Guild Wars 2: Modern und ohne MMO-Mief - Spielbericht aus der Beta zu Guild Wars 2
Die Presse-Beta von Guild Wars 2 fand im Zeitraum vom 17. bis zum 20. Februar statt und natürlich war buffed dabei. Wir haben uns in Tyria umgeschaut, die Charakterstellung ausprobiert, zahlreiche Events erlebt, die Story der Norn verfolgt, einen Dungeon bereits leergeräumt, und sowohl im instanzierten wie im offenen World-vs.-World-PvP gekämpft. Wir erklären, wie das Skill-System funktioniert, was Traits sind, wie das Crafting aussieht und wie Kämpfe ablaufen.
Leider dürfen wir Euch dazu keine eigenen Bilder zeigen, so die Bedingung der Entwickler. Weitere Einschränkung: Es war längst nicht aller Content erkundbar und die persönliche Geschichte der Charaktere endete bei Stufe 20. Zwar waren alle Klassen spielbar, allerdings fehlten die Völker Asura und Sylvari. Auch der Ingame-Shop, wo es Kleidungsstücke kosmetischer Natur geben soll, war nicht implementiert. Dennoch konnten wir einen ganzen Berg Erfahrungen sammeln, die wir Euch nicht länger vorenthalten wollen. Tipp: Weitere kommentierte Videos zu Guild Wars 2 zu Crafting, Charakterstellung und Gilden-Features sowie zur Charaktererstellung findet ihr ebenfalls auf buffed.de!
Charaktererstellung
Eine Norn in Löwenstein - die Stadt, in der sich alle fünf Völker Tyrias treffen.
Ja klar, auch in Guild Wars gilt es als erstes, den eigenen Charakter hübsch zu machen. Dafür gibt es zahlreiche Regler mit denen Ihr die Breite der Nase, die Dichte der Augenbrauen oder den Neigungswinkel des Kinns einstellt. Spielt Ihr einen Norn, darf natürlich eine Tätowierung nicht fehlen. Und bei Charr-Charakteren wird das Fellmuster irgendwo zwischen Tiger und Leopard festgelegt sowie die Größe des Hornschmucks bestimmt. Zusätzlich zur Optik bestimmt Ihr durch die Beantwortung einer Handvoll Fragen den Hintergrund Eures Charakters: Wuchs der Mensch auf der Straße auf oder war er ein Adliger? Welchem Gott huldigt Ihr, wer war stets ein treuer Mitstreiter an der Seite Eures Charr?
Von den fünf Völker Tyrias, der Spielwelt, standen uns nur Menschen, Norn und Charr zur Verfügung – die Pflanzenwesen Sylvari sowie die kleinwüchsigen aber hochintelligenten Asura fehlten. In Guild Wars 2 ist die Wahl des Volkes für die Klassenwahl irrelevant. Dafür hat jede Kultur eine eigene Story-Linie, die sich als roter Faden durch das Spiel zieht. Die Story variiert nach einer getroffenen Entscheidung beispielsweise darin: Sucht der Mensch seine wahren Eltern? Oder hat er nie die Leiche seiner Schwester geborgen beziehungsweise bereut bis heute, dass er nicht zum Zirkus gegangen ist? Abhängig von der Wahl der Antwort erlebt Ihr eine unterschiedliche Geschichte.
Das ist meine Geschichte
Unsere Wahl fällt auf einen mächtigen Norn. Vertreter dieses Volkes sind wahre Hünen und raue Kämpfernaturen, die entfernt an eine Wikinger-Kultur erinnern. Der Tradition nach müssen wir zunächst unsere Eignung beweisen, bevor wir an der Seite von Eir Stegalkin – die Vorzeige-Heldin der Norn, der Ihr noch sehr oft über den Weg laufen werdet – auf die große Jagd geht. Da bekämpft Ihr eine Reihe kleine Eiswürmer, bis mit Issormir der erste Mega-Gegner auftaucht. Das ist eine Parallele in allen Einstieggeschichten: Innerhalb der ein, zwei Charakterstufen bekämpft man gleich episch große Widersacher.
Ein Krieger der Menschen vor der befestigten Stadt Butcher's Block im Territorium der Charr.
