in letzter Sekunde drehen. Gerade Paladine und Schamanen, deren Heldenfähigkeiten kleine Diener erzeugen, hassen diese Karte. Zusammen mit Verhungernder Bussard zieht der Jäger durch Lasst die Hunde los! viele Karten und füllt seine Hand wieder auf. Gelingt das, ist das Spiel so gut wie vorbei.

    Aktuell streiten jedoch zwei Spielweisen des Jägers um die Vorherrschaft in gewerteten Hearsthstone-Spielen: Rush und Midrange. Die beiden Decks können beide auf die Stärken des Jägers zugreifen, verfolgen aber andere Strategien. Aber welches ist denn nun das beste Jäger-Deck?

    Direkt auf die Zwölf: Der Rush-Jäger

    Diese Spielweise des Jägers ist ein "Hyperaggressives Deck". Das heißt so viel wie: Der Gegner wird direkt angegriffen und dessen Lebenspunkte werden mit allen Mitteln reduziert. Das ganze Deck ist auf Schnelligkeit ausgelegt und spielt viele Ansturm-Diener und Zauber, die direkten Schaden verursachen können. Dazu kommen ein paar Fallen, um die Haltbarkeit von Adlerhornbogen zu erhöhen und den Gegner direkt anzugreifen.

    Einige neue Naxxramas-Karten waren perfekt, um diese Deck-Strategie zu verbessern: Der Irre Wissenschaftler holt die Geheimnisse aus dem Deck und gibt dem Jäger einen starken Vorteil, wenn er stirbt. Totengräber ist ein sehr starker Diener auf der Starthand und wird durch andere Todesröcheln-Diener (wie Netzweber) verbessert. Damit spielt sich der Naxxramas-Rush-Jäger noch immer sehr offensiv aber auch etwas trickreicher als zuvor.

    Das Deck: Naxxramas-Rush-Jäger

    So wird's gespielt:
    Hearthstone: Der Irre Wissenschaftler ist eine tolle Ergänzung für Jäger-Decks Hearthstone: Der Irre Wissenschaftler ist eine tolle Ergänzung für Jäger-Decks Quelle: buffed Die einzige Strategie des Rush-Jägers lautet: "Volle zwölf geradeaus!". Zum Spielstart sind kleine Diener wie Totengräber und Irrer Wissenschaftler perfekt auf der Hand. Spielt sie aus und greift den Gegner direkt an. Ihr ignoriert dabei alle feindlichen Diener ohne Spott und solche die dem Gegner zu starke Vorteile geben (etwa ein Lichtbrunnen). In Runde drei legt ihr den Adlerhornbogen aus und greift direkt damit an. Dann greift ihr aber erst wieder mit dem Bogen an, wenn eine Falle ausgelöst wurde (und sich die Haltbarkeit der Waffe erhöht hat), der Gegner dadurch besiegt werden würde oder ihr einen zweiten Adlerhornbogen auf der Hand habt. Am Ende des Spiels werden euch die Handkarten ausgehen - das ist normal. Spielt einfach aus, was ihr habt und nutzt Zuverlässiger Schuss. Euer Ass im Ärmel ist Lasst die Hunde los!. Versucht diese Karte immer in Verbindung mit Verhungernder Bussard zu spielen um Karten zu ziehen. Dadurch zieht ihr meist auch Mal des Jägers und könnt damit dicke Spott-Diener aus dem Weg räumen.

    Varianten:

    • Ansturm-Rush-Jäger: Diese Variante des Decks ignoriert die neuen Naxxramas-Karten und setzt ganz auf Ansturm-Diener. Statt Totengräber und Netzweber werden hier Blaukiemenkrieger und Arkaner-Schuss gespielt. Manche Spielweisen bauen auch den Arkangolem mit ein - ein zweischneidiges Schwert, denn der Golem gibt dem Gegner einen Manakristall und schwächt damit den eigenen Tempo-Vorteil ab. Das macht das Deck noch offensiver, aber auch anfälliger gegen Zauber wie Weihe oder die Heldenfähigkeit von Magier und Schurke. Ansturm-Jäger spielen auch Leeroy Jenkins für noch mehr Offensive.
    • Finisher-Rush-Jäger: Diese Variante wird sehr selten gespielt, hat aber am Ende eine Überraschung parat. Einen König Knirsch oder einen Langbogen des Gladiators nämlich. Das hilft dabei, am Ende des Spiels plötzlich noch viel Schaden zu verursachen, wenn der Gegner eigentlich schon glaubt, den Ansturm des Jägers gestoppt zu haben. Das Problem dabei: Beide Karten werden von Spott-Dienern aufgehalten (etwa vom derzeit sehr beliebten Schlickspucker) und belegen bis ins späte Spiel den Platz einer Handkarte.

