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    • Lukas Spranger
      04.07.2012 15:12 Uhr
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      Netiquette | Kommentar-Ticker (Live)
      Tirima
      am 05. Juli 2012
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      Und eben diese Einstellungen zum Erzielen eines Gewinns ist der Grund, wieso einige Spieleschmieden (nicht nur EA, die aber wohl in erster Linie) so einen schlechten Ruf haben.

      Hört man diesem Herrn als Aktionär zu denkt man sich wohl: "Ja, der scheint eine Ahnung zu haben und es ist nachvollziehbar. Die Zocker werden das schon zahlen, da hat er recht."

      Hört man ihm aber als Spieler zu denken sich wohl die meisten: "Was für ein geldgieriges "§$%%"$§%. Und so etwas stellt die Unternehmensspitze dar. Naja, eben typisch EA. Von denen kaufe ich nichts mehr."


      Es zeigt sich hier einmal mehr, dass in börsennotierten Unternehmen die klassischen Kunden nicht mehr die echten Kunden sind, sondern als Ressource gesehen werden. Die neuen Kunden sind die Aktionäre. Sobald ein Unternehmen (im Speziellen in der Unterhaltungsindustrie, was nun nicht nur die Videospiel-Indurstrie umfasst) börsennotiert ist, wird der Satz "Der Kunde ist König." zu "Der Kunde ist eine auszubeutende Ressource." umgeprägt (es gibt auch einige wenige Ausnahmen).
      Es klingt im ersten Augenblick paradox, doch leider ist es tatsächlich so. Der Kapitalmarkt lockt mit wesentlich höheren Gewinnen als der Absatzmarkt. Ich hatte erst neulich ein Gespräch darüber mit einem Kollegen und wir kamen eigentlich auf das gleiche Ergebnis, nämlich, dass dies zu einem kurzfristig orientiertem Handeln führen muss (da der Kapitalmarkt ja ständig in Bewegung ist). Ergo wird das Geschäftsmodell nicht mehr so sehr auf eine hohe Kundenzufriedenheit und -bindung abzielen denn dessen Erfolge zeichnen sich immer erst langfristig ab. Kurzfristig aber bedeutet "melken", ein "fire-and-forget" Prozess.

      Die Orientierung an der Kurzfristigkeit bedeutet, mehr oder weniger, extrem gesagt "Mir doch egal ob die Kunden mit dem Produkt zufrieden sind. Sie haben bezahlt, können keine Gründe zum Zurückgeben des Produktes durchsetzen und fertig. Ihr Geld ist in meine Tasche gewandert.".
      Die meisten "Manager", die so denken glauben auch, dass diese Methode, welche kurzfristig wesentlich gewinnbringender war als eine langfristige Methode (z.B. Kundenzufriedenheit), auch ein zweites und drittes und viertes Mal funktioniert. Einige Kunden werden das vielleicht auch zwei, drei oder viermal mitmachen, aber der Ruf des Unternehmens leidet dann in der Branche und auf lange Sicht gesehen brechen die Kunden weg weil sie wissen "Mäh, die Firma zockt nur ab. Da mach ich doch lieber einen Bogen drum herum.".


      Dem Quartalsergebnis gegenüber mag ein kurzfristiges Handeln durchaus noch einem Glanzpolieren gleichkommen, aber das langfristige Ergebnis kann dadurch sehr wohl leiden. Und eben ein solches geschäftliches Denken schimmert bei eben solchen Aussagen, wie sie der liebe Herr von EA getätigt hat, so klar durch, dass sogar mein kleiner Cousin, welcher erst am Gameboy spielt (oder Nintendo DS, er heißt ja nicht mehr Gameboy), das merkt.



      Meine Gedanken zu diesem Thema (und auch die meines Kollegen),
      schattige Grüße,
      T. F.
      XellDincht
      am 04. Juli 2012
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      Der kann sich diese Idee sonstwohin schieben. Würde doch nicht für Munition zahlen. Die Gefahr besteht dass man noch viel mehr Geld ausgibt als man eigentlich will
      maos
      am 04. Juli 2012
      Kommentar wurde 1x gebufft
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      ZITAT:
      "Wenn wir dich in diesem Moment um einen Dollar für das Nachladen beten würden, wärst du nicht besonders preisempfindlich""


      Ein Glückspielautomat funktioniert nicht anders!

      Diese Methoden sollten klar unter dem Glückspielgesetz fallen. Wenn sie dieselben Lizenzen und Steuern wie im Glückspiel zahlen würden und die entsprechenden Limitierungen, würde ihnen auch schnell die Lust dazu vergehen.

      Liebe Staaten, erkennt das bitte rechtzeitig!
      Mayestic
      am 04. Juli 2012
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      Also auch wenns nicht jedem passt ich geb ihm recht. F2P ist sicher die Zukunft nur in wie weiter Ferne liegt sie ? Ab wann wird es mehr hochwertige F2P Spiele als Abospiele geben. Ich red nun mal von Europa und Nordamerika und nicht von Asien.
      Diese Aussage ist für mich genauso aussagekräftig wie die das führende Wissenschaftler sagen das die Zukunft der Menschheit in der Erkundung des Weltalls liegt und der besiedelung neuer Planeten.

      Das könnte aber alles noch ein wenig dauern. Aber recht haben wohl beide.

      Aber lassen wir das mal ich übertreibe mit Absicht ein wenig.

      Ich meine schaut euch Guildwars 2 an, auch F2P im Grunde. Kauf das Spiel und spiel es soalnge du willst ohne monatliche Gebühr. Solche Mechanik würde ich unterstützen. Basisspiel + Addons kaufen und im Itemshop hauptsächlich kosmetisches.