Interessant: Nur im Rahmen der epischen Geschichte gibt es das klassische Quest-System mit einem Auftraggeber, einem Ziel und jemanden, bei dem Ihr nach Erledigung der Aufgabe vorbeischaut. Außerhalb der epischen Geschichte treten Events an die Stelle von Quests. Inhaltlich unterscheiden die sich nicht von handelsüblichen Quests anderer MMORPGs: Einem Bauer muss gegen ein paar Diebe geholfen werden, ein Separatisten-Angriff auf eine Stadt muss abgewehrt werden, Ihr unterhaltet Kinder bei einer Schneeballschlacht oder jagt die Söhne Svanir, Anbeter von Jormag, einem der Alten Drachen (die ultimative Bedrohung in Tyria). Auch gigantische Kämpfe gegen riesige Drachen gab es schon oft zu sehen, in der Beta sind wir jedoch nicht drauf gestoßen.
Der große Unterschied zu normalen Quests ist, dass Ihr an einem Event automatisch teilnehmt, sobald Ihr Euch nähert. Es ploppt eine Event-Verfolgung am rechten Bildschirmrand auf, dort steht, was zu erledigen ist. Um etwa einem Farmer zu helfen, müsst Ihr plündernde Separatisten töten, entlaufene Kühe retten, Trebuchets zerstören oder banal die Viecher auf der Farm füttern – was Ihr macht, liegt meist bei Euch.
Gemeinsam stark
Ein weiterer großer Unterschied zu den herkömmlichen Quests: Die Events warten nicht auf Euch. Es kann also ohne Weiteres passieren, dass Ihr eine Stadt erreicht: Das Tor ist aufgebrochen und der Marktplatz von Leichen oder Verwundeten übersät. Nur noch eine Handvoll Verteidiger widersetzt sich den feindlichen Plünderern. Wäret Ihr ein paar Minuten zuvor eingetroffen, hättet Ihr die Angreifer noch vor den Toren aufhalten dürfen.
Der Caledon-Wald.
Der Fortschritt eines Events – das sich oft über mehrere Stufen hinziehen kann – ist übrigens für alle Teilnehmer gleich. Ergo kann Euch niemand einen Mob wegschnappen oder ein Sammelobjekt, denn Ihr arbeitet alle zusammen. Je mehr Spieler mitmachen, desto schwerer wird es: Die Gegner werden zäher oder es tauchen gleich ein paar mehr Unholde auf. Je nachdem, wie viel Gemeinschaftsarbeit Ihr leistet - also zum Beispiel wie viel Schaden Ihr macht, wie viele Objekte Ihr sammelt, wie viele verwundete NPCs Ihr wieder aufstellt– all das zählt als Euer Beitrag, nach dem sich Eure Belohnung richtet. In den drei Stufen Gold, Silber und Bronze winken Erfahrungspunkte sowie Karma – eine Währung, gegen die Ihr bei besonderen Händlern Items tauscht. Für die Bronze-Stufe erreicht beinah schon, wenn Ihr einen Feind nur böse anguckt. Wer sich ernsthaft beteiligt, kommt fast immer auf die goldene Belohnungsstufe.
Sidekick und Dynamik
Übrigens braucht Ihr Euch keine Sorgen zu machen, dass höherstufige Helden vorbeikommen und alle Events im Alleingang wegschnetzeln. Denn dank des sogenannten Sidekick-Systems wird Euer Charakter stets auf die Stufe der momentanen Zone herabgesetzt – andersherum funktioniert es nicht. Neben Eurem richtigen Level erscheint dann in Klammern der effektive Level und Eure Attribute werden herabgesetzt. Natürlich aber behaltet Ihr alle Eure Skills und Traits. Das dient vor allem dazu, dass Ihr Freunden und Gildenkollegen nicht davon levelt und deswegen nicht sinnvoll mit ihnen zusammenspielen könnt. Beim Aanspielen klappte das tadellos, der Vorteil (auch für Einzelspieler) ist nämlich, dass man alles erleben kann und immer eine Herausforderung hat und auch Belohnungen in Form von Erfahrung, Karma und Geld bekommt.
Die Wracks in Restless Deeps werden von den Krait kontrolliert.