    Vor- und Nachteile:
    Der Rush-Jäger ist ein günstiges Deck ohne viele legendäre Karten. Dazu erfordert es keine großen Überlegungen am Spieltisch. Die Idee von "Ausspielen und draufhauen" kommt gerade Hearthstone-Einsteigern entgegen. Ihr könnt damit manches deutlich teurere Deck in Runde sechs überwältigen. Das Problem der Rush-Spielweise: Kann der Gegner einmal euren Vormarsch stoppen oder sich selbst hochheilen, habt ihr kaum noch Chancen auf den Sieg. Damit sind Priester und Kontroll-Krieger die Angstgegner des Rush-Jägers.

    Mit einem Funken Kontrolle: Der Midrange-Jäger

    Hearthstone-Profi Kolento hat Anfang des Jahres mit einem solchen Deck den ersten Platz im Rang Legende geholt - Respekt! Nach dem Erscheinen von Fluch von Naxxramas ist das Deck wieder beliebt geworden. Die Idee dabei: nicht alles auf die Offensive setzen, sondern flexibel sein. Dazu spielen Midrange-Jäger-Decks den Hundemeister, der einem Wildtier Spott verleiht und damit den Gegner blockiert. Das funktioniert besonders gut bei Maexxna, die damit zur monströsen 4/10-Spinne wird. Am Ende des Spiels setzt diese Deck-Strategie auf stärkere Diener wie die Savannenhochmähne um den Gegner in die Knie zu zwingen. Aktuell existieren viele starke Midrange-Jäger-Varianten. Wir haben uns eine davon ausgesucht, die viele neue Naxxramas-Karten beinhaltet:

    Das Deck: Naxxramas-Midrange-Jäger

    So wird's gespielt:
    Hearthstone: Fallen helfen bei der Spielfeldkontrolle Hearthstone: Fallen helfen bei der Spielfeldkontrolle Quelle: buffed Spielt ihr einen Midrange-Jäger, müsst ihr eure Strategie dem Gegner anpassen. Flexibilität ist schließlich eure Stärke mit diesem Deck. Auf der Starthand sind Netzweber und Irrer Wissenschaftler eine gute Wahl. Spielt ihr gegen Zoo-Hexenmeister oder Schamanen, ist Lasst die Hunde los! eure stärkste Karte. Spielt zu Beginn kleinere Diener aus und wägt bei jedem Angriff ab, ob es besser ist den Gegner direkt anzugreifen (gegen Decks ohne Heilung wie Jäger oder Schurke) oder das Spielfeld zu kontrollieren (gegen Decks mit Heilung oder Rüstung wie Krieger, Priester oder Paladine). Das hat natürlich auch etwas mit der aktuellen Lage auf dem Spielfeld zu tun. In den ersten Runden stört ihr die gegnerische Strategie und zerstört wichtige Schlüsselkarten. Gegen aggressive Decks legt ihr die Fallen auch ohne Adlerhornbogen aus um sie zu stoppen. Kombiniert Hundemeister mit Maexxna um einen starken Spott-Diener zu erhalten. Ab Runde sechs geht es in die Offensive. Spielt eine Savannenhochmähne und die Lasst die Hunde los!-Verhungernder Bussard-Kombo, um Karten zu ziehen. Jetzt setzt ihr den Gegner unter Druck. Nutzt eure Heldenfähigkeit und Fass! um die letzten Lebenspunkte zu zerschlagen.

