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  • Final Fantasy XIV: Als Einsteiger durch Eorzea - ein Reisebericht

    Mondscheinromantik am Strand. Einen Bahama mama gefällig? Quelle: Buffed

    Asiatische Online-Rollenspiele sind unserem Praktikanten Lars suspekt. Er zieht es vor, einen barbrüstigen Barbaren eine Axt in einem High-Fantasy-Universum schwingen zu lassen. Doch aufgrund der zunehmenden Beliebtheit von Final Fantasy XIV: A Realm Reborn, wagt auch Lars einen Blick in das Pay2Play-MMO und schildert seine Eindrücke.


    Narben übersäter Körper, finsterer Blick, groß, muskelbepackt, Bierbauch und am allerwichtigsten: ein buschiger Bart; und das alles in einer westlich geprägten High-Fantasy-Welt. Tolkien'sche Stereotypen-MMOs kommen bei mir ins Haus. Und doch macht ein Online-Rollenspiel die Runde, das mich hellhörig werden lässt – ein alter Schinken noch dazu. Final Fantasy XIV, aber halt: Stand das MMO nicht unter massiver Kritik? Wurde es nicht 2012 offline genommen? Alles richtig. Auch richtig ist, dass Publisher und Entwickler Square Enix FFXIV 2013 als "A Realm Reborn" neuveröffentlichten. Doch in der Zwischenzeit sind andere Online-Rollenspiele in den Vordergrund gerückt, wie zum Beispiel das 2012 veröffentlichte Guild Wars 2. Um FFXIV wurde es still. Inzwischen ist die erste Erweiterung Heavensward erschienen und das sich leise erhobene Flüstern im Osten ist mittlerweile ein lautes Murmeln im Westen. (Über vier Millionen registrierte Accounts!) Für mich Grund genug als "Final Fantasy X"-Fan einen Blick zu riskieren.

    Von Katzenohren über Mangaaugen: Japano-Klischees im Charaktereditor

          

    Nach einem unnötig komplizierten Einstieg beim Einrichten des Accounts geht's endlich los: Ich kann es kaum erwarten, meinen Helden zu basteln. Hyuran: Ah, ein Mensch – langweilig und süß. Elezen sind irgendwie auch nur Elben – zu schön, zu süß. Die Lalafell sind Taschenelben, klein und mit spitzen Ohren. Habe ich "süß" schon erwähnt? Da sind sie ja: Das Volk mit den Katzenohren und dem charakteristischen flauschigen Schweif, genannt Miqo'te. Hallo Manga, hallo Japan! Also weiter. Roegadyn: Groß, bärtig, muskelbepackt und mit Fantasie auch ein Bierbauch. Da war doch was? Ich kann mich also weiterhin im virtuellen Spiegel betrachten.

    Aber zuvor schaue ich mir noch das mit Heavensward hinzugefügte Volk an: Die Au'Ra. Hörner ragen aus den Seiten des Kopfes und der große schlanke Körper ist mit Schuppen übersät. Könnte genauso gut ein Satyr sein. Gefällt, also wird es ein Au'Ra und der bierbäuchige Lump versetzt. Nach dem ich mir einen von zwei, jeder der Völker zustehenden Volksstämme, ausgesucht habe, erschlägt mich Final Fantasy XIV: A Realm Reborn. Eine riesige Auswahl an Charakteranpassungen tun sich auf: Art der Hörner, Art der Schuppen, Augengröße, Augenfarbe, Körpergröße und so weiter. Fehlt noch die Klasse. Mir stehen insgesamt sechs Kämpfer- und drei Zauberklassen zur Verfügung, jeweils mit eigener Rolle in der Gruppe. Je nach Entscheidung, lande ich in einem von drei unterschiedlichen Startgebieten. Danach kann ich noch den Namenstag angeben (Die im Spiel vorhandene Zeitrechnung kann umgerechnet werden, so dass der Namenstag dem eigenen Geburtstag entspricht) und die Gunst eines/einer Göttlichen auswählen. Meinem Charakter-Perfektionismus-Wahnsinn konnte gefrönt werden. Ich bin zufrieden.
    Final Fantasy XIV muss sich nicht verstecken. Tolle Lichtstimmung und Architektur sorgen für die richtige Atmosphäre. Final Fantasy XIV muss sich nicht verstecken. Tolle Lichtstimmung und Architektur sorgen für die richtige Atmosphäre. Quelle: Buffed