Der große Clou der Events ist aber ihre Dynamik. Je nachdem ob Spieler eingreifen oder nicht, kann sich der Verlauf ändern. Lässt man etwa die plündernde Feindhorde im Dorf ungeschoren, zieht sie weiter und überfällt eine Karawane in der Gegend – ein neues Event. Das geplünderte Dorf muss anschließend wieder aufgebaut werden. Beim Anspielen verteidigten wir etwa das Stufe-18-Dorf im Diessa Plateau gegen Separatisten. Nach unserem Sieg rückten wir ab, nur um einige Stunden später Zeuge zu werden, wie ein majestätischer Riese das Städtchen verwüstete – leider zu hart für uns allein, denn dieses war eins der wenigen Events, die explizit nur für Gruppen ausgelegt sind. Um Events einer Zone zu entdecken, stehen Späher parat, die Euch einige davon zeigen – als Orientierung. Auf der Karte mit einem Fernrohr markiert, zeigen sie Euch die Events an, die durch Herzchen dargestellt werden. Das braucht es auch, denn bis auf die persönliche Geschichte gibt es keine herkömmlichen Quests.
Kampfsystem
Hier geht Guild Wars 2 einen Mittelweg zwischen klassischer Steuerung wie in WoW, Rift und SWTOR und einem gänzlich aktiven Kampfsystem, wie es beispielsweise Tera macht, oder diverse Offline-Rollenspiele. Zielen müsst Ihr mit Euren Fertigkeiten nicht. Dafür müsst Ihr aber auch nicht unbedingt ein Ziel anvisieren, denn die große Mehrheit der Skills lässt sich ohne ein solches auslösen. Praktisch: Steht ein Feind grob in Angriffsrichtung, schaltet der Charakter ihn automatisch auf und behält ihn dann solang im Visier, bis das Ziel erledigt ist.
Bereitmachen zum Angriff!
Auch in Guild Wars 2 gibt es eine automatische Attacke. Alle Klassen dürfen den jeweils ersten Waffen-Skill, also die Fertigkeit auf Platz 1 der Schnellzugriffsleiste, in den Dauerangriffsmodus versetzen. Dazu braucht Ihr jedoch ein Ziel. Praktisch ist dabei, dass Ihr ohne Probleme weitere Skills einsetzen könnt, denn eine globale Abklingzeit gibt es nicht. Natürlich muss man warten, bis der vorherige Skill ausgeführt ist. Lediglich solche Fähigkeiten, die kanalisieren, können frühzeitig unterbrochen werden. Den Löwenanteil der Fähigkeiten dürft Ihr übrigens auch dann einsetzen, wenn Ihr herumlauft – was bei den Kämpfen von Guild Wars 2 sehr wichtig ist. Denn sowohl das Verlassen von schädlichen Bodeneffekten wie auch die Flucht vor feindlichen Ansturm- oder Sprungangriffen ist sehr wichtig. Deswegen darf man auch per Doppeldruck auf eine Richtungstaste elegant davon rollen.
Charr-Ingenieur und Menschen-Dieb pusten sich den Weg frei.
Dies ist übrigens die einzige Aktion, die Ausdauer verbraucht – viele Klassen kommen ganz ohne weitere Ressourcen aus. Ein Elementarmagier hat kein Mana, auch der Waldläufer darf so viele Attacken setzen, wie es die Abklingzeit erlaubt. Krieger beispielsweise bauen allerdings durch Attacken Adrenalin auf. Das benötigt man aber nur für spezielle Angriffe, die mit F1 ausgelöst werden – etwa ein mächtiger Sprungangriff wenn Ihr einen Hammer führt oder ein Schlagwirbel mit dem Einhandschwert. Über die F-Tasten nutzen alle Klassen unterschiedliche Mechaniken. Ein Elementarmagier wechselt etwa zwischen der Einstimmung auf Feuer-, Wasser-, Erd- und Blitzzauber. Und Ihr ahnt es vielleicht – welche Zauber der Charakter dann wirklich um sich schmeißt, hängt auch beim Magier von den Waffen ab.
