Guild Wars 2: Video-Interview zur Server-Struktur, Open-World-PvP und der persönlichen Geschichte
Entwickler ArenaNet nutzte die Gamescom 2011, um über die besonderen Aspekte von Guild Wars 2 zu sprechen. (7)
Die Spielerschaft von Guild Wars 2 wird auf verschiedene Server aufgeteilt sein, das verriet Randy Price, Vizepräsident von ArenaNet, im Video-Interview mit worldofguildwars.de. Während europäische Spieler auf den für Europa vorgesehenen Servern in das Spiel starten, gruppieren sich US-amerikanische Guild-Wars-2-Helden auf US-Servern. Allerdings soll es jedem Spieler ermöglicht werden, im Nachhinein den Server über Kontinentalgrenzen hinaus zu wechseln – unabhängig von seinem Wohnsitz.
Die Entwickler bei ArenaNet legen zudem einen großen Wert auf die persönliche Geschichte Eures Charakters. Dies zeigt sich bereits während der Charaktererstellung, in der Ihr mittels verschiedener Fragen die Grundeinstellung Eures Helden festlegt, die den Handlungsverlauf Eurer persönlichen Geschichte bestimmen. Doch anstatt Euch nur in instanzierten Bereichen allein mit den Auswirkungen dieser Anfangsentscheidungen zu konfrontieren, erlebt Ihr die persönliche Geschichte auch in der offenen Spielwelt gemeinsam mit Freunden und Bekannten.
Wie die dynamischen Events, die in Guild Wars 2 das herkömmliche Quest-System eines MMORPGs ersetzten, soll sich die persönliche Geschichte ganz natürlich in die Spielwelt einfügen, sodass Ihr niemals das Gefühlt habt, ein bestimmtes Ereignis wäre nur auf Euch zugeschnitten. Immersion ist das Zauberwort.
Auch zum PvP-Modus von Guild Wars 2 äußert sich Price im Video-Interview: So setzen die Entwickler wie schon im ersten Guild Wars vorrangig auf die Fähigkeiten der Charaktere, anstatt diese über immer bessere Ausrüstung aufzuwerten. Taktik, die Kombination von Fähigkeiten verschiedener Klassen und die richtige Wahl der Waffen und Einstimmungen entscheiden den Kampf Spieler-gegen-Spieler. Zusätzlich bietet Guild Wars 2 ein Matchmaking-System, das für ausgewogenen PvP-Gefechte sorgen soll.
Neben den instanzierten Kämpfen kleinerer Gruppen von 5 bis 10 Spieler wird es in Guild Wars 2 auch großangelegtes Open-PvP geben, in dem drei Server - und somit drei Fraktionen - voraussichtlich über zwei Wochen um die Vorherrschaft in riesigen PvP-Gebieten kämpfen. Als Höhepunkte dieses Welten-PvPs nennt Price die Belagerungsschlachten um Burgen, das Sammeln von Ressourcen zur Stärkung der eigenen Armee sowie die Möglichkeit, über das Open-PvP Charakterstufen aufzusteigen und Beute zu erhalten.
Übrigens: Die geballte Ladung Guild Wars 2 in HD-Videos (keine abgefilmten Monitor-Aufnahmen) gibt es bei den Kollegen von wartower.de. Das Wartower-Spotlight berichtet auch in diesem Jahr über die einzelnen Startgebiete der unterschiedlichen Völker samt Charaktererstellung, präsentiert Euch gemeinsam mit der ESL (Electronic Sports League) Aufzeichnungen der PvP-Gefechte zwischen den Entwicklern und der GW-Gilde Boon sowie die dynamischen Events samt haushoher Drachen. Besonderer Höhepunkt: Ein Video-Interview mit Martin Kerstein, Community Manager für Guild Wars 2, im Stile eines L.A. Noire, das Antworten zur Betaphase, dem Veröffentlichungstermin sowie zur letzten spielbaren Klasse liefert – wenn Ihr Kersteins Mimik und Gestik richtig deuten könnt.
Die Entwickler betonten ja, dass man das Zusammenheitsgefüge in einem MMO dadurch stärken möchte. Jeder der auf den Mob einschlägt kann looten und somit gibt es kein leechen oder sonstiges. Es wird geholfen und somit wollen die Devs verhindern, dass jeder nur für sich questet.
Wenn man sich kloppen will, dann ab ins Open-PVP (mit deinem PVE-Charakter) oder ins sPVP (mit deinem PVP-Char). Gibt genug möglichkeiten zum Aggressionsabbau
So zum PvP .... es spielen hier Server v Server v Server also WvWvW wie schon erwähnt wurde ist genau die 3 Welt das Salz in der Suppe und ich bin mir sicher, das es die Leute mehr anspornen wird !
Einen so überlegenen Sever der die anderen 2 dominiert wird es sicher nicht geben
1-jeder server hat die gleichen Rassen und Klassen
2-bei Übermacht eines Servers werden die anderen zwei sicher insgeheim zusammenhelfen
3-Heilermangel kann es keinen geben , da es ja keine Heiler gibt
4-Skills sind wichtiger als die angelegte Rüstung
5-ich meine mal gelesen zu haben das man die Server nicht einfach so wechseln kann , evtl kann man also in einen PvP Serverpol nicht wechseln sondern nur in einen anderen !
Wenn es nach Daoc wieder ein MMo mit richtigen PvP geben könnte dann sicher GW2 ...wenn ja wird War noch einige Spieler verlieren ^^
Was mir auch gut gefällt ist die PvE Idee mit den Events
Ich kanns kaum erwarten. Dieses Spiel wird mir viele Stunden meines Lebens rauben!
Leider gibt es eben heute zu wenig Leute, die Dinge tun wegen dem Spielerlebnis und dem epischen Moment, es trotz Unterzahl doch geschafft zu haben. Die meisten sind geistig sowieso nur beim Belohnungshändler und meinen , wenn sie jetzt wo anders es versuchen, bekommen sie IHRE Item schneller.
Das war schon im RvR in Daoc so. Da war meinst ein Reich (meist Hibernia), relativ unterbevölkert, aber trotzdem wurde es nicht in Grund und Boden dominiert weil die anderen Reiche sich gleichzeitig auch beharkt haben.
Zudem biete es den Reiz, das immer noch ein Gegner einer 3. Partei in den Kampf eingreifen kann.
Ich finde es sowies bezeichnend, dass andere die Openworld-PvP haben, wie Aion und auch Warhammer diese Dynamik einer 3er Konstellation nicht erkannt haben. Bei 2 Reichen wird eines früher oder später dominieren, was dazu führt, dass bei den Unterlegenen noch mehr Leute abhauen oder dem PvP fern bleiben.