    Keine Papiertüte nötig

          

    Nach einem Final Fantasy typischen Intro mit bösen Drachen, die die Welt vernichten wollen (oder so) offenbart sich mir die Stadt Gridania mit großen Hallen aus Holz, ausgeprägter Vegetation, Girlanden und vielen Brücken, die über schmale idyllische Bäche führen und ich stelle fest: Mächtig hübsch! Gridania, eine Stadt, die in der Architektur sehr an Tolkiens Bruchtal erinnert, ist von einem monumentalen Wald umgeben, der sich hoch gen Himmel reckt. Lichtstimmung, Wettereffekte sowie hochauflösende Charaktermodelle und -animationen sorgen für eine tiefe Atmosphäre. Im weiteren Spielverlauf war ich noch vielen Kulissen ausgesetzt, die mich staunen ließen, dass ein doch schon gealtertes MMO derart schön sein kann. Darunter fand ich verschneite Gebirgsregionen à la Skyrim, Strände, die Urlaubsstimmung auf Hawaii vermittelten, eine orientalisch anmutende Metropole und vieles mehr. Mein persönlicher Favorit: die Piratenstadt Limsa Lominsa. Final Fantasy XIV muss sich nicht vor der Konkurrenz verstecken, geschweige denn unter einer Papiertüte.

    Die ersten Quests und Begegnungen

          

    Mit Tutorials und Tool-Tipps, die sich deaktivieren lassen, nimmt mich FFXIV: A Realm Reborn von Beginn an die Hand und führt mich durch die verschiedenen Mechanismen der Quests, des Kampfsystems und der Handwerksberufe. Ein paar Probleme gibt es aber doch: Wer nicht von Anfang an weiß, wie das Endgame aussieht, verpasst es womöglich die notwendigen Schritte einzuläuten, um später den Wunschhelden zu formen. Zum Beispiel kann ich meine Klasse ab Level 30 zu einem Job ausbauen, für den ich aber eine zweite Klasse auf Stufe 15 brauche. Was Handwerksberufe betrifft, geht Square Enix einen unkonventionellen Weg: Die Berufe sind wie eine eigene Klasse aufgebaut, haben eigene Gilden und eigene Quests. Mal eben nebenbei einen Gerber hochziehen, ist also nicht drin.

    Das Sammeln von Erfahrung und somit das Aufsteigen der Stufen als Handwerker - ich kann mich zwischen sieben Verarbeitungs- und drei Sammelberufen entscheiden oder einfach alles ausüben - gestaltet sich sehr zäh und ich stelle meine Karriere als Zimmerer erstmal hinten an, um mich voll und ganz dem Erfüllen meiner Story-Quests und dem Gekloppe zu widmen, was zu zwei weiteren Problemen des MMOs führt. Die Story-Quests nehmen erst sehr spät im Spielverlauf richtig Fahrt auf und ich erwische mich dabei, wie ich gefährlich oft über dem Überspringen-Button in Sequenzen kreise. Die Quests erinnern stark an die Anfangszeiten von World of Warcraft: Sammel zehn Kräuter, töte zehn Krötenstühle (nicht das was ihr glaubt), ein Unhold bedroht uns: Tilge ihn von dieser Erde! Und trotzdem schaffe ich es nicht, mich loszulösen. Inzwischen habe ich erfahren, was sich alles freispielen lässt, werde regelmäßig mit neuer Ausrüstung versorgt und freue mich auf neue Fähigkeiten. Ich bin motiviert weiterzuspielen.
    Unterschiedlichste Mounts wecken den Sammelwahn und ermöglichen eine Spieler-Vielfältigkeit, die ihresgleichen sucht. Unterschiedlichste Mounts wecken den Sammelwahn und ermöglichen eine Spieler-Vielfältigkeit, die ihresgleichen sucht. Quelle: Buffed

    Global-Cooldown und Autohit: Eine Back-Geschichte.