Der Wächter nutzt über die F-Tasten sogenannte Tugenden: passive Boni, die zum Beispiel eine 20-Prozent-Chance verleihen, Feinde in Brand zu stecken. Per F-Taste löst Ihr die Tugend aus, so verliert Ihr zwar den passiven Bonus für die Dauer der Abklingzeit, dafür setzt Eure nächste Attacke das Ziel aber definitiv in Brand, noch dazu für doppelte Schadenspunkte. Alles in allem kämpft es sich in Guild Wars 2 gefühlt schneller als in anderen MMORPGs, dank der fehlenden Ressourcen wird auch nie die Situation aufkommen, dass ein Spieler ohne Mana dasteht.
Die Skills
Das Fähigkeiten-System von Guild Wars bedient sich aus extrem vielen Skills, die nicht nur zwischen den acht Klassen variieren sondern auch davon beeinflusst werden, welche Waffe Euer Charakter gerade führt. In Eurer Schnellzugriffsleiste ist nur Platz für insgesamt zehn Skills. Die Aufteilung ist wie folgt:
- Slot 1-5 für eine Zweihand-Waffe (Bögen, Gewehre, Hämmer, Großschwerter, Zauberstäbe etc.)
- Slot 1-3 für die Haupthandwaffe (Dolche, Pistolen, Zepter, Morgensterne, Schwerter, Äxte) plus Slot 4-5 für die Nebenhandwaffe (alle vorgenannten plus Schilde, Fackeln, Fokus-Objekte, Kriegshörner)
Beachtet dabei, dass nicht jede Klasse alle Waffen sowohl in der Haupt- als auch Nebenhand führen beziehungsweise überhaupt einsetzen kann.
- Slot 6 ist immer für eine Heilfertigkeit reserviert – auch dort gibt es natürlich einige zur Auswahl, mitnehmen könnt Ihr indes nur eine.
- Slot 7-9 stehen für die sogenannten Utility-Skills zur Verfügung. Diese kauft Ihr aus einem großen Pool durch Skill-Punkte. Welche drei Ihr mitnehmt, ist Euch überlassen.
- Slot 10 gehört den Elite-Fähigkeiten. Von diesen sehr effektiven Skills darf es nur einer sein, meist haben sie eine hohe Abklingzeigt und kosten viele Skill-Punkte.
Der Wechsel zwischen Euren Skills kann immer und überall vollzogen werden, sofern Ihr nicht im Kampf seid. Habt Ihr in Fertigkeiten investiert, die Euch nicht zusagen, dürft Ihr beim Trainer Eure Punkte zurücksetzen und neuverteilen.
So, woher kommen denn nun eigentlich die ganzen Skill-Punkte? Die gibt's natürlich durchs Leveln. Guild Wars 2 hat 80 Charakterstufen, bei jedem Level-Up gibt es sowohl einen Skill- als auch einen Trait-Punkt. Zu letzteren kommen wir gleich, bei den Skill-Punkten muss jedoch erwähnt werden, dass es zahlreiche Möglichkeiten gibt, an weitere zu kommen. Überall in der Spielwelt sind auf Eurer Karte Markierung für mögliche Skill-Punkte. Dort findet Ihr etwa einen Gegner, der mit Euch kämpft oder Ihr könnt ein Buch kaufen – schon gibt's einen Punkt. Insgesamt finden sich knapp über 200 Skill-Herausforderungen, das sollte für all Eure Wunsch-Skills reichen.
Der Asura-Krieger mit seinem Großschwert stürzt sich auf seinen Gegner, einen menschlichen Messmer mit Dolch und Pistole.
Die ersten fünf Slots verändern sich, sobald Ihr die Waffe wechselt. Viele Klassen haben zudem die Option, dies per Schnelltaste zu tun und so blitzschnell etwa zwischen Gewehr und Axt zu wechseln. Übrigens, wenn Ihr in Guild Wars 2 unter die Wasseroberfläche taucht, erhaltet Ihr erneut ganz andere Skills. Selbiges gilt, wenn Ihr ein Objekt in der Welt nutzt, einen Mörser oder einen Wassereimer zum Beispiel. Diese "Umgebungswaffen" sind zahlreich, es geht von der Rumflasche über einen Felsen zum Werfen und einer lange Holzlatte bis zu Minen, die Ihr platzieren könnt. Besonders wer einen Dieb spielt, wird viel Spaß damit haben. Denn diese Klasse stiehlt Feinden einfach eine Waffe – von einem Erdelementar erhält man beispielsweise eine Stein-Waffe, ein Zentaure verhilft zu einem Spieß.
