Dragon Age: Origins - der buffed-Test
Das Talent-System von Dragon Age: Origins lässt Euch viele Freiheiten.
Gespielte Biografie
Während die Helden in vielen Rollenspielen höchstens ein paar Biografie-Zeilen spendiert bekommen, die sich in etwa ebenso spannend lesen wie der Lebenslauf eines Assistenz-Sachbearbeiters im Finanzamt Georgsmarienhütte, geht Dragon Age andere Wege: Hier spielt Ihr, je nach gewählter Klasse und Rasse, sechs verschiedene Startgeschichten. Als bürgerlicher, aber krimineller Zwerg nehmt Ihr heimlich an einem Turnier teil und erledigt Euren Bandenboss. Als Stadtelf befreit Ihr an Eurem Hochzeitstag Elfendamen aus den Fängen eines Menschen-Adeligen, der das "Recht der ersten Nacht" arg energisch einforderte. Die sechs spannenden "Origin Storys", die Dragon Age den Untertitel verpassen, führen in knapp zwei Stunden prima ins Spiel ein, außerdem formt Ihr schon dezent Euren Charakter.
Alle sechs Geschichten enden in Eurer Rekrutierung bei den Grauen Wächtern – eine Art Fantasy-Sondereinsatzkommando im Kampf gegen die Dunkle Brut. Klasse: Selbst nach ein paar Dutzend Spielstunden stoßen wir immer wieder mal auf die Auswirkungen unserer Start-Abenteuer. Da lässt uns die Stadtwache nicht ins Elfenviertel, weil "irgendein verrückter Elf durchgedreht ist und da jetzt erst aufgeräumt werden muss". An anderer Stelle treffen wir als Elf einen gefangenen Blutmagier, den wir mit einem anderen Charakter in der Origin Story der Zauberer kennengelernt haben.
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Screenshots von Dragon Age: Origins
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Wer Süßholz raspelt, bekommt in Dragon Age: Origins auch nackte Haut zu sehen.
Abenteuer-Reisen
Die Welt Ferelden ist nicht völlig frei begehbar, sondern in Schauplätze unterteilt, die wir nach kurzer Ladezeit wie Levels betreten. Wohin wir reisen, legen wir auf der Weltkarte fest: Ein Klick auf einen freigeschalteten Schauplatz (Magierturm, Hauptstadt Denerim, ein Schlachtfeld usw.) genügt. Allerdings gibt's unterwegs schön regelmäßig Zufallsgefechte, und die sind teilweise bockschwer. Da stellt sich uns ein Räubertrupp entgegen, über den wir erst müde lächeln, dann losstürmen – mitten in ausgelegte Fallen, die uns kurzzeitig bewegungsunfähig machen. Bogenschützen schießen uns zusammen, nur mit knapper Not schafft es unser letzter Held, den Trupp zu besiegen. Zum Glück stehen niedergestreckte Kameraden nach einem gewonnenen Gefecht wieder auf. Außerdem können wir auch mitten im Kampf jederzeit zwischen vier Schwierigkeitsgraden wechseln.
Weil die Welt in Levels unterteilt ist, haben wir weder spielerischen Leerlauf noch lange Laufwege. Der Brecilian-Wald etwa besteht aus zwei größeren, feindgefüllten Schauplätzen, in denen wir viel zu tun haben. Ein sprechender Baum will seine verlorene Eiche wiederhaben, Magier schicken uns auf Artefaktsuche, wir sollen eine verschollene Elfin aufspüren, Kräuter sammeln, ein Fell besorgen, damit ein Elfen-Jäger mit ihm seine Angebetete beeindrucken kann. Mitten im Wald finden wir zudem einen Dungeon, voll mit Untoten, Werwölfen, einem biestigen Baby-Drachen und anderem Gesocks, das uns für Stunden beschäftigt.
Wertung von Dragon Age: Origins.
Wertvoller Quest-Plunder
Viele kleinere Missionen, die wir an Anschlagtafeln oder bei Vertretern meist nicht legaler "Interessensgruppen" annehmen können, sind über die ganze Spielwelt verteilt. Unser Logbuch ist dabei etwas simpel gestrickt, da wir nur einen einzelnen Auftrag markieren können, dessen nächstes Quest-Ziel dann auf der Minimap angezeigt wird. Beim Testen haben wir immer wieder Missionen "aus Versehen" erfüllt, weil wir einen gesuchten NPC angesprochen oder genug Heilkräuter gerupft hatten. Manche der dabei aufgeklaubten Gegenstände entpuppen sich sogar erst viel später als Quest-relevant, darum unser heißer Tipp: Möglichst nichts wegwerfen oder verkaufen, dessen Nutzen Ihr nicht genau kennt.
Überhaupt schleppen wir ganz schön viel Gerümpel mit uns herum. Denn beim Thema Ausrüstung und Waffen schwächelt Dragon Age ein wenig. Zu oft finden wir Standardplunder, weitaus seltener richtig gute Ausrüstung, mit der wir schwächere ersetzen. Aber immerhin kassieren wir für zusammenpassende Rüstungsteile einen kleinen Bonus (etwa für Kettenpanzer, -stiefel oder -handschuhe). Das steigert die Sammellust. Außerdem stellt uns ein freundlicher zwergischer Händler in unserem Lager gerne Verzauberungen für seltene und sockelbare Waffen her, wenn wir ihm die passenden Runen besorgen.
[Georg Kauli / db]
Den kompletten Test mit weiteren Screenshots und zusätzlichen Extrakästen lest Ihr in der Ausgabe 11-12|2009 des buffed-Magazins.
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Wenn ich für jeden Whine oder Flame der hier raus posaunt wird 1€ bekommen würde könnte ich mich zurück lehnen und das Leben geniessen ohne einen Finger dafür krumm zu machen und zur Arbeit gehen zu müssen...
Wenn dir das Spiel taktisch zu anspruchslos ist stell die Schwierigkeit mal höher und sieh zu wie deine Gruppe von den eigenen AOE-Spells zerlegt wird... Aufm geringsten Modus ists kein Wunder das du unterfordert bist.
Aber ach...warum erwartet man von buffed noch Qualität...und @39...bekommst du für deine buffed- undf WoW-Lobhudelei Geld?
@14: Schonmal was vom berühmten Tellerrand gehört?
Das Spiel ist der Hammer, mal endlich wieder ein Spiel mit Story Tiefgang.
@37 Irgendwie dreist unter den Artikel für ein komplett anderes Spiel "Portal für WoW" zu schreiben... Tatsache ist, trotz aller Whiner und Flamer, das WoW noch immer das am meisten gespielte Online Rollenspiel ist und das eine Website die die grösste Community haben möchte auch am meisten über das bekannteste Spiel schreiben wird.
damals durfte man auch für einige Spiele ~150 DM blechen, also wo ist das Problem?