          

    Meine ersten Begegnungen als Pikenier liefen wie folgt ab: "Sauber Stoß", 2,5 Sekunden warten, "Sauberer Stoß", Autohit, 2,5 Sekunden warten und so weiter. Öde, zäh und altbacken. Nach und nach spiele ich weitere Fähigkeiten frei, investiere Attributspunkte beispielsweise in Stärke, Präzision, Lebenspunkte und merke spätestens ab Stufe 30: Es ist doch wesentlich komplexer als anfangs präsentiert. Die Skills, die einem Global-Cooldown unterliegen, werden durch Sofortfähigkeiten, Buffs und Debuffs ergänzt. Nach bestimmten Fähigkeiten schaltet man Kombos frei, so verstärkt man bestimmte Folgeangriffe, die wiederum Kombos für weitere Folgeangriffe freischalten.

    Hat man das System verinnerlicht, ergeben sich komplexe Rotationen, um maximale Effizienz im Gruppenspiel zu erreichen. Des Weiteren ist es möglich, Skills von anderen Klassen, sofern man diese bereits auf eine höhere Stufe spielte, den eigenen Skills hinzuzufügen. Auf Stufe 30 konnte ich meinen Pikenier auf einen Dragoon ausbauen, um noch mehr Fähigkeiten zu bekommen. Dadurch ergibt sich ein sehr taktisches, vor allem für Theorycrafter interessantes Kampfsystem. Überflüssige Skills gibt es nicht. Es gibt nur Skills die sich besser für bestimmte Situationen eignen. Ja es ist altbacken, aber es ist gut umgesetzt. Es macht Spaß und ich bin gefordert, ständig an meinen Rotationen zu feilen.
    Hier geht's zur Sache. In den sogenannten Fates kämpfen Spielermassen um Routinepunkte und Gil. Hier geht's zur Sache. In den sogenannten Fates kämpfen Spielermassen um Routinepunkte und Gil. Quelle: Buffed

    Fates, Dungeons und Raids

          

    Final Fantasy definiert sich als MMORPG und das ist deutlich spürbar. Während ich Monster erlege oder Kräuter sammel, ploppen oft, sogar sehr oft, auf der ganzen Karte die sogenannten Fates auf. Fates sind spontane Events, die Spielermassen zum Zusammenspiel auffordern, um Angriffe abzuwehren beziehungsweise Stellungen zu verteidigen, Open-World-Bosse in die ewigen Jagdgründe zu schicken oder NPCs zu eskortieren. Genauso wie in Guild Wars 2, werde ich entsprechend meines Beitrags in Bronze, Silber oder Gold belohnt. Je nach Abschluss winken mehr oder weniger Erfahrungspunkte und Gil - die Währung von Eorzea.

    Mit Erreichen der Stufe 16 lädt das erste Dungeon, Sastasha, zum Instanzen-Prügelspaß ein. Die Dungeons sind gut designed, die Bosse sind nur mit Absprache und Ausführen der richtigen Taktik zu erlegen und die Belohnungen motivieren zur Wiederkehr. Auch als Neueinsteiger finde ich innerhalb weniger Minuten eine Gruppe, auch wenn es als Schadensausteiler länger dauern kann. Hochstufige Charaktere sind durch tägliche Ereignisquests dazu angehalten, niedrigstufigere Dungeons zu absolvieren. Wenn es die Raids, die im Endgame warten, schaffen das Ganze auf die Spitze zu treiben, freue ich mich sehr und eventuell ist es das erste MMO seit World of Warcraft, das es schafft mich dauerhaft zu binden.
    Die Dungeons in FFXIV sind anspruchsvoll und erfordern gute taktische Absprachen. Die Dungeons in FFXIV sind anspruchsvoll und erfordern gute taktische Absprachen. Quelle: Buffed

    Gelbe Vögel, ein eigenes Haus und Geld verzocken

          