Die Traits
Zur Optimierung des eigenen Helden benötigt Ihr Traits. Bei jedem Stufenanstieg ab Level 10 bekommt man einen davon, den man bei jeder Klasse in fünf mögliche Kategorien steckt. Die gewähren zum einen Boni auf je zwei Attribute, etwa auf die kritische Trefferchance und den gewirkten Schaden. Zum anderen schalten sie pro fünf investierter Punkte einen "Trait" frei, dies ist ein ebenfalls passiver Bonus, der Abklingzeiten herabsetzt, bestimmte Skills verstärkt und derlei. Bei 5, 15 und 25 Punkten wird der Bonus vorgegeben, bei 10, 20 und 30 dürft Ihr aus je rund einem Dutzend wählen. Insgesamt passen 30 Punkte in eine Kategorie. Die 150 Punkte, die nötig wären, um alles zu erwerben, erhaltet Ihr im Spiel nicht. Ihr müsst Euch also entscheiden, ob der Charakter defensiver ausgerichtet ist, auf brachialen Schaden setzt oder vielleicht seine Kontroll-Fähigkeiten deutlich verbessert werden. Dies ist der ideale Spielplatz für alle Theory-Crafter, denn in Verbindung mit den Utility- und Elite-Skills werden so die effektivsten "Builds", also Skill&Trait-Kombinationen, erschaffen.
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Auch wenn mir das träge laufen des Charakters sicherlich zu Anfang komisch vorkäme, aber so was ist Gewöhnungssache.
Holen werde ich es mir sicher, aber nicht sofort nach Release, weil ich noch genug Ziele in WoW habe (zudem noch nen Raid zu leiten hab) und ja auch Diablo 3 gar nicht mehr soooo weit in der Ferne liegt (hoffe ich zumindest), weshalb dafür schon viel Zeit drauf gehen wird.
Da man aber in GuildWars dank dem "ein-mal-kaufen-und-glücklich-lächeln-system"^^ eh nix verpasst, wird es ganz sicher mein GuildWars I mit Eye of the North ersetzen (was ich aber meist nur bei Serverdowns, bei chronischer Unlust oder einfach aus Interesse, zu sehen, was sich seit Release an GW I getan hat spiele) und ich denke genau wie bei GW I wird auch GW II sein Geld wert sein, aber exzessiv würde ich es nicht spielen, da ich viel zu sehr an WoW hänge bzw. auch an meinen dortigen Charakteren / meiner Gilde!
Dazu kommt, das ich zwar nicht alles gut finde, was Blizzard plant oder macht, aber dennoch hab ich selbst nach 6 1/2 Jahren immer noch Spaß an WoW und deshalb habe ich nicht wie andere den Drang es zu ersetzen.
Sollte es aber in ferner Zukunft soweit sein, das ich es mir hole, freue ich mich auf GW II und vor allem über neue Infos, da man so einen guten Überblick bekommt, ob es für den eigenen Geschmack taugt oder einen eher kalt lässt.^^
LG
Drago
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Vielen Dank für Euer Verständnis
"Verstehe ..."
Wieviel ist denn nun Solo machbar bzw. wofuer braucht man zwingend Gruppen?
Ich weiss, es ist ein MMO aber manchmal ist es auch einfach entspannened sein eigenes ding zu machen und in eine Gruppe zu gehen wenn man will nicht weill man muss.
Ich freu mich schon auf euren kommentare und gefläme das es net stimmt usw aber naja so ist nunmal die wahrheit. DIE GRÖßTEN NÖRGLER SIND EH DIE WOW SPIELER!!!!!!!!!!!!!!
jeder darf seine Meinung abgeben. Und diese ganzen haltlosen Nörgler Kommentare sind doch gut, weil wir uns freuen dürfen, das diese Spieler das spiel sich nicht holen werden und die COM nicht so abgrundtief neidisch und Niveaulos sein wird wie in den anderen Spielen. Gott sei Dank!
Also lass ruhig die Fanboys rumschnauben am Ende gewinnen die jenigen, welche Ihre Argumentation auf zuverlässige Info stützen ^^.
man hätte nicht schöner Kontra geben können.
*Klickt auf "gefällt mir"*
wer im glashaus sitzt....