      Das wäre eine F2P Zukunft mit der ich gut leben könnte. Für alles andere bin ich zu alt. Ich bin vorher tot bevor F2P die Abospiele in Europa verscheucht hat.
      Tirima
      am 05. Juli 2012
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      Ja, mittlerweile denke ich das auch. Wenn das Spiel gekauft werden muss und alles damit erreicht werden kann, dann sind die Spieler grundlegend auch zufrieden. Der Shop bei GW2 ist in dieser Form eigentlich auch in Ordnung. Unterm Strich handelt es sich hier, denke ich, um ein zufrieden stellendes Gesamtpaket welches keine Seite ins Hintertreffen führt.
      Arrclyde
      am 04. Juli 2012
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      GW2 ist allerdings klar definiert: nicht F2P (free to play) sondern ein B2P (buy to play) Spiel. Und dem Prinzip räume ich große Chancen ein. Vor allem dann wenn man keine Aktionäre zufriedenstellen muss.
      Adversa
      am 04. Juli 2012
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      Auch Spielefirmen sind Unternehmen die Geld verdienen wollen - wie fast jedes andere Unternehmen auf dieser Welt ebenso.

      Nur geht es halt um das WIE!!!

      Und die Vergleiche zu Drogen hier in den Komemntaren - kommen nicht von ungefähr - denn es klingt echt erschreckend was der Herr da von sich gibt.

      Aber wie bei so vielen im Leben - ist es meine Entscheidungen ob ich etwas spiele oder nicht spiele - und wenn ich mir vorstelle, dass mir meine Munition ausgeht und dann bezahlen soll - damit ich weiterspielen kann - wird mir schlecht.

      Also NEIN - ich werd nicht bezahlen! Danke Herr GF.



      Teires
      am 04. Juli 2012
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      Würde ich auch sagen...als Erwachsener.
      Aber wie wohl Kinder und Jugendliche mit naiven Bezug zu Geld damit umgehen werden?
      Destructix
      am 04. Juli 2012
      Kommentar wurde 2x gebufft
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      "Wer stundenlang Battlefield 3 spielt, würde irgendwann sogar zahlen, um nachladen zu können."

      Nö, ich würde mir ein anderes Spiel suchen.
      So langsam sollte ich als Kunde EA meiden...
      Savaera
      am 04. Juli 2012
      Kommentar wurde 3x gebufft
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      Der Mann klingt wie ein Drogen-Dealer. Sorry, was anderes fällt mir zu seiner Argumentation nicht ein.
      Teires
      am 04. Juli 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Wer weiss wie und von wem heutige Manager ausgebildet werden.
      Immerhin hat das Drogenkartell recht gute Wirtschaftszeugnisse vorzuweisen.
      Zwar geht ihnen viel Geld "verloren"...aber wenn man sieht aus was sie das Geld generiert haben läuft so manchen Manager sicher der Sabber aus dem Mund.
      Savaera
      am 04. Juli 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Als Nachtrag mal meine Übersetzung zu folgendem Zitat:

      "Wenn sie bereits so lange spielen, haben sie bereits sehr viel investiert. Zu diesem Zeitpunkt kann die Bindung zum Spiel sehr hoch sein." Dann seien die Spieler bereit, für weiteren Spielspaß zu bezahlen.

      "Wenn sie bereits so lange den Stoff konsumieren, haben sich Körper & Geist bereits an das Zeug gewöhnt. Zu diesem Zeitpunkt ist der Konsument bereits süchtig. Dann sei der konsument bereit, sogar der Omi die Handtasche zu klauen, um sich einen weiteren Schuss zu finanzieren."
      PasoLeati
      am 04. Juli 2012
      Kommentar wurde 4x gebufft
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      "Wer stundenlang Battlefield 3 spielt, würde irgendwann sogar zahlen, um nachladen zu können."

      "....Zu diesem Zeitpunkt kann die Bindung zum Spiel sehr hoch sein." Dann seien die Spieler bereit, für weiteren Spielspaß zu bezahlen ... "

      Nach solchen Aussagen vom Geschäftsführer !! sollte endlich auch den letzten klar sein, dass ihr für EA nur dumme Melkkühe seid. Die wollen euch nicht unterhalten oder euch Spaß bringen, die wollen gnadenlos wie kein Zweiter nur eurer Geld.
      PasoLeati
      am 04. Juli 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      @ Dragon

      Ja natürlich will jeder damit Geld verdienen und das ist auch ihr gutes Recht, aber es geht um die Art und Weise und ob man den drang nach Profit über die Qualität seiner Produkte stellt. Ich bin ehr ein Freund von Free2Play aber ich bin mir der Sache bewusst das dies in den meisten Fällen eine Mogelbezeichnung ist. Und EA ist wohl einer der letzten Unternehmen welche es schaffen können einen fairen und angemessen F2P-Titel zu schaffen. Den traue ich ehr zu das man die Endsequenz eines Spieles noch bezahlen muss um ihn zu sehen... oder ganz aktuell Premium-User vs. Normal-Usern wie in BF3

      Es gibt auch Unternehmen welche ihre Kunden nicht als Abzockmöglichkeit sehen
      Lich Dragon
      am 04. Juli 2012
      Kommentar wurde nicht gebufft
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      Sorry..Aber das ist überallso. Überall will man nur dein Geld und nicht dein wohlergehen. Obs dir Spaß macht ist jedem Spieleentwickler usw egal (Die Indie Szene vlt mal ausgenommen..)
      bentrion
      am 04. Juli 2012
      Kommentar wurde 2x gebufft
      Melden
      EA hat doch eh keine Ahnung und davon jede Menge.
      Derulu
      am 04. Juli 2012
      Moderator
      Kommentar wurde nicht gebufft
      Ich habe eben einen oder mehrere Kommentare gelöscht.

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