    Alles schön und gut. In Sachen MMO-Standardkost könnte sich Final Fantasy XIV also bewähren. Aber warum sollte ich genau dieses Spiel, das sich mit seinen Quests und dem Aufbau in die endlose Kette der MMORPG-Eintönigkeit gut eingliedert, konsumieren? Ganz einfach: Der Charme. Die schiere Masse an Nebentätigkeiten, Sammelwahnsinn und Gestaltungsvielfalt. Wenn ich die Raids satt habe, die Quests leid bin und mich das Geld-Vervielfältigen langweilt, haue ich das sauer verdiente Geld im Gold Saucer auf dem Kopf. Final Fantasy XIV trumpft mit einem Casino auf, in dem ich meinen eigenen Chocobo in einem Rennen antreten lassen oder eine gemütliche Runde Karten spielen kann.

    Apropos Chocobo: der ulkige gelbe Vogel, der als ein Kult-Feature der Final-Fantasy-Reihe gilt, tritt in FFXIV als Reittier und Mitstreiter auf. Meinen Chocobo kann ich als Tank, Heiler oder Damage Dealer spezialisieren, ausrüsten und färben, wenn meine Freie Gesellschaft über einen Stall verfügt. Freie Gesellschaften, so nennen sich Gilden in FFXIV, können ihre eigenen Grundstücke kaufen und ihren Mitgliedern Zimmer anbieten, die sich individuell gestalten lassen, gar nicht zu reden von den Luftschiffen, die ebenfalls für Freie Gesellschaften freispielbar sind. Eine Bank gibt es nicht, aber Diener, die meinen Kram aufbewahren. Zwei Diener kann ich einstellen, die sich gestalten und sogar in ihren Charakterzügen bestimmen lassen. Sie hüten die Gegenstände, die ich ihnen gebe oder verkaufen sie auf dem Markt, die Plattform für das Handeln zwischen Spielern.
    Auch die persönliche Storyline erfordert das Zusammenspiel von Gruppen in den sogenannten Prüfungen. Auch die persönliche Storyline erfordert das Zusammenspiel von Gruppen in den sogenannten Prüfungen. Quelle: Buffed

    Final Fantasy XIV: Eine Empfehlung für klassische MMO-Fans

          

    A Realm Reborn ist neben WoW die letzte Bastion der Pay2Play-Online-Spiele. Und damit sehr erfolgreich. Über vier Millionen Spieler waren schon bereit einen monatlichen Obolus an Square Enix zu bezahlen, um in Eorzea einzutauchen. Final Fantasy XIV weigert sich fortschrittlich zu sein, weigert sich innovativ zu sein, weigert sich modegemäß "dynamisch" und "persistent" zu sein. Na und?

    In meinen Augen vereint FFXIV viel mehr die Tugenden eines klassischen World of Warcraft. Die Sammel-Tretmaschine setzt früh ein, ich fühle mich genötigt zur Profilierung. "Guck dir das Mount an – ist das cool!", "Schicke Rüstung, wo hat er/sie die nur her?", "Ich will auch so'n Pet!" und das alles in einer wunderschönen, abgedrehten Fantasy-Welt, wie sie eben typisch für ein Final Fantasy ist. Wer auf der Suche nach einem MMORPG ist, in dem es sich lohnt regelmäßig zu spielen, in dem man ständig vor neue Aufgaben gestellt wird und in dem man seinen Komplettierungswahn nachstellen möchte, ist bei A Realm Reborn genau richtig.

    Mehr Infos, Guides und Videos zu FFXIV findet ihr auf unserer neuen Themenseite.

    09:44
    Final Fantasy 14: Welt der Dunkelheit - Wolke der Dunkelheit im Boss-Video
    Spielecover zu Final Fantasy 14: A Realm Reborn
    Final Fantasy 14: A Realm Reborn
  • Final Fantasy 14: A Realm Reborn
    Final Fantasy 14: A Realm Reborn
    Publisher
    Square Enix
    Developer
    Square Enix
    Release
    27.08.2013
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von :+:Mayu:+:
    Ja vertippt :D
    Von Mayestic
    Ist es denn immer noch so das es quasi nur genug quests gibt um einen job zu leveln und man alle weiteren jobs quasi…
    Von Egooz
    Eine Menge! Es ist nunmal Final Fantasy, das muss man mögen. Es ist japanischer High Fantasy gemischt mit Steampunk…