Ich muss wieder Wochen lang Questen um Max zu erreichen, ich muss wieder Wochenlang Craften, jedes pünktchen so Mühselig wie in WOW, nicht wirklich Neues. Ne ich will das nimmer.
Als ich sah, man muss sich anfangs wieder einen Charakter erstellen dachte ich sofort an 0815 MMO. Und das ganze Leveln und online sein, gibts da keinen Autopilot??? Alles altgebacken.
*ironie off*
*facepalm*
Aber bitte informiere dich, bevor du Unsinn schreibst.
Du musst weder Questen noch an den Events teilnehmen um zu Leveln, du kannst genauso gut im WvW leveln und dort kannst du auch alles andere machen bis auf die persönlichen Storyquests ( weche die Geschichte deines Chars erzählen).
Das gute in GW2 ist ja, das man eben zu nichts gezwungen wird, du kannst genauso gut garnicht Leveln und nur PvP spielen. ( da dein Level und die Stats angepasst werden)
und es gibt keine guten eq sondern nur schöne?
das wird doch schnell langweilig wenn man 80 ist oder sehe ich das falsch?
Das Spiel wird nur einmalig gekauft, ca. 50 EUR beim Start, und du darfst es so lange spielen wie du möchtest. Es wird natürlich immer wieder Erweiterungen geben welche dann auch Geld kosten. Es fallen aber keine monatlichen Kosten an. Sie finanzieren das Spiel über den Erlös aus den Verkäufen. Die Kosten der Server sieht ArenaNet als zu verschwinden Gering an um eine monatliche Gebühr zu verlangen. Es gab allerdings, im ersten Teil, keinen GM Support. Das ganze wurde über einen externen Kundensupport von NCSoft abgedeckt.
Ich persönlich bin auch zufrieden das es keine instanzierten Raids gibt. Es gibt genügend Spiele auf dem Markt die diese Form des Endcontent zur Verfügung stellen.
Zum Glück braucht man das nicht mehr bei GW2, schön gemütlich zocken wenn man Zeit dafür hat und vor allem fällt der Spielzwang weg hinbezüglich Abokosten!
Und noch besser gefällt mir das man kein besseres Equip farmen muß um weiterzukommen und nebenbei möchte ich dir noch sagen ab 80ig ist dir nicht fad und würde dir empfehlen sich über GW2 zu informieren!
Ich meckere selten aber bei GW2 krieg ich nen kleinen Anfall wenn ich solche Kommentare lese!
naja trotz alledem bin echt gespannt, ich lass mich gerne von gegenteil überzeugen und vielleicht werde ich das raiden gar nicht vermissen
Und hiermit kann ich nicht verstehen, das diese Grafik kritisiert wird. Ich sehe bei allen MMO´s nur die Tera Grafik als besser an. Welches euer Spiele hat den eine bessere Grafik, Swtor, WoW, Rift, AoC,.....?
Seht euch mal qualitative Videos auf Youtube an, das wäre ne gute Idee!
Um mal deinen Buchvergleich aufzugreifen: Ein Buch kann noch so ein tolles Setting, durchdachte Charaktere und eine intelligente, spannende Story haben, aber wenn der Schreibstil grottig ist, hab ich trotzdem keinen Spaß daran, es zu lesen...
Genauso kann einem auch bei einem Computerspiel die Grafik einiges vermiesen, insbesondere bei einem Rollenspiel, wo man nach Möglichkeit voll in die Welt eintauchen möchte. Ich persönlich gehöre zu den Spielern, denen es völlig egal ist, ob ein Spiel eine moderne Grafik hat, aber dafür ist es mir sehr wichtig, dass die Gestaltung insgesamt stimmig ist und eine gewisse Detailverliebtheit zu erkennen ist.
Für mich ist deswegen WoW noch immer das mit Abstand schönste Mmorpg, das ich kenne. Andere Spiele, wie z.B. HdRO und ganz besonders SW:TOR finde ich dagegen, obwohl sie vermutlich viel aktuellere Grafik-Engines haben, ziemlich hässlich.