    Varianten
    • Kolento-Style-Midrange-Jäger: Kolentos ursprüngliches Midrange-Deck hatte deutlich mehr Kontroll-Karten wie Eisenschnabeleule, Tödlicher Schuss oder Panischer Kodo. Diese Variante spielt sich besser gegen Miracle-Schurken und Hexenmeister, ist aber durch die Naxxramas-Karten abgelöst worden. Außerdem erfordert Kolentos Deck mehr Können und etwas Glück zum Sieg.
    • Control-Midrange-Jäger: Diese Deck-Variante hat mehr Diener zur Kontrolle des Spielfeldes. Oasenschnappkiefer ist ein gutes Ziel für Hundemeister, Loatheb kostet Magier und Schurken meist eine ganze Spielrunde. Das Problem dabei: Durch die größeren Diener büßt der Midrange-Jäger etwas von seiner Offensiv-Stärke ein.
    • Wildtier-Midrange-Jäger: Das Deck spielt mehr Wildtiere, um durch Verhungernder Bussard noch mehr Karten zu ziehen. Dazu kommt Schlangenfalle statt Eiskältefalle. Die erwartet der Gegner meist nicht im Deck und löst sie zu eurem Vorteil aus. Zusammen mit dem Bussard zieht ihr so drei Karten mehr und habt mehr Wildtiere für Hundemeister - das klappt aber nicht immer.
    • Tempo-Midrange-Jäger: Das Deck tauscht die starke Savennenhochmähne gegen Schlingdorntiger aus. Damit könnt ihr schon in Runde sechs statt sieben in die Offensive gehen und schneller Schadenspunkte austeilen. Gegen die meisten anderen Decks macht das den Jäger aber schwächer. Nur gegen andere Jäger habt ihr damit die Nase vorn.

    Vor- und Nachteile
    Der Naxxramas-Midrange-Jäger ist aktuell eines der beliebtesten Decks. Das liegt daran, dass das Deck genug Möglichkeiten hat, den Gegner am Spielaufbau zu hindern und am Ende des Spiels trotzdem schnell die Lebenspunkte des Gegners weghaut. Das funktioniert sogar gegen Kontroll-Krieger, die aktuell die ärgsten Gegner des Jägers sind. Das Problem: Das Mirdrange-Deck erfordert viel Spielerfahrung und einen guten Überblick über die gegnerischen Decks um stark zu sein. Durch zufällige Effekte wie Netzweber oder Tierbegleiter müsst ihr während des Spiels manchmal umdenken um zu gewinnen.

    Welches Jäger-Deck ist das stärkere?
    Fluch von Naxxramas hat das Spiel von Hearthstone verändert, keine Frage. Das führte dazu, dass der Midrange-Jäger beliebt geworden ist und aktuell häufig gespielt wird. Das kommt nicht von ungefähr, denn dieses Deck hat bessere Chancen gegen defensivere Gegner wie den Kontroll-Krieger oder den immer häufiger gespielten Priester. Damit wäre die Sache eigentlich klar, oder? Nicht ganz: Auf Turnieren in den letzten zwei Wochen konnten wir eine Rückkehr des Rush-Jägers beobachten. Das liegt sicher an der Beliebtheit des Midrange-Jägers, denn der Rush-Jäger schlägt seinen langsameren Midrange-Kollegen meist ohne Probleme. Wenn euch also die Midrange-Jäger im gewerteten Spiel ärgern, probiert doch einfach einen Rush-Jäger aus.

    Bitte beachtet: Die hier vorgestellten Decks sind nicht die einzigen Möglichkeiten, den Jäger zu spielen, sondern nur eine Auswahl. Wir sagen auch nicht, dass der Jäger das aktuell stärkste Deck ist oder dass ihr so spielen müsst. Das gewertete Spiel von Hearthstone befindet sich dauerhaft in Veränderung. Vielleicht finden Profi-Spieler nächste Woche schon wieder eine bessere Spielweise.


    12:58
    Hearthstone: Fluch von Naxxramas - Überblick
  • Hearthstone
    Hearthstone
    Publisher
    Activision Blizzard
    Developer
    Blizzard
    Release
    12.03.2014

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      07.09.2014 15:25 Uhr
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Hearthstone: "Klassische" Decks - Midrange-Jäger gegen Rush-Jäger
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http://www.buffed.de/Hearthstone-Spiel-56561/Specials/Hearthstone-Klassische-Decks-Midrange-Jaeger-gegen-Rush-Jaeger-1135093/
07.09.2014
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