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    • SutterCane90
      03.07.2015 15:05 Uhr
      Mitglied
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      Mayestic
      am 08. Juli 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ist es denn immer noch so das es quasi nur genug quests gibt um einen job zu leveln und man alle weiteren jobs quasi über grind, fates oder sowas leveln muss ?
      Und wie ist das mit der questlinie ? Als ich das letze Mal FF14 gespielt habe wurde ich quasi von der Storyline immer dazu genötigt in Dungeon zu gehn. Im Dungeon gabs dann ne Schlüsselquest die mir am Ende wieder ein neues Questgebiet ausserhalb der Dungeon freigeschaltet hat.
      Anfangs waren die Dungeons zum einschlafen, wurden aber später so heftig das wir es oft verkackt haben bzw uns der erbarmungslos runtertickende 45 Minuten-Timer das Leben schwer gemacht hat wenn z.B. ein Spieler nen Ragequit gemacht hat, wir wertvolle Minuten nach nem neuen Mitspieler suchen mussten und der Timer munter weitergelaufen ist ?
      Geroniax
      am 03. Juli 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ich mag keine JRPG's. Nein wartet... ich hasse JRPG's. Gründe sind unterschiedlich, in der Regel ist es die eklige Kuschel Grafik / Atmosphäre die mich total abschreckt. Habe es mal mit Aion und später Tera versucht, aber konnte es nie lange ertragen. Ich habe knapp 10 Jahre WoW gespielt (mit mehreren pausen) und lange Zeit Teso. Ähnlich wie der TE, bin ich ein Fan der Tolkien ähnlichen Welten wie die von Herr der Ringe, Warhammer und halt auch Warcraft. Nun gibt es leider kein Warhammer Online mehr (R.I.P.) und HdRO ist mir dafür, das es neuer als WoW ist, einfach zu altbacken. Ich weigere mich außerdem Blizzard auch nur einen weiteren Cent für WoW zu zahlen, also habe ich mich gefragt was es so für alternativen gibt. Gerade in letzter Zeit bin ich immer wieder auf FF14 gestoßen aber wie anfangs schon erwähnt, mag ich JRPG's nicht.

      Meine Frage an euch: Wieviel Asien steckt in diesem MMO? Könnte ich als jemand der mehr auf Zwerge und Orcs steht trotzdem hier glücklich werden? Ich habe keine scheu Zeit zu investieren, solange es belohnt wird. Außerdem: Wie offen ist denn das Klassen system? Kann ich als Krieger Klasse nur die Fähigkeiten anderer Krieger klassen mit benutzen oder auch die von magiern?

      Mfg.
      Egooz
      am 04. Juli 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      ZITAT:
      "Wieviel Asien steckt in diesem MMO? "


      Eine Menge! Es ist nunmal Final Fantasy, das muss man mögen. Es ist japanischer High Fantasy gemischt mit Steampunk usw. Das Spiel bringt eine gute Portion -aus Anime und co bekannten- Kitsch mit sich, den man mögen muss.

      Abseits der Charaktere findet man oft ein westlich orientiertes Design vor. Der Charakter muss also nicht mit leuchtenden Waffen und Rüstungen rumlaufen.

      Auch wenn der Inhalt vor allem für Themepark/ WoW-Spieler interessant ist, muss man sich dennoch mit dem Setting anfreunden können. Sonst wird selbst der beste Raid nicht wirklich unterhalten können.
      erban
      am 03. Juli 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Roegadyn kommt hin aber Zwerge mit Lalafell zu vergleichen ist eine Beleidigung der Zwerge. Die Lalafell haben doch maximal Milchbärte, kein ehrbahrer Zwerg würde sich so sehen lassen!