In HdRO ist mir beispielsweise direkt am Anfang aufgefallen, dass das Wasser viel schöner reflektiert als in WoW. Als ich dann mal durchgelaufen bin, musste ich feststellen, dass es nicht im Geringsten auf die Berührung reagiert. Ehrlich gesagt bevorzuge ich dann doch eher ein Spiel, das nicht versucht, möglichst realistisch auszusehen, aber dafür seinen eigenen Stil konsequent umsetzt.
Noch viel schlimmer finde ich SW:TOR, dort wirkt alles so statisch und tot. Wenn ich durch eine fast leere Stadt laufe, habe ich das Gefühl, dort völlig allein zu sein. NPCs gibt es zwar zuhauf, aber sie wirken einfach wie Objekte und nicht wie Lebewesen. Durch dieses Spiel ist mir erst wirklich bewusst geworden, was WoW in grafischer Hinsicht alles bietet, obwohl die Engine völlig veraltet ist.
--> Obwohl ich durchaus in der Lage bin, ein Spiel mit simpler (aber insgesamt stimmiger) Grafik zu genießen (auch 16Bit-2D-Spiele können schön sein!), ist die Optik eines Spiels mir alles andere als unwichtig, insofern kann ich es durchaus verstehen, wenn jemand die Frage, ob ihm ein Spiel zusagt, mitunter von der Grafik abhängig macht, selbst wenn derjenige komplett andere Maßstäbe dabei hat als ich...
Was GW2 betrifft, denke ich, dass es mir gefallen könnte, aber wirklich wissen werde ich das wohl erst, wenn ich es selbst einmal gespielt habe. Entweder das Spiel zieht mich in seinen Bann oder eben nicht und neben anderen Dingen kann dabei nunmal auch die Grafik eine entscheidende Rolle spielen!
WoW war damals eben nicht ohne Konkurrenz. Everquest 2 hatte damals schon eine wesentlich detailreichere Grafik. Aber der entscheidende Vorteil den WoW gegenüber allen anderen MMOs (auch etablierte) hatte war: es war sehr Einsteiger- und benutzerfreundlich. Die Grafik muss nur stimmig sein, nicht technisch auf dem neusten Stand.
Macht euch mal die Mühe und Zählt die Polygone...... ihr wisst schon: die Flächen aus denen 3D Objekte aufgebaut sind. Dann werdet ihr feststellen das der Unterschied lediglich in der Art der Texturen besteht. Bei den Polygonen tut sich da nicht viel. Ich rede jetzt nicht vom Characterdesign. Viele Grafikbomben kaschieren sehr geschickt den Eindruck der Grafik mit tollen Characterdesigns, der Rest ist eher Mittelmäßig.
Zum Thema Grafik und Details: Da müssen wir noch warten, ich schmeiß mal einfach "Unlimited Detail" in den Raum.
deshlab hab ich nicht den auto-vergleich genommen, aber er passt auch nicht so wirklich. das auto dient in den seltensten fällen als zeitvertreib. mein buch-vergleich kommt da doch etwas besser. die ansprüche dürfen auch ruhig steigen, aber ein spiel allein nach der grafik zu beurteilen ist wirklich ignorant. die grafik gehört dazu, aber ist nicht der hauptteil des spiels. bei einem film wäre das was anderes, aber im spiel geht es hauptsächlich ums gameplay, die story und ob es fertig ist(bug-frei).
aber naja ich kenn ja genug leute die total auf grafik fixiert sind. ich kann mir da nur jedesmal an den kopf fassen. ein spiel nicht kaufen, weil die grafik scheiße is >.> (und damit hab ich jetzt nicht dich gemeint. du hast deine gründe und die sind auch verständlich) aber vielleicht bin ich auch einfach abgehärtet, weil ich d2, wc3 und wow sehr lange zeit gespielt habe
@PlatinumX
Es ist B2P, nicht F2P.
der vergleich mit wow hinkt ebenfalls. wow war damals ohne konkurrenz. die zeiten haben sich geändert, die ansprüche sind gestiegen. desweiteren bin ich mir sicher von 10mio bezahlten accs würden sich 9 mio ne schönere grafik wünschen.
btw, mich haut die grafik auch nicht um, aber für nen f2p titel ist sie ok. werds trotzdem nicht spielen da es sonst absolut nichts gibt das mich reizt oder sonderlich innovativ ist.
Die persönliche Geschichte ging bis Level 20, aber der Charakter konnte schon noch weiterleveln.