      Um noch was konstruktives loszulassen:
      Unbedingt "gold saucer" besuchen beim Testen. Ist ein ingame Casino mit einer Menge Minispielen ala Dunkelmond Jahrmarkt. Die Spiele sind aber teils deutlich umfangreicher, gibt ein Sammelkartenspiel, Rennen wo man sein Tier auch trainiert und mehr. Das Design fand ich zudem echt gut gemacht.
      Geroniax
      am 03. Juli 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Danke. Werde mir die Trial mal anschauen
      Silarwen
      am 03. Juli 2015
      buffed-TEAM
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Du könntest mal auf unserer Themenseite vorbeischauen, dort gibt es auch eine Bildergalerie.
      http://www.buffed.de/Final-Fantasy

      Ansonsten: Das Klassensystem ist (recht) offen, solange du deine normale Klasse spielst, kannst du etwa auch Zauber nehmen: Ich als Waldläufer zum Beispiel Wiederbeleben oder diverse Heilzauber - dafür musst du aber die anderen Klassen auch leveln. Wenn du auf deine Job wechselst, kannst du nur noch Skills von bestimmten Klassen nutzen, die deine Spielweise unterstützen.

      Wenn du Orcs magst, dann spiel doch einen Roegadyn...bei Zwergen einen Lalafell, obwohl die glaube weniger gerne Bier trinken


      Aber es gibt glaube auch eine Trial-Version bis Level 20 - da machst du nix falsch, wenn es nichts für dich ist.
      :+:Mayu:+:
      am 03. Juli 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      FF15 ist das bessere WoW.
      :+:Mayu:+:
      am 03. Juni 2016
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Ja vertippt
      latosa
      am 03. Juli 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      ff15 giebt es noch nicht!.Aber ich glaube du meinst ff14 oder?.
      MacMercurius
      am 03. Juli 2015
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Es ist ein grossartiges Spiel, auch wenn es eher klassisch daher kommt - man sollte unbedingt erwähnen, dass es sehr regelmäßig Inhalts-Updates gibt, in einem Umfang, den viele andere Spiele vermissen lassen und der einem das Gefühl gibt, hier wirklich einen Gegenwert für regelmäßige Abo-Gebühren zu erhalten.

      Außerdem mal ein Lob an Buffed, dass ihr Euch endlich auch verstärkt dieses Spiels annehmt! Klasse!
      Cloudsbrother
      am 03. Juli 2015
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Ich hatte FF14 schon zum Start einmal probiert und wegen der Account-Verwaltung aus der Hölle, frustriert aufgehört. Hatte ja auch in WoW noch genug beschäftigung.

      Dann hab ich anfang des Jahres dem Spiel eine neue Chance gegeben und bin begeistert wie zu anfangszeiten von WoW.
      Alles wirkt neu und unverbraucht, aber nicht wie eine unnötige neuerfindung des Rades. Also etwas neues, in dem ich mich irgendwie heimisch fühle. Hatte nicht gedacht, dass das noch möglich ist.

      Vorallem liebe ich die unzähligen Anspielungen an alte Final Fantasy Tage. Wie zum Beispiel die offensichtliche Sachen wie Chocobos, oder ein Charakter namens Cid.

      Und verdammt nochmal. ICH KANN NE MAGIKET-MASCHINE STEUERN!!!!
      Xeronyus
      am 03. Juli 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      War schlimm
      Micro_Cuts
      am 03. Juli 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Oh man ja die Account-Verwaltung ist wirklich schlimm ...
      hockomat
      am 02. Juli 2015
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Melden
      Sehr schön bis zu dem Satz es vereint die Tugend eines klassischen wow bitte bitte vergleicht dieses wunderbare Spiel nicht mit wow ich hab selber über 9 Jahre wow gespielt aber FF ist trotzdem was von Grund auf anderes viel Liebe voller mehr Anspruch wesentlich gechilltere Community etc die Liste ist lang. Trotzdem toller Text
      Egooz
      am 03. Juli 2015
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Zumal SE dank Final Fantasy XI Online gar nicht auf WoW zurückgreifen musste, was Konzepte etc. angeht.
      Danny V
      am 02. Juli 2015
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      Wirklich guter Bericht, erinnert mich an meine ersten Momente in FFXIV. Das Spiel bietet einem soo viele Möglichkeiten! All diejenigen, die in einem WoW nach Beschäftigung schreien, sollten sich doch zumindest mal kurz nach Eorzea trauen. Ich weiß echt nicht mehr, warum es mich 2013 nicht lange gefesselt hat, seit PS4 Release und vor allem jetzt mit dem Addon bin ich aber wieder voll mit dabei. Immer, wenn ich kurz davor bin, mich wegen des altbackenen Spielsystems zu beschweren, fällt mir wieder ein, wie verdammt viel es in diesem Spiel zu tun gibt.
      Auch mal ein großes DANKE an das Buffed Team dafür, dass FFXIV hier so oft mit so tollen Artikeln Erwähnung findet

      PS: GW2 erschien übrigens schon 2012^^
      SutterCane90
      am 02. Juli 2015
      Kommentar wurde 1x gebufft
      Melden
      Danke für den Hinweis!
      SturmKap
      am 02. Juli 2015
      Kommentar wurde 5x gebufft
      Melden
      Ein sehr ähnliches Gefühl erfahre ich gerade auch. Ich habe lange nach einem Spiel gesucht. War mir nicht sicher - WoW nochmal reaktivieren? Aber dann spielst du zwei Tage und hast keine Lust mehr. Guild Wars 2? Keiner in meinem Freundeskreis spielt mehr, also alleine losziehen? SWToR? Immer wieder schön, aber auch hier aktuell keine Gilde, keine Freunde die online sind.
      Es musste was neues her! Nachdem ich bei Buffed erneut auf "FFXIV A Realm Reborn" aufmerksam wurde und die Berichte über die tolle Erweiterung las, packte mich irgendwie das Verlangen einmal in das Spiel reinzuschauen. Aber wäre da nicht diese typische Asiaoptik. Katzenohren, für meinen Geschmack zu definierte Körper und große - nein, gigantische - Waffen haben mich schon von so manchem Asiagame abgeschreckt (Aion, Tera und wie sie alle hießen).
      Aber ich dachte mir, gib dem ganzen eine Chance. Es ist ja schließlich Final Fantasy - ein großer Name.

      Testaccount erstellt und los gehts. In der Charerstellung die erste Ernüchterung - Lalafell und Katzen?!?. Nach dem ich mich für den Großen entschieden hatte, verschwand die Ernüchterung sofort. So viele Möglichkeiten befriedigten meinen Wunsch nach einem perfekten Charakter.
      Ich wurde an die Hand genommen und durch die Hafenstadt geführt. Die wirklich toll aussieht. Die ersten Gegner für meine Axt waren Schafe und Marienkäfer. Ein Punkt der mir nicht gut gefallen hat, aber wer fängt schon mit Drachen und Dämonen an (soll mal ein Ork gesagt haben).
      Ganz gleich ob ich ein besserer Kammerjäger oder Bote bin, das Spiel hat es geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. Es fesselt mich und ich kann nicht sagen warum. Aber genau danach habe ich gesucht!

      Das Spiel ist bestellt und bereit aufgewertet zu werden. Ich bin gespannt auf die ersten Instanzen.

      Xeronyus
      am 02. Juli 2015
      Kommentar wurde 5x gebufft
      Melden
      Viel Spaß dabei Alleine die HQ mit der Erweiterung beträgt locker an die 70 Stunden.
      Es gibt einfach haufenweise zu entdecken und zu erleben. Bin dem Game schon 5 Jahre treu (Seit 1.0)
      und werde es auch weiterhin bleiben. Allein die Patchpolitik (alle 3 Monate ein riesen Patch) dafür nehmen die meisten MMOS geld für und sagen es soll ein Addon sein xD
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Final Fantasy 14: A Realm Reborn
Final Fantasy 14: A Realm Reborn - Als Einsteiger durch Eorzea - ein Reisebericht
Asiatische Online-Rollenspiele sind unserem Praktikanten Lars suspekt. Er zieht es vor, einen barbrüstigen Barbaren eine Axt in einem High-Fantasy-Universum schwingen zu lassen. Doch aufgrund der zunehmenden Beliebtheit von Final Fantasy XIV: A Realm Reborn, wagt auch Lars einen Blick in das Pay2Play-MMO und schildert seine Eindrücke.
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03.07